Pferd: Schlag aufs Sprunggelenk

    • (1) 21.08.10 - 17:56

      Hallo

      Mein Pferd muss gestern Nachmittag kurz bevor ich auf die Koppel gekommen bin einen Schlag auf das Sprunggelenk bekommen haben, er ist total lahm gegangen und es war auch sehr dick.
      Wir haben dann sofort den Tierärztin angerufen die auch gleich kam..

      Calinero wollte nicht mehr laufen sie hat dann alles angesehen und auch einen Hufdruck mit Zange gemacht wobei er dann auch mal gezuckt hat, naja denke aber es lang auch am Gelenk da der Hufschmied auch erst da war.

      Nun gut wir konnten von außen nichts sehen also habe ich gleich Röntgen lassen und siehe da ein kleinen Knochensplitter (Chip) ist am Sprunggelenk abgebrochen, ich war total fertig habe nur geweint weil alles so schlimm erschien...

      Nun hat er eben gestern um 17 Uhr Schmerzmittel bekommen und was entzündungshemmendes..
      Und wurde in die Box gesteckt mit seiner Freundin damit er nicht alleine ist und ruhe gibt.

      Nun gut die Tierärztin sagte mir man kann hoffen das dieser Splitter sich verwächst da er noch sehr Jung ist oder man müsste das entfernen lassen, und diese OP würde dann gute 800 bis 1000 euro Kosten oder eben noch mehr..

      wenn das Schmerzmittel nicht anschlagen sollte, dann würde sie das Pferd erlösen, ich war total fertig..

      Aber erlösen wegen einem kleinen Splitter.... naja..

      Gut wir haben dann den ganzen Abend gekühlt und Quark drauf gemacht und er hat das Bein auch geschont..

      Nun habe ich heute Morgen im Stall angerufen weil ich ja wissen wollte wie es ihm geht, nun sie sagte mir er lauft wieder ganz normal und das Sprunggelenk sei auch nicht mehr so dick...

      Kann es sein dass, das Schmerzmittel solange anhält?

      Was meint ihr was soll ich tun?

      die Tierärztin sagte da er noch so Jung ist kann es gut möglich sein das dieser kleine Splitter sich verwächst und niewieder was kommt, aber die Gewissheit kann ja keiner geben..

      Ich habe ihm jetzt noch Arnika und Belladonna geben .... und auch etwas Magnesium um seine Muskeln weicher zu halten..


      Ich bin nach wie vor total geschockt da mein süßer heute in den anderen Stall sollte was nun nicht geht bis er nicht Gesund ist, oder eben Verladen werden kann.


      Naja haltet mir die Daumen das alles gut wird, so schnell geben ich mein Pferd nicht auf..

      LG Doreen

      • Viele Schmerzmittel halten 24 Stunden.

        ganz ehrlich? Wenn man es doch für "nur" 1000 € entfernen kann, sehe ich hier gar keinen grund zum einschläfern.

        (3) 21.08.10 - 19:27

        Hallo Doreen,
        es tut mir leid, wo du deinen Calinero doch gerade erst bekommen hast.
        Ich würde notfalls auch operieren lassen. Keiner sagt, daß du die 1000 Öcken auf einmal zahlen mußt.
        Also, daß er nicht lahmt und das Gelenk nicht mehr dick ist, wird an der Spritze liegen. Die wirken oft recht schnell und halten sehr lange.
        Ich würde das Bein tagsüber mit Wasser kühlen und über Nacht Quark drauf schmieren. Achte da drauf, daß du morgens gleich den gesamten Quark wieder komplett entfernst. Ansonsten könnte er durch kleine Einstiche (Mückenstiche usw) eindringen und würde nochmal eine Entzündung hervorrufen. Dieses sagte mir mal mein Tierarzt.

        Schau ruhig vor dem Kühlen wie er läuft. Beobachte das einige Tage und wenn du nicht sicher bist, rufe nochmal die Tierärztin an.

