unglücklich mit Hund

    • (1) 17.12.10 - 20:06


      Hallo,
      wir haben uns nach langem Überlegen einen Welpen angeschafft! Meine Tochter 3 Jahre und der Hund verstehen sich super, sie spielen schön zusammen und kuscheln viel.
      Mein Mann findet den Welpen auch gut und ist sehr zufrieden den Hund angeschafft zu haben!
      Nun zu mir:
      ich habe mir so lange den Kopf zerbrochen und mir alles zurechtgelegt wie es alles klappen soll und wollte den Hund mit am meisten. Aber jetzt wo sie da ist und das sind erst 3 Tage, macht es mir immer Panik wenn sie in den Raum kommt. Ich habe Angst alles nicht zu schaffen und das es die falsche Entscheidung war sie gekauft zu haben. Sie sieht so niedlich aus und ist wirklich lieb, so wie ich es mir vorgestellt hatte findet meine Tochter sie super und alles müsste gut sein.
      Ich fühle mich schon für die Gedanken schlecht, aber irgendwie macht sie mir jedes mal wenn ich sie sehe ein ungutes Gefühl. Ich kann mich irgendwie nicht auf sie einlassen und gehe ihr schon immer lieber aus dem Weg. Komme mir wie in einer Wochenbettdepri vor
      Ich habe Angst dieses Gefühl nicht mehr loszuwerden und ihr dadurch kein schönes Heim bieten zu können.
      Ich bin wirklich unglücklich in der Situation.
      Habt ihr auch solche Erfahrungen?
      Geht es wieder weg?

      Vielen Dank für Eure Antworten

      • (2) 17.12.10 - 20:21

        hm also ich kenne solche gefühle gar nicht, daher kann ich dir so leider keine tröstenden worte spenden. allerdings würde ich sagen, dass du dir schnell bewusst werden musst was du wirklich willst. denn der kleine süße hund wird am ende der leidtragende sein und wie ich dich verstehe ist es das ja auch nicht was du willst. hast du denn schon eine gute hundeschule? die könnten dir auch helfen. was sagt dein mann?

        hoffe für euch und den hund das sich deine gefühle ganz bald ändern!

        Hallo Du

        Ich selber kenne das nicht, habe es aber im vergangenen Jahr bei einer Züchterkollegin mitbekommen.

        Alles war ganz toll. Die Familie kan regelmäßig zu Besuch, sie haben mit ihrem Welpen gespielt und den Tag der Abholung herbei gesehnt.

        Dann war der Welpe bei Ihnen zu Hause und schon vier Tage später ging es der Frau so wie dir.
        Meine Züchterkollegin war stocksauer (selbst keine Kinder) und konnte es auch nicht verstehen. Wenn ich ehrlich bin.. ich verstehe es auch nicht.
        Der Ehemann beschrieb es auch so wie Wochenbettdepressionen. Er konnte sich das nicht erklären.
        Da er aber tagsüber auf der Arbeit war, war klar, der Hund musste zurück!
        Seine Frau war der Arbeit ncht gewachsen.
        Manchmal kommt die Einsicht später.
        Du musst dir darüber klar werden, was du wirklich möchtest!!

        Was sagt dir dein Bauchgefühl?
        Hund ja oder nein?

        Für mich ist das unvorstellbar und Gott sei Dank ist mir sowas auch noch nicht passiert.

        Jetzt ist Wochenende.. befasse dich eindringlich damit und wenn du nicht kannst, dann macht es auch keinen Sinn.
        Dein Mann und dein Kind werden traurig sein.. aber es muss auch für dich der richtige Weg gefunden werden.

        Alles Liebe für euch

        (4) 17.12.10 - 21:08

        So eine ablehnende Haltung kann ich nicht verstehen, Streß aber schon.

        Ich kann Dir nur sagen, es wird besser. Ein Welpe macht unheimlich viel Arbeit, man muss viel beachten, fängt erziehungstechnisch bei Null an, etc., das legt sich aber, je älter der Hund, desto stressfreier wird es, bei richtiger Erziehung.

        Wenn Du es schaffen möchtest, dann sucht Euch eine gute Hundeschule, je eher Ihr lernt wie es am besten läuft, desto eher entspannt sich Eure Lage!

