Hund kotet auf einmal in die Wohnung und ist total komisch!

    • (1) 29.09.10 - 09:51

      Hallo

      Ihr müsst mir helfen, ich weiß nicht mehr weiter.

      Mein Hund (2 Jahre, mischling) gehört nun seit August diesem Jahres zu unsrer Familie. Bislang war alles super wir hatten null Probleme. Ich war vom ersten Tag an arbeiten und er war in der zeit 6 std allein.

      Seit einer Woche, macht er in die Wohnung. Fing im Erdgeschoss mit Pippi an und seit ein paar Tagen macht er sein großes Geschäft im oberen Bereich des Hauses!!!

      Vorhin (ich bin heute zuhause) dacht ich mir, was riecht denn hier so stark, geh dem duft nach, hat er wieder oben seinen Haufen hingesetzt!!!
      Ich nehm ne Tüte tu das zeug rein, ruf ihn, hab ihn angeschrien was das soll, hab ihn riechen lassen und er fing schon beim rufen ab toootal ängstlich zu gucken und zitterte total...ja, man merkte das wahnsinns Angst hat und weiß warum ich sauer bin.

      Dann konnt ich natürlich nicht anders, und hab ihn in den arm genommen und getröstet!!! Er tat mir total leid in dem moment, auch wenn das wohl die falsche reaktion war.

      Da er aber auch so, irgendwie traurig aussieht, werd ich klar zum Arzt mit ihm gehn, aber ich denke nicht das es organisch ist, denn sein stuhl ist völlig normal! Kein Durchfall oder ähnliches.

      Kann es wirklich sein, das es an Veränderungen liegt? Vor 10 Tagen ist ein kumpel vorrübergehen eingezogen, er ist aber so gut wie nie da (zweimal in der zeit), allerdings macht er die Haufen vor seinem Zimmer. Zufall? Der Kumpel hat keinen Draht zu dem Hund. Tut ihm aber natürlich auch nix.
      Ist es weil ich Urlaub hatte und er hat sich ans nicht-allein-sein gewöhnt und rebelliert jetzt? Dominanz?

      Bitte gebt mir einen Tipp!!!! Ich bin echt ratlos!


      Danke!

      • Tut mir leid, aber Du machst falsch was man nur falsch machen kann!

        1. gönnt man so einem Tier eine Eingewöhnungszeit und schaut erstmal wie er denn mit dem Alleinsein klar kommt!

        2. ist es nicht ungewöhnlich das Hunde die neu in eine Umgebung kommen ein Sauberkeitsproblem haben... auch wenn es nicht sofort auftritt.

        3. straft man einen Hund nicht für etwas was man nicht direkt gesehen hat, dem Hund fehlt die Verknüpfung zur "Tat".

        4. brüllt man Hunde nicht an, wenn man sie straft, dann mit Ignoranz aber sicherlich nicht mit Gebrüll!

        5. würde ich umgehend einen Termin beim Tierarzt machen.

        6. würde ich eine Hundeschule besuchen um zu lernen wie man einen Hund erzieht.

        LG

        • (3) 29.09.10 - 10:26

          Dem schließe ich mich voll und ganz an. Ich bin entsetzt #schock über soviel Unwissenheit :-[ (Sorry, anders kann man das nicht nennen).

          Übrigens können ein trauriger Blick (oder allgemeine Mimik beim Hund) auch ein Anzeichen für ein hormonelles Problem sein (Schilddrüse glaube ich #kratz).

      Danke für die Kritik!

      Aber dann sagt mir doch bitte wie ich mich richtig verhalte!!!

      Hab im moment kein Geld für Hundeschule!!!

      • Erstmal #pro, dass Du auf die Kritik nicht wie manch andere reagierst, sondern normal reagierst und sie auch annimmst.

        Erstmal wäre es interessant zu wissen wo Dein Hund herkommt mit 2 Jahren? Tierschutz (also mit Pflegestelle) oder Tierheim? Inländischer Hund oder aus dem Ausland? Weisst Du etwas über seine Vorgeschichte?

        LG

        Steffie

        • Danke für Deine Antwort. Klar nehm ich die Kritik an, ich weiß ja das ich manches nicht richtig mache, aber ich liebe den kleinen scheisser und wills ja richtig machen.
          Es ist eine Französische Bulldogge und lebte 2 Jahre in einer Familie die ihn hergab wegen Zeitmangel.

          Versteh halt nicht, das das jetzt in der Woche so durchkam.

          Er war die letzten ca. 3 Monate völlig normal und lieb, stubenrein usw. Ja, es machte null eingewöhnungsprobleme.

          Muss auch dazu sagen das ich in den letzten Wochen ein bischen weniger Zeit hatte bzw. Aufmerksamkeit schenken konnte, da ich privat viel Streß hatte.

