>Hunde aus Spanien

    • (1) 17.07.10 - 09:09

      Morgen:-)

      HAt von euch jemand Erfahrungen mit Hunden aus Spanien ?
      Würde gerne von dort ein Tierlein adoptieren da sie ja besonders anhänglich sind und deren Umstände ja nicht gerade toll sind....

      Könnt ihr mir vielleicht ein paar erfahrungen weiter geben?#danke

      • Hi,

        guck mal, ich habe gerade in dem Posting unter Deinem Posting gepostet.

        Ja, wir haben Erfahrungen mit Tieren aus dem Ausland, auch mit Spaniern.

        Wenn Du magst, schreib mich mal über PN an.

        LG
        Caro

        (3) 17.07.10 - 09:58

        Unsere beiden Hunde sind aus Spanien, sind aber keine Direkteinwanderer, sondern waren schon in Deutschland im Tierheim.
        Meiner war ca. 2 Monate in Deutschland, bei dem von meinen Eltern wissen wir es nicht.
        Beide sind jetzt 8 bzw. 10 Jahre bei uns und vom Wesen her SEHR unterschiedlich.

        (4) 17.07.10 - 12:05

        Hi,

        ich habe meine Hündin Elsa von der Tierhilfe-Menorca. Sie ist ein Podencomix und ich möchte sie nicht mehr abgeben. Aaaaaaaber, ich hatte vorher schon Hunde und wusste worauf ich mich einlasse. Mein erster Hund war auch Spanier, sehr lieb, anhänglich und sicher. Dann ein Schäferhund nicht aus Spanien. Und jetzt eben Elsa.

        Rassetypisch im Haus sehr ruhig, fast wie eine Katze. Draussen bewegungsfreudig, aber man sollte sie nicht ableinen, da Podis Jagdhunde sind und auf Sicht, Geruch und Gehör gehen. Also echt auf alles. Ausserdem ist Elsa, aufgrund Ihrer schlechten Erfahrungen in Spanien (wo die Hunde ja zumeist misshandelt werden u. brutal eingefangen und in die Tötung gebracht werden) sehr ängstlich. Bei uns hat es etwa 2 Wochen gedauert bis sie mutiger wurde und bei uns traut sie sich jetzt alles (läuft sogar eiskalt über Herrchen drüber :-p), aber im Strassenverkehr oder generell ausserhalb von Haus und Garten ist sie nervös und hochängstlich vor Autos, fremden Menschen, Hoftoren, Kellerfenster, Blättern (!!!). Das alles wird zwar monatlich besser, ist aber ein langer Weg.

        Kein Vergleich zu unserem ersten Spanier also.

        Darüber muss man sich klar sein. Aber gute Tierhilfen können da schon die passenden Hunde empfehlen.

        LG

        kasw1981

      (6) 17.07.10 - 12:07

      danke euch :-)#winke

    • (7) 17.07.10 - 12:11

      Hallo

      wenn das auch nicht deine Frage war...

      Was spricht gegen einen Hund aus Deutschland???
      Nicht, das das falsch verstanden wird.. ich habe neben meinen Rassehunden auch einen Mix, den wir aus einer Messi wohnung gerettet haben.

      Ich finde, wir haben in deutschen Tierheimen auch viele, liebe Hunde sitzen.
      Warum möchten die meisten Leute nun Hunde aus dem Ausland?

      Bei Tasso war ein Bericht, das in einem deutschen Tierheim die Tiere obdachlos sind (durch die Unwetter).
      Sollten diese Tiere nicht auch schnell vermittelt werden??

      Ich habe keine Kapazität mehr ;-), würde mir aber auch einen Hund aus dem Tierheim dazu holen.

      LG minimal

    (14) 17.07.10 - 12:15

    Ich habe auch schon alles durch.
    Habe Hunde aus deutschen TH gehabt 2 aus der Zeitung und 2 vom Züchter.

    Ich muß sagen diesmal wenn es nochmal nen Hund geben würde, würde ich mich auch für nen spanischen Hund entscheiden.HAbe auch noch nicht viele Infos drüber. Ich googel einfach mal.......wäre aber hier über noch mehr antworten zum Thema Spanischer Hund dankbar.

(16) 17.07.10 - 14:26

Hallo hot 35

Na so was, ich habe gerade virtuelle Haue bekommen, wegen meinem Posting direkt unter deinem, kannst ja mal lesen wenn du magst.

Ich habe mein kleines Kartöffelchen von Viva la Hund

http://vivalahund.de/

meine Erfahrungen mit dem Verein waren sehr sehr gut. Wenn du magst kannst du mich gerne mal über VK anschreiben.

