Zweithund?? Eure Meinung und Erfahrung bitte

    • (1) 12.12.10 - 22:07

      Hallo liebe Hundeliebhaber!

      Gleich vorweg: ich weiß, was zwei Hunde bedeuten, vor allem in unserer "Größenordnung", auch bin ich mir bewußt, das zwei Hunde schon ein Rudel sind!

      Blendet bitte mal unsere Größenverhältnisse aus, die spielen keine Rolle, ich hatte noch nie "kleine" Hunde (sag das nur in weiser Voraussicht mit vielen Jahren Doggenhalter-Erfahrung, gemäß dem Motto: wie ?? zwei so Riesen-Viecher??)
      An die, die zwei oder mehrere Hunde haben: überwiegen Vor- bzw. Nachteile, bzw. welche Probleme haben sich bei Euch ergeben und würdet Ihr "es" wieder so machen oder lieber einen Einzelhund haben.
      Bei uns steht die Entscheidung 50/50. Ich, aus einer Doggenzüchter-Familie kommend, möchte gerne einen zweiten, mein Mann kann sich noch nicht so recht entscheiden. Erfahrung, Platz im Haus, Geld sowie Zeit für zwei Hunde ist vorhanden, led. ein größeres Auto müßte angeschafft werden, aber das hätten wir so oder so vor.

      Danke für eure Meinungen

      LG Marlyn

      • Hallöchen,

        wir haben uns vor fast einem Jahr spontan zum Zweithund entschieden. Eine Freundin rief mich an und erzählte mir, dass sie grade auf einer Pflegestelle einen "Klon" unseres Rüden gesehen hätte.
        Schnell hatte sie mich überredet hinzufahren und die kleine Hündin war optisch tatsächlich das Abbild unseres Rüden. Ich war gleich verliebt. Mein Mann war dagegen, fuhr aber an Silvester nochmal mit mir hin.
        Long story short: Wir sind mit zwei Hunden in 2010 gerutscht ;-)

        Ich finds schön mit zwei Hunden. Mein Mann mittlerweile auch ;-)
        Die Kleine hat viel vom Großen gelernt, was die Erziehung sehr einfach machte. Sie hat sich von Anfang an sehr an ihrem "großen Bruder" orientiert und sich vieles abgeguckt.
        Aber die beiden machen eben auch Blödsinn im Doppelpack. Was aber meist eher amüsant ist.
        Was ich mit zwei Hunden schwieriger finde als mit einem, sind Sachen wie z.B. Urlaub. Mit einem Hund findet man eher ein Quartier als mit zweien. Aber auch das ist machbar.
        Alles in allem finde ich nicht so wirkliche Nachteile des Zweithundes und würde es sicher immer wieder machen.

        LG
        Karpatenpferd mit #hund Melvin & #hund Amy

        • Hey,


          herzlichen Glückwunsch! Wie ich sehe, hast du auch gestern positiv getestet.#fest

          • (4) 13.12.10 - 09:32

            Is nicht dein Ernst dass du in deiner labilen Lage auch noch ein 2. Kind bekommst?

            Anfang des Jahres noch ein Selbsmordversuch, den Stress mit deiner Mutter, Magersüchtig (Sicher gut für das Ungeborene #augen) und nun noch ein Kind?

            Du machst deinem ersten Kind schon die kindheit zur Hölle mit deinen psychischen Problemen und nun noch eins?

            Sorry, aber das finde ich mehr als verantwortungslos. Und ja, das musste jetzt mal raus, wer sein Leben komplett im Internet Preis gibt muss auch mit Kritik rechnen.

            • (5) 13.12.10 - 22:22

              ... und dafür meldest du dich extra neu hier an, um dem Mädel Vorhaltungen zu machen? Feige!!!
              Unter welchem Namen bist du denn normalerweise bei Urbia unterwegs, wenn du als angeblicher Neuankömmling von Dingen weißt, die Anfang des Jahres waren #contra

      (6) 13.12.10 - 04:57

      Spontane Eingebung:


      Vorteile: Hund hat Gesellschaft.



