Hunde verstehen sich plötzlich nicht mehr Seite: 2

                          • Ja sollen sie anscheinend, meiner war sogar nach der Narkose wach und wild #schein

                            Nun nach 2 jahren wird er ruhiger wobei das wohl am Alter ein wenig liegt und er aus dem Flegelalter langsam raus ist#schwitz

                            Und wie gesagt läufige Hündinen gibt es hier nicht oder unsere haben noch keinen ausweg gefunden um diese zu finden #rofl

                            Ich denke wenn bei euch keine wohnt und du aufpasst wenn du mit Ihm draussen bist wird da auch nichts passieren ;-) Viele werden dir raten es zu tun ich mache es für mich nicht mehr....Mein Mann darf seine Eier ja auch behalten #rofl Also lass Ich sie meinem Hund auch #huepf

                            • Ich mache Aaron nur ab wenn ich auch einen Überblick habe und alles gut einschätzen kann.
                              Ich schaue auch merhmals um mich um ihn im Notfall ran zu rufen.

                              Da gehen die Meinungen wohl weit auseinander,was das Kastrieren betrifft.

            Hi,

            hier kann man nicht mehr vom Welpenschutzalter sprechen.

            Liebe Grüße

            Katja

    (30) 05.10.10 - 16:45

    Hallo

    Du solltest deinen Hund nicht auf den Arm nehmen, sondern den anderen Hund so blockieren, dass er nicht mehr an deinen Hund ran kommt. Dazu gehört auch den anderen Hund am Halsband zu packen und deinen Körper zwischen die beiden zu schieben. Wichtig ist, dass du dabei keine Angst hast, sondern deinen Hund beschützen willst. Du darfst auch gerne richtig wütend werden und den anderen Hund umbringen wollen. Unsere Gefühle spüren Hunde nämlich. ;-)
    Und glaube mir, jedem Hund ist es wichtig zu überleben. Wenn es um ihr eigenes Überleben geht, lassen sie lieber alles andere in Ruhe. ;-)

    Ich weiss, ist manchmal ziemlich schwierig zu verstehen. Wenn du deinen Hund auf den Arm nimmst, tust du ihm nur keinen Gefallen. Das ist ein menschlicher Zug, den dein Hund nicht versteht. Für ihn ist es so, dass er sich nicht mehr retten könnte, in dem er z.B. wegläuft und er so der Situation schutzlos ausgeliefert ist. Evtl. schleckt er sich häufig über die Nase, wenn du ihn hochnimmst. Das sind Beschwichtigungssignale, die du ernst nehmen solltest. Auch wenn er klein ist, ist er ein Hund. Kein Kind. Mit Hunden muss man anders umgehen und versuchen in Hundesprache, also Körpersprache zu kommunizieren.

    Deine Cousine sollte ihren Hund disziplinieren. Dein Hund steckt mitten in der Pupertät, das riechen andere Hunde, besonders Rüden. Da rappelt es öfters mal. Hunden ist ihr Grössenunterschied nicht bewusst und nehmen das nicht so wahr wie wir Menschen, weil alle Hunderassen max. fünf Generationen auseinander liegen. Dein Aaron weiss also nicht, dass er so viel kleiner als Oskar ist und Oskar weiss nicht, dass Aaron so viel kleiner als er ist.

    Für die Alphaposition im Rudel spielt die körperliche Grösse aber auch keine Rolle. Auf die mentale Grösse kommt es an. Wir haben auf dem Hundespielplatz einen kleinen Hund, der alle dominiert. Die Grossen wie die Kleinen. Bis jetzt gab es keinen Hund, auch keine Besucherhunde, die ihm diese Position streitig machen konnten. Echt witzig, zumal die Halterin selber immer eine Mordsangst um ihren 'kleinen' Hund hat, wenn jemand neues auf den Platz kommt (vor allem mit grossen Hunden). Jedenfalls bis sie gemerkt hat, dass er mal wieder der Chef ist. Dann ist auch sie wieder ganz locker. ;-)

    Ihr habt mehrere Möglichkeiten. Ich würde die Hunde nur noch gemeinsam füttern. Und zwar draussen auf einem Spaziergang. Das hat mehrere Vorteile: Sie lernen, dass der jeweils andere Hund etwas ganz tolles ist, es gibt nämlich Futter, wenn der jeweils andere da ist und dadurch, dass sie nur noch draussen gefüttert werden, werden sie mehr auf euch fixiert. Sie sind abhängiger von euch. ;-)

    Deine Cousine sollte ihren Hund disziplinieren und auch sichern, wenn er deinen wieder anfallen will. Er muss nämlich merken, dass das nicht erwünscht ist. Sie sollte ihn an der Leine hochnehmen, so das seine Vorderpfoten nicht mehr auf dem Boden stehen und er richtig im Halsband hängt, also quasi keine Luft mehr bekommt.
    Ihn blockieren, sich also zwischen Oskar und Aaron bringen und ihn ruhig wieder absetzen, wenn er ruhig ist. Wenn er nach dem Absetzen auch ruhig ist, sollte sie ihn loben. Wichtig ist, dass sie selber dabei die ganze Zeit ruhig bleibt.

