Was würdet ihr tun ? Eeinschläfern /Operieren .

    • (1) 03.09.10 - 20:48

      Hallo

      Unser Jack Russel Rüde , 6 Jahre alt , wurde vor einem knappen Jahr das erste mal am Hinterlauf operiert . Kreuzbandriss ... ca. 2 Monate später fing das andere Bein an und wir mussten ihn am anderen Bein operieren lassen .

      Jetzt , gerade mal ein knappes Jahr später hat er wieder beide Hinterläufe kaputt ... bestätigt .

      Obwohl uns gesagt wurde das das nach der OP nicht nochmal vorkommen kann .

      Wir haben letztes Jahr gute 2500 € für die Operationen bezahlt ... und jetzt sollen wir ihn wieder operieren lassen ... mein Mann verdient recht gut aber das ist trotzdem ne Menge Geld für uns welches wir momentan leider auch nicht übrig haben da wir erst letztes Jahr soviel gezahlt haben und dieses Jahr beide Autos in die Reparatur mussten mit jeweil knapp 700 €.

      So , nun tut einem der Hund aber ja auch leid , wir haben erst gesagt wir lassen ihn so bis wir wieder etwas flüssiger sind ... aber mittlerweile merkt man das er dolle Schmerzen hat ... jede Bewegung ist für ihn zuviel , wenn ich zweimal am tag mit ihm eine kleine runde spazieren gehe ( natürlich an der leine , sehr zum leid des hundes :-) ) kann er abends nicht mehr laufen ... und er wird mittlerweile bissig , ich muss aufpassen das mein jüngster sohn nicht zu nah an den hund ran geht ( danilo ist 1 Jahr und eben noch etwas grob ) und selbst wenn unsere hündin ihm zu nah kommt knurrt er etc. andererseits lässt er sich aber auch total von unserer hündin unterbuttern , wenn sie keine lust hat mit ihm das körbchen zu teilen dann schmeisst sie ihn mit sehr viel zickegehabe einfach raus ... und er lässt es sich gefallen ... vorher ewar auch unsere hündin nicht so zu ihm , ich habe irgendwie das gefühl das sie merkt das er "krank" ist ...

      Dazu kommt noch das unser Rüde durch die wenige bewegung total auseinander geht , er hat mittlerweile wieder 10,5 Kg drauf ... das ist natürlich auch nicht gerade gut für seine gelenke ... es ist irgendwie ein teufelskreis ...

      Mittlerweile denken wir darüber nach was besser für uns alle ist ... operieren oder einschläfern ...

      Mein ältester Sohn ist mit diesem hund aufgewachsen und hängt unheimlich an ihm , er hat schon jeden tag geweint als wir ihn damals nach der op für 3 wochen zur oma gegeben haben damit er einfach mehr uhe hat um sich zu schonen ... ich weiss das es meinem Sohn das Herz brechen würde ...

      Danke

      LG

      • Hallo

        Wenn euch versichert wurde das es nach dieser OP nicht wieder vorkommen kann,würde ich in der Tierklinik in der es gemacht wurde aber nachhaken #kratz

        IWe wär es (falls die Klinik euch nicht entgegenkommt) mit Raten?

        lg

        (3) 03.09.10 - 21:10

        Hallo,

        ich würde erstmal dem TA der die OP gemacht hat ausfragen wieso der Hund wieder Schmerzen hat und die OP nochmal gemacht werden muss wen es doch nach der ersten OP hätte gut sein müssen.

        Dafür würde ich erstmal eine Erklärung haben wollen bevor ich dem Hund und der Familienkasse nochmal eine OP zumute.

        LG dore

        (4) 03.09.10 - 23:13

        Meine Ma hat gegen das Übergewicht für ihren Jackie (auch bedingt durch Kreuzband-OP) jetzt so ein Pulver bekommen... #kratz ...ich glaube aus Algen? Oder Muscheln? Ich muss nochmal fragen... Jedemfalls nimmt er seitdem langsam aber stetig ab, hat auch nicht mehr so viel Hunger - das Futter hält irgendwie länger vor. Ist vom TA, frag doch mal.

