Familienhund welcher ? Seite: 2

          • (26) 10.06.11 - 00:06

            Klar passt ein Hund zu euch, warum auch nicht, es kann nciht nur Menschen geben wo der Hund jede freie Minute betreuut wird, wenn ein Hund zufrieden und ausgelastet ist bleibt dieser gut und gern mal drei Stündchen alleine. Ich finde bei der TE hört sich das sehr gut an. Übrigens würde ich euch zu einem Labrador raten, der absolut beste und am einfachsten zu erziehende Familienhund, habe selbst einen, er ist ein Jahr alt, der wohl liebste Hund und kinderlieb ohne Ende #verliebt:)

            Nur Mut!!!! Lg Janina ;-)

            (27) 10.06.11 - 03:43

            Denn wieso einen anschaffen? Ich verstehe das nicht, dass man unbedingt die eigenen Bedürfnisse über die eines Lebewesens stellen muss. Wenn man einen Hund schon lange hat und dann unerwartete Lebensveränderungen passieren, dann ist das etwas anderes, aber wenn man von Anfang weiss, man wird dem Hund nicht gerecht?
            Ich verstehe, dass es vielen Hund "gut" geht, aber das ist ein sehr dehnbarer Begriff.
            Du und dein Mann könnt rational nachvollziehen, warum ihr für euch Abstriche machen müsst - ein Hund hat Instinkte und primitive Bedürfnisse, du kannst ihm nicht erklären, nur gewöhnen, so dass der Hund die Situation hinnimmt.
            Eure Kinder werden vom dem "100% nicht gerecht werden" davor geschützt, dass sie die höchste Priorität haben - gehe mal davon aus. Ist ja auch Arterhaltungstrieb. Ich glaube, dass viele ihren Hund lieben, aber das reicht einfach nicht immer. Wie bei einem Baby nimmt man ein Lebewesen auf, allerdings kann man nur bedingt mit ihm kommunizieren.

            Ein Berner Sennenhund ist von der Grösse her schon eine halbe Kuh. (Ok, das ist übertrieben...) Aber - egal wie ruhig das Tier ist - Hunde rennen und manchmal ohne Rücksicht auf Verluste. Ein Berner Sennenhund kann ohne Problem eure Kinder umrennen - im Prinzip auch Erwachsene - aber in diesem Alter ist es gefährlich. Grundsätzlich kann das aber ein bspw. Labrador oder Golden Retriever auch. Ich liebe grosse Hunde und kann mit den kleinen wenig anfangen, aber da ist einfach schon eine - für den Hund unbewusste - physische Überlegenheit. Berner Sennenhunde sind bei uns meistens frei auf einem Bauernhof und brauchen sehr viel Auslauf. Deshalb wäre die Möglichkeit immer in den Garten zu können sehr wichtig und auch lange Spaziergänge. (Wobei ich sagen muss: lieber 1 Stunde, dafür Freilauf, als 4 Stunden an der Leine.)
            Unsere mittelgrosse Mischlingshündin wurde morgens etwa 1/2h ausgeführt, mittags etwa 1h, nachmittags 1 1/2 - 2h und dann abends nochmals 1/2 bis 1h. Wochenende mehr. Das sollte, wenn er sich genügend bewegt, auch für einen Sennenhund reichen. Ausserdem sollte man mit diesen Hunden wirklich etwas arbeiten, sonst verblöden sie.