    Blockieren tut man einen Hund mit seinem Körper. Oder auch mit einem Stock, oder Kinderwagen, oder sonst was. Stell dich ihm einfach in den Weg, breite deine Arme leicht aus, die Handflächen sind auf den Hund gerichtet. Er wird sich leicht ducken, zurück gehen und einen anderen Weg einschlagen. Das gleiche kann man auch mit einem Stock machen. Den Hund also nicht schlagen, sondern den Stock zwischen den Hund und seinen Weg bringen. Mit ruhiger, bestimmter Energie. So halten Schäfer ihre Hunde z.B. davon ab, vor ihnen zu gehen. Wichtig ist, dass man eine gerade Körperhaltung hat. Eine stolze Körperhaltung.

    Das am Halsband hochnehmen macht dem Hund nichts und sorgt auch nicht für eine schlechte Hund/Mensch-Beziehung. Im Gegenteil. Deine Cousine hat einen Dobermann-Mix. Diese Hunde brauchen eine klare, starke und vor allem konsequente Führung.

    Jeder Hund möchte möglichst bequem durchs Leben gehen. Wenn wir also bestimmte Eigenheiten fördern wollen, geben wir ihnen Futter als Belohnung. Wenn wir aber bestimmte Eigenheiten unterbinden wollen, müssen wir diese Situationen den Hunden möglichst unbequem machen.

    Deine Cousine sollte Oskar beobachten. Man sieht den Hunden an, wenn sie etwas anfallen wollen. Sobald Oskar deinen Aaron fixiert, sollte sie ihm durch einen Ruck an der Leine und ein lautes und bestimmtes 'Nein' signalisieren, dass sie das nicht will.

    Futter gibt es nur, wenn beide Hunde in einem ruhigen, ausgeglichenen Zustand sind. Wenn deine Cousine ihrem Hund ein Leckerli geben würde, um ihn von deinem Hund abzulenken, oder um ihn zu loben, nachdem er deinen angefallen hat, wird ihr Hund unter Umständen lernen, dass es Futter gibt, wenn er deinen angefallen hat. Dazu kommt, dass Dobermänner schlau sind. Das muss man berücksichtigen.

    Ihr solltet nur nicht laut werden, wenn es doch zu einem 'Angriff' kommt. Einfach handeln und weitergehen. Wenn ihr anfangt auf die Hunde einzureden oder gar zu schreien, macht ihr alles nur noch schlimmer, weil die Hunde sich bestätigt fühlen.

    Wenn ihr das alles konsequent befolgt, habt ihr garantiert binnen einer Woche Ruhe.

    Wenn du noch Fragen hast, nur zu. :-)

    LG, Ciara

    • (31) 05.10.10 - 17:03

      Klasse Danke.:-)
      Ich hab Aaron in der Situation nur hoch genommen,weil er immer an mir Hochgesprungen ist und das kannte ich so nicht.
      Ich greife eigentlich immer durch,wenn es nicht mehr überschaubar ist und es hat ja bisher auch immer geklappt.

      Gestern zum Beispiel,als ich grad nach Hause kam (meine Wohnungstür war noch verschlossen) kam der Mitbewohner meiner Cousine aus der Tür und Oskar hinterher und ist sofort auf Aaron los.Aaron hatte keine möglichkeit abzuhauen.Da hab ich auch ein Schreck bekommen und es war auch schwer Oskar von Aaron weg zu bekommen.

      Ich weiß nicht ob meine Cousine da so mit zieht,weil sie sich nicht soviele Gedanken macht und glaube der Meinung ist lass ihn mal machen.
      Sie kann manche Situationen selber nicht einschätzen.

      • Schick sie mitsamt dem Hund zu einem Hundetrainer oder guten Hundeschule ;-) Ich bekomme meine Rüpel immer voneinander los, falls sie sich angiften mal wieder....Und das ist manchmal wirklich derbe, vor allem wenns ums Futter geht, da verstehen beide keinen Spass mehr #rofl Einfach machen lassen geht nicht....Hat Oskar sonstige Kontakte zu anderen Hunden? Ich habe meine Beiden gleich imWelpenalter mit jeglichen Hunderassen und grössen zusammengetan....Und wenn ein anderer Hund sie mal in die Schranken weisst greif ich nicht ein #schein

        • Ich hab meiner Cosuine ja mal Vorgeschlagen zusammen zu einer Hundeschule zu gehen aber das möchte sie nicht.