        LG

        P.S. ich hab bei unserem Hund gesagt das ich NIE wieder einen Welpen möchte - seit über zwei Jahren sind wir Pflegestelle für einen Tierschutzverein und wir haben NUR Welpen ;-)

      • Hallo Sarah!
        Ich hatte auch so eine "Welpendepression". Wie sind extra umgezogen, weil wir in unserer alten Wohnung keine Tiere halten durften, haben jetzt einen riesigen Garten, mein Sohn kam von Anfang an super mit unserem Hund klar, mein Mann sowieso....Nur ich hatte nach einem Tag schon die Nase voll.Mich nervte aufeinmal alles an diesem Hund. Ich wollte kein gejaule mehr hören, keine 10 Pfützen am Tag wegputzen und ich wollte kein kleines "Etwas" das den ganzen Tag an meinen Beinen hängt.....Haben uns nach langer Diskussion dann dafür Entschieden den kleinen wieder abzugeben, weil ich ja nun hauptsächlich die Bezugsperson bin. Also habe ich eine Anzeige geschalltet und sehr viele Anfragen erhalten. Ich hätte sogar die perfekte Familie für unseren Jack gefunden mit Haus und Hof, vielen Tieren und Kindern und und und...Aber plötzlich hatte ich dieses komische Gefühl von "ne, die kriegen meinen Hund nicht" verstehst du was ich meine? Ich fing aufeinmal an es zu geniessen wenn der kleine zu mir ankam um gestreichelt oder bespielt werden wollte....Heute fast 12 Wochen später würde ich mein "kleines Baby" für nichts auf der Welt wieder abgeben wollen. Ich liebe meinen Hund und wir sind mitlerweile ein super Team geworden.
        Also, überlege es Dir gut damit Du später nichts bereust!
        lg keti

        • Hallo Keti,
          danke für deine Antwort!!!
          Es ist super zu wissen nicht allein damit zu sein.
          Ich will sie ja gar nicht abgeben! Meine Familie findet sie super und ich hoffe, dass es mir bald besser geht.
          Aber zu wissen, dass es mir nicht allein so ergeht ist wirklich sehr aufmunternd.

          • Ich war auch richtig verzweifelt am Anfang. Ich wollte doch so sehr wieder einen Hund haben und plötzlich war ich völlig überfordert.....Sowas kenne ich von mir eigentlich garnicht. Mitlerweile ist Jack stubenrein, er lernt super schnell und recht viel. Er erlebt grade seinen ersten Winter den er so garnicht mag#zitter und es macht einfach Spaß ihm beim "groß werden" zuzusehen....
            Ich wünsche Dir, dass Du die richtige Entscheidung triffst, aber villeicht solltest Du bevor Du etwas vorschnell entscheidest noch ein paarmal drüber schlafen#liebdrueck
            lg

      (8) 17.12.10 - 21:56

      Hallo Sarah!

      Ich weiß was du meinst. Wir haben uns anfang September einen Welpen aus dem Tierheim geholt. Kessy war da 3 Monate alt. Ich war der treibende Keil und ich wollte unbedingt einen Hund. Dazu haben wir noch ein Baby. Hund und Kind sind gleich alt.

      Ab dem 2. Tag als Kessy bei uns war, fühlte ich mich total überfordert und ich hab bestimmt 100 mal überlegt ob es richtig war sie zu uns zu holen und ob wir sie nicht lieber wieder abgeben sollten. Ich fühlte mich tagelang eher wochenlang richtig schlecht und hab immer wieder gedacht "das packst du nicht."

      Ja was soll ich sagen. Unsere Süße liegt grad vor der Couch und hat grad nen kräftigen Pups gelassen. *Kotzurbini* ;-)

      Dieses Gefühl vergeht und ich glaube ich hätte mir es NIE verziehen wenn sie jetzt woanders wäre und ich rätseln müsste obs ihr gut geht.

      Klar werden die nächsten Tage anstrengend. Ich hatte ja auch noch ein ziemlich hilfloses Baby dazu. Aber ich habs gepackt und wir haben jetzt einen schönen Tagesrythmus und alles ist toll. Auch Kessy passt wunderbar zu uns und ist wirklich zum knutschen.

