Hund hat viele erbsengroße , teils verschorfte Knubbel-was ist das ?

    • (1) 05.09.10 - 12:37

      Hallo,

      bin gerade mit unserm Hund , einem Borderterrier mit rauhem, " wildsauschwartenähnlichem " Fell in Frankreich in Urlaub und habe bei intensivem Knuddeln und Schmusen bei ihm im Bereich der vorderen Kniegelenke mehrere bis erbsengroße Knubbel unter der Haut ertastet, außerdem hat er vereinzelt welche an Brust und Rücken. Einige der Knubbel sind verschorft, es sind Krusten darauf, keines ist offen .
      Der Hund kratzt sich überhaupt ziemlich viel , aber das tut er eigentlich schon immer. Flöhe hat er keine mehr, sondern wird jetzt konsequent jeden Monat 1 x behandelt.

      Voraus gegangen war vor fast genau 2 Monaten ein plötzlicher starker Flohbefall ( kann bei manchen Hunden ja auch eine allergische Reaktion auslösen ) , die ich sofort mit Frontline am Hund bekämpft habe - abgesehen von striktem Einsatz von Pyrethrum-Produkten im ganzen Haus und Auskochen seiner Hundekissen.

      Habe erst jetzt diese Knubbel bermerkt, obwohl ich viel mit dem Tier schmuse und neulich auch erst das Fell ausschließlich durch Auszupfen aller lockerer Haare ( nicht mit Messer oder anderen scharfen mechanischen Hilfsmitteln ) getrimmt habe. Besonders gehäuft sind die Knubbel im Bereich der Kniegelenke und ich frage mich, ob das alte Flohstiche von vor 2 Monaten sein könnten.

      Unser Cairn-Terrier, der ebenso flohbefallen war und ebenso nun schon 2 x im Abstand von 1 Monat mit Frontline behandelt wurde, hat gar nichts, da ist alles total OK.

      Ich wäre dankbar, falls mir jemand weiterhelfen könnte. Falls es nichts Ernstes ist, möchte ich nicht hier in der Bretagne - 950 km von daheim - zum Tierarzt gehen, sondern erst in 2 Wochgen nach dem Urlaub.

      Ich dachte schon, es könne auch vom Frontline sein, aber müsste er dann nicht überall statt gerade um die Gelenke gerum und nur vereinzelt am sonstigen Körper Ausschlag haben ?

      Ratlose Grüße,
      Heike

      • (2) 05.09.10 - 14:12

        Hallo Heike,

        Bretagne *lechz nach Urlaub*!!

        Mir fiel spontan die Sandmücke ein, aber die ist doch eher in südlichen Regionen vertreten - normalerweise.

        Oder normale Stechmücken??

        Oder doch noch Flöhe?

        Ich glaube, ich würde doch dort zum Doc gehen und nicht noch zwei Wochen warten.

        Liebe GRüße und noch schönen Urlaub - wo genau seid Ihr denn dort?
        B.

        • (3) 05.09.10 - 16:24

          Hallo Birgit ,

          ja, ich weiß, da geht Dir das Herz auf ;-) ! Wir sind an der Côte d´Emeraude , in Erquy zwischen St. Malo und St. Brieuc , bleiben noch bis 16.9. hier und übernachten dann noch 1 x in der Normandie , bevor wir endgültig heimfahren. Wie gewöhnlich sind wir mit Womo unterwegs.

          Ich habe ein bisschen gegoogelt und es könnte sein, dass unser Hund Herbstgrasmilben hat, die nisten sich auf die von mir beschriebene Weise gerade an solchen Körperstellen wie Gelenken ein, wo die Haut bzw. die Behaarung dünn ist. Dazu würde auch das dauernde Kratzen passen. Ich glaube nicht, dass es noch Flöhe sind und ich habe auch gelesen, dass Frontline eigentlich gegen die Milben auch ein wenig helfen müsste und auch, dass es nicht unbedingt erforderlich sei, das Tier zu behandeln, eventuell mit einer entzündungshemmenden Salbe ( habe Hydrocortisonsalbe dabei ).

          Es würde passen, da vor unserer Abreise vor 1 Woche manche Gebiete unserer Wahlheimat Hunsrück extrem von Herbstgrasmilben heimgesucht wurden und wir auch Menschen mit entsprechendem Befall in der Apotheke hatten - ich dachte zuerst, sie hätten Krätze - wegen der verordneten Medis.

          Liebe Grüßer und danke für Deine Antwort,
          Heike

          • (4) 05.09.10 - 18:03

            Hallo Heike,

            ja, das war das, woran ich später auch noch gedacht hatte, diese Allergie auf diese Grasmilben.

            Ich wünsch Euch dann noch einen tollen Resturlaub, grüß mir die Bretagne und gute Besserung für Euer vierbeiniges Familienmitglied!!

            Liebe Grüße
            birgit :-D

      (5) 06.09.10 - 16:40

      mein hund (rottweiler) hatte das auch. leider war es was schlimme. es waren alles kleine tumore. unser tierarzt hat unserer hündin noch 2 monate gegeben. gestorben ist sie 5 1/2 monate später. da sie nicht gelitten hatte haben wir sie nicht einschläfern lassen. sie ist trotzdem jeden tag mehrfach spatzieren gegangen und hat auch normal gefressen und getrunken.

      es muss nicht sein das das dein hund auch hat (drück dir die daumen) aber gehe lieber sofort zum tierarzt denn es kann was ernstes sein aber auch hoffentlich was harmloses.

      LG

      • (6) 11.09.10 - 12:52

        Hallo Saccy,

        danke für Deine Antwort und bitte entschuldige die verspätete Reaktion. Habe meinen Hund erneut mit Frontline behandelt, seitdem ist das Kratzen besser geworden und sonst ist er fit. Außerdem habe ich auf Verdacht täglich für einige Tage 0,5 mg Cetirizin pro kg Hund verabreicht und hatte den Eindruck, dass auch dies anschlug - wenngleich Antihistaminika beim Hund nur in 30 % der Fälle zum Erfolg führen.

        Hoffen wir, dass alles soweit OK ist, werde nächste Woche daheim den Tierarzt aufsuchen.

        LLG,
        Heike

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