            Golden Retriever sind ok für Anfänger, aber es sind eben Jagdhunde, das heisst, man muss viel aufmerksamer sein. Generell gilt im Wald eh nie von der Leine lassen, aber in dem Fall schon bei Waldnähe aufpassen und bei Enten... Auch Jagdspiele, wie einem Ball nachjagen ist hier kontraproduktiv. Labradore sind natürlich die bekanntesten und einfachsten Anfängerhunde und es gibt oft etwas kleinere Labrador, Weibchen, die ich am ehesten empfehlen würde. Nur keine Blonden, die haaren mehr. Staubsagen wird so oder so ein Thema sein.
            Du hast beim Labrador einfach das Futterproblem. Bei Blinden muss der Hund, wenn er das Essen bekommt, zuerst sitzen und warten, bis er das Kommando Libera hört, dann darf er an die Schüssel. Haben wir bei unserer Hündin auch weitergeführt. Ein Königspudel bleibt sitzen ohne zu schnüffeln, schaut dich an, schaut das Futter an, schaut dich nochmals an und dreht sich um mit einem Gesichtsausdruck "Püüh, nischt für misch." (Ja, wirklich passiert, sie hat's später trotzdem gefuttert - und meine Hausaufgaben!) Ein Labrador kann seine Füsse nicht stillhalten und springt beinahe in den Futternapf. Das musst du dann deinen Kindern beibringen, respektive auf die ein Auge haben, wenn sie mit Nahrung handieren.
            Es gibt KEINEN idealen Familienhund. Es kommt auf die Erziehung und den Charakter an, sowie die generellen Charaktereigenschaften und wie ihr als Familie den Hund eingliedert. Hunde sind nunmal Tiere.

            Wenn du sagst, dass ein Hund es jetzt bis in zehn Jahren - also dem ungefähren Ableben des Hundes - gut bei euch hat, würde ich wirklich sagen, dass du die Zeit mit euren Kindern noch alleine geniesst und ihr euch dann das Thema Hund nochmals anschaut, wenn die Kinder sich auch ein wenig darum kümmern können. Es läuft euch ja nicht davon. Aber gerade als Anfänger mit zwei kleinen Kindern kann es schnell nicht funktionieren und dann hat man das Tier. Ich habe erst vor kurzem eine blonde Labradorhündin erlebt, die vom Blinden weggekommen ist - dann in eine Familie, die war überfordert, dann haben wir sie vorübergehend aufgenommen und jetzt ist sie (hoffentlich) in ihrer Endfamilie. Das tut man einem Hund nicht an.

            Ich weiss schon, dass ich hier auf urbia alleine auf weiter Flur stehe - nicht aber bei bei professionellen Ausbildnern oder den Blinden oder auch Obdachlose. Die sind mit ihren Hunden 24 Stunden am Tag zusammen und die behandeln Hunde wie eben Hunde, respektive Partner, aber mit Hierarchie und das ist eine ganz andere Dynamik, viel natürlicher und die Hunde sind grausam entspannt, anders als bei üblichen Haushunden. Muss man wahrscheinlich erlebt haben, um es zu verstehen. Ich halte das für die Idealsituation und wenn man sie nicht hat, dann kann man sich doch ein anderes Haustier anschaffen oder verzichten.

            • (28) 10.06.11 - 19:10

              Nochmals danke für deine Gedanken ..... ich denke wir können von uns sagen das wenn wir einen Hund "anschaffen" wollen, wir alles für und wieder abwägen das es dem Hund gut geht. Und mit Gut meine ich das es keine GRAUZONE sein soll. ICh denke wir werden zuerst mal einen Züchter besuchen, und uns nochmal über alle Vorteile Nachteile Verpflichtungen Einschränkungen informieren werden.

              Es ist nicht in unserem Sinne einen Hund anzuschaffen aus Prestige. Da wir viel Draussen an der frischen Luft sind. Mir ist klar das jeder Hund ein Familienhund sein kann. wenn man Zeit für erziehung und Raum für den hund hat.

              Ich denke wir werden jetzt erst mal diesen Weg einschlagen, weil für uns ist eines klar wir wollen einen Hund. Aber die Bedingungen müssen einfach stimmen. So wie du schreibst höre ich raus das Hunde nur etwas für Menschen ist die keine Kinder und keine anderen Verpflichtungen habe. Vielleicht verstehe ich dich auch falsch ich weiss es nicht. ICh finde es jedenfalls gut das du kritisch bist und darauf aus bist das es dem Hund wirklich blendend geht. Trotzalledem weiss ich das mein PArtner und ich nicht einfach losziehen und uns einen Hund kaufen und nach geraumer Zeit werden die Gesichter lang weil man sich alles viel schöner vorgestellt hat und danach vielleicht erkennen muss das man überfordert ist. Und das armer Tier wird von einem zum anderen gereicht das ist absolut nicht in unserem Sinne.