          Aber heute bin ich ja daheim und er macht es wieder. Und das letzte mal hat er auch dann hingekotet als ich daheim war! Wäre es trotz würde er es doch machen wenn er allein ist oder?

          • Okay, das hilft schonmal weiter. Aaaaalso, ich versuch mal alles zu behandeln:

            Hunde trotzen normalerweise nicht, ausserdem würde meiner Meinung nach das Koten nicht passen. Ein Hund wird normalerweise erstmal nur pinkeln aus Protest/Unsicherheit.... würde ich aber erstmal nicht vermuten.
            Löst dein Hund sich denn (sprich Pipi und Kacka) auch beim Gassigehen? Wie lange lauft Ihr da und wie oft kommt er zwischendurch raus? Sprich ist er körperlich und geistig ausgelastet und entleert sich völlig draussen? Wenn nein, würde ich diese Zeiten versuchen zu erhöhen, ggfs. auch mal jmd. suchen, der zwischendurch mit ihm läuft (je nachdem wie lieb er ist) und beobachten ob es sich bessert.

            Auf jeden Fall, aber das hast Du ja selber schon gesagt, würde ich den Hund einem Tierarzt vorstellen ... einfach nur zur Sicherheit (hormomenelle Geschichten etc.) und um "versteckte Mängel" (wusste jetzt nicht wie ich es schreiben sollte #hicks) aufzudecken, nicht dass der Zeitmangel nicht der einzige Grund war um den Hund abzugeben.

            Wichtige Grundregel im Umgang mit Hunden:
            Hund können positive Bestätigung und Tadel nur innerhalb von Sekundenbruchteilen noch mit Ihrer Tat verknüpfen. Es hilft also nicht, wenn Du den Hund rufst, ihm seinen Unfall zeigst und ihn anbrüllst. Dann erschrickt er sich zwar vor dir aber sonst auch nix. Wenn Du ihn während des Malheurs erwischst bitte auch nicht brüllen oder so, sondern am Halsband schnappen und schnellsmöglich raus ohne viel zu reden. Kommentarlos. Wenn er sich draussen löst, dann lobe ihn in der Sekunde und gib ihm BLITZSCHNELL ein Leckerchen (aber nur ein Kleines, die können ja so oft pinkeln), aber nur noch wenn er draussen sein Geschäft macht. Du kannst auch versuchen ihm ein Lösekommando beizubringen.

            D.h. Du fängst bsp. an deinen Hund wie oben beschrieben in dem Moment wo er sein grosses Geschäft macht (beim Kleinen ist das nur bei Hündinnen sinnvoll, Rüden markieren zuviel und werden nieeee ihr ganzes Pulver auf einmal verschiessen) sagst Du Kacka und gibst superschnell (Geschwindigkeit wichtig wegen Verknüpfung) ein Leckerchen. Das versuchst Du nach ein paar Wochen so zu strecken, dass Du wenn Du z.B. weisst er löst sich immer erst nach diesem Baum (Bsp.) indem Du kurz vorher versucht Kacka und ihm das Leckerchen zeigst. Mit Glück erreichst Du so, dass Du ihn auf Kommando zum lösen schicken kannst und sicher bist, dass wenn ihr jetzt nachhause geht er sicher alles los ist.

            Mensch ich hoffe ich hab jetzt nix vergessen. Ach zur Not schreib einfach nochmal.

            LG

            Steffie #winke

            • (9) 29.09.10 - 11:47

              Ach ja, ich finde 6 Stunden ganz alleine etwas lange. Gäbe es nicht jmd. (Freundin/Mama etc.) der vielleicht zwischendurch mal nach ihm schauen kann. War er das denn so schon gewöhnt? Könnte auch sein, dass jetzt wo er sich eingelebt hat, so eine Unterforderung raus kommt und sich äussert.

              (10) 29.09.10 - 12:30

              Also mein Rüde macht sich morgens und am Abend komplett leer, daran zu erkennen das er dann auch das Bein nicht hebt ;-)

              LG

    Ich würde ihn erstmal einem Tierarzt vorstellen und dann einfach anfangen mit der Reinheitserziehung so wie man es bei einem Welpen macht. Allerdings mit größeren Zeitabständen.

    Vielleicht hat er auch einfach nur nicht gelernt sich zu melden und muß jetzt einfach öfter weil er beispielsweise das Futter schlecht verwertet.

    Also öfter mit ihm raus und wenn er sein Geschäft erledigt hat, Loben bis der Arzt kommt, Du musst Dich so richtig lächerlich machen, also überschwänglich loben!

    Wie lastest Du ihn denn aus?

    LG

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