Bitte Hilfe: Hund erbricht Wasser

    • (1) 18.06.11 - 11:37

      Hallo

      unsere Hündin ist 5 Jahre alt und ein Dalmatiner Labrador Mix. Vor ca. 3 Wochen fing es das erste mal an. Sie hat nichts mehr gegessen und hat dann angefangen Wasser zu erbrechen.
      Wir sind daraufhin zum Tierarzt. Dieser hat uns den 1. Tag Antibiotika gegeben, etwas gegen Durchfall und Brechreiz.
      Am 2. Tag sollten wir nochmal kommen und dort hat sie dann in die Praxis gebrochen. Anschließend bekam sie kein Antibiotika mehr sondern etwas anderes, da vermutet wurde dass sich ein E Coli Bakterium dahinter verbirgt. Ihr ging es anschließend auch wieder besser, hatte noch etwas breiigen Stuhl aber sie hat wieder normal gefressen und sich nicht wieder erbrochen. Gegen den Breiigen Stuhl wurde uns Trockenfutter empfohlen, so dass sie die letzten Tage Trockenfutter bekam und der Stuhl fester wurde.
      Heute fing aber das ganze Dilemma wieder an. Sie hat wieder Wasser erbrochen und frisst wieder nichts. Ich mache mir langsam Sorgen, dass etwas schlimmeres dahinter steckt.
      Sie ist doch erst 5 Jahre alt aber im Moment ist sie wie 13 jähriger Hund drauf. Sie tut mir auch leid, dauernd schläft sie und sucht unsere Nähe was ihr natürlich ermöglicht wird und sie auch viele Kuscheleinheiten kriegt.
      Was könnte es denn noch sein? Ich weiß, dass hier keine Tierärzte unterwegs sind und nur der Tierarzt eine Diagnose stellen kann, aber vielleicht hatte dies hier schon jemand mal mit seinem Hund.

      schon mal danke im Voraus

      liebe grüße

      puhschrein

      • Hallo,

        schapp Dir Deinen Hund und fahr in die nächste Tierklinik, dann hast Du gleich noch eine 2. Meinung und Deinem Hund wird geholfen.
        Was nützt es Dir wen ich Dir jetzt schreibe mein Hund hatte sowas auch schon mal. Dann machst Du Dir nur noch mehr Sorgen.

        LG dore

        Ich würde auch schauen, dass ich in die nächste Tierklinik fahre. Ich weiß ja nicht, wie dein TA ausgerüstet ist und was er fachlich drauf hat. Aber in der Klinik haben sie meistens mehr Möglichkeiten.

        Da können sie deiner Maus auch z.B. Infusionen geben, falls sie schon zu viel Flüssigkeit verloren hat.

        Und das mit dem Trockenfutter bei Durchfall würde ich nochmal überdenken. Trockenfutter belastet den Magen schon, ist also nicht geeignet bei Durchfall.

        Das Wichtigste bei Durchfall ist, die Flüssigkeitszufuhr zu sicher, z.B. durch Brühe. Essen ist erstmal nicht so wichtig. Aber wenn dann lieber Kartoffelbrei und evtl. mageres Hühnerfleisch.


        LG Rain

        • Hallo Rain,

          danke für deine Antwort. Dass Trockenfutter den Magen belastet wusste ich nicht und hat mir auch der Tierarzt nicht gesagt. Aber gut, dass ich es jetzt weiß. Aber kannst du mir erklären wieso Trockenfutter den Magen belastet?

          Ansonsten wenn unsere Hündin gesund ist, kriegt sie immer Nassfutter mit Reis und Möhre. Das hat sie immer sehr gut vertragen.

          lg

          puhschrein

          • Naja, das lässt sich auch nur pauschal sagen - es gibt