Ich möchte ein Pferd halten. Mit wem muss ich mich absprechen?

    • (1) 05.09.10 - 11:10

      Hallo, #winke
      ich habe eine Frage, die mir auf Internetseiten nicht richtig beantwortet wird:
      ich möchte mir ein Pferd anschaffen und es im Garten halten. Ich habe einen großen Garten, d.h., das Pferd hätte genug Bewegungsmöglichkeiten. Über die monatlichen Kosten, die ein Pferd mit sich bringt, weiß ich schon bescheid. Da ich nicht grade ländlich wohne, wüsste ich gerne, mit wem ich Absprache halten muss, damit ich mein Pferd im Garten halten darf? #kratz
      Bitte um rasche & korrekte Antworten!
      Danke, LG
      -wurmi-

      • (2) 05.09.10 - 11:31

        Ich würde jetzt ganz spontan beim Ordnungsamt anrufen.
        Die müssten dir weiterhelfen und weitere Anlaufstellen nennen können.

        (3) 05.09.10 - 12:19

        Veterinäramt / Ordnungamt.. würde mir jetzt einfallen.

        Aber was anderes: Wie groß ist dein garten denn und hat du ausweichmöglichkeiten wennd er Garten abgegrast ist, als Weide?

        • (4) 05.09.10 - 12:26

          ca. 1200 m², die zweite Fläche ca. 1000 m². Warum? Zu wenig?
          Andere Frage:
          Könnte ich das Pferd zur anderen Fläche führen? Müsste nur 1x die Strasse überqueren. Entfernung etwa 50 m.#kratz

          • (5) 05.09.10 - 15:06

            Hallo!

            Das ist jetzt nicht dein Ernst oder?
            Ich galube nicht, daß du dich ansatzweise mit Pferden und deren artgerechte Haltung und Versorgung auskennst, sonst würdest du nicht die Frage stellen, ob 2000m² für 2 (das solten es ja schon sein, alleine halten ist nicht tierschtzgerecht) absolut nicht ausreichen.
            Je nach Pferdegröße brauchst du für eine Wiedehaltung über den kompletten Sommer ca 1ha. Der will dann aber auch gepflegt werden (abgeschleppt, gemulcht nach Beweidung, gedüngt, evtl. abgeäppelt). Eine ungepflegt Fläche, die immer mehr Unkraut anlockt, hat irgendwann dann nur noch wenig Futter.
            Stall benötigst du, entweder 2 x ca 12 m² große Boxen oder einen Offenstall mit ca 18 m² (du wirst wahrscheinlich dafür eh keine Genehmigung vom Bauamt bekommen). Davor Auslauffläche (befestigt, sonst stehen die Pferde im Winter schnell mit zu den Sprúnggelenken im Matsch) und natürlich Futterlager für Heu und Stroh (1 Pferd frißt pro Tag 1- 1,5 kg/100 kg Lebendgewicht Heu).
            Ach ja und igendwo muß der Mist hin, bei uns sind überdachte und vom Untergrund her betonierte Misten vorgeschrieben.

            Also Bauamt, Veterinäramt (auch noch zusätzlich Tierseuchenkasse) und untere Wasserbehörde würden wohl deine Behördengänge sein.

            Grüße
            Nicole

            (6) 05.09.10 - 17:12

            Da Sie ja keine Mails empfangen wollen, antworte ich auf diesem Wege:

            Hallo!

            Danke für die Info, die allerdings vorher aus Ihrem Text nicht ersichtlich war, so daß man sich nicht wundern darf, daß man diesen Aspekt auch noch mal anbringt.
            Ich denke auch nicht daß ich das Thema verfehlt habe, denn auf die Frage mit welchen Behörden Absprache zu halten sein, habe ich auch eine Antwort gegeben.

            Grüße
            Nicole

      Hallo wurmi,

      sorry aber für mich klingt es so als wenn Du dir mal eben so ein Pferd anschaffen willst und nicht durchdacht.
      Was ist mit Artgenossen ? Pferde sind Herdentiere.
      Soll es ein älteres Pferd sein ? Wer bewegt das Pferd ?
      Hast Du überhaupt Erfahrung mit Pferden ?

      Gruß

      • Hallo goldengirl2009,
        es mag sein, dass es sich so anhört, als ob ich mir von heute auf morgen ein Pferd anschaffen will. Aber so ist es nicht. Ich wollte mich nur erkundigen, wie es mit der Haltung im Garten aussieht. Ich bin nicht wie andere Leute, die sich unüberlegt Tiere anschaffen und hinterher nicht mit klar kommen.
        Sorry, ich habe mich in der Betreffzeile falsch ausgedrückt. Natürlich ist mir klar, dass Pferde Artgenossen brauchen. Wenn ich in ein paar Jahren Pferde halten möchte, dann min. 2 Stück. Das ist mir im Klaren.
        Es sollten junge Pferde sein, so ca. 5 Jahre alt.
        Mit der Bewegung wäre es kein Problem: ich würde regelmäßig ausreiten. Wenn ich auf der Arbeit bin, würde meine Mutter die Pferde regelmäßig reiten oder longieren. Das weiß ich ganz sicher ;-).