      Nachteile:

      Wenn einer Mist macht, machen gerne mal 2 Mist
      Wenn einer bellt, bellen dann gerne 2
      Wenn einer an der Leine pöbelt, macht das der 2. auch schnell mal (und das sollte bei 2 großen Hunden bedacht werden)


      Sprich: 2 können sich immer wieder gegenseitig anstacheln.

      Mit 2 Hunden ist alles etwas schwierieger: Urlaub, Besuche, Hundesitter etc. 1 Hund ist ok, bei 2 sagen viele Nein

      Manche Hunde werden auch unverträglich, je größer das Rudel aus eigenen Artgenosen ist.

      Allgemein kommt es aber auf den Charackter und die Erziehung des Hundes an.

    • (7) 13.12.10 - 06:32

      Hallo,

      wenn dein Einzelhund viel alleine ist, wäre ein Zweithund eine gute Alternative, dann gäbe es für mich keine Überlegung.
      Aber 2 Hunde kosten doppelt Geld, man muss doppelt erziehen. Wenn man wegfährt - und sei es nur mal für ein Wochenende - ist es einfacher, 1 Hund unterzubringen, als 2.
      Ich würde diese Entscheidung nur mit meinem Mann treffen und er müsste auch dafür sein, denn wenn dir mal was dazwischen kommt - beruflich oder krankheitsbedingt - muss er einspringen,

      LG Pechawa

      Hallo!

      Wir haben seit fast 4 Jahren zwei Hunde. Einen Mischlingsrüden und eine Grosspudelhündin. Vorneweg: Ich möchte nie wieder ohne mind. 2 Hunde sein (überlegen jetzt sogar, ob noch ein Dritter passen könnte).

      Vorteil: Die Hunde haben einen Artgenossen als Partner, wobei man sagen muss, dass wir als Menschen für beide immer noch die Nummer 1 sind und bleiben werden. Dennoch macht es immer wieder Spaß, die Interaktionen der beiden zu beobachten und sie hängen auch aneinander.

      Nachteil: Abgesehen von Kosten (Futter, Tierarzt, Steuer), darum geht es ja anscheinend bei Euch auch gar nicht, die Unterbringung von zwei Hunden wenn man mal verreist ist schwieriger aber nicht unmöglich. Auch bei uns musste ein neues Auto her, das ging natürlich schon ins Geld, war es mir aber wert. Sollten wir uns einen dritten Hund anschaffen, brauchen wir auch wieder ein neues Auto. Da muss man schon genau überlegen.

      Meine Hündin kam dazu als Luke 2 Jahre alt war und die Grunderziehung gefestigt war. Leah hat von ihm ganz viel gelernt, sie zu erziehen, war ein Klacks, weil sie sich viel von ihm abgeguckt hat. Da Luke sehr leichtführig war (mittlerweile wird er ein kleiner Sturkopf) und sich von anderen Hunden null provozieren lässt, hat auch Leah schnell gelernt, dass andere Hunde uninteressant sind, wenn sie uns anpöbeln. Das war also kein Problem. Dummheiten machen die beiden getrennt voneinander. Luke eigentlich gar nicht und Leah macht ihr Ding, man kann also nicht sagen, dass zwei Hunde sich gegenseitig anstacheln zu irgendwelchem Blödsinn. Leah räumt gerne Mülleimer aus... Luke interessiert das aber gar nicht, würde er nie machen.