              Ich die alleine zuhause ist traue es mir jedenfalls zu einen Hund zu erziehen und damit meine ich mit allem drum und dran Hundeschule Einzeltraining Kinder Mann und Haushalt. Und extra Zeit für jeden einzelnen. Aber wie gesagt der nächste SChritt ist erstmal einen Züchter aufzusuchen und nochmals mich konkret zu informieren. Vielleicht merke ich auch das es momentan noch zu früh ist ..... aber ich weiss wir werden Hundebesitzer werden. :-)

              Und ob das jetzt in einem halben Jahr oder erst in 2 Jahren ist ..... das werden wir sehen nach dem wir uns ausführlich beraten und informiert haben.

              Vielen Dank für deine Gedanken

              cristmas

              • (29) 11.06.11 - 00:18

                Ich glaube dir, dass ihr schaut, dass ihr dem Hund das bestmögliche zu Hause bieten könnt und dass du sagst, dass ihr entweder in einem halben oder in zwei Jahren Besitzer werdet, spricht für euch, da ihr nicht um's Verecken jetzt einen Hund haben müsst.
                Es ist wohl ein bisschen wie mit einer nicht optimalen Babytrage - dem Baby geht es höchstwahrscheinlich gut und es ist eine gute Chance, dass die Babytrage keine körperliche Schäden hinterlässt, aber man kann es besser machen.

                Wir hatten zwei Hunde als meine Schwester und ich zwischen 11 Jahren und Volljährigkeit waren und mein Mami war 110% berufstätig - sie hat auch mal über's Wochenende gearbeitet oder musste mehrere Tage über Nacht weg, aber unsere Hunde - auch die jetzigen Hütehunde - waren immer mit dabei.
                Der Morgenspaziergang verlangt ja nichts mehr, als etwas früher aufzustehen - wenn man Glück hat, wird man auch am Wochenende Punkt 6 mit einer nassen Zunge geweckt oder einem wedelnden Schwanz, der laut gegen die Tür schlägt. Unser Mami konnte sie halt zur Arbeit mitnehmen und da dort meistens andere Hunde sind, konnten sie manchmal spielen oder schlafen, aber sie waren alle bei ihren Herrchen. Mittags ist sie dann raus und nachmittags meistens meine Schwester oder ich - wer halt früher Schule aus hatte. Natürlich konnten wir dann nicht spontan in die Stadt, sondern mussten schauen, dass der Hund betreut war. Und abends wurde abgewechselt - entweder kochen, abwaschen oder mit dem Hund raus. (Ich habe mit 14 Jahren damals für meine Schwester und mich angefangen zu Mittag zu kochen, damit mein Mami weniger Stress hat.) Die Ferienplanung nach dem Hund auszurichten war sowieso nach unserem Geschmack.
                Es geht, aber ein Hund nimmt trotzdem viel Raum ein. Jetzt hüten wir manchmal Blindenführhunde und man merkt gleich, dass man viel mehr gebunden ist, wenn man sich richtig kümmert.
                Und Blindenführhunde sind eben auch Hunde, wenn sie nicht im Führgestell sind.

                Ok, dann noch ein paar praktische Ratschläge.
                Labradore sind wohl am Besten geeignet für euer Vorhaben, schaut vielleicht, ob ihr einen etwas kleineren findet und ich würde ein Weibchen nehmen, obwohl nach der Kastration der Unterschied auch nicht mehr so gross ist. Allerdings können auch kastrierte Männchen wieder anfangen zu markieren, was nicht sehr schön ist.