        Und ja, ich habe Erfahrung mit Pferden, da ich selber mal eins hatte als ich noch ein Kind war und durch ein Pflegepferd habe ich auch viele Erfahrungen gesammelt.
        LG, -wurmi-

    HUhu,

    in Schnitt sagt man ab ca 2 Hektar (beginnt eine adäquate Weide, aber das sollte eigentlich wirklich Mindestmaß sein und vor allem muß ein gutes Futterangebot bestehen.
    Um zu gewährleisten das die Weidefläche nicht verschlammt oder verödet muß man ihr nach ca. 4 oder 5 Wochen Beweidung in der Regel 2 Monate Pause gönnen, d.h. man braucht mindestens 3 solcher Flächen...im Idealfall.

    Hinzu kommt das Pferde absolute Herdentiere sind und eine Einzelhaltung im Prinzip Tierquälerei darstellt, aber mit mehreren Pferden...wird natürlich auch der Platzbedarf deutlich höher.

    Mindestens sollten 3 bis 5 Pferde zusammengehalten werden.

    Möchte man den Pferden noch einen guten Unterstand/Offenstall/Stall bieten, braucht man natürlich noch mehr Fläche.

    Wird natürlich hauptsächlich Futter gekauft und im Stall gefüttert, kann das Futterangebot der Weide etwas geringer ausfallen.

    Ob Pferdehaltung erlaubt ist, würde man hier beim Ordnungsamt erfahren.

    lg

    Andrea

    • Was?
      6 ha pro Pferd????

      LG

      • öhm, da steht 2 Ha pro Pferd sind MInimum, zumindest haben wir das damals so gelernt.

        Das mit der dreifachen Fläche gilt wenn die Weide als Hauptfutterlieferrant nehmen möchte, sprich so wenig wie möglich zufüttern möchte.

        Dann braucht eine Weide nach 4 bis 5 Wochen ( also nach gut einem Monat) rund 2 Monate Pause und Pflege um sich zu erholen.

        Da aber die nächste Weidefläche diese Pause auch nach rund 4 bis 5 Wochen braucht, ist die erste ja noch nicht wieder weidereif, d.h. ich brauche eine dritte Fläche damit der Kreislauf "rund" wird.

        so meinte ich das *g*

        lg

        Andrea

(12) 05.09.10 - 16:00

Hallo,

unsere Pferde (2 Stück) haben auf der Sommerweide knapp 8 Hektar und auf der Winterweide ca. 5 Hektar Weideland. Dazu sehr große Boxen, in denen sie allerdings nur nachts stehen. Du brauchst einen Unterstand, ein Lager für Heu und Stroh, einen Stall und jede Menge Platz!

Wegen der Haltung musst du dich beim veterinäramt, Ordnungsamt und beim Bauamt erkundigen wegen den erforderlichen Stallungen und Unterständen.


Und die Frage wo der Mist hin soll, sollte auch geklärt sein. Nicht jeder mag einen Misthaufen auf dme Nachbargrundstück. Bei uns ist das kein Thema, weil der Bauer das für sein feld holt. Meine Pferde stehen allerdings ländlich, also nicht im Garten;-)



lG germany

(13) 05.09.10 - 20:51

Also mal ganz davon abgesehen, dass sehr viele Pferde in ihrem Leben nur Paddocks und Ställe sehen ,die wesentlich kleiner sind, würde ich mir auf jeden Fall Gedanken drüber machen WAS für Pferde du dort halten willst.
Für Shettys sicher kein Problem.
Aber eine Hannoveraner Größe wäre nichts für die Gartenhaltung.

Das mit dem Bauamt wird das größte Hinderniss sein.
Da wirst du sicher keine Genehmigung in nem Wohngebiet bekommen.
Vielleicht ein mobiler Offenstall?
Also einer aus Wellblech.
Der dürfte Genehmigungsfrei sein.

  • (14) 06.09.10 - 08:54

    Hi,

    mobile Weidehütten sind nur dann genehmigungsfrei, wenn sie nicht länger als 14 Tage auf der Fläche stehen. Danach müssen sie woanders hin (nicht nur einfach an andere Stelle auf der Weide!).

    Generell wird es in einem Wohngebiet keine Genehmigung zur Nutztierhaltung geben - und als solches werden Pferde eingestuft. auch nicht in ländlichen Gebieten. Dazu kommt, dass der Bau von festen Zäunen sowie Unterständen (im Außenbereich) idR nur Vollerwerbslandwirten genehmigt wird.

    Generell kann ich nur von dem Vorhaben abraten. Außerdem kosten 2 Pferde nen Haufen Geld! Meine Freundin hatte 2 Jahre lang ihr Pferd + 2 Einsteller in Eigenregie - die Kosten waren fast genauso hoch wie der Offenstall incl. Reitplatz, wo meine Stute in VP stand (Differenz: 35€ monatlich). Vor allem die Wasserkosten haben "reingehauen" - pro Tag und PFerd kann man mit 30-60l Wasser rechnen. Dazu kam, dass meine Freundin kaum noch Zeit zum reiten hatte (misten, tränken, füttern, Weide abäppeln, nachsäen, Zäune reparieren, etc.)

    Mein Rat an die TE: lass es und such Dir lieber einen guten Offenstall oder Boxenstall mit viel Weidegang, halte ein PFerd - dann kommst Du auch noch zum reiten.

    Gruß
    Kim

(15) 06.09.10 - 08:52

Du wohnst in der Stadt oder wie muss ich das verstehen#kratz

Die fläche die du beschreibst ist zu klein, du brauchst zwei Pferde um eine Artgerechte haltung zu gewährleisten. Dann halte ich nichts davon Pferde im Garten hinters Haus zu stellen, wie willst du sie denn Bewegen?? Auf der Strasse reiten?

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