Ist es zu kalt für Hunde --> Tierquälerei???

    • (1) 18.11.10 - 19:07

      Hallo

      ich hatte eben ein "besonderes" Erlebnis und würde gerne mal Eure Meinung dazu wissen.

      Mein Mann, mein Sohn und ich waren im Hürther EKZ spazieren und natürlich konnten wir uns die leckere Currywurst dort nicht verkneifen.
      Wie immer haben unsere Hunde (Labbi-Schäferhund-Mix und Terrier-Mix) platz machen müssen.
      Und als ich so meine Wurst essen wollte, da raunzt uns eine Rentnerin an, es wäre ja viel zu kalt für den Hund sich ins hinzusetzten (das Wetter war mit 7°C absolut Windstill), der arme Hund. Wir haben erst freundlich geantwortet, dass das schon ok ist.
      Dann sagte sie, das ginge gar nicht und die Hunde würden frieren, wir sollten doch barfuß darum laufen um es selber zu spüren. Und außerdem hätte der Terrier totale Panik vor meinem Mann, da er die Ohren runtergeknickt hatte. Sie hätte auch einen
      Ich habe dann gebeten, dass sie uns doch bitte in Ruhe lassen soll, da ich meine letzte Currywurst vor der Geburt doch bitte ohne Diskussionen essen wollte.

      Als ihr Mann kam meinte sie nur, wir seien unbelehrbar.

      Wir waren heute schon am See und da sind die Hunde direkt und freiwillig ins Wasser gelaufen. Und Schnee lieben unsere Hunde auch.

      Was meint ihr?

      Ach, der "ängstliche" Terrier kuschelt/spielt gerade übrigens ganz dolle mit meinem Mann - soviel da zu.

      • (2) 18.11.10 - 19:14

        Sory aber wenn ich das so sage....Ich finde die Oma hatte auf eine gewisse Art und Weise Recht..

        Warum müssen deine Hunde bei diesem kalten Dreckswetter "Platz" machen??
        Warum dürfen sie nicht stehn bleiben???
        NUr weil es Hunde sind, heisst es doch nicht dass Ihnen die Kälte und Feuchtigkeit nichts ausmacht..

        Du willst mit dem Gehorsam deiner Hunde Macht zeigen..

        ich komm gar nicht auf die Idee meine Hunde bei diesem Wetter irgendwo "abzulegen"..
        ZU Hause ist das was anderes...aber nicht draussen bei diesem Wetter..

      • (6) 19.11.10 - 13:55

        Hi,

        ich weiß nicht, was Du für Hunde hast, aber das Labrador-Retriever und auch Terrier für die Jagd gezüchtet wurden (und die Labbis auch im Winter aus dem Wasser apportieren können ohne gleich krank zu werden) halte ich das echt für überzogen.

        Es waren Plusgrade, Hundepfoten sind nicht mit Menschenfüßen (barfuß laufen - wie von der Frau gefordert) zu vergleichen - sonst müssten die auch immer Schuhe tragen, etc.

        Vor allem: was soll ich unserem alten Spitzmädchen sagen - die liegt im Herbst / Winter am liebsten draußen. Manchmal nutzt sie auch die angebotene Decke - vor allem, wenn sie länger schlafen will.

        Ich finde es absolut legitim, die Hunde beim Essen abzulegen oder anzusetzen - auch draußen!

        Gruß
        Kim

    #rofl

    Tierquälerei?

    Nee, ich glaube nicht!

    Wenn Hunde im Sommer im brütend heißen Auto eingesperrt werden - das ist Tierquälerei.

    Wenn ein Hund an der Kette leben muss - das ist Tierquälerei.

    Sreusalz auf Gehwegen sollte auch verboten werden - das ist Tierquälerei.

    Ein fettgefütterter Hund der nur das Sofa von Frauchen kennt und niemals richtig Hund sein darf - auch dass ist Tierquälerei.

    Von den vielen Tierversuchen will ich mal gar nicht reden...aber einen Hund einfach mal absitzen zu lassen ist definitiv keine Tierquälerei. Ein gesunder Hund kann das ab und wird es ohne Probleme überleben.

    Tse, also Leute gibt's...#klatsch

    LG

    • "Platz" ist nicht absitzen, sondern ablegen und je nach Empfindlichkeit und Fellbeschaffenheit ist das für Wohnungshunde beim momentanen Wetter schon sehr unangenehm bis ungesund über längere Zeit.
      Unsere Staff-Hündin hat sich bei naßkaltem Wetter nicht mal draußen hingesetzt, weder freiwillig, noch auf Kommando, sondern dann den Hintern in der Luft gelassen und mehr oder weniger "gehockt".

