Hund möchte nicht mehr aus Napf fressen

    • (1) 08.08.10 - 12:44

      Hall ihr Lieben,

      das eigentliche steht ja schon oben. Seit 2 Tagen möchte unser Hund nicht mehr aus seinem Napf fressen. Nehme ich sein Futter (Trofu) in die Hand, frisst er. Wenn ich allerdings seinen Napf nehme und ihn rufe, verkriecht er sich nach unten vor die Treppe. Hat mein Hund angst vor mir? Was aber auch nicht richtig sein kann, sonst würde er ja nicht aus meiner Hand fressen.
      Mich wundert es nur, da er wirklich gern frisst (Labbi). Eigentlich fing es damit an, das er angst bekam vor unserem Laminatboden. Er rutschte. Dann haben wir Brücken gelegt, das können wir ja nun nicht ewig machen und haben diese weggenommen, nachdem es immer besser wurde mit ihm. Jetzt geht er wieder aufs Laminat, er darf nur nicht hastig werden.
      Gut, dachte ich mir, dann darfst du halt im Flur fressen. Aber auch da verweigert er den Napf. Er dreht sich richtig weg, nehme ich es in die Hand...
      Was Gesundheitliches ist es nicht, er ist kerngesund. Wurde vor ein paar Tagen abgeklärt, da wir mit ihm in den Urlaub möchten.
      Damit er jetzt überhaupt mal was frisst und das nicht ständig aus meiner Hand, habe ich nun seinen Dummy zu Hilfe genommen. Das klappt sehr gut, er ist wirklich bei der Sache und richtig motiviert. Kann man solch eine Methode beibehalten oder sollte man doch versuchen, wieder auf den Napf zu kommen?

      Liebe Grüße
      annie

      • Was ist das denn für ein Napf, Metall?

        Dann würde ich auf Plastik umsteige!

        pizza

        • Hallo pizza,

          ja, es ist ein Metallnapf. Das mit dem Wechseln habe ich auch schon gelesen und probierte daraufhin eine keramikschüssel von uns. Aber auch hier das gleiche Bild. :-(

          Hast du vielleicht eine Ahnung, was er sonst haben könnte?

          annie

          • Könnte wirklich Angst sein - da hilft dann nur Training!

            Sobald er ein Stück auf den Napf zu geht, loben, wenn er etwas draus frisst, loben, etc.

            Die Dummyarbeit kannst Du natürlich auch weiterführen, aber ob man das täglich möchte bis ans Lebensende?

      (5) 08.08.10 - 13:32

      Sprichst du von meinem Hund? ;-)

      Angst vor Laminatboden, fremden Hauseingängen, vor dem Körbchen, dem Napf.. haben wir alles schon durch und kommt Phasenweise alles wieder.

      Wechsel mal den Napf und mach mal ne Unterlage drunter, so dass er nicht mehr rutschen kann. Oder ein Handtuch unterlegen.

      Steht er in einem Gestell? Dann Gestell weg.

      Wir hatten erst metallnäpfe.. Angst, also Plastik. das ging ne Zeit gut bis der beim fresen rutschte und Geräusche machte. handtuch drunter und gut wars. Nun haben wir Keramiknäpfe und das auf ner Unterlage stehen und haben (kaum) noch Probleme.

      Wichtig ist allgemein dass du einen Angsthund/unsicheren Hund nicht noch bestätigst. Also kein "is ja guuuuut" etc, sondern klare feste Ansagen, aber trotzdem mit Gefühl.

      Beim Laminat helfen nur Läufer wo er sich hin und her "hangeln" kann.

      Wir haben momentan nur im Wohnzimmer Laminat und da geht er etwa nur bis zur Hälfte in den raum rein, ist aber ok. Hektisch aufstehemn darf man aber auch nicht und wenn die Kurve zu seinem Körbchen zu scharf ist geht auch nix...


      Zeitweise hatten wir die alte Wohnung mit Teppichbahnen ausgelegt, weil dort überall laminat war.

      Also, wenn du fragen hast. Wir haben das ganze seit nun 3 Jahren :-)

      • (6) 08.08.10 - 13:57

        Hallo,

        nicht falsch verstehen, aber, schön wenn es anderen auch so geht!