Photos von meinen Fellnasen sind auch zu sehen #verliebt

tierliebe Grüße coonic

(17) 17.07.10 - 15:26

Ja hab ich, also Erfahrung mit einem Hund aus Spanien. Aber alles mal der Reihe nach:

Ich hab manchmal den Eindruck das Hundeinteressenten das Pferd gewissermaßen von hinten aufzäumen. Die Frage nach der Herkunft des gewünschten Hundes sollte meiner Meinung nach immer erst am Ende aller Überlegungen stehen. Es erklärt sich auch recht einfach warum.

Zuerst einmal muss man für sich selber klären was für ein Hund es denn überhaupt sein soll, Mischling oder Rassehund, wenn Rasse, welche. Es gibt an die 400 FCI anerkannte Hunderassen. Darunter die Richtige für sich zu finden ist nicht immer einfach. Bei Mischlingen ist es noch schwieriger, weil das meistens "Überraschungsbonbons" sind. Man muss sich also in erster Linie fragen: Wie groß soll der Hund sein, welche Charaktereigenschaften soll er mitbringen und welche sollrt er unter gar keinen Umständen haben.

Wenn man dann mit sich und allen beteiligten Familienmitglieder den richtigen Hundetypus gefunden hat, dann kann man sich darüber Gedanken machen, woher. Dabei sollte man vor allem überlegt und mit dem Kopf und nur in zweiter Linie mit dem "Bauch" agieren. Mitleid allein ist grundsätzlich immer ein ganz schlechter Ratgeber.

Auch in örtlichen Tierheimen und in örtlichen Tierschutzorgas sitzen "arme Socken" die ein neues Heim suchen. Nicht selten sind das auch "Einwanderer" die hier auf Pflegestellen oder halt in Tierheimen sitzen, die eng mit ausländischen Tierschutzorgas zusammenarbeiten. Also sollte Dich Dein Weg wirklich erstmal in die örtlichen Tierheime führen.

Schon allein aus ganz pragmatischen Gründen, gar nicht mal aus Ideologischen oder gar Patriotischen. Die Hunde kann man sich vor Ort direkt angucken, nicht über Bilder oder Filmchen im Web. Das ist nämlich durchaus ein Unterschied. Man kann den Hund, für den man sich interessiert auch erst einmal in Ruhe kennenlernen, ein paar mal Spazieren gehen, mit ihm spielen um festzustellen ob die "Chemie" stimmt. Das ist schon wichtig wenn man bedenkt das man den Hund für den Rest seines Lebens zu sich holt und nicht mit den Hintergedanken "wenns nicht klappt gebe ich ihn halt wieder weg".

Und nun zu meiner "Spanierin".

Ich habe vor 4 Jahren eine damals 4jährige Dalmatinerhündin aus Spanien übernommen. Die Hündin ist ein typischer Vertreter ihrer Rasse: Lauffreudig (naja in letzter Zeit schon ein bischen bequemer geworden), wenig Jagdtrieb (es gibt Ausnahmen, meine jüngere Hündin, nicht aus Spanien, hat Jagdtrieb und zwar ordentlich), verfressen, haaren ohne Ende, super mit Kindern, verträglich mit allen Artgenossen, egal welchen Alters, Grösse oder Geschlecht, kastriert oder unkastriert.

Wie kamen wir auf den "Hunde-Spanier"? Nun ganz einfach: Wir suchten nach einem Dalmatiner, klapperten sämtliche Tierschuztvereine und Tierheime in der Umgebung ab (wir wollten sogar bis nach Frankfurt/Main fahren, und wir wohnen im Ruhrgebiet, nur passte der dort sitzende Dalmi nicht zu uns, da unverträglich mit Artgenossen und wir hatten schon einen Hund). Also kamen wir dann irgendwann mal , zumindest virtuell, nach Spanien.

Wir haben die Hündin am Flughafen abgeholt ohne sie vorher jemals gesehen zu haben. Ich hab das auch nur gemacht, weil ich bei der Tierschutzorganisation das sichere Gefühl hatte, das die Beschreibungen der Hunde auch zu 100% stimmen. Und so große Ansprüche hatten wir keine. Ich hab ne Menge Erfahrung mit Hunden, auch mit Tierschutzhunden und es gibt kaum ein Problem was man nicht mit Geduld beheben kann. Nur zwei Dinge musste der "Neue" unbedingt mitbringen: Kinder lieb sein und sich mit Artgenossen vertragen. An allem was sonst noch so gewesen wäre, hätte man arbeiten können.

Ich hab das auch nie bereut, der Hund ist eine Seele von Tier, lieb, anhänglich, verschmust und mitlerweile auch so gut erzogen das sich sie überall ableinen kann. Dieser Hund ist in absolut jeder Situation abrufbar.

Trotzdem kann man meine Erfahrungen nicht verallgemeinern. Hundeanschaffung ist immer eine Einzefallentscheidung, bei der man das für und wider abwägen muss.