                Nehmt keinen Tierheimhund. Wir hatten zwei tolle Hündinnen aus der Strasse und dem Tierheim, aber für Beginner mit zwei kleinen Kindern würde ich einen aus einer zertifizierten Zucht nehmen, auch wenn sie einem nicht so Leid tun. Ihr könnt dann nämlich den Stammbaum auf Erbkrankheiten und Hüftdysplasie untersuchen und während immer etwas schief gehen kann, seid ihr etwas sicherer. Ein Hund mit physischem Ballast kann schnell in schwerwiegenden finanziellen Folgen enden und vor allem, je nach Krankheit oder Unfall, braucht ein Hund mehr Aufmerksamkeit in der Heilungsphase. Wir mussten unsere Dalmatinerhündin zum kleinen und grossen Geschäft die erste Zeit nach ihrer Operation jedes Mal raustragen. Auch kein Zuckerschlecken, auch wenn man es gerne macht, für den Hund.
                Schlimmer ist aber der psychische Ballast und man kann Glück haben oder wirklich Pech und meistens ist es schwierig, weil irgendwo etwas nicht stimmt und dass muss auch lang und geduldig korrigiert werden, manchmal geht es nie weg, manchmal gibt es Rückfälle.

                Oft ist es so, dass Züchter - die nicht Hunde wie Maschinen produzieren, die, die ich persönlich kenne haben wirklich ein kleines Paradies für ihre Hunde und lieben sie alle und stehen auch nach dem Verkauf in Kontakt - selten ihre Hunde im Jugend- oder Erwachsenenalter durch Krankheit o.ä. des Halters wieder zurückbekommen und neu vermitteln müssen. Diese Hunde sind meist gut sozialisiert, stubenrein und freundlich. Das wäre im Prinzip ideal für euch, da ihr euch nicht um die ganze Erziehung kümmern müsst und einen "guten" Hund habt. Gute Züchter sind auch nach dem Verkauf eine Anlaufstelle, wenn du Schwierigkeiten hast.

                Ich kann dir ein Beispiel geben - wir haben einen Appenzeller gehütet, wobei ich seine Rudelperson war und ich habe mich weitgehend um ihn gekümmert. Nach ein paar Tagen, auf dem Spaziergang, habe ich wie immer mit ihm gespielt und dann war auch mal Schluss und er sollte normal weiterlaufen. (Als Ranghöhere bestimme ich die Spielzeit und nicht er - er kann aber motivieren, muss die Ablehnung aber akzeptieren.) Ich verwende kein Spielzeug, sondern meinen Körper und auch keine Stöcke und er konnte deshalb nicht abgelenkt sein, auf jeden Fall hat er angefangen wie im Kuhtrieb mir in die Fesseln und Kniekehlen zu beissen. Ich wie man im Normalfall macht entweder Knie hochgezogen oder ausgeschlagen wie ein Pferd (Man macht das nicht fest um den Hund zu verletzen, sondern im exakt richtigen Zeitpunkt, dass der Hund selber hineinläuft, einen Stoss bekommt - wie gesagt, nicht um ihn zu verletzen - die Bewegung aber nicht mit mir als wehrender Mensch verbinden kann sondern denkt "Wenn ich die anspringe, dann stosse ich mir die Brust, das ist unangenehm, ich lasse es." - funktioniert übrigens bei vielen grösseren und robusten Hunden, auch fremden, gleich beim ersten oder zweiten Mal, braucht aber etwas Übung.), aber er hat nie aufgehört. Züchterin angerufen, ich verstehe nicht, wieso er das plötzlich angefangen hat. Sie hat gesagt, wenn er auf mich zu rennt um mich zu beissen, soll ich ihn knuddeln, weil er noch mehr Aufmerksamkeit in Form von Streicheleinheiten will. Wäre ich nie auf die Idee gekommen, deshalb war es gut sie als Ansprechperson zu haben. Nächstes Mal, wieder dasselbe Theater, dreimal angefangen und geknuddelt, dann war Ruhe.
                Leider ist er aber vor Kurzem gestorben, er war nach uns wieder bei seinem Blinden - er ist im Spiel gesprungen, ungünstig gelandet - Wirbelsäule gebrochen und musste eingeschläfert werden. :-( Und das kommt leider auch vor...