        Er hat eine feste Unterlage, den Teppich. Ein Gestell hat er, welches ich eigentlich auch beibehalten möchte, da er ja ein großer Hund ist.
        Mit dem Laminat ist es soweit ok, wenn auch ich straight bin. Auch sonst folgt er gut. Deshalb war ja jetzt auch meine Angst, er könnte vor mir Angst haben. Aber wenn du jetzt schreibst, deiner hat dies auch.
        Ich hab mir jetzt einen Trainer gesucht und werde diesen auch um Rat bitten. Der kann auch gleich noch bei der Leinenführigkeit behilflich sein.
        Ich muss sagen, der Kleine ist acht Monate alt!

        Gruß und danke
        annie

        • (7) 08.08.10 - 14:24

          Unser Hund war schon immer sehr unsicher. Bis er 6 oder 7 Monate alt war hat er keine Pfote in das Treppenhaus gesetzt ( glatte Holztreppe) und ich hab ihn getragen (25 Kilo in den 2. Stock). Fremde Hauseingänge, glatte Böden, Einfahrten wie z.b. ins Parkhaus, über andere Bodenbeläge (z.b. Riffelblech beim Fressnapf hier, Bretterübergänge an Baustellen) etc etc war der blanke Horror für ihn.

          Im Welpenkurs war es der Einzigste der nicht durch den Tunnel ging, auch nach mehreren Stunden nicht.


          Auch ich musste erstmal da rein wachsen und hab auch sicher viel falsch gemacht. Denn auf Hundeschule hab ich recht schnell gepfiffen, da die dort Null Ahnung hatten und es nur noch schlimmer machten.

          Heute bekomm ich ihn durch fast jede Situation durch, er geht durch den Tunnel, läuft über und unter Planen durch, springt über Hürden, geht in jeden Hauseingang, letzte Woche mussten wir an einer Rüttelmaschiene an der baustelle vorbei etc.

          Wir haben viel Arbeit hinter uns, damit die Alltäglichsten Dinge funktionieren.


          Achte darauf dass die Hundeschule sich wirklich mit unsicheren Hunden auskennt, bevor du ihn auch noch "versaut" bekommst.

          Die Anwesenheit des Halters kann natürlich maßgebend für das Verhalten sein.

          Du kannst Auslöser bzw verstärker der Angst sein... du kannst aber auch für ihn eine STütze sein.

          bei uns merke ich z.b. dass nur ich mit ihm durch gewisse Situatonen durchkomme, wo er sich bei meinem mann absolut verweigert, wasmich bestätigt doch nicht alles falsch gemacht zu haben. Die engste Bindung hat er eben zu mir, da ich das alles mit ihm erarbeitet hab und er eigentlch weiß, wenn ich sage "es ist ok", dann ist es auch ok.

    (8) 08.08.10 - 14:07

    Hallo, du kannst es beibehalten ihn aus einem Futterbeutel o.ä. zu füttern.
    Finn #hund hat nur einen Napf fürs Wasser, sein Trockenfutter bekommt er ausschließlich aus einem Futterbeutel.
    Gerade für den Urlaub ist es sehr praktisch, man packt das Teil in die Tasche und wenn Fressenszeit ist kann man den Hund füttern wo man gerade ist.

    Unser erster Hund bekam Naßfutter, verweigerte Metallnäpfe, fraß nur von einem Teller und trank sein Wasser aus einem Kunststoffnapf.

    Viele Hund mögen es auch nicht wenn der Napf rutscht.

    LG Alexandra

    (9) 08.08.10 - 16:28

    Wir dinnieren nun aus einer Plasteschlüssel mit Lieblingshandtuch drunter! :-)

    Danke für eure Tipps! Mein Mann und ich haben wirlich nicht schlecht geschaut.

    Schönes Wochenende noch
    annie

    • (10) 08.08.10 - 16:49

      ;-)

      (11) 08.08.10 - 17:16

      #pro#pro#pro

      Sind halt alles kleine Könige #rofl

      • (12) 08.08.10 - 17:29

        Das hat nicht immer was mit verwöhnt zu tun.Mein hund würde lieber das leckerste fleisch, den besten Schinken etc legen lassen.. als aus gewissen Näpfen zu essen.

        und selbst wenn er sich überwindet, steht er 1 Meter weit weg und macht den Hals lang wie eine Giraffe und kommt gerade so mit der Zungenspitze dran und.... ist so verspannt... zu jederzeit fluchtbereit#klatsch#augen

(13) 08.08.10 - 19:10

Hi,

Wenns aus dem Futterbeutel klappt würd ichs vllt mal mit nem faltbaren Napf probieren:

http://www.outdog.eu/images/product_images/popup_images/289_0.jpg

LG

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