        Wünsche deinem Dicken alles Liebe und gute gute Besserung.

        LG Jazmin

        • (4) 21.08.10 - 21:45

          Ich danke dir von Herzen..

          Ich hoffe so sehr das alles gut wird..

          Ich esse seid gestern nicht und bin nur noch am Grübbeln und am zittern ob auch alles gut gehen wird..

          LG Doreen

      Hi,

      tut mir leid, dass das Pferd sich verletzt hat und Schmerzen leiden muss.

      Aber verstehe ich das richtig? Du schaffst dir ein so großes Tier an und hast nicht mal 1000,- in der Hinterhand, falls mal was ist (wie hier)?

      Mit so was muss man doch bei Anschaffung rechnen! Verantwortungslos sich ein Tier anzuschaffen, obwohl man nicht in der Lage ist, für es zu sorgen.

      Aber vllt. habe ich dich ja auch mißverstanden.

      vg

      • (6) 21.08.10 - 19:41

        Ich bin auch Pferdehalter und habe für größere Rechnung dieser Art die Summe auch nicht im Sparstrumpf.
        Zeig mir mal Pferdehalter, die ab 500 Euro aufwärts mal eben so aufeinmal bezahlen.
        Die Tierärzte sind doch kulant und lassen doch oftmals größere Beträge splitten.
        Meine Pferde waren auch schonmal verletzt oder krank. Die Rechnungen konnte ich aufeinmal bezahlen, waren sie aber auch nicht in dieser Größenordnung.
        Sollte jetzt meinen beiden sowas passieren, würde ich auch über eine OP nachdenken, einschläfern nur, wenn es dem Pferd Schmerzen und Leid ersparen könnte. Die OP müsste ich dann auch abstottern.
        Heißt das dann auch, ich bin kein würdiger Pferdehalter?
        Die TE sprach lediglich davon, daß eine OP nötig sein könnte und 1000 Euro kosten würde. Es klang zumindest für mich nicht, als wolle sie den Wallach gleich einschläfern lassen.
        Nur weil man keine großen Summen auf der Kante hat, heißt das noch lange nicht, man hätte sich über die Anschaffung keine Gedanken gemacht.

        LG Jazmin
        seit 20 Jahren Pferdebesitzerin und toi toi toi (auf holz klopf) noch keine größeren Unfälle erlebt

        • (7) 21.08.10 - 20:34

          Also ich habe ein extra Sparkonto wo immer mind. 1000 € drauf sind ebend für solche Fälle, da gibt es auch noch Zinsen und wenn ich da nicht ran muss ist es doch gut!
          Aber ich habe es halt nur für die Pferde denn ich habe mitbekommen das bei uns die Kliniken ungern Ratenzahlung machen als das Pferd meiner Freundin einen Sehnenriss hatte.

          Ich finde ein Pferd zu töten nur weil man den TA nicht bezahlen kann geht gar nicht, kommt aber leider viel zu oft vor.

          Für das betroffene Pferdchen halte ich mal die Daumen das es gut ausgeht!

          LG

          • Hi..

            Ich habe auch ein Sparbuch für Calinero , ich habe das Pferd erst seid drei Wochen und habe sehr viel Geld für ihn bezahlt, das nun gleich eine solche Fraktur passiert damit rechnet doch keiner..

            Und das mit dem einschläfern kam von der Tierärztin da sie eben vermutet das der Splitter wohl mehr schaden angerichtet hat, und ein Pferd mit 3 Beinen ist kein Pferd, und bevor sich ein Tier Quält erlöst man es Lieber bevor man ewig an ihm Rum Operiert.



            außerdem, habe ich drunter geschrieben das ich mein Pferde nicht so schnell aufgeben werde..

            LG

            • Ich meinte ja nicht dich persöhnlich :-)

              Es war nur allgemein weil ja oft genug gesagt wird "wer hat schon miteinmal 1000 €" wie auch in dem Post wo ich antwortete!

