außengehege für zwei zwergkaninchen

    • (1) 01.01.11 - 14:11

      moin moin,

      im moment sind unsere beiden 4,5 monate alten zwergkaninchen drinnen, da ich sie erst im herbst gekauft habe und sie keine außenhaltung gewohnt waren.

      jetzt planen wir schon das außerngehege und wollten uns sachkundig machen. kennt jemand gute seiten, wo man tips hierzu bekommt?

      wollte unseren süssen die komplette fläche ca. 20 qm hinterm haus fertig machen. steht schon ein einfacher maschendrahtzaun. werd da wohl feinen draht rummachen müssen. wie sieht es mit oben aus. muss ich die hasen von oben durch ein gitter oder katzennetz schützen?

      wie sieht es aus mit den pflanzen, die derzeit dort noch sind wie div. obststräucher, zwergapfel und koniferen. sind diese giftig für die tiere und wie habt ihr es gemacht, von drinen nach draußen mit dem gras. hab angst das sie es nicht vertragen. soll ich ihnen vorher schon immer etwas gras nach drinnen bringen, damit sie sich an das gras gewöhnen?

      danke für eure antworten.

      • Hallo!

        eine super Seite, ist http://diebrain.de/

        da findest du alles wichtige über Artegerechte Haltung, Fütterung usw.

        Obststräucher an sich sind nicht giftig, beim Zwergapfel wäre ich allerdings vorsichtig!

        Um was für Koniferen handelt es sich?

        #winke GLG

        Hi,

        Das Außengehege muss von allen Seiten, von oben und auch ins Erdreich gesichert sein. Ein Marder kann ja z.B. drüber klettern und ein Fuchs (oder deine Kaninchen) gräbt sich unten durch.

        Da das für 20 qm ne Heidenarbeit ist würde ich dir empfehlen ein Nachtgehege mit einer Größe von 6-8 qm zu bauen, das also nach allen Seiten gesichert ist. Die restliche Fläche kannst du ja nur umzäunen und tagsüber stundenweise als zusätzlichen Auslauf unter Aufsicht anbieten.

        LG

      Hi,

      schön, daß Du Deinen Tieren so viel Platz bieten willst!
      Du solltest Dir nur vorher überlegen, ob Du die 20 qm als dauerhaften Platz machen willst -was natürlich super wäre - oder nur als Auslauf unter Aufsicht und den sicheren Auslauf kleiner gestalten willst.

      Für ein sicheres Gehege reicht es nicht aus, nur einen feineren Draht zu spannen und es mit einem Netz abzudecken.
      Kaninchen buddeln gerne. Du mußt also auch den Boden kaninchensicher machen. Was bedeutet, Du mußt die Fläche 20 - 30 cm ausheben, Draht oder Platten verlegen, die Kanten mit Rabatten einsäumen und die Erde wieder auffüllen. Das ist die artgerechteste Lösung, denn so können die Tiere ihrem Buddeltrieb nachgehen, ohne auszubüxen.

      Ebenso muß das Gehege einen sicheren Schutz vor Räubern bieten. Ein normaler Kaninchendraht oder ein Netz ist kein Hinderniss für Marder. Das sicherste ist rundum engmaschiger, dicker und rostfreier Vierkant-Volierendraht (zb. von drahtversand.de).
      Du brauchst daher feste Stützpfeiler, bzw. Rahmen, auf die Du den Draht spannen kannst, entweder aus Holz oder aus wetterfestem verzinktem Aluminium.
      Die Pflanzen musst Du zwecks Bodensicherung eh entfernen und woanders hin umpflanzen (wir mußten einen halben Wald umpflanzen). Wenn der Boden frisch aufgefüllt ist, wächst auch nicht so plötzlich viel Gras, dann brauchst Du Dir in dieser Hinsicht schon mal keine Sorgen machen ;-).

      Wenn Du magst kannst Du mal auf meiner HP (VK) gucken, wir haben ein 25 qm Gehege gebaut, 2 m hoch inkl. Türe, mit Ziegel als Buddelschutz, seitlich Rabattenplatten, Fundamente, Alurahmen und Volierendraht. Kosten ca. 800 Euro, dafür hält es aber auch für die nächste halbe Ewigkeit ;-)

      Ansonsten gibts hier noch Anregungen:
      www.kaninchengehege.de www.kaninchengehege.com

      LGs

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