Pflegehund für 3 Monate - was nehmen dafür?

    • (1) 16.09.10 - 13:19

      Hallo,

      mein großer Sohn ( 16 ) hat sich dafür ( mit meiner Unterstützung natürlich ) entschieden den Hund einer entfernten Bekannten für 3 Monate in Pflege zu nehmen. Es ist eine total lieb ältere Frau die für die Zeit nach Israel muss zu ihrer sehr, sehr kranken Mutter.

      So kann er ja auchs chon mal übern was es heißt einen ganz eigenen Hund zu haben - was er ja schon länger möchte, ich aber immer die Bremse gezogen habe, da wir einen gemeinsamen Familienhund haben.

      Jetzt sollen wir uns überlegen was er dafür haben möchte, bzw was sie ihm dafür zahlen kann für die Zeit.

      Geld für Futter und so allem hat sie da gelassen, aber sie mag ihm auch dafür was geben, wenn sie kurz vor Weihnachten wieder zurück kommt.

      Was ist da realistisch und nicht total überzogen? Weder sie noch wir haben da nur die leistete Spur einer Ahnung.
      Kann uns da jemand helfen?
      Das wäre super lieb.


      GLG Gabi

      • Hallo,

        ich finde das für Freunde oder Bekannte auch immer sehr schwer.
        In einer Pension würde Sie zw. 10 und 20 Euro am Tag zahlen.
        Das auf Drei Monate gerechnet wäre ja schon ne Wahnsinnssumme.
        Und auf einem fremden Hund aufpassen ist schon eine wahnsinns Verantwortung. Ich denke wenn Dein Sohn vll 200-300 Euro dafür nehmen würde ist das schon angebracht und nicht übertrieben.

        LG
        d4rk_elf

        Hallo,

        naja, da Futtergeld ja flach fällt denke ich 50 € pro Monat wären für einen "Freundschaftsdienst" ok.

        Mit Hundepensionen lässt sich das sehr schwehr vergleichen denn die müssen noch Tierhüterhaftpflichtversicherungen zahlen, rechnen meistens das Futter mit und listen genaue Arbeitsstunden auf weil sie es ebend gewerblich machen und davon leben, da wird der Preis natürlich mehr.

        LG

        Hallo Gabi!

        Ich kann Dir bei deinem eigentlichen Problem nicht helfen, würde aber unbedingt noch abklären, wie das versicherungstechnisch ist, wenn etwas passiert. Ob die Haftpflicht auch greift, wenn der Hund einen Schaden verursacht, während der Hund in Eurer Obhut ist.

        Bei unserer Versicherung ist das inklusive. Und natürlich Unterlagen da lassen, an wen Ihr Euch im Falle eines Falles wenden könnt.

        Lg Nicole

      • Ich hab vor 3 Jahren für 3 Monate an privat 250€ gezahlt, Futter extra.

        Hallöle


        vielen lieben dank für euere antworten. Jetzt haben wir eine Richtlinie, alles andere werden wir klären mit der Bekannten, wenn sie aus Israel zurück ist.

        Und natürlich ist es abgeklärt wegen ihrer Haftpflichtversicherung, daß auch Fremdgassigeher darüber versichert sind und wir haben auch alle Papiere hier daheim, falls doch mal was sein sollte mit dem Kleinen.

        Unsere Verischerung beinhaltet das für unseren eigenen Hund auch.

        GLG und herzlichen Dank
        Gabi

        • Hi,

          Fremdgassigehen ist aber nicht das gleiche, wie Halterhaftpflicht!

          Für die 3 Monate seid ihr versicherungsrechtlich der Halter des Hundes und müsst diesen deshalb auch über euch versichern! Eure Bekannte ist auschließlich Eigentümerin - und da der Hund nicht mehr in ihrem "Einzugsgebiet" ist bzw. sie keinerlei Einfluß nehmen kann, seid ihr rechtlich Halter!

          Bitte, klärt das unbedingt nochmal genau mit der Versicherung ab!

          Fremdgassigehen ist wie eine Reitbeteiligung beim Pferd (Fremdreiterversicherung) und anders, als wenn der Hund bei euch lebt bzw. wenn das Pferd jemandem in 500km Entfernung zur Verfügung gestellt wird!

          Gruß
          Kim

      Ich würde es für gute Freunde umsonst machen, für Bekannte 50 € im Monat + Futtergeld

    je Monat 100 Euro wäre völlig o.k.

    Gruß

    Manavgat

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