              Und ich kenne leider auch viel zuviele Leute die ihre Pferde aus Geldmangel zum Shlachter gefahren haben weil sie eine OP oder so gebraucht hätten.

              Sicher bin ich die Letzte die ein Pferd ewig quält wenn es wirklich unheilbar krank ist.

              Ich drück deinem Pferdchen wie gesagt alle daumen das es schnell wieder fit ist und es wirklich nur nen kleiner leicht zu entfernender Spliter ist!

              LG

      Hallo..

      Wer hat gesagt das ich das Geld nicht habe..???

      Du bist ganz schön frech....

      Entschuldige mal ich habe das Pferd seid gut 3 Wochen und habe sehr viel Geld für ihn gezahlt... wenn du immer viel Geld auf deinem Konto hast dann sei Glücklich und zufrieden...
      er steht noch beim Verkäufer.. und dort ist es auch passiert, zu mal es ein versicherungsfall ist, bevor man solche äußerungen ausspricht wie du sollte man mal vorher überlegen.

      Bei Solchen aussagen wie von dir würde ich mich schämen..

      • Hallo!

        Warum schimpfst Du jetzt so?

        Ich habe es ähnlich verstanden und mir auch die Frage gestellt, wieso man bei 1.000 Euro über die Einschläferung eines Pferdes nachdenkt, wenn durch eine OP die Gesundheit wieder hergestellt werden kann. Ich finde 1.000 Euro sind für ein solch großes Tier eher wenig.

        Und sie hat ja geschrieben, dass sie es ja evtl. falsch verstanden hat, aber so wie Du es im Ausgangspost geschrieben hast, kann man schon mal kritisch nachfragen, da musst Du nicht gleich so boshaft werden, sondern erkläre es einfach noch mal und gut ist.

        Ich wünsche Deinem Pferd alles Gute und dass er wieder auf die Beine kommt - ob nun mit oder ohne OP.

        Finde es im ürbrigen auch komisch, dass die TÄ so eine merkwürdige Aussage trifft ohne überhaupt erst mal abzuwarten, wie sich die Geschichte entwickelt.

        LG,
        Cosmic

        • "Finde es im ürbrigen auch komisch, dass die TÄ so eine merkwürdige Aussage trifft ohne überhaupt erst mal abzuwarten, wie sich die Geschichte entwickelt. "

          Ich ebenfalls.
          Ein einem jungen "teuren" Pferd kann ich die Aussage überhaupt nicht nachvollziehen.
          Es gibt auch bei weitem teurere, aufwändigere (fürs Tier) und aussichtslosere OPs als diesen Eingriff...

          Gruß,

          W

      Mal ne Zwischenfrage:

      Bist Du sicher, dass der Chip nicht schon vorhanden war?
      Hast Du ihn vor dem Kauf röntgen lassen?

      Wie auch immer, von Erlösen würde ich in diesem Fall gar nicht reden, das ist ja eine relativ kleine und simple Operation, was Euch bevorstehen könnte.

      Gruß,

      W

      Versicherungsfall?
      Meinst Du deine Tierkrankenversicherung oder die "Gegenseite"?

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei Weideunfällen die Haftpflicht des anderen Pferdes zahlt zudem offensichtlich niemand gesehen hat, was genau vorgefallen ist.

      Gruß,

      W

      • (15) 23.08.10 - 09:42

        Doch, die Haftpflicht eines anderen Pferdes muss den Schaden zur Hälfte übernehmen (50% Risiko, die von jedem Tier ausgehen). Dazu ist diese Haftpflicht da. Und es müssen Zeugenaussagen dazu geschrieben werden. Die andere Hälfte könnte von der Versicherung des Stalleigentümers übernommen werden, wenn man Fahrlässigkeit, wie z.B. zu viel Tiere auf einem Paddock, nachweisen kann. Diese Seite ist aber schwieriger, zumal der Nachweis nicht der einfachste ist.

