berichtet mir doch mal von euren Hunden. wodurch zeichnen sie sich aus

    • (1) 29.01.11 - 20:53

      Hallo!

      Mich würde mal interessieren was für Hunde ihr so habt und wodurch sie sich auszeichnen.

      Und würdet ihr sagen dass es Rassetypisch ist??

      Hintergrund ist der, dass wir uns gerne einen Hund anschaffen wollen, aber unsicher sind welche Rasse es sein soll...

      Nun bin ich mal gespannt was ihr so berichtet ;-)

      LG, Anja

      • Hallo...
        Ich habe einen Jack Russel-Jagdterrier mix aber von den Rassen merkt man so gut wie gar nichts.
        Er hat so gut wie keinen Jagdtrieb und auch wenn es ums spielen geht ist er eher faul.


        Wenn der Hund meiner Cousine mal gerne buddelt oder etwas hinterher schnüffelt bleibt meiner immer in meiner Nähe.

        Voll langweilig mein Hund #gaehn;-)

        Hallo,

        von einem eigenen Hund kann ich nicht berichten, aber von dem meiner Eltern - leider ist er vor einigen Jahren im Alter von 11 Jahren gestorben.
        Bronco war eine Schäferhund-Collie Mischlingshündin und sie war ein Schatz. Rassetypisch für sie war, dass sie im Alter sehr stur war. Sie war absolut meinen Eltern treu und als diese krank waren, war die Hündin nicht bereit, einen längeren Spaziergang mit mir oder anderen mitzugehen. Sie ging mit bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie ihr "Geschäft" erledigt hatte... und keinen Meter weiter. Sie war absolut lieb zu meinen Kindern (und die auch zu ihr) und ich hatte keinen Augenblick Angst, meine Kinder mit ihr alleine zu lassen - ich weiß, würde man heute nicht machen, aber damals war es so und bei dieser Hündin war es auch richtig.
        Sie war nach dem heutigen Standpunkt nicht erzogen, denn sie durfte im Bett meiner Eltern schlafen, sie bekam Essen vom Tisch und meine Eltern waren auch nicht konsequent, aber dieser Hund dankte es mit Treue und Freundlichkeit! Man konnte ihr das Futter aus dem Maul nehmen, nie hätte sie geknurrt.
        Alles in Allem hilft dir das wahrscheinlich nicht weiter, weil dieser Schäferhund-Collie Mischling absolut unrassetypisch war. Er war weder körperlich ausgelastet, noch ging man mit ihm in die Hundeschule, aber trotzdem war er ein Schatz. Was lernen wir daraus? Ausnahmen bestätigen die Regel ;-)

        LG Pechawa

        (4) 29.01.11 - 21:22

        Wir haben schlichtweg einen Traumhund!
        Amigo, Deutsche Dogge, bald 3 Jahre alt, Stockmass 92 cm, 80 kg
        wir, eine aktive Familie mit 2 Kindern, 11 und 28 Monate alt und ein Kater.

        Amigo ist im Haus ruhig und schläft viel (sehr rassetypisch)
        liegt bei den Kindern mitten in den Duplosteinen (hat noch nie was kaputt gekaut, weil NICHT sein Spielzeug), hat aber kein Problem, wenn ihm die Kinder den Kauknochen oder den Hundeball aus dem Mund nehmen (SEIN Spielzeug, er teilt allerdings bedingungslos #verliebt), auch rassetypische

        Unsere "Große" füttert ihn, er geht erst zum Napf, wenn sie davon weggeht

        Er kläfft nicht (weckt also keine Kinder auf), stellt Fremde, die ohne Klingeln aufs Grundstück zur Haustür gehen (Zeugen Jehovas, Vertreter...#rofl) einfach in eine Ecke, das sie keinen Schritt mehr gehen können (Ganz freundlich wedelnd, aber sehr bestimmend)

        Wenn wir rauß gehen, ist er voller Eifer dabei, rennt und spielt, allerdings ist er nicht so ausdauernd, Nachteil: bei Radtouren muß er daheim bleiben, Vorteil: bei Dauerregen besteht er nicht auf stundenlange Spaziergänge mit Dauer-Stöcken-holen

