Hamster nun gestorben, Sohn total traurig...

    • (1) 16.12.10 - 15:33

      Hallo,

      nun ist nach fast 3 Jahren unser Hamster gestorben...
      Mich persönlich haut das nicht wirklich um, aber unser Sohn war total traurig :-(

      Wir haben den Hamster dann in eine kleine Holzkiste gelegt, er durfte ihn nochmal streicheln und dann auf die Kiste schreiben und malen...

      Mein Mann ist dann mit ihm in den Wald und dort haben sie eine schöne Stelle ausgesucht und die Kiste abgestellt (Loch buddln war bei den Themperaturen nicht möglich).

      Ich hoffe das war ein angemessener Abschied für meinen Sohn, denn es hat ihn viel mehr mitgenommen, als ich vorher gedacht hätte! Wahrscheinlich auch weil er sich zum ersten mal mit dem Thema "Tod" auseinandersetzen musste.

      Wie handhabt ihr das so??

      lg

        • Verstehen kann ich das auch ganz und gar nicht aber sehen wir mal den positieven Aspekt, so bekommt nen Fuchs Futter, gut, die Kiste ist Dreck im Wald...

          Weiß auch nicht wie man auf sowas kommt! #kratz

      (8) 16.12.10 - 18:07

      ich finde es schön das es deinem sohn so nahe geht (also natürlich nicht das er traurig ist, aber das er so viel liebe für ein tier empfindet. da gibt es ganz andere:-()

      in meinem studium (lehramt) habe ich viele gute bücher kennengelernt. eines was sich mit dem thema tod auseinandersetzt und wirklich ganz toll ist. habe es mir damals selbst gleich besorgt. denn ich denke früher oder später passiert bei jedem kind so etwas und dann bin ich vorbereitet.
      das buch heißt "und was kommt dann? - das kinderbuch vom tod" von pernilla stalfelt.
      ich kann es wirklich nur empfehlen!

      was die kiste im wald angeht. ich hätte vermutlich gewartet bis man den kleinen einbuddeln kann (hatte das damals mit meiner ratte. hatte sie so lange draußen bis ich etwas buddeln konnte. durch die -grade ist mit ihr ja nichts passiert) alerdings finde ich das abstellen im wald jetzt nicht so dramatisch. erstens ist es ein kleines tier und was glaubt ihr welche tiere alle so im wald landen obwohl es nicht erlaubt ist. für viele ist es einfach schöner sich damit abzufinden, das sein tier nun im schönen wald ist, als in der mssenverbrennung vom ta bzw wo der sie dann hingibt. andere wiederum machen sich einfach keine gedanken darüber.

      (9) 16.12.10 - 18:37

      Stopp!!! Bevor jetzt hier eine Diskussion darüber entfacht, ob man eine Holzkiste mit Hamster in den Wald stellen darf oder nicht:

      Meine Freundin hat ein riesen Wald-Grundstück ums Haus, dort ist der Hamster abgestellt... Nicht dort wo Spaziergänger usw. herlaufen! #nanana
      Hätte ich vielleicht dazu schreiben sollen, aber das war für mich Nebensache, mir ging es in diesm Thread um die Trauerbewältigung meines Sohnes!

      lg

      • (10) 16.12.10 - 19:48

        Eingezäunter Privatbesitz Deiner Freundin?

        Dann bleibt mir immer noch schleierhaft, warum man ein totes Tier in den Wald stellt, aber wenn Euch das so gefällt...
        Rechnet aber damit, dass Kiste und Hamster da nicht ewig unversehrt stehen und beim nächsten Besuch evtl. verschwunden oder unschön angeknabbert sein können.

        • Wir hätten den Hamster gerne verbuddelt, was aber bei den Themperaturen nicht besonders gut funktioniert.

          Ja, ein eingezäuntes Grundstück, auf dem auch schon ihr Hund und 2 Hasen einen kleine Friedhof haben...

          In die Tonne schmeißen wäre die Alternative gewesen - wie schön doch.

          Boah, ihr habt hier Probleme mit denen die eigentliche Thematik völlig untergeht, schade.

          • Für die eigentliche Thematik findest Du die Spezialisten eher im Kleinkindforum, denke ich.

            Ich hab mir doch aber Gedanken gemacht, dass Du den Lütten besser nicht ohne Vorkontrolle mit zum Aufbahrungsort nehmen solltest.

            Den Hamster hättest Du draußen in einem kalten Raum (Garage, Gartenhaus etc.) aufbewahren können, bis der Boden frostfrei ist, oder einfrieren (ist mein Ernst, ja!) oder aber mittels einer Hacke ein Minigrab ausheben. Geht alles.

            Gruß,

            W

            (13) 17.12.10 - 08:30

            Das sehe ich genauso!

            Aber das ist mir bei dieser Userin, die Dir gerade geantwortet hat, schon häufiger aufgefallen!Hhauptsache seinen Senf dazugeben, auch wenn's geistiger Müll ist.

            Ärger Dich nicht.

            Überlies diese Kommentare einfach.

            Schöne Adventszeit noch.

            LG

    (14) 16.12.10 - 19:42

    Hallo,

    Anfang dieses Jahres hatte ich das gleiche Problem.

    Meine 10 jährige Tochter hat ihren Hamster hergeben müssen. Er hatte einen Tumor und wir mussten ihn einschläfern lassen.

    Das war ganz schrecklich für mein Kind!

    Gegen Abend war meinem Mann und mir damals klar, dass der Hamster die Nacht nicht mehr überleben würde und sich nur noch quälte. Meine Tochter war gerade auf dem Weg ins Bett, als wir den Entschluss gefasst haben, zur Tierklinik zu fahren, um ihn einschläfern zu lassen.

    Sie musste sich also für immer von ihrem Haustier verabschieden und das hat ihr sehr wehgetan. Sie hat fürchterlich geweint.

    Sie hat sehr, sehr lange getrauert. Noch heute passiert es manchmal, dass sie abends einen Tiefpunkt hat und an ihre "Lissy" denken muss.

    Ich habe vor geraumer Zeit mal einen Thread reingestellt zu diesem Thema, weil meine Tochter auch so fürchterlich lange getrauert hat und ich mir einfach keinen Rat mehr wusste, wie ich ihr noch helfen konnte.

    Damals bekam ich allerdings von sehr feinfühligen Userinnen den Rat: "Kauf doch einfach nen Neuen. Ist doch bloß ein oller Hamster..."

    Na danke! :-[

    Ich kann Dir nur den Rat geben, Deinem Sohn Zeit zum Trauern zu geben. Rede mit ihm über seine Gefühle und nimm ihn ernst. Auch wenn es "nur" ein Hamster war...

    Vielleicht hilft ihm ja ein Foto in einem schönen Rahmen, das er sich immer anschauen kann?

    Alles Gute :-)

Top Diskussionen anzeigen