                Also - möglichst Labrador, von einem guten Züchter - schaut nach Verbänden, Kontakt, fragt Leute die einen Hund von ihm haben und ob er den Stammbaum dokumentiert hat - eventuell eine ältere Hündin.

                Was ihr übrigens auch machen könnt ist Blindenführhundeverbände anfragen! Meistens ist es so, dass Blindenführhunde ab einem gewissen Alter pensioniert werden, weil sie zu alt sind, um wirklich zuverlässig und mit Freude führen zu können. Diese werden an Familien vermittelt, die ihnen einen schönen Lebensabend bieten. Die Hunden sind hervorragend erzogen und ausgebildet, gut sozialisiert und stubenrein, freundlich, geduldig - müssen ja alle Tests bestehen, auch regelmässig nach bestandener Endprüfung - sie brauchen nicht mehr so viel Bewegung und Arbeit wie ein junger Hund und sind bis auf ganz wenige Ausnahmen auch von einer guten Zucht. Der einzige Nachtteil sind Altersbeschwerden und dass der Hund den Rest des Lebens bei euch verbringt, was natürlich auch keine 10 Jahre mehr sein werden.
                Wir hüten seit Jahren einen pensionierten Airedale Terrier Opa, der, ausser, dass er viel schläft, kaum gesundheitliche Probleme hat - bis auf seinen sturen Schädel.

                Aber es ist eine ausgezeichnete Möglichkeit um zu schauen, ob ein Hund wirklich zu euch passt und etwas Erfahrung zu sammeln. Hier habt ihr dann auch den Züchter und den Blindenführhundeverband als Hilfestellung. Ich würde euch das wirklich ans Herz legen und dann seid ihr auch sicherer im Umgang - wenn ihr nach 3 oder 5 Jahren immer noch einen jüngeren Hund möchtet.

                Das mit dem Futter und dem Labrador kriegt man übrigens kaum in Griff. Einfach immer alles essbare ausser Reichweite stellen und wenn man den Kindern Essen gibt, gut aufpassen. Dafür wird euer Fussboden nicht mehr so dreckig sein, wenn die Kleinen ihre Spaghetti mit Tomatensauce essen. ;-)
                Und Schokolade ist tödlich für den Hund, das ist noch wichtig.

                Und ich sollte wirklich aufpassen nicht mehr so lange Beiträge zu schreiben.

      (30) 09.06.11 - 16:54

      Wichtig ist das man bei einem Hund auf Charaktereigenschaften schaut...
      Wir haben einen Rottweiler und das ist für uns der beste Familienhund der Welt.
      Er ist gehorchsam, liebt uns über alles(auch unsere Katzen) und ist ein rießen Kampfschmuser!!!

      #pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro
      Daumen Hoch für Rottis!!!!

      Hallo crismas,

      wir hatten uns eigentlich schon für einen Eurasier-Welpen entschieden, das Rasseprofil klang super. Dann kam uns Josie dazwischen, eine Mischlingshündin aus dem Tierschutz. Es sind zwar ein paar Sachen mit dem Tierschutzverein mehr als blöd gelaufen, dafür kann aber Josie nichts und sie ist an sich absolut perfekt für uns :-) An einen Tierschutzhund hab ich mich getraut, weil Josie schon länger in einer Pflegefamilie mit Kindern gelebt hat und wir sie dort auch besucht haben.

      Alles in allem bin ich ganz froh, mir keinen Welpen geholt zu haben. Die Erziehungs- und Vertrauensarbeit mit Josie ist zeitaufwändig, aber wahrscheinlich nicht zu vergleichen mit der Zeit, die man in einen Welpen investieren muss, wenn man es gut machen möchte.

