@ Hundebesitzer: Kann man......

    • (1) 31.01.11 - 07:58

      einen HUndebesitzer bitten seinen Hund für die Dauer des Besuches " auszusperren"?

      Hallo,

      folgende Situation: meine Schwester hat seit Sommer einen Berner Sennen Hund. Er ist nun 9 Monate und fast ausgewachsen. Er wird ausschließlich ( bis auf Gassi gehen) im Haus ( untere Etage) gehalten.
      Unsere Tochter ist 3 Jahre und hat Angst/ Respekt vor dem großen Tier. Alles "... der macht doch gar nichts,...... der ist doch lieb,.... er will nur schnuppern..." bringt nix, sie weicht während des Besuches nicht von unserem Schoß ( kann beim Kaffee ganz schön anstrengend werden). Ich verstehe sie ja auch, wenn der Hund auf sie zukommt schaut er ihr in die Augen ( Köpfe auf gl. Höhe). Kraft hat er ja auch genug und nur mal schnüffeln an ihr..., na ich weiß nicht, da hätte ich mit ihrer Größe auch Angst.

      Nun haben wir 2 Möglichkeiten:

      1. Wir gehen mit Tochter nicht mehr hin, da sie von sich aus den Hund nicht wegsperren ( Flur zum Beispiel) wenn Besuch da ist

      2. Ich bitte sie darum ihn während des Besuches wegzusperren ( was ich bezweifle das sie es tun werden)- es wird ein bißchen Hype um den Hund gemacht#augen

      Was sagt ihr dazu?

      Ich habe persönlich nix gegen das Tier!

      LG Sanny0606

      • Hi,

        nein, wegsperren würde ich den Hund nicht. Dafür gibt es keinen Grund.

        ABER: ich würde dafür sorgen, dass Hund und Kind sich nicht in der direkten "Ansprache" befinden. Soll heißen: der Hund würde im Körbchen oder auf seiner Decke abgelegt werden bzw. neben mir am Tisch liegen.

        "Auge in Auge" muss nicht sein.

        Gruß
        Kim

        • Sehe ich grundsätzlich auch so. aber genau das muss man wiederum von der bisherigen Erziehung abhängig machen. Bleibt der 9Monate alte Hund auf der Decke, inwieweit hört er....

          Mir als Besucher wäre es zu gefährlich wenn ein noch so lieber Riesen-WELPE mit Spieltrieb und Neugier auf mein Kind hüpft. Und ich rede wirklich vom Spielen - unterstelle keine aggression.

          Wir haben nen 7 Monate alten Rottweiler-Welpen und ne fast 3j. - da kommt es auf Grund der Größe durchaus zu Unfällen. Damit meine ich zb. dass der Hund am Kind vorbei geht und es dabie auch mal umschubst....

          • Hi,

            das "umschubsen" passiert auch bei kleinen Hunden - unser Sohn ist mit einem Dackelmix (*23.11.10 mit 17,5 Jahren) aufgewachsen - Pancho (7kg) war immer vorsichtig und es ist nie was passiert. Dann haben wir noch ein Wolfspitzhündin (16,5kg) - die hat auch ausgepasst, aber wenn sie sich freut, dann fiel Fabian doch schonmal auf den Po - einfach nur, weil sie sich gedreht hat und ihn nicht gesehen/beachtet hat). Naja, und unser Spike (9kg, Dackel-Malinois-mix) springt beim Spielen - und da fällt ein Kind auch mal um.

            Ich habe das Posting auch nicht so verstanden, dass der Hund wirklich spielen will - sondern dass das Mädchen schon Angst hat, wenn der Hund nur schnüffeln kommt. Und das kann ich als Hundehalter auch bei einem 9 Monate alten Hund verhindern.

            Wegsperren geht für mich in so einem Fall gar nicht (mache ich nur bei Handwerkern im Haus, die eben "rumlaufen" müssen). Der Hund könnte sonst "Besuch mit Kind" gleichsetzen mit "ich darf nicht dabei sein / muss alleine bleiben". Und ob das so toll ist?

            Gruß
            kim

            • Aber man könnte doch genausogut hingehen uns sagen "Besuch mit Kind = Still liegen auf Decke" und somit wird die Decke (oder Korb etc.) doch auch zu irgendetwas negativen...

              • Nicht wenn der Hund gewohnt ist "gutes" mit seinem Platz zu verbinden.

                Die Plätze meiner Hunde sind ihre "Ruheoasen" dort gibt es die besten Leckerli und sie wissen das sie dort vor allem und jedem ihre Ruhe haben.

              • Hi,

                nein, wird es nicht. Die Decke ist der Rückzugsort des Hundes - und unsere liegen da sehr gerne. Hauptsache, sie sind dabei.

