Hündin nach erster Läufigkeit total ängstlich

    • (1) 06.12.10 - 14:10

      Hallo ihr lieben !

      Meine Hündin (Sheltie), 9 Monate, ist seit ihrer ersten Läufigkeit total ängstlich geworden.
      Die Läufigkeit ist nun ca. 2 Wochen her und es wird und wird nicht besser.
      Ich dachte natürlich erst, dass es eine hormonell bedingte Geschichte ist, aber ich habe das Gefühl das es von Tag zu Tag ein bisschen schlimmer wird.

      Shelties, grade die englishe Stammform, wie Shantie es ist sind ja von natur aus etwas zurückhaltend. Das ist mir bewusst und bisher ist das auch kein Problem gewesen.

      Aber nun schränkt es doch alle und vor allem sie sehr ein. Beim Spazierengehen (ca. 3 mal täglich) ist sie fröhlich und ausgelassen, aber sobald wir wieder im Haus sind, liegt sie die meiste Zeit in ihrem Bettchen, manchmal verkriecht sie sich sogar unterm Tisch. Sie geht nicht raus in den Garten, sobald man sie ruft, geht sie in Deckung. Hat keine Lust auf Training und Kopfarbeit, obwohl sie vor der Läufigkeit davon nicht genug bekam.
      Klar, zum kuscheln hüpft sie zu uns auf die Couch, aber die restliche Zeit tritt sie den Rückzug an.
      Fressen tut sie völlig normal.

      Hat jemand von euch dieses Verhalten nach der Läufigkeit schonmal beobachtet und kann mir Ratschläge geben?
      Kann ich ihr unterstützend Bachblüten geben?
      Hoffentlich legt sich das wieder :-(.

      Liebe Grüße,
      Stephanie mit Shantie

      • HI!!!


        Wir haben auch einen total ängstlichen Hund. Am Mittwoch kommt die Hundetrainerin, weil ich so langsam nicht mehr voran komme. Vieles haben wir schon trainiert bekommen, aber wie gesagt: Es steht momentan still. Wir kommen nicht weiter.

        Ich kann dir nur raten, die Ängstlichkeit zu ignorieren. Nicht streicheln, oder beruhigend auf den Hund einreden oder sonstiges. Damit bestärkst du die Angst nur und machst es schlimmer.

        Ich würde sie erstmal in Ruhe lassen. Wenn sie Angst hat, geh mit ihr zusammen durch die Situationen durch und lass sie nicht alleine da stehen.

        Dann klappt das bestimmt.

        • Hey :-)

          Vielen Dank für deine Antwort!

          Ich lasse sie auch weitersgehend in Ruhe, ignoriere die Angst und ich weiß das ich mit zureden ("Armer Hund, was ist los mit dir?" etc.) die Angst noch verstärken würde.

          Ich werde das Verhalten noch ein paar Tage beobachten, wenn es sich nicht bessert hole ich mir Hilfe vom TA. Ich habe ein bisschen Sorge, das die Hormone so "verrückt" spielen, das am Ende eine Scheinträchtigkeit dabei rum kommt.

          Hoffe sie wird bald wieder die Alte #schmoll.

          Liebe Grüße an dich

      Hallo,
      Bachblüten könnten in der Situation durchaus hilfreich sein.Ich rate aber von fertigen Blütenmischungen ab,die Mischung sollte individuell für deinen Hund und sein Problem gemischt werden.Da kann Dir ein Tierheilpraktiker weiterhelfen.
      LG KImchayenne

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