Warum soll er erlöst werden wenn man den Splitter doch entfernen kann??#gruebel

Hallo,
es gibt auch OP-Versicherungen für Pferde.
Nur so für die Zukunft.
Dann kann man sich für sein Pferd, auch wenn man nicht
so viel Geld hat, eine teuere OP leisten.

Ich drücke auf jeden Fall die Daumen, dass Calinero bald wieder
fit ist :-)
Denn das das Gelenk nicht mehr so dick ist und er gut läuft hört sich
doch sehr positiv an.

LG
Dünki

  • Ich habe diese Versicherung auch abgeschlossen und zahlte dort auch erst einmal ein, da ich das Pferd erst seid 3 wochen habe...

    am 27.07. gekauft.. wer hätte gedacht das gleich solche ein unfall passieren würde..

    Ich habe wie schon geschrieben ein Sparbuch da geht jeden Monat was drauf fals eben solche Dinge passieren aber in 3 Wochen sammelt sich dort nicht gleich 1000 euro an..

    Leider..

    Ich danke dir fürs daumen drücken

    • Hallo!
      Habe auch ne OP Versicherung für meinen Zausel und musste die auch schonmal in Anspruch nehmen und kann dir daher sagen das die nie 100 % der Rechnung zahlen. Also immer fleißig weiter sparen ;)

      Hallo,
      dann bist du klüger und vorauschauender als ich. :-D
      Ich hatte die nämlich bis vor kurzem noch nicht, und mein Pferd
      ist jetzt 19 Jahre.
      Wusste lange gar nicht das es sowas gibt.
      Oder es gibt sowas noch keine 19 Jahre. #kratz

      LG
      Dünki

Also...

Calinero wird Morgen in die Klinik gebracht, ich habe schon dort mit dem Arzt Tel. und auch alles schon Organisiert..

Ich werde ihn jetzt Gründlich untersuchen lassen und dann sehen was diese dort sagen, sollte eine Op gemacht werden müssen dann wird dieser auch durch geführt..
Calinero ist 4 Jahre und mein Traum Pferd, ich werde nicht so schnell auf geben wie einige hier dachten..

er soll wieder gesund werden, dennoch ein Pferd mit 3 Beinen ist kein Pferd.

Ich bete nun zum Lieben Gott das alles gut gehen wird..

Morgen um 10 Uhr kommt die Tierärztin und spitzt in Schmerzfrei damit wir ihn Verladen können, und dann geht es ab in die Klinik dort steht schon eine Box bereit für ihn..

Ich halte euch auf dem Laufenden..

LG Doreen

Ich bin etwas erschüttert wie einige hier reagiert haben.. da ich nicht geschrieben habe das ich ihn erlöse sondern darunter geschrieben habe ich gebe mein Pferd nicht so schnell auf..

Sondern die Tierärztin das sagte wegen Erlösern..

  • Hey, nen chip hat noch keinen umgebracht!! Allerdings solltest du ernsthaft über deine jetzige TÄ nachdenken, da man chips eigentlich nie unoperiert lässt, weil sie dann früher oder später immer Theater machen. Aber das werden die dir in der Klinik schon sagen.
    Was den Versicherungsschaden der Gegenseite angeht.... Ja, die zahlen....ist nur die Frage wieviel wenn es keiner gesehen hat. Wenn die Gegenseite nett ist sprecht euch ab und sagt der versicherung es hätte einer von euch gesehen wie der eine den anderen getreten hat und sie zahlen 100 % der Tierarztrechnung.
    Jetzt kommen bestimmt gleich welche mit Betrug oder so, aber mal ehrlich...das würden hier alle machen wenns um euer Geld gehen würde!!!

    LG und alles gute

    • (25) 23.08.10 - 09:45

      Ne 100% zaheln die Versicherungen nicht. Die begründen es stets so, dass von dem eigenen Tier ja auch ein Risiko ausgeht. Habe bis zum eigenen Schadensfall auch immer so gedacht. Auf der anderen Hälfte blieb ich stets selber sitzen, trotz Zeugenaussagen.

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