                Mein Mutter hat unseren Bernhardiner damals immer absitzen lassen, damit die Kinder zur Begrüßung erstmal nicht eine Schnüffelnase im Gesicht hatten sonder selbst entscheiden konnten, ob sie ihn streicheln möchten.

                Wichtig ist einfach nur, dass der Hund dabei sein darf und nicht ausgeschlossen wird. Und aussperren ist ausschließen. Ablegen im Raum nicht. Und wenn der Hund liegt - und somit kleiner ist, kann man das Kind bitten ihn zu begrüßen. Danach achtet man eben darauf, dass der hund nicht "mal eben so" auf das Kind zugeht. Hund UND Kind können lernen.

                Gruß
                Kim

      Hm, schwieriges Thema...

      Prinzipiell halten wir das so, dass Leute, die ein Problem mit unseren Hunden haben, gerne zuhause bleiben können.
      Wobei ich ehrlich sagen muss, dass wir so eine Situation noch nie hatten.
      Weggesperrt (ins Wohnzimmer) werden unsere nur, wenn (so wie grade) Handwerker im Haus sind. Und das auch nur weil unsere Hündin ein Problem mit Fremden im Haus hat.

      Wenn wir Besuch haben, der Angst/Respekt vor Hunden hat, dann liegen die beiden auf ihrem Platz und bleiben da solange, bis sie was anderes gesagt bekommen. Es gibt also keine Situation wo sich der Besuch belästigt fühlen könnte.

      Kannst du nicht deine Schwester bitten, den Hund während des Besuchs irgendwo ins Platz zu legen und es zu unterbinden, dass er deine Tochter abschnüffelt? Oder gibts da ein erziehungstechnisches Problem mit dem Hund?

      Wenn der Hund weggesperrt wird, wird eure Tochter sicher auch nie die Angst verlieren. Besser fände ich wenn man ihr zeigt, dass der Hund, ganz brav irgendwo liegt und sie nicht "belästigt" und sie so lernt, dass der Hund keine Bedrohung darstellt. Vielleicht wäre auch ein Treffen auf neutralem Boden, also z.B. bei einem Spaziergang, eine gute Möglichkeit, die Kleine nochmal an den Hund ranzuführen.

      Hat sie denn generell Angst vor Hunden oder nur vor diesem einen?

      Du schreibst es würde ein Hype um den Hund gemacht. Wie muss man sich das vorstellen? Klingt für mich ein bisschen so, als würden ihm keine Grenzen aufgezeigt.

      LG
      Karpatenpferd

      • Hallo,

        Der Hund ist mit 9 Monaten noch verspielt und selbst wenn er mal unaufgefordert unterm Tisch liegt, steht er sofort auf . Er wird halt gar nicht woanders im Raum " platziert" sondern schwänzelt beim Kaffee um den Tisch herum etc.

        Sie gehen auch schon in die Hundeschule / welpenschule mit ihm. Aber er hört noch nicht so wie er sollte. Ich bezweifle stark, das er auf Kommando wirklich auf seiner Decke liegen bleibt bis er ein anderes Kommando bekommt.

        Sie hat Angst/ Respekt vor Hunden. Sie streichelt ihn auch mal , wenn er festgehalten wird. Aber man muß hier auch echt die Größe des HUndes sehen. Er kommt immer auf sie zu, als erstes an der Tür entgegen und will sie beschnüffeln ( im Gesicht auf GRund der gl. Größe-logisch).

        Das wird halt leider nicht unterbunden und ich muß den Hund immer wegschieben, sonst würde er sie umschmeißen. Es fehlt mir hier halt noch viel an Erziehung, , ohne das Böse zu meinen.

        LG


        • >>Sie gehen auch schon in die Hundeschule / welpenschule mit ihm. Aber er hört noch nicht so wie er sollte. <<


          Wie sollte er denn mit 9 Monaten hören?

          Ich denke, du erwartest ETWAS zuviel. Ein Junghund hört noch nicht so, wie ein 2 oder 3 Jähriger Hund. Und wenn sie schon die Hundeschule besucht, dann scheint sie sich ja doch alle Mühe zu geben, oder?

          Unsere Jule hört - jedoch nocht nicht so, wie ein älterer Hund. Das kann ich noch nicht erwarten, dafür ist sie zu jung. Meine Meinung - und auch die Meinung unsere Hundetrainerin. Tägliches Üben ist natürlich Pflicht.