(19) 18.07.10 - 07:57

>>>da sie ja besonders anhänglich sind<<<<


Es gibt einige Hundbesitzer die ERHEBLICHE Probleme mit Hunden aus dem Ausland haben, man darf eben nicht vergessen was viele Hunde da durchmachen und nicht jeder Hund ist einfach nur grenzenlos dankbar

(20) 18.07.10 - 09:01

Hallo,

für alle, die sich einen Hund aus dem Mittelmeerraum zulegen möchten, möchte ich wärmstens empfehlen, sich auch mit dem Thema Leishmaniose zu beschäftigen. Die Tiere werden zwar in der Regel vor der Einfuhr nach Deutschland getestet, jedoch ist ein negatives Ergebnis kein Freifahrtschein, da die Krankheit häufig erst nachgewiesen werden kann, wenn sie ausgebrochen ist. Die Hunde können aber bereits viele Jahre die Erreger in sich tragen, bis die Krankheit ausbricht.

Eine Freundin von mir musste diese Erfahrung kürzlich machen. Ihr Hund war bei der Einfuhr nach Deutschland negativ gestestet worden. Als der Hund nun langsam älter wurde, sanken auch seine Abwehrkräfte und die Leishmaniose brach aus. Da meine Freundin ein kleines Kind hat und die Leishmaniose gerade für Kleinkinder sehr gefährlich ist, rieten die Tierärzte zum Einschläfern.
Zum Glück hat meine Freundin aber ein kinderloses Paar gefunden, das den Hund aufgenommen hat. Mittlerweile geht es ihm aufgrund einer recht aufwendigen Chemotherapie auch wieder viel besser.

Also für jeden, der über einen Hund aus Spanien oder sonstigen Mittelmeerländern nachdenkt, empfehle ich z.B. diese Seite: http://www.leishmaniose.de/

Viele Grüße
taricha

  • (21) 18.07.10 - 18:14

    Hallo

    Ja... das kommt noch hinzu!
    aber ich habe es einfach mal weggelassen, weil man sonst wieder mit Schuhen und Strümpfen über mich her geht!

    Klasse Seite!

(22) 18.07.10 - 13:53

Hallo,#winke

ja ich hab Erfahrungen habe damals ca 07 mir einen Hund als Pflegehund zugelegt einen Galgo von Aspafriends.de die haben ganz verschiedene Hunde also nicht nur Galgos ich kann es nur empfehlen die Hunde sind einfach viel viel sozialisierter als unsere Hunde!!
Ich habe auch noch zwei von hier und die sind mit den Hunden aus spanien gar nicht zu vergleichen!!

Man muss halt viel Zeit und geduld bei so einem Hund mitbringen vorallem wenn sie schon ein wenig älter sind die Hunde kennen ja so gut wie nix!!!
Schau aber das der Hund/Hündin schon kastriert kommt (sonst musst du das noch machen lassen und zahlst nochmal so viel beim Tierarzt) geimpft und geschippt sind sie ja sowieso!!!

Ich kann den Verein einfach nur empfehlen habe super gute Erfahrungen gemacht!

fallst du fragen hast gerne über VK:-D

liebe Grüße Monique

(24) 18.07.10 - 23:24

Hallo, wir haben auch unseren Hund über den Tierschutz aus Spanien.
Er kam als Welpe zu uns und hatte zuvor einen ziemlich schlechten Start.

Er war / ist ein langer Weg mit ihm.
Wir wissen nicht genau welche Rassen in ihm stecken, wir wissen aber genau dass er jagdtrieb hat. Da wir hier sehr ländlich wohnen ist das schade da wir ihn nur kurz ableinen können. Sobald er keine Lust mehr hat zum Bällchen spielen und beginnt sich umzuschauen muß er an die Leine sonst ist er erst mal weg....

Wir lieben unseren Wildfang, er wird bald 1 Jahr, also ist er noch in seiner wilden Zeit. Dank unserer Hundeschule haben wir schon vieles geschafft und es wird immer besser.

Wenn wir nochmal einen Hund suchen würde ich mich für den Verein
www.arme-pfoten.de entscheiden.

Wir haben damals auch in Tierheimen geschaut, es war aber nicht der Richtige da.

Möchtest du einen Welpen??

LG Alexandra & Finn #hund

(25) 19.07.10 - 16:31

Hi,

wir haben sehr gute Erfahrung gemacht. Unser Pancho kam 2002 aus einer Tötungsstation ins TH in Mallorca (www.sos-animal.com), nach 6 Monaten kam er in "unser" TH - damals war er 10 Jahre alt und herzkrank. Wir haben ihn am 01.05.03 adoptiert - und es bis heute nicht bereut.

Pancho ist -bis auf altersbedingte Probleme in den letzten 2 Jahren- immer gesund gewesen, ist ein toller und geduldiger Freund für unseren Sohn (war gerade 5 Wochen alt, als Pancho einzog) und niemals nicht würden wir ihn missen wollen!

Ich habe Pancho versprochen, dass irgendwann, wenn er uns verlassen musste, ein anderer Hund aus Spanien sein Körbchen beziehen wird.

Gruß
Kim

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