      Ich kann dich wirklich sehr gut verstehen und dir wirklich nur sagen das die Zeit vorbei geht. Gib nicht so schnell auf. Das Baby gehört doch nun schon zur Familie. #liebdrueck

      Ich wünsch dir und deiner Familie und dem Hundi alles Gute und schöne Weihnachten.

      Liebe Grüße Antje + #schrei + #hund + #katze + #katze

      Für mich klingt das, als würdest Du Dich selbst unter Druck setzen, dass alles perfekt sein muss - und das ist Stress pur.

      Ich kenne das, dass man sich unheimlich Sorgen macht, oder dass man seine ganzen Pläne über den Haufen geworfen sieht und dann erst mal verzweifelt.

      Es ist zwar doof, wenn dann viele sagen: Gib Euch doch Zeit, Ihr werdet noch ein tolles Team - aber genau das wird sicher eintreffen.

      Hallo,

      ich kenne diese Situation ganz genau.

      Vor 2 Jahren kam eines Tages mein Mann plötzlich mit einem Welpen an, so ganz ohne Vorwarnung. Ich wollte zwar immer einen Hund, hatte in meiner Jugend auch einen, mein Mann wollte aber nie, wegen der vielen Arbeit und Abhängigkeit. Ansonsten liebt er Hunde.

      Nun war es so, dass er bei einem Bekannten etwas zu erledigen hatte und der hatte grad Welpen (Labrador-Mix). So hat er einfach einen mitgebracht.
      Nicht grade ein guter Anfang.

      Ich war ziemlich überrumpelt, fühlte mich zwischen Freuen und Zähneknirschen.
      Die ganze Arbeit blieb an mir hängen. Ich musste auch nachts alle 2 Stunden mit ihr raus, war total übernächtigt, kam mir auch vor wie bei einer Wochenbettdepression. Ich konnte auch keine richtigen Gefühle für den Welpen entwickeln, weil ich ja den ganzen Stress hatte.

      Ich hab sogar geheult und gesagt, ich schaff's einfach nicht.
      Es gab eine Diskussion, wo wir alle an einem Tisch saßen. Mein Mann meinte, wir geben ihn wieder zurück. Das wollte auch keiner. Es gab ein hitziges Diskutieren, plötzlich hat sich unser Welpe mitten ins Wohnzimmer gehockt und einen Haufen gemacht.
      Das war so ein Wendepunkt. Er hat uns gezeigt, hallo, ich bin auch noch da, ich sch... mal auf die ganze Diskussion. Er hat mir da leid getan und ich hab gedacht, das kann ja nicht sein, dass der Hund darunter leiden muss.
      Tja, unser Hund ist immer noch bei uns. Und wir würden ihn auch nicht mehr hergeben, auch wenn er alles andere als einfach ist.

      Vielleicht kannst du die Aufgaben etwas verteilen.
      Und eine Hundeschule ist eine gute Idee, auch wenn es bei uns nicht viel geholfen hat. Und es müssen alle an einem Strang ziehen, bei uns leider nicht so der Fall.

      Wenn der Welpe erstmal stubenrein ist, wird es etwas einfacher. Und seid direkt klar mit Regeln, was er darf und was nicht.
      Ich würd heute vieles anders machen.

      Alles Gute,

      LG
      Christiane

      (11) 18.12.10 - 12:42

      Hallo,

      ich kenne zwar nicht ganz deine Situation, aber so ähnlich.
      Wir hatten bis vor kurzem insgesamt 5 Hunde. Davon vier Australian Shepherds, also richtige Arbeitstiere.
      Als ich damals meinen Rüden bekommen habe war mein Sohn 10 Monate alt.
      Es war nicht mein erster Welpe, ich kannte also den Stress. Aber dieser Hund hat mich fertig gemacht. Er hat ständig rein gemacht, war erst mit 7 Monaten sauber, hat mir nach einer Minute allein lassen die ganze Bude zerlegt, dann wurde er auch noch krank (Nierenbeckenentzündung) was das ganze mit dem sauber werden und auslasten des Hundes nicht leichter gemacht hat.
      Immer wenn ich mal weg musste und heim kam war meine Bude verwüstet.
      Ich kann dir sagen ich habe diesen Hund gehasst!!!
      Er hat mich nur noch genervt. Aber abgeben kommt bei uns niemals in Frage.