        Wegen den OP's: Ratenzahlung oder Kleinkredit vielleicht? Müsst ihr aber wissen, ihr kennt ja eure finazielle Situation besser. Und wenn die Klinik wirklich versprochen hat, dass es lebenslang hält, nachfragen. Vor allem, da es beide Seiten sind, ist schon komisch... #kratz

        Einschläfern würde ich ihn aber nicht, er hat ja gerne nochmal 6 Jahre vor sich. Kann der Arzt dir für ihn vielleicht übergangsweise Schmerzmittel geben?

        • (5) 04.09.10 - 13:09

          Hallo

          Mit den Schmerzmitteln ist das ja so eine Sache ...

          Uns wurde gesagt das er keine Schmerzmittel bekommen soll weil das ganze dadurch nur noch schlimmer wird da er durch die schmerzfreiheit seine beine wieder voll belastet ... und dann kann er irgendwann vielleicht garnicht mehr laufen .

          Danke

          Lg

      Guten Morgen,

      erst einmal würde ich den armen Kerl mit Schmerzmitteln versorgen lassen, bis Ihr zu einer Entscheidung gefunden habt.
      Auf keinen Fall könnt Ihr ihn leiden lassen, bis Ihr wieder flüssig seid!

      Dann solltet Ihr das Futter an die eingeschränkte Bewegung anpassen, dann wird er auch nicht fett und statt Bewegung für geistige Beschäftigung sorgen.

      Außerdem würde ich mich mit dem damaligen Operateur unterhalten, wie es sein kann, dass beide Seiten jetzt wieder "kaputt" sind, wenn Euch lebenslange Haltbarkeit versprochen wurde und klären, inwieweit Euch jetzt bei einem zweiten Eingriff entgegen gekommen wird.

      LG

      • Hallo

        Das Futter haben wir ja schon angepasst , er hat damals als er sogar noch ein kilo mehr drauf hatte ein spezielles Diätfutter bekommen , damit hat er abgenommen , das soll man aber nicht dauerhaft geben , jetzt bekommt er das LIGHT-Futter davon ... und eben auch wenig ... trotzdem nimmt er stetig weiter zu ... draussen lassen wir ihn mittlerweile nur noch mit Maulkorb laufen damit er auch ja nichts fressen kann ... ich hab das Gefühl das wenn er dann doch mal irgendwo was zu fressen gefunden hat er es irgendwie nicht abbauen kann ...

        Zu dem Rest habe ich weiter unten schon was geschrieben , habe ja auch gedacht das man mir aufgrund der situation die nächste op etwas günstiger anbietet aber nein , die schieben es sogar noch auf uns ...

        Danke

        Lg

        • Ja, wir haben etwas ähnliches vor Jahren mit unserem alten Rüden gehabt, da hatte unser Haustierarzt relativ aufwändig operiert, allerdings ohne jede "Garantie" und hat uns dann von sich aus angeboten, die zweite OP, die eigentlich noch aussichtsloser war, kostenlos zu machen.
          Deshalb hielt ich Verhandlungen für eine gute Idee, wenn Ihr aber auf gar kein Entgegenkommen stoßt, bliebe wohl nur ein Rechtsstreit.

          Hatte der Hund denn immer Übergewicht? Dann wird die Klinik evtl. deshalb die Verantwortung bei Euch suchen....
          Von Diät-Fertigfutter halte ich übrigens gar nichts, vielleicht macht Ihr Euch jetzt bei der Gelegenheit gleich mal schlau über das Barfen oder bekocht den Lütten selbst, dann habt Ihr selbst in der Hand, was im Napf landet und mit z. B. Fleischknochen und viel Gemüse hat er länger zu tun und nimmt nicht innerhal von 3 Min. seine ganze Tagesration zu sich.