      Beide Hunde sind ganz unterschiedlich in ihren Bedürfnissen. Luke möchte Aufgaben haben wie suchen, Bällchen spielen etc. Leah dagegen ist ein Laufhund, sie möchte sich einfach viel bewegen. Das finde ich manchmal etwas schwierig, weil ich das eben auf beide Hunde aufteilen muss. So fahre ich mind. 3 x pro Woche Fahrrad um Leah die nötige körperliche Auslastung zu geben. Luke findet das doof. Tja, nun fahren wir also Fahrrad.... ein Hund läuft ca. 50 Meter vor mir her, der andere schleicht 20 Meter hinter mir her. Das Tempo passe ich also eher Luke an, nur mit Leah könnte ich viel schneller fahren und ihr mehr Spaß gönnen. Getrennt voneinander machen wir fast gar nichts, das ist zeitlich nicht drin, wäre aber sicher für beide Hunde besser, so würde jeder auf seine Kosten kommen.

      Ansonsten kann ich beide überall mit hinnehmen, wobei man schon sagen muss, dass ein Hund in der Ablage sicherer ist, als zwei. Steht nämlich einer auf, will der andere natürlich auch... aber das hält sich bei uns in Grenzen, weil beide wirklich gut erzogen sind.

      Zwei Hunde machen definitiv mehr Arbeit als einer. Ist also nicht so, dass man sagen kann, ich muss eh gassi gehen, dann ist es egal, ob einer oder zwei. Gerade wenn beide so unterschiedlich sind, muss man sehen, dass man beiden die jeweils nötige Aufmerksamtkeit zukommen lässt. Luke braucht mehr Aufmerksamtkeit als Leah, musste also im Grunde etwas zurückstecken, als sie zu uns kam. Ich bin sicher, wenn ich ihn hätte fragen können, ob er einen Kumpel möchte, hätte er dankend abgelehnt.

      Ich würde es aber immer wieder so machen. Für mich kommen nur zwei Hunde in Frage, aber einfacher war es im großen und ganzen mit einem Hund, dafür aber auch nicht so lustig.

      Viel Erfolg bei der Entscheidung...

      LG,
      Cosmic

      Hi,

      ich würde es wieder tun.

      Wir haben einen 14jährigen slowakischen Hütehund und seit 2 Monaten einen Leonberger dazu - jetzt 6 Monate.

      Es klappte von Anfang an. Unser "Alter" ist zwar nicht wirklich erzogen aber umerziehen wollen wir jetzt auch nicht mehr und der "Kleine" wird erzogen, was auch super klappt.

      Sicherlich ist es ab und an noch ein Chaos, weil er viel spielen will und unser "Alter" nicht immer Lust dazu hat. Dann gibt es ein Gekappel - aber eben spielerisch und niemals bösartig.

      Beim Gassigehen klappt es auch unwahrscheinlich gut. Unser Leo zieht nicht und hält sich an unseren Timmy der eh super Gassigeht.

      Aufgrund der Größe von beiden wird es bei mir manchmal eng in der Küche - obwohl rießig - beide liegen, sitzen oder stehen meistens bei mir und gucken mir zu. Nachts schlafen beide bei uns im Schlafzimmer mit.

      Größeres Auto müssen wir uns jetzt kaufen. Wir waren Skifahren mit beiden Kindern und unserem Leo - das Auto war bis unter das Dach voll. Nun muss entweder ein Fiat Scudo oder ein Opel Vivaro her. Sonst wird es ein Ding der Unmöglichkeit, beide Hunde mitzunehmen...

      Also wie gesagt, ich würde es jederzeit wieder so machen. Vor und Nachteile kann ich Dir so jetzt gar nicht sagen. Futterkosten erhöhen sich, für Leo haben wir eine Krankenversicherung abgeschlossen, doppelte Steuer, doppelte Tierhalterhaftpflicht.

      Echt toll unsere Familie!!