      Dann kam vor 1 1/2 Jahren der Rüde meines Mannes. Gleiche Zucht, gleicher "lästiger" Welpe. Er hat auch alles zerlegt, war suuuuper anstrengend, man musste ihn ständig beobachten...
      Auch ihn konnte ich anfangs nicht ausstehen...

      Tja und was soll ich jetzt sagen? Ich hab die Zähne zusammen gebissen, gelernt, dass nicht alles perfekt sein muss und mich versucht nicht mehr aufzuregen, weil deshalb die Möbel auch nicht wieder heile werden...

      Ja und jetzt liegen die zwei Herren grad neben mir und genießen es dass sie bei mir sein können.
      Mein Rüde ist mittlerweile mein absoluter Traumhund! Er ist einfach klasse! Sportlich eine eins, als Familienhund mehr als klasse, ausgeglichen zuhause, draußen ein Powerpaket und einfach nur ein SCHATZ!
      Auch der Rüde meines Mannes ist mittlerweile anständig geworden und ist ein richtiger Sunnyboy der absolut Spaß macht!

      Ich rate dir einfach, lerne dich nicht aufzuregen und HALT DURCH!!!
      Es dauert vielleicht etwas aber irgendwann wirst du stolz auf dich sein dass du es geschafft hast und einen super tollen Hund zuhause hast!

      Aber: ich brauch jetzt auch erst mal ne Welpenpause, hab etwas die Schnautze voll :-)

      LG

      HUhu,

      ich denke das ist die Umstellung.

      Vorher hat man sich alles schön ausgemalt und dann ist das kleine Wesen da und plötzlich springt einen die Verantwortung an, siedendheißt fällt einem alles ein was man vorher als "halb so wild" abgestempelt hat ( und das es wahrscheinlich auch ist) und schon steigt die Panik auf.

      Ich selber hatte das z.B. bei beiden Kindern und auch beim Hund. Schwanger #verliebt, baby wurde geboren #verliebt, wir kamen nach Hause-------------Panik: machst du alles richtig, schaffst du was, was wenn du was verkehrt machst, weißt du überhaupt alles, kann ich jetzt aufs Klo, was wenn was passiert.
      Beschlossen einen Hund zu holen, laaange gesucht, endlich einen gefunden...der Hund kam, ich...Panik!

      Dazu schlechte Träume und und und.

      ALso bei mir verschwindet das wieder nach ein paar Tagen und macht der Gewissheit Platz das ich das selbstverständlich schaffen werde.

      Ich denke mal auch da spielen uns die Hormone einen streich, die beim Aussuchen eines Welpen ähnlich ansteigen wie wenn wir unsere Babies das erste Mal sehen. Fällt der Hormonspiegel dann wieder...kommen die Bedenken.

      Das braucht alles eine Zeit um sich einzuspielen.

      Ich drück fest den Daumen.

      lg

      Andrea

      • Das es einige von euch nachvollziehen können ist wirklich schön zu wissen!

        Ich hatte mir alles überlegt, dass wir zusammen zu Kiga laufen und Nachmittags zusammen in den Park gehen usw.
        Aber jetzt habe ich das Gefühl, dass ich es gar nicht mehr will. Ich komme mir so vor als hätte ich einen Eindringling in unsere Wohnung geholt mit dem alle Spaß haben nur ich nicht.
        Eigentlich müsste es doch schon reichen, dass mein Kind so verliebt ist in den Hund.
        Ich weiß das ich mich nicht so verrückt machen sollte und alles auf mich zukommen lassen sollte, aber ich kann es einfach nicht lassen mir darüber den Kopf zu zerbrechen. Immer wenn ich den Hund sehe grüble ich wieder und fühle mich schlecht deswegen.

        Ich hoffe das ihr recht habt und diese Gefühle schnell vergehen!

        Danke für eure netten Antworten

    (14) 18.12.10 - 19:52

    Ich hatte das auch!