          Eine zweite Chance würde ich Eurem Hund auf jeden Fall noch geben, das ist ja keine aussichtslose Geschichte, sondern ein relativ harmloser Eingriff. Ansonsten würde ich jetzt nicht ewig warten und ihm Schmerzen zumuten, also entweder morgen gleich einschläfern lassen oder zumindest bis zur OP Schmerzmittel geben lassen!

          LG

          • Hallo

            Danke für deine Antwort ...

            Ich habe es ja auch versucht aber leider kommen wir bei dem Operateur überhaupt nicht weiter ... jetzt im Nachhinein hört man auch immer wieder das von dieser Tierklinik abgeraten wird ... toll , leider für uns zu spät ...

            Unser Bruno hatte nicht schon immer Übergewicht ... und nach der OP hatte er ja auch so abgenommen , er ist erst jetzt seit ca . 3 - 4 Wochen wieder so fett ... er hat sich hinter mir hergeschlichen in die Küche , ich bin wieder raus und habe die Tür zu gemacht damit die Hunde nicht rein gehen ( wusste natürlich nicht das er sich klam heimlich schon rein geschlichen hatte ) und als ichvom KIGA wieder nachhause kam sah der Hund aus wie eine Tonne weil er unseren Mülleimer leer gefressen hat , alles was essbar war hat er vertilgt ... deswegen sage ich ja habe ich das Gefühl das er es irgendwie nicht abbauen , verwerten ... kann , vorher war er nicht so dick ... da hatten wir ihn von 11,5 KG auf 8 KG ( innerhalb von 6 Wochen ) runter und das hatte er auch das ganze Jahr gehalten ... erst seitdem er die Mülltonne leer gemacht hat ist er so fett und bleibt es auch ...

            Metacam hatte ich für ihn bekommen , ich hatte es ihm nur nicht gegeben weil ich eben gelesen habe das man die ganze Sache damit nur noch verschlimmert ...

            Danke

            lg

    (10) 04.09.10 - 09:24

    Hi,

    ich würde wie die anderen schon geschrieben haben, in der Tk nochmal nachfragen, was da wohl schief gelaufen ist, das er das wieder hat. Zur Not würde ich in eine andere Klinik gehen und eine zweite Meinung einholen.

    Ich selber würde nie ein Tier einschläfern lassen, wenn die Diagnose reparabel wäre, egal was es kostet. Man kann ja auch auf Raten zahlen, nicht jeder hat immer Geld flüssig.

    Versucht es, denn er ist ja auch noch nicht so alt.
    Alles Gute#klee
    Nadine

    (11) 04.09.10 - 09:36

    Ich würde meine Hunde nie einschläfern lassen wenn man es noch operieren kann, sie gehören zu mir zu unserer Familie und da diskutier ich auch nicht darüber ob ich eine Op zulassen würde oder ein Mitglied sterben lassen würde#schock

    (12) 04.09.10 - 12:55

    Hallo

    Erstmal Danke für eure Antworten

    Ich habe mich natürlich gleich mit der Tierklinik in Verbindung gesetzt nachdem ich bemerkt habe das wieder etwas mit seinen Beinen nicht stimmt ... die nehmen sich natürlich nichts davon an denn ich habe ja keine schriftliche Garantie von denen bekommen ... ausserdem könnte es ja auch durch unser Verschulden passiert sein , sprich wir hätten ihn nicht lange genug geschont ... aber das ist nicht der Fall , wie schon erwähnt haben wir den Hund extra gleich nach der OP zu meiner Schwiegermutter gebracht damit er wirklich absolute Ruhe hat ...

    Ich habe mittlerweile 3 verschiedene Meinungen eingeholt und jeder sagt das gleiche , beide Beine sind wieder kaputt , 2 davon raten mir sogar zu einer anderen OP-Art wo dann allein die OP , ohne Vorkosten und Nachkosten , schon 1300 € kosten würde .

    Soll ich meinen Hund jetzt wirklich jedes halbe Jahr operieren lassen ? Selbst wenn ich es in Raten bezahle , da habe ich dann die eine OP gerade beglichen und kann gleich damit anfangen die nächste zu bezahlen .