          Also Oskar hat glaube nur Kontakt zu seinem Bruder und auch da reagiert er so.Muss aber dazu sagen,dass der Bruder wirklich super Erzogen ist.
          Und dann hat er nur noch Kontakt zu meiner Tante ihren Hund und da ist es so,dass der Hund meiner Tante immer ins Zimmer gesperrt wird weil er schon alt ist und seine ruhe haben will.
          Mehr Kontakt hat er nicht zu anderen Hunden.

          Aaron hatte auch gleich von Anfang an Kontakt zu anderen Hunden,egal welche Rasse oder Größe.Ich habe ja damals auch nie eingegriffen bis zu den besagten Abend.

      (34) 05.10.10 - 22:14

      Das ist ganz grosser Mist. An deiner Stelle würde ich mit deiner Cousine nochmal sprechen. Wenn sie nicht mit sich reden lässt und bei ihrer Einstellung bleiben möchte, würde ich an deiner Stelle nicht mehr mit ihr spazieren gehen und hoffen, dass ihr ihrem Hund nicht begegnet, wenn er ab der Leine ist. Selbst wenn er an der Leine ist wird es wohl schwierig sein.

      Komisch, gerade in solchen Situationen sollten die Leute doch aufwachen und merken, dass sie ein bisschen was tun müssen. Irgendwann kommt es sonst unter Umständen dazu, dass der Hund ein anderes Tier oder gar Kind tod beisst. Ich verstehe nicht, dass deine Cousine sich nicht für einen 'einfacheren' Hund entschieden hat, wenn sie nicht mit dem Tier arbeiten möchte.

      Was ist denn noch in diesem Mix drin?

      LG, Ciara

      • (35) 05.10.10 - 23:33

        Man hat ihr schon oft gesagt sie soll was tun und auch ich gebe ihr Ratschläge für den Umgang die bei mir gut klappen.

        Sie hatte bis vor kurzem ein Vibrationshalsband damit es besser klappt.

        Leider fehlt ihr wirklich die Einsicht und das macht sich auch in der Erziehung bemerkbar.

        Sie wollte damals unbedingt einen Hund.Es sollte auch ein großer sein...Sie hat ihn dann damals für 50 € gekauft #augen

        Es ist ein Dobermann Rotti mix wenn ich mich jetzt nicht ganz irre.

        • (36) 06.10.10 - 00:39

          Schade. Wieder ein toller Hund von Anfang an in den wohl falschen Händen.

          Vibrationshalsband... und das hat was gebracht? Ich greife lieber auf grobgliedrige Kettenhalsbänder zurück. Die kann man unterschiedlich fest arretieren. Je nachdem wie man es gerade braucht.

          Generell bin ich eher für das Disziplinieren und nicht dafür mit Hilfsgeräten zu arbeiten und den Hund zu bestrafen.

          Wie geschrieben, ich würde mich an deiner Stelle zumindest mit dem Hund von ihr distanzieren. Vermutlich ist ihr Hund unter anderem kopfmässig unausgelastet und nicht gut mit anderen Hunden sozialisiert, das kann auf lange Sicht nur Schwierigkeiten machen. Wenn dein Hund irgendwann durch ihren getötet werden sollte, würdet ihr ebenfalls eine schwierige Beziehung haben und das muss ja nicht sein. Ihr scheint euch ja sonst ganz gut zu verstehen.

          Ich wünsche dir alles Gute!!

          LG, Ciara

(37) 05.10.10 - 16:55

Deine Cousine kann, wenn Oskar Aaron fixiert, sich auch etwas runterbeugen, seitlich mehrmals an der Leine zupfen/rupfen, dabei rückwärts gehen und Oskars Namen sagen. Ihn so versuchen aus der Situation herausholen. Sobald Oskar sich wieder auf sie konzentriert (er hat ja eigentlich keine andere Möglichkeit, wenn sie rückwärts geht und sie ihn noch früh genug 'erwischt') und von Aaron ablässt, sofort loben und bestätigen, was für ein toller Hund Oskar doch ist.

Ihr müsst einfach mal ein bisschen ausprobieren. Wenn ihr euch das allein nicht zutraut, sucht euch einen guten Hundetrainer oder geht gemeinsam in eine gute Hundeschule.

LG, Ciara

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