Umgang mit Wachhund-bitte um Hilfe

    • (1) 27.07.10 - 17:05

      Hallo,
      unsere neuen Nachbarn aus Südafrika haben einen großen Hund-der bisher ein großes Areal mit Führer/Wachmann bewacht hat. Die Umstellung macht ihm sehr zu schaffen-hier ist alles viel kleiner:-)-------den Zaun wollen sie jetzt höher machen-auch wegen unserer#katze
      Er bellt halt jedes mal sehr Furcht einflößend, wenn wir durch unseren Garten gehen-----
      eben sollte ich ihm ein gekochtes Ei rüberwerfen und ihn ansprechen#zitter#zitter


      Meint ihr der Hund ( 5 Jahre alt )gewöhnt sich irgendwann mal an uns????
      Hat jemand Erfahrung? Kann man ihn um erziehen? Die Nachbarn sind sehr nett und aufgeschlossen----ich hatte das Gefühl sie würden sich gerne professionelle Hilfe holen.
      Sie sind auch schon genervt.

      L.G.

      • Hallo,

        wir sind viel in Spanien wo auch viele Leute Wachhunde haben, nur wir nicht unsre Bulldogge ist da ein "total Ausfall".
        Am Einfachsten ist es meist wen die Besitzer Dich dem Hund vorstellen, Du ihm ein paar Leckerlies geben kannst und er lernt das Du ein Freund bist. Das hat bei uns bei ca 80% aller Hunde geklappt. Die kommen zwar erstmal bellend angeschossen aber wen sie erkennen wer da kommt, wird sich gefreut oder sie gehen einfach wieder.

        Du schreibst Du gehst durch Euren Garten ? Heißt das Du gehst durch und verlässt ihn danach wieder ?
        Dann denkt der Hund sich folgendes. Mein Job= Grundstück bewachen. Fremde Person kommt ins Sichtfeld= Bellen/Melden/Vertreiben
        Fremde Person geht wieder aus dem Sichtfeld= Mission Erfüllt, Eindringling Vertreiben! Nächstes mal wieder Bellen, klappt bestens!!!!

        Wir haben hier in der Straße auch zwei Wachhunde die auch bissig sind da habe ich es so gelöst: Ich gehe vorbei, sie kommen bellend angeschossen, ich bleibe so lange stehen bis sie ruhig sind. Das dauert nicht einmal besonders lange vielleicht 2 Minuten. (Beim ersten mal hat s bestimmt 10Min gedauert) Wen die beiden still sind lobe ich sie und gehe weiter. Manchmal kommen sie auch nur noch anschossen kucken wer da ist, erkennen mich und gehen wieder. So nach dem Motto die geht eh erst wen wir ruhig sind. Hunde sind ja nicht doof. #schein

        Ansonsten ist es doch eine gute Idee einen Hundetrainer zur Hilfe zu holen. Erziehen und Abgewöhnen kann man das dem Hund ganz sicher. Ihr (alle) müsst nur seine alten Verhaltensmuster auflösen und Neue Verknüpfungen herstellen. Nicht ganz einfach aber machbar.

        LG dore

      Ich schließe mich Dore an.

      Lernt den Hund kennen (MIT BESITZER) (sofern das möglich ist, es gibt Hunde die lassen nix und niemanden rein etc), bringt leckerchen mit und macht euch "vertraut".
      Dann denke ich wird er euch als Nachbarn auch akzeptieren, aber bitte nie ohne den Beistzer das Grundstück betreten!!!

      • Nein das würde ich nie tun-unsere Grundstücke sind nur durch einen Drahtzaun getrennt.Ich / wir gehen oft durch den Garten zu unserem Hinterausgang zur Garage und dem Stellplatz.Ich hoffe das mit den gekochten Eiern klappt-sollte es laut den Nachbarn jedenfalls.

        • Trotzdem sollte der Besitzer dabei sein. Unterhaltet euch durch den Zaun und füttert den Hund.

          Ich hab selbst schonmal mit nem Herdenschutzhund beinahe unangnehme bekanntschaft gemacht. Der Hund kannte mich, aber als ich einmal den Hof betrat, obwohl die Mutter meiner Freunin auch da war, aber mit dem Rücken zu mir stand, stürmte er auf mich los... #schwitz zum Glück konnte die Mutter ihn festhalten...

          Weiter kenne ich leider einen unglücklichen Todesfall, wo eine Verwandte das Grundstück betrat, ohne Besitzer und der Hund sie angriff. Leider endete es für die Frau tötlich.


          Daher sage ich es lieber 3 Mal dazu: NIE OHNE BESITZER DAS GRUNDSTÜCK BETRETEN, erstrecht bei gewissen Rassen.

          LG

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