    :-(

    (13) 04.09.10 - 20:01

    Hallo

    Leider gehört dieses 2Krankheitsbild" schon zum JRT :-(.

    Allerdings würde ich nicht so schnell die Flinte ins Korn werfen.

    Wie dir schon ein paar mal geraten wurde, würde ich ihn bei dem TA vorstellen, der die OP gemacht hat!!!

    Keinesfalls aber würde ich IHN wieder an meinen Hund dran lassen.
    Ich würde eher versuchen, einen Teil der Kosten zurück erstatten zu lassen.

    Für die Gelenke würde ich ihm Grünlippmuschelextrakt geben oder mal nach Cosequin Tabletten fragen.

    Sie zu, das er abnimmt. 10,5 KG sind für einen JRT entschieden zu viel!

    Grünlippmuschelextrakt bekommst du bei Lunderland oder in dem großen Auktionshaus ;-)

    LG minimal

    • (14) 04.09.10 - 21:17

      Hallo

      Danke für deine Antwort ...

      Ich war ja schon bei dem Operateur ... er nimmt sich davon nichts an ... is nunmal so ...

      Ich weiss das er zuviel wiegt , was meinst du wie der Hund aussieht ... wie ein kleines Fass ... aber er nimmt einfach nicht wieder ab ...

      Unsere Hündin hat gerade mal 3,5 Kg ...

      lg

      • (15) 04.09.10 - 22:26

        Dann solltet ihr ein Blutbild machen lassen. Denn wenn er wirklich nur wenig Futter bekommt, keine Leckerchen und trotzdem sooo schwer ist, dann stimmt mit großer Sicherheit auch was mit seinem Stoffwechsel nicht.

        Sucht Euch einen guten Tierarzt, hört auf Empfehlungen und telefoniert rum. Wie ist die Meinung anderer Ärzte zum Wiederkehren von Beschwerden nach Kreuzband-OP?? Wenn ihr Euch sicher seid, dass die Beschwerden hätten bei sachgemäßer OP nicht wieder auftreten dürfen, dann sprecht ncohmal mit dem ursprünglichen Arzt und nehmt ihn notfalls anwaltlich in Regress.

        Aber zu allererst braucht der Jacke mitte ein Schmerz- und Entzündungmittel. Vermutlich wird man ihm Metacam geben. Sein Verhalten deutet auf unsagbaren Schmerz. Tiere reagieren viel später auf Schmerzen als Menschen. Euer Hund schein also schon sehr zu leiden. Gib ihm ein abgelegenen Platz, wo er erstmal Ruhe vor den Kindern und der Hündin findet. Ihr könntet ein altes Laufgitter entsprechend umbauen.

        Ich wünsche Euch und den Jackie alles Gute, inka

      (17) 05.09.10 - 10:30

      Hallo mummy

      Versuch es .. ich weiß, es ist nicht leicht, einen Hund abzuspecken; zumal er noch Probleme beim laufen hat!

      Leckerli Rationen abziehen und dementsprechend füttern.

      Für mich ist Dr. Schanen in Trier die allererste Adresse, was Gelenke und Knochen angeht.
      Ich weiß nicht, wie weit das von dir aus ist.

      Aber du kannst unglaublich viel machen.
      Es wäre schade, die Flinte ins Korn zu werfen.

      Grünlippmuschelextrakt, beim Futter würde ich darauf achten, das es Getreidefrei ist und mit Leckerlis sparsam umgehen.

      Meine Schwiema hat einen Hund, der auf beiden Hinterläufen hochgradig PL hat. Die Sehnen sind so extrem verkürzt, das eine OP gar keinen Sinn machen würde!
      Er bekommt jeden Tag Cosequin und Grünlippmuschelextrakt... und rennt wie ein Häschen ;-). Beim Laufen schont er zwar immer das eine Bein, aber es kümmert ihn nicht. Auch er wird futtermäßig etwas kürzer gehalten.

      viele Grüße
      Tanja

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