      Ich wäre nie auf die Idee gekommen, sie (oder auch meine jetzigen "nicht langhaarigen" Hunde) abzulegen, während ich in Ruhe eine Currywurst esse!

      Lg,

      W

      • Tierquälerei ist er, wenn Tieren QUALEN erleiden müssen.

        Ein Hund der bei herbstlichen Temperaturen Sitz oder Platz machen soll, erleidet definitiv keine Qualen.

        Es kann - je nach Felllänge oder Gesundheitszustand -unangenehm für das Tier sein, aber gequält wird das Tier dabei bestimmt nicht.

        • Erzwungenes Frieren ist eine Qual und im beschriebenen Fall (ich will gar nicht beurteilen, ob dieser Terrier gefroren hat oder nicht), war es unnütz. Der Hund hätte genau so gut artig dort stehen können und ich hätte es von meinen bekanntermaßen sehr kälte- und nässeempfindlichen Beiden auf keinen Fall verlangt.

(11) 18.11.10 - 19:25

Hallo,

ich würde sagen das kommt auf den Hund an. Meinen Collie (leider verstorben) machte Schnee/Regen/Frost usw nicht s aus. Der lag letzes Winter bei -10 Grad im Garten und fand es prima.

Jetzt haben wir einen englische Bulldogge und die hat sich vor 2-3 Wochen eine Halsentzündung zugezogen nachdem sie einen halben Tag mit uns im Garten war. Für sie werde ich auch noch einen Pullover kaufen am Bauch hat sie fast kein Fell und auch sonst hat sie Wind und Wetter mit ihrem kurzem Fell nicht s entgegen zu setzten. Ich würde sie auch niemals bei diesem Wetter sitz machen lassen. Sie sitzt dann ja direkt auf ihrer Scheide das kann nicht gesund sein bei 5 Grad.

LG dore

  • Das deckt sich mit meinen Erfahrungen, unsere Berner Sennenhündin lag bei Regen, Schnee und Eiseskälte völlig unbeeindruckt mitten auf dem Hof und hat selig gepennt, ohne auch nur zu bemerken, wie kalt es ist.

    Unsere unterfelllosen Nachtbauchhunde würden sich den Tod holen und setzen/legen sich bei dem Wetter draußen nicht freiwillig. Sie leben zudem ja noch den Großteil des Tages im wohltemperierten Haus.

    LG,

    W

(14) 18.11.10 - 19:25

ehrlich gesagt weiß ich auch nicht was da jetzt so schlimm dran sein soll #kratz
schließlich sind es keine -grade draussen, wo es richtig eisig ist und hintern festfrieren kann ;-)

davon abgesehen kenne ich selber hunde, den stört das wetter gar nicht.
im gegenteil, die eine hündin ist sehr sehr viel draußen (kann freiwillig aber immer rein!), egal ob es regnet oder schneit, ist der totale "draussenhund" und das freiwillig!

vielleicht war das ja eine dame, die ihren hund immer in watte packt und den betüttelt usw. schoßhund sozusagen, der das normale hundeleben nicht gewohnt ist #kratz

(15) 18.11.10 - 19:28

Hallo,

ich gehe mal davon aus, dass deine Tiere täglich raus kommen und keine "Couchpotatoes" sind und da macht es ihnen keineswegs aus, sich bei diesem Wetter abzulegen! Es sind HUNDE - keine Menschen und ich finde es immer wieder schrecklich, wenn Menschen Hunde vermenschlichen!
Den alten Leutchen darfst du das nicht übel nehmen, sie wissen es nicht besser, wahrscheinlich ist ihr Terrier total verhätschelt und knurrt jeden an, der ihm nicht in den Kram passt! Du hattest schon recht, dass du um Ruhe gebeten hast!
Es gibt immer Leute, die ihren Senf dazu geben, sei es in der Hundeerziehung, sei es in der Kindererziehung......
Unser Schäferhund-Colliemix war übrigens immer bei Wintertemperaturen in den Fluss schwimmen, wenn man nicht aufpasste und zwar freiwillig!

LG

  • (16) 18.11.10 - 19:40

    Wir sind immer viel draussen - im Wald, im Feld, am (und im) See und überall wo´s Spaß macht. Und das am liebsten stundenlang. Unsere Hunde lieben es.

    Du hast noch nie nen kurzhaarigen Hund ohne Unterwolle oder einfach nen älteren Hund gehabt, ne?

    Dass die kälte- und nässeempfindlich sind, hat weder mit Verpäppelei, noch mit Vermenschlichung zu tun!