        Er ist sehr familienbezogen, hütet die Kinder, vorallem unsere Große, wie seinen Augapfel, Vorteil: ans Kind (und auch an uns) kommt kein Böser ran, Nachteil: er rüpelt schon mal rum (vor allem an der Leine) und geht auch mal gerne "vor", vorallem zwischen Kinderwagen und andere Hunde

        Alles in alle ist er ein sehr gehorsamer und gut erzogener Hund, der Rasseentsprechend gefördert und gefordert wird, hat die BH erfolgreich bestanden und steht bei historischen Auftritten inmitten von Böllerschützen seinen "Mann"

        Er kann ein paar Tricks, aber dafür ist er einfach nicht so begabt.
        Ich möchte nie eine andere Rasse, da er, vorallem den KIndern nichts übel nimmt
        Wir sind keine Stammgäste beim Tierarzt (NICHT Rassetypisch ;-) )
        Er ist sehr teuer im Unterhalt (Wurmkur 30 Euro, Futter ca. 100 Euro/Monat, etc...) und: Unser Kofferraum ist mit Hund voll! Unsere Sachen müssen in die Dachbox
        Außerdem braucht man ein dickes Fell und zwei Ohren (fürs Rein und wieder Rauß) für die mehr oder weniger netten Kommentare der Mitmenschen
        In unserem Wohnzimmer liegt eine Latexmatratze in der Größe 90x200 als Hundebett
        Und das Beste: er ist sehr Rückenschonend: wir müssen uns zum Streicheln nicht annähernd bücken, und mein Mann ist 1,90m #huepf
        Mehr fällt mir momentan nicht ein, außer das mein Hund für seine Größe (vorallem im Haus) sehr unauffällig ist.
        LG Marlyn

        • huhu

          wir bzw eben meine eltern hatten früher auch deutsche doggen,einfach traumhunde! ascha hatten sie schon vor meiner geburt,und als ich dann da war,war er mein beschützer ;-) niemand durfte mit mir schimpfen ausser meine mama,sonst hat er geschimpft #rofl
          leider leben sie ja nicht sooo lange #schmoll
          dann hatten wir eine dame,lady da war ich ca 10 jahre. das war auch ein super toller hund,total lieb und treudoof. sogar ich bin alleiner mit ihr spazieren gegangen( da war ich schon 12) und ich hatte nie probleme mit ihr.

      Tja, da ich einen reinrassigen Mischling habe (Senfhund), kann ich zur Rasse nix sagen.

      Aber mein Emmelchen ist nun 14 Monate alt und mein drittes Kind. Nur mit Haaren an den Ohren #verliebt.

      Sie ist kein einfacher Hund. Und bestimmt habe ich als Ersthundemammi in der bisherigen Erziehung einiges falsch gemacht, aber wir zwei sind trotzdem ein super Team! Ich bin für sie die absolute Bezugsperson und sie himmelt mich an.

      Sie ist leider ein ganz unsicherer und ängstlicher Hund und könnte sehr gut auf den Rest der Menschheit verzichten. Aber mich und meine Familie sind ihr Rudel und uns liebt sie abgöttisch. Das zeigt sie auch ganz eindeutig.

      Ein Leben ohne meine Emmy ist für mich kaum noch vorstellbar. Einfach weil sie so ist, wie sie ist.

      Lieben Gruß

    • Hallo.

      Allesfresser, Höhlenhund (muss immer unter eine Decke), der größte Schoßhund der Welt, Superschnüffler ("Zeitung lesen" an jeder Ecke oder auch mal nur die Nase über Minuten in den Wind halten ... alles wichtiger als Wahnsinnsspaziergänge, da man den Hund eh nicht "tot" bekommt), hohe Schmerzgrenze, geballte Muskelkraft, agil, leicht nervös, aber z. B. im Umgang mit Kindern sehr langmütig ...

      ... und der absolute Rudel- und damit Familienhund (sein Rudel geht ihm über alles und super zu handeln, wenn er weiß, wo sein Platz im Rudel ist).

      DOBERMANN eben;-)

      Gruß von der Hedda.