    Ich habe tagelang gegrübelt, was mit mir los ist und warum ich diesen niedlichen Welpen nicht gleich total lieben kann.
    Bis mir klar war, dass es wie eine "Adoption" war. Ich hatte plötzlich einen Hund (wie ein Baby) aber ohne die dazugehörigen Hormone (die man nach der Geburt hat).
    Als mir das klar wurde, wurde es besser. Und seitdem kann ich Frauen verstehen, die nach einer ersehnten Kindesadoption plötzlich gar nicht so glücklich wie erwartet sind. ;-)

    • Ich habe das Gefühl als wenn es gar nicht besser wird.
      Ich kann die Kleine gar nicht ansehen ohne das ich in Tränen ausbrechen könnte. Ich versuche mich soch so sehr damit auseinander zu setzen und abzufinden, dass sie jetzt bei uns wohnt aber ich bekomme bei dem Gedanken daran, dass sie immer bei uns sein wird nur noch mehr Panik.
      Ich kann mich schon gar nicht mehr auf andere Sachen konzentrieren. Muss immer nur daran denken, dass sie bei uns ist und ich auf einmal alles was ich mir zurechtgelegt hatte und worauf ich mich gefreut hatte blöd finde!!!

      Ich kann mir im Moment gar nicht vorstellen, dass es vorüber geht.
      Mit Freunden die Hunde haben kann ich darüber nicht sprechen. Sie können das nicht nachvollziehen weil sie doch so süß und lieb ist.

      Aber ich habe damit wirklich zu kämpfen! Mir geht es Gefühlsmäßig wirklich schlecht und ich weiß nicht wie lange es so noch bleiben kann. Ich könnte halt den ganzen Tag weinen und wenn ich in der Nacht wach werde grüble ich die ganze Zeit darüber nach ob ich mich jemals damit abfinden kann, dass sie jetzt da ist. :-(

      Wie lange hat es bei euch gedauert?

      Sowas kenne ich von mir selber auch überhaupt nicht! Für alles im Leben habe ich bislang gerade gestanden und ich habe auch immer alles wie geplant durchgezogen ohne Nervenzusammenbrüche usw. :-(



      • Das Gefühl, einen "Eindringling" ins Haus geholt zu haben, war nach wenigen Wochen weg.
        Was aber damals geblieben ist, war die Erkenntnis, dass das Leben mit Hund so viel umständlicher ist also ohne.

        Ich bin zwar mit Hund aufgewachsen, aber in einer Großfamilie, wo immer jemand da war. Wir hatten unseren Hund hier aber ja in einer "normalen" Kleinfamilie. Egal wohin wir gingen: Der Hund musste mit (war ja keiner sonst da, der beim Hund bleiben konnte).
        Ausflüge in den Zoo: Hund muss mit
        Tagesausflug ins Freibad: Geht nicht mehr. Hund darf nicht mit rein und 8 Std. alleine geht nicht.
        Ausflug in den Freizeitpark: Hund muss mit. Karussellfahren geht nicht mehr mit allen gleichzeitig, denn einer muss immer beim Hund bleiben.

        Das alles habe ich hingenommen. Aber wirklich schlimm wurde es, als unser Hund einen ganz heftigen Hüte-Trieb bzgl. der Kinder bekommen hat (den wir auch mit Hundetrainer nicht wegbekommen haben). Sobald eines der Kinder sich bewegt hat (was bei 3 kleinen Kindern IMMER der Fall ist), ist der Hund aus seinem Körbchen hochgeschossen, um nach dem Rechten zu sehen. Mit der Zeit hat er angefangen, sich ständig vor lauter Streß zu übergeben.

        Genau zu dem Zeitpunkt suchte eine Bekannte einen jungen Hund, da der Mann gerade in Rente gegangen war und eine "Aufgabe" wollte. Sie haben selber keine Kinder.
        Unser Hund ist dann nach einem "Schnuppernachmittag" zu Ihnen gezogen. Mir tat das sehr leid (trotz der Anfangsschwierigkeiten), aber jetzt hat er wirklich das Leben, das er verdient.
        Er muss sich keinen Streß mehr machen, hat EINE klare Bezugsperson und wird verwöhnt.

        Für uns war es die beste Lösung. Auch wenn die Jahre, die wir mit ihm hatten, auch echt toll waren.

Top Diskussionen anzeigen