      Liebe Grüße
      Caro mit Anhang

      (10) 13.12.10 - 10:19

      hallo,

      ich kann dir aus der wrfahrung meiner schwimu berichten (ich selbst bin katzenbesitzer)

      sie hatte einmal zwei welpen zusammen genommen (zwei setter). und obwohl hundeerfahrung da war, war es fast nicht möglich, die beiden zu erziehen. da wurde trotz professioneller hilfe so schlimm, dass ei hunf abgegeben werden musste.

      als er übriggebliebene sehr alt war haben sie noch einmal eine jungen setter geholt und die beiden waren ein traumteam. der alte ist noch ,al richtig aufgeblüht, der junge hat sich an dem alten orientiert und unheimlich schnell gelernt. da hätte sie immer wieder so gemacht.

      lg sonja

      (11) 13.12.10 - 16:32

      Hallo

      Erfahrung kurz und knapp:

      Doppelte finanziell Belastung vs. doppelte Freude #schein

      Es is völlig wurscht ob man nun mit 1 oder 2 Hunden Gassi geht,raus muss auch nur 1 Hund.Wir haben die ERfahrung gemacht,das der Zweithund viel vom "Alteingesessenen" lernt,vorsicht" auch unarten #rofl

      Ich wollte auch keinen 2ten Hund mehr,mir hätte unser Rüde genügt.Mein Mann allerdings kann ohne einen 2ten wohl nicht #schein.

      Ich hab wohl verdrängt wie toll es ist,wieder einen Welpen zu haben,dem man Dinge beibringt und das Leben zeigt,zuzusehen wie sie schnell von dem "großen" lernen und Lebenslust pur ausstrahlen ;-)

      Ich bin froh,das mein MAnn sich dann doch wieder "durchgesetzt" hat #schein

      lg

      (12) 13.12.10 - 19:48

      ganz ehrlich ich liebe meine 2 nasen, aber ich weiss nicht ob ich es nochmal machen wuerde...
      auch wenn viele hier sagen es ist keine doppelte belastung, doch ist es.

      vorteile: sie sind niemals allein, man kann sie auch mal laenger allein lassen oder unterbringen und sie fremdeln weniger. es ist traumhaft ihnen zuzusehen...

      nachteile: kosten die hier schon aufgezaehlt wurden, futter, impfen, boarden ( fals ihr sie nicht mit in den urlaub nehmt), wenn einer dummes zeug macht, macht der andere mit und wenn sie mal ihre 5 minuten haben kann die wohnung schon zur rennbahn werden ( ja auch nach 2 stunden spaziergang noch), 2 leinen koennen sich gern mal beim spazieren gehen verknoten, oder sie ziehen sich gegenseitig durch die gegend.

      2 hunde sind toll, aber sei dir auch der arbeit und dem geld bewusst und wohin mit den hunden im urlaub und klappt das mit kind und 2 hunden dieser groesse.

      lg wintersun mit ihren 2 fellnasen

      (13) 15.12.10 - 11:45

      ich würde auch zum zweithund raten...gut erzogen ist eine dogge ja auch ein absolutes familientier...und ob ein hund oder zwei ein rudel seit ihr so oder so ;)
      also ich bin super glücklich mit meinen beiden...und auch mit dem baby klappt es super...aber ich hab auch nur zwei kleine...

      sicher gibt es vor und nachteile...wurde ja hier alles schon genannt, daher spar ich mir das...

      aber es gibt nichts schöneres wenn die zwei durch den garten flitzen und miteinander toben...es ist so schön sie glücklich zu sehen...würde eigentlich keinem tier eine einzelhaltung zumuten wollen...nichts ist artgerechter als ein artgenosse ;)

      und ehrlich gesagt kenn ich nur leute mit 2 meist sogar 3 und mehr hunden...ok...sind auch einige züchter dabei...aber auch bei viel-hunde-haushalten kenn ich bisher nur ein harmonisches miteinander wo jeder beteiligte zufrieden ist...man muss halt wissen was man will und sich ggf. einschränken können...alles nur eine frage des wollens

      • (14) 15.12.10 - 13:59

        hallo
        ich habe selbst 2 hunde ,schäferhunde und der grosse ist 7 jahre und unsere hündin 14 wochen und meine tochter wirdt 3 ,ich finde bei uns geht es gut ,ab und zu bissel stressig aber auch echt lust da ist was los zuhause und du musst wissen ob du dir noch eine holen willst nur du , dann mal viel spass

Top Diskussionen anzeigen