      Hi,

      ich habe einen Dogge-Ridgeback-Labrador-Mix. Er ist der gutmütigste Hund, den ich kenne und eine totale Schmusebacke.
      Zuhause hat er die Gemütlichkeit einer Dogge, aber wehe er wird draussen losgelassen...Ausdauer und Power eines Ridgebacks.
      Vom Labrador hat er eigentlich bis auf den breiten Kopf nicht wirklich viel..er hasst Wasser.

      Der Nachteil dieser Mischung ist allerdings, dass er extrem stur ist und eigentlich nur dann hört, wenn er es für richtig befindet. Man kann ihm richtig ansehen, dass er sich Gedanken macht, bevor er einen Befehl ausführt,ob dieser auch in seinen Augen Sinn macht.
      Genau das Gleiche verhalten legt der Ridgeback meiner Schwiegereltern in Spe an den Tag.

      Ab und an hat er seine "5 Minuten" in denen er völlig durchdreht und rüpelt. Da kann es bei 47 Klio schon mal zu ein paar blauen Flecken kommen, weil er seine Kraft nicht einschätzen kann.

      Er liebt andere Tiere über alles und möchte mit allen Spielen...selbst Hausspinnen werden nicht gefressen, sondern auf seiner Nase geduldet...
      Tja, mein Dicker is einfach toll... Versuch doch einfach mal mit nem Mischling...da bekommste die interessantesten Hunde. Oder muss er reinrassig sein??

      LG

      (9) 29.01.11 - 21:35

      nein, es muss kein reinrassiger Hund sein.

      Mir wurde jetzt als hundesport-tauglicher Familienhund ein Rhodesian Ridgeback empfohlen. Kann das irgendwer bestätigen?

      ich meine mal gelesen zu haben dass sie recht schwer zu halten sind weil es ja eigentlich Jagdhunde sind... #kratz

      • (10) 29.01.11 - 21:54

        Hallo,
        ein Freund von uns züchtet diese Rasse und ja, sie sind hundesport taugliche Familienhunde. Er geht aber mit ihnen zur Jagd. Man kann allerdings auch anders trainieren, z.B. "Dummy Training", Fährtensuche und mantrailing!
        Ridgebacks sind klasse Hunde, wenn man sie aus einer anerkannten Zucht kauft (was man sollte) sind sie sehr teuer, ca. 1500,- - 1700,- Euro, aber dafür sind es recht gesunde Hunde. Wenn du dich für diese Rasse entscheidest, solltest du mit dem Züchter absprechen, dass er dir keinen dominanten Welpen verkauft.
        Da du aber nicht unbedingt einen reinrassigen Hund möchtest, würde ich mich im Tierschutz umschauen, z.B. hier
        http://www.pfotenhilfe-ungarn.de/welpen.html
        oder hier
        http://www.mischlinge-in-not.de/

        LG Pechawa

        (11) 29.01.11 - 21:55

        Bei uns sind einige RR im Hundeverein, sie sind für "Freizeit-Hundesport" bestens geeignet, also UO und "Agility" sowie Fährtenarbeit (Hobby-mäßig), sie übertrumpfen unsere Doggen fast (nicht so schwer:-p)
        Allerdings sind sie im Handling nicht so einfach und nicht Anfängertauglich, sie neigen zur Sturheit und stellen Kommandos und Grenzen gerne in Frage, man muß also schon eher "Hundeführer" und nicht "Hundebesitzer" sein. Mir fällt es nicht negativ auf, da Doggen genauso sind, ich nenne es "Charakterstärke". Kadavergehorsam, wie bei Schäferhunden zum Beispiel, wirst Du bei dieser Rasse suchen müssen. Aber wer möchte das schon... Ich finde einen RR, wenn man ihn Rassetypisch auslasten kann, einen guten Hund, der auch für die Familie geeignet ist. Er muß nur wirklich seinen Platz im "Rudel" kennen.
        LG Marlyn

        Also ein Ridgeback ist defintiv ein toller Hund,aber vom Charakter her nicht ganz einfach. Wie gesagt, meine Schwiegereltern in Spe haben einen und der ist zum Beispiel was Fremde betrifft sehr mißtrauisch.
        Zudem ist er schnell eifersüchtig, gerade wenn die kleine Tochter von meinem Freund da ist, müssen die immer besonders gucken, dass er sich nicht zurück gesetzt fühlt.

        Er ist ein guter Wächter und lässt niemanden aufs Grundstück. Beim Gassigehn kann es passieren, dass er mitten auf dem Weg stehn bleibt und nicht mehr weitergeht...Hatten wir jetzt schon ein paar mal das Problem.

        Entweder man wartet dann bis er die Lage für sicher befunden hat, oder man dreht um. Er frisst alles was findet....Äpfel, Hagebutten, Kot, Pilze...das perfekte Vergiftungsopfer. Er rennt sogar gegen Bäume, damit Obst runterfällt. #augen
        Ein Ridgeback ist erst sehr spät ausgewachsen..das heißt mit 2 Jahren wird noch übelst gerüpelt.

        Ein Ridgeback ist sehr intelligent und ich würde behaupten für Hundesport nur bedingt geeignet, weil er dafür einfach zu eigensinnig ist und sinnvoll beschäftigt werden will. Ich kann mir nicht vorstellen, den Hund irgendwie dazu zu bewegen, wenn er keine Lust hat.
        Sein Jagdtrieb ist auch nicht zu unterschätzen.

        Er hat aber auch lustige Eigenschaften...zum Beispiel begrüßt er Familienmitglieder mit einem Plüschtier, dass er an die Tür bringt. das macht er auch nicht kaputt...:-p Und diese Eigenart hat er sich selbst beigebracht..#rofl

        Ich hoffe, dass klingt jetzt nicht alles zu negativ. Ein Ridgeback kann durchaus ein super Familienhund sein, aber Hundeerfahrung sollte Voraussetzung sein.

    (13) 29.01.11 - 21:50

    Hallo,

    unsre Hündin sehr stur, hat die Ruhe weg, wen sie etwas nicht will dann will sie es nicht.
    Wen sie läufig ist interessiert es sie kein bisschen das sie rum tropft.
    Sie hasst Kälte und Hitze und hat entsprechend ihrer Rasse mit gesundheitliche Probleme. Letzten Sommer wäre sie uns beinahe an einem Hitzschlag gestorben. Zum Glück konnte sie reanimiert werden.

    Sie liebt Kinder über alles und ganz englische Bulldogge machte s ihr nicht s aus wen Kinder mal etwas gröber zu ihr sind. Sie ist Freundlich zu allen Menschen und Tieren hatte noch nie streit mit andren Hunden.
    Selbst den Kaninchen meiner Tochter krümmt sie kein Haar.

    Sie ist sehr schwer zu erziehen und sieht oft nicht ein wieso sie grade jetzt mitkommen soll oder sitz machen, an ihrem Gesicht kann man sehen wen sie die Ohren auf "Durchzug" stellt.

    Sie ist überhaupt nicht sportlich, kommt geht aber tapfer mit mir walken weil sie bei mir sein möchte. Ihr Charakter ist 100% sauber.
    Für sie gilt wen ich bei meiner Familie bin dann geht es mir gut, mehr möchte sie nicht.

    Sie geht gern langsam gassi und liebt es in "neuem" Gebiet zu schnüffeln. Sie kann aber erst gut riechen seit sie letztes Jahr an der Nase operiert wurde.

    Alles in allem würde ich sagen sie ist eine typische englische Bulldogge.

    Ich bereue es keine Sekunde das wir sie aus dem Tierheim adoptiert haben.


    LG dore

    • welchen Hund interessiert es schon dass er rumtropft bei Läufigkeit?? #kratz

      • Unsre Bulldogge ist unsre erste Hündin und somit habe ich natürlich keine Möglichkeit zu vergleichen.
        Aber die Hündin meiner Freundin (Border Collie) leckt sich immer selber sauber und ist auch sonst sehr bedacht darauf das sie nicht rumtropft.

        Ich hatte natürlich gehofft das alle Hündinnen so sind. #schein

        LG

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