bandscheibenvorfall beim hund, jemand erfahrung?

    • (1) 02.09.10 - 12:13

      Hallo

      Mein 11 jähriger Yorki hat es mit der Bandscheibe und es tut so weh ihn so leiden zu sehen :-(

      er war immer ein fröhler, wilder kleiner kerl der gerne im mittelpunkt stande.

      alleine das wort "gassi" brachte ihn zum auspflippen, er liebte lange spaziergänge und an meinem bein hochspringen wenn ich was gegessen habe war eine selbstverständlichkeit für ihn. :-)

      Heute? ....er liegt den ganzen tag rum, er brauch eine weile bis er überhaupt hoch kommt, sein hinterteil "schleift" er hinterher, er ist lustlos und hat keinen antrieb.
      er frisst und trinkt, sein highlight des tages.
      das wort "gassi" ? interessiert ihn nicht, er bleibt liegen.
      eine runde gehen? höchste anstrengung für ihn, er läuft gaaaanz langsam und schleppt sich so vorwärts.

      3 tage war er nicht mehr draussen, sein geschäft hat er im garten erledigt wo ich ihn 3 mal am tag hinbringe damit er mal frische luft schnappt aber auch das macht ihm keine freude.

      er ist unzufrieden, liegt da und "jammert" vor sich hin.

      heute morgen hab ich ihn in mein fahrradkörbchen gesetzt und ihn bis zu seiner gassi-wiese gefahren, ich glaube das hat ihm gefallen.
      das werden wir nun immer so machen damit er wenigstens mal noch raus kommt.

      vom tierarzt hat er drei wochen lang tabletten bekommen, kortison ...man sagte uns das es innerhalb von 6 wochen besser werden soll.

      aber es wird nicht besser, im gegenteil, eher schlimmer :-(


      was haben wir denn noch für optionen? eine op?"bringt" das nochwas? in anbetracht auf sein alter.
      er ist auch von geburt an epileptiker, was ihn aber kaum beeinträchtigt hat.

      oder die situation einfach so hinnehmen?

      #schmoll

      • Hallo,

        unser Jack-Russel-Terrier "Jack" hatte seinen ersten Bandscheibenvorfall mit 2 Jahren und hat dann Goldimplantate bekommen (4000€) und danach ging es ihm besser. Seinen 2 Bandscheibenvorfall hat er auch schon hinter sich, dieser konnte aber mit Physiotherapie behandelt werden. Es geht ihm super!

        Bei einem 11 jährigen Hund würde ich stark abwägen eine Operation würde ich nicht mehr machen lassen. Erstmal konservativ versuchen, wenn nichts mehr hilfft, dann starke Schmerzmittel und in allerletzter Konsequenz die Einschläferung! Es ist eine schlimme und schwere Entscheidung.

        Du musst halt entscheiden, ob er es noch verkraften würde und es für den Hund noch lohnt. Eine Epilepsie ist ja auch nicht ohne. Für die Physio haben wir damals fast 1000€ bezahlt... Aber unser Hund wird erst 3 Jahre alt.
        Kann er sich denn noch bewegen?

        LG sacoma

        Hallo

        Lass dich #liebdrueck
        Es tut mir leid, das dein Hund leiden muss.

        Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, was ich dir schreiben könnte?!

        Aus deiner Beschreibung geht hervor, das dein Hund keine Lebensqualität mehr hat!
        Was sagt dein Tierarzt?

        Der HUnd ist jetzt 11 Jahre alt. Klar... für einen Terrier noch ein gutes Alter.
        Ich kenne Terrier, die zwischen 15 und 18 Jahre alt geworden sind.

        Ich würde mich wahrscheinlich zum Einschläfern entscheiden.
        Bedenke, das, selbst wenn eine OP möglich wäre... dein Hund ewig brauchen würde, um sich zu erholen.

        Guter Rat ist da teuer... und was ich geschrieben habe, ist meine persönliche Meinung zum Thema älterer Hund und Krankheit!

        Ebenso würde ich einem Tier auch niemals Chemotherapie verabreichen.
        Wenn ich merken würde, das die Lebensqualität arg leidet, würde ich den schweren Schritt eher gehen.

        Alles Gute für deinen Hund und dich natürlich auch

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