      Alles Gute,
      querulantin123

    • (32) 11.06.11 - 22:18

      Hallo cristmas,
      Wir haben einen Golden Retriever und es nicht bereut. Meine Kinder sind 8 und 4 Jahre alt und es hat noch nie Probleme gegeben. Wir haben ihn vor 2 Jahren als Welpe bei einer befreundeten Familie gekauft, von der wir wussten, dass die Elterntiere charakterlich einwandfrei und die Welpen an Menschen (speziell Kinder) gewöhnt waren. Unser Benny ist ein sehr ruhiger Geselle, der, wenn man ihn in puncto Bewegung ein wenig auslastet, zu Hause keine Probleme bereitet. Man könnte ihn am Schwanz vom Futternapf wegziehen, und er würde lediglich ein wenig knurren. Aber natürlich ist das nicht zwangsläufig bei allen Goldis der Fall.
      In meiner Kindheit hatten wir einen Berner Sennenhund. Das war auch ein ganz lieber, gemütlicher, aber ärgern ließ der sich nicht. Ob das jetzt mit der Rasse oder der Persönlichkeit des Hundes zu tun hatte, kann ich dir nicht sagen.

      Erwachsene Hunde würde ich nur nach eingehender Besichtigung nehmen. Besonders bei Hunden aus anderen Ländern (Spanische Straßenhunde o.Ä.) muss man vorsichtig sein. Meine Großmutter hatte einen, der zu Erwachsenen ganz lieb, aber zu Kindern fürchterlich bissig war (wahrscheinlich schlechte Erfahrungen gemacht), sodass meine Oma ihr früher immer im Schlafzimmer einsperren musste, wenn ich und meine Geschwister zu Besuch kamen...

      Mischlinge gelten als besonders treu und waren bei uns auch im Gespräch. Ich denke hier kommt es ganz darauf an, aus welchen Rassen dieser Hund denn stammt. Ein Jack-Russel-Chihuaua wäre charakterlich wahrscheinlich aufgedrehter als ein Golden Retriever/Bernhardiner.

      Das ist meine persönliche Erfahrung. Ich bin aber auch kein Experte.
      Alles Gute und viel Spaß mit dem neuen Familienmitglied
      Mariella

      (33) 12.06.11 - 00:40

      Hallo Christmas!

      Ich finde, an Eurer Lebenssituation spricht Nichts gegen einen Hund.
      Klingt doch Alles prima!

      Hundeschule ist für mich ein MUSS, damit der Hund und die Familie sich wohl fühlen!

      Die Suche nach der "richtigen" Rasse wird sich wohl schwierig gestalten, denn da sagt Dir Jeder was anderes ;-)
      Es gibt aber schon Rassen, zu denen ich nicht raten würde.
      Das wären Hüte-, Jagd- und Herdenschutzhunde.

      Als unser Sohn geboren wurde, war unsere Dt. Dogge schon da. Es hat Alles super geklappt, der Hund und das Kind haben sich geliebt und wir hatten keine Probleme!
      Leider ist Balou viel zu früh gestorben - er war 5 :-(
      Wir haben uns recht schnell wieder nach einem neuen Hund umgesehen, weil ein Leben ohne Hund für uns kein Schönes ist ;-)
      Jetzt haben wir Bolle, einen Großen Schweizer Sennenhund :-)
      Als er mit 9 Wochen zu uns kam, war unser Sohn gerade 2.
      Die Beiden sind ein super Team!
      Allerdings muss man sagen, dass Sennenhunde nicht immer leicht zu erziehen sind ;-) Sie haben einen gewaltigen Dickkopf, den sie versuchen durchzusetzen. Man muss einfach hinterher sein.

      Zur Lebenserwartung lässt sich so pauschal eigentlich nur sagen, dass kleine Hund meistens älter werden als Große.
      Ich kenne aber auch genug Große, die über 10 (geworden) sind. Das lässt sich eben nicht pauschal sagen.

      Geht am Besten zu einem VDH-Züchter und holt Euch so viele Infos wie möglich!
      Falls Du Adressen oder Infos zum Berner willst, kannst Du mich auch gerne anschreiben!

      Liebe Grüße
      Annika


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