    Gruß,

    W

    • Dazu sage ich dir, wenn dein Hund viel Auslauf hat und das gewöhnt ist, macht ihm das nichts aus.
      Wenn du allerdings diese überzüchteten chin. Nackthunde meinst, oder kleine Rassen, wie z.B. Chihuahua, Rehpinscher ..... dann gebe ich dir Recht!
      Und klar sind ältere Hunde mehr kälteempfindlich, aber im Ausgangsthread geht es nicht um Außenhaltung von Hunden, sondern um ablegen auf dem Boden für die Zeit, die man braucht, um eine Currywurst zu essen!

      LG

      • Nee, Du, ich rede hier explizit von meinen Hunden, bei denen ich das beurteilen kann. Wir haben einen Resthof, die Hunde können rein und raus, wie sie wollen und haben vor unserem Umzug ihren Schlafplatz in der Diele gehabt, Tür zum Hof immer offen.

        Es macht einen großen Unterschied, ob Du einen Hund mit Unterwolle hast oder ohne und wir hatten mehrere Staffordshire-Terrier bei uns und jetzt ne franz. Bulldogge, die auch keine Unterwolle hat und überhaupt nicht wetterfest ist. Die werden/wurden genau so gehalten wie unsere Berner Sennenhündin und mein MAN und sind und bleiben sehr kälteempfindlich trotz abhärtender Haltung.


        LG,

        W (so Rassen, wie Nackthunde usw. sind da für mich eh "außer Konkurrenz", da ist jedem klar, dass das keine Robustrasse ist)

(20) 18.11.10 - 19:56

MACKE!

Es gibt so unendlich viel Leid für Tiere auf der Welt, da geht bei einem kühlen Hundehintern nicht gleich die Welt unter. Was man sich so alles anhören muss.

Aber da haben wir alle schon unsere Erfahrungen gemacht.

Macht euch nicht verrückt.

Na hast bestimmt 4 Stunden an der Currywurst gekaut wa? :-p

Also der Hund bei uns auf dem Hof könnte wenn er wollte jederzeit im Stroh liegen oder sonst wo, wo ein Dach, Heu/Stroh oder auch Sattelkammer (da steht sogar nen Sofa) aber der Hund liegt selbst bei strömenden Regen freiwillug mitten auf dem Hof, ach ja, ne Hundehütte gibt es auch noch.

Und hier vor den Läden sind auch immer soviele Hunde angebunden die warten auch meistens sitzend oder liegen, stehen seh ich da selten mal einen.

Mir hat ne Oma mal erzählt es sei Quälerei einem Pferd die Mähne zu flechten weil dann keine Luft mehr an die Haare kommt #rofl das war im Hochsommer bei 35 Grad und das Pferd war ein Friese mit sehr langer dichter Mähne, der fand es bestimmt ehr erleichternd das die Matte nicht so wärmt, aber die Oma bestand darauf recht zu haben, naja...

LG

(22) 18.11.10 - 21:28

Hallo!

Als ich glaube die größere Quälerei war, dass Du ne leckere Currywurst bekkommen hast, und die Hunde zugucken musssten ;-)!

Lg Nicole

(23) 19.11.10 - 13:42

Ich hasse diese Leute, die sich überall einmischen!!!! Aber wenns mal darum geht den Mund aufzumachen, sind das die Ersten die sich dann nichts sagen trauen!!!

Es gibt soviele Fälle von Tierquälereien, da soll sich doch mal die Oma dafür einsetzen!!!! Aber da ist man wohl zu faul oder zu fein dafür.....:-[

Aber darüber darfst Du Dich nicht aufregen!!!!! Soll auf der einen Seite rein und auf der anderen Seite wieder rausgehen!!!!

lg

Wir haben einen Labrador Border Colli Mischling. Der sitzt und legt sich freiwillig draussen hin. Ich find das auf keinen Fall Tierquälerei. Warum soll er sich denn neben dich hinstellen? Wir würden ihn auch Platz machen lassen.

Wenn wir spazieren, kann es schon mal sein, das er ins kalte Wasser hüpft. Und im Winter is er ja auch im Schnee #kratz

WIr ziehen ihm ja keine Schuhe/Socken an #nanana Er ist ein Hund!

Er schläft auch draussen, wenns ihm im Winter ganz zu kalt is, kommt er rein. Und wenn wir Gassi gehn und is sehr Salz gestreut, bekommt er Vaseline auf die Pfoten

LG Schwammerlkind

(25) 21.11.10 - 07:12

Dann sind wir wohl auch Tierquäler, unsere Jagdhunde müssen auch abliegen, und viele andere auch;-) Das sind solche Menschen die Tiere vermenschlichen, du legst sie ja nicht Stundenlang ab oder?

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