          Bitte deine Schwester, den Hund auf die Decke/körbchen zu schicken. Dann weredn halt mal ein paar Nachmittage mit "Training und Besuch" verbracht. ;-) und nicht mit Quatschen ;-)


          sparrow

          • ####Bitte deine Schwester, den Hund auf die Decke/körbchen zu schicken. Dann weredn halt mal ein paar Nachmittage mit "Training und Besuch" verbracht. und nicht mit Quatschen ####

            Richtig !!! DAs kann man doch verbinden und so haben alle was davon.... ich finde es schrecklich wenn kinder oder überhaupt alle total überreagieren oder gar die Strassenseite wechseln weil man mit nem Hund kommt. Ganz ganz krass finde ich bei Leuten die null Plan von Hunden haben, das sie meinen je größer der Hund, desto gefährlicher.......#gruebel das ist überhaupt nicht so. Eher im gegenteil, denn MEIST(nicht immer) haben die ganz kleinen Null erziehung und werde verhätschelt, ja sogar hochgenommen und getragen#klatsch wie kann man nur so fahrlässig sein?????dann wird gekläfft bis zum herzinfarkt und geknurrt...... Ein wohlerzogener Hund tut das nicht und das sind meist die großen..... aber das ist ein anderes Thema um das es ja hier nicht geht......

            • >>ich finde es schrecklich wenn kinder oder überhaupt alle total überreagieren oder gar die Strassenseite wechseln weil man mit nem Hund kommt. <<


              Nun ja- meine Tochter hat bis zum ALter von 15 Jahren die Strassenseite gewechselt, wenn ihr ein Hund entgegen kam. Warum? Sie wurde mit knapp 2 unvermittelt von einem Westi angebellt und angeknurrt - aber so richtig derbe. Nichts half - keinen Hund konnte man ihr näher bringen. Sie hatte echt PANIK.
              Dann lernte sie ihren Freund kennen, der einen Welpen hatte- sie hatte immer noch Respekt- aber verlor langsam die Panik.

              na ja- heute ist sie fast 20- wir haben uns vor nem halben Jahr einen Welpen gekauft und unsere Große läßt sich sogar von ihr die Hand ablecken...wovor sie sich noch vor nem Jahr geekelt hätte ;-)

              Also- nicht immer denken, die Leute reagieren über, enn sie die Strassenseite wechseln ;-) manche haben ihre Gründe.

              sparrow

              • ja manche haben ihre gründe aber die meisten nicht.
                oft ist es nicht mal angst sondern sie wechseln richtig abwertend die strasse oder tun so richtig angeekelt...:-[

                Ich denke nicht das man sich zb vor meiner Schäferhündin ekeln muß. sie hat ordentlich gekämmtes Fell.Sie stinkt nicht und ist einfach eine süße:)

                ich werde niiiie vergessen.... ich war im wald mit meinem Schäfermix rüden ,damals war er genau 9 wochen alt. Also ein richtiger Knutsch -knuddel mopsi#herzlich Total freundlich und aufgeschlossen#liebdrueck jedenfalls lies ich ihn ohne Leine laufen. da kam ne Frau und bekam vollll panik" Hund an die Leine Hund an die Leine"
                Absolut irre... ich wusste garnicht wie mir geschieht. Hab fast schon lachen müssen....hab aber denoch sehr fragend und irritiert geguckt. Mein kleiner lief ja eh bei mir....na ja jedenfalls sagte ich ihr ruhig , sie brauche keine Angst zu haben ,das ist noch ein Baby....Antwort:" ja aber der guckt so"#gruebel#gruebel
                Ich dachte mir natürlich guckt er...wenn ers nicht tun würde dann würde gerade was falsch laufen..... sie ist dann weiter und ich überlege heute noch was die denn bitte für ein Problem hatte.....

                Was ich damit sagen will-man kanns auch übertreiben-

                Angst /Panik wenn man gebissen wurde ist für mich verständlich.
                Ich bin aber dann auch gerne bereit mit Menschen die echt schiss wg einem Vorfall haben zusammen mit meinem Hund die Angst zu überwältigen.Bisher hatten am End ALLE die Angst vor Hunden hatteb/haben kein Problem mehr mit MEINEN hunden#huepf#pro
                >Einfach deshalb weil meine Hunde anständig zu sein haben...allein deshalb schon weil ich Kinder habe und weil ICH das einfach so will.


                Negativ sind wir noch niergends aufgefallen, was mich sehr stolz macht#sonne

                • Jule ist als 12 Wochen junger Welpe bei uns auf der Hundewiese gelaufen- mit einem Labbi im gleichen Alter. Beide total watschelig. Da kamen 2 Frauen vorbei- Spaziergänger. Unsere Hunde sind nicht drauf zu gelaufen sondern dran vorbei- dennoch hob die eine Frau ihr Bein so, als wolle sie nach den Hunden treten...Ich dachte echt ich spinne.

                  Jule hört noch nicht zu 100% - daher hab ich sie immer an der Leine ( außer draussen auf dem Feld)- und zwar kurz an der Leine, damit wir auch ja nicht unangenehm auffallen oder jemand nach meinem Hund tritt oder sonstwas, wenn er mal schnüffeln will.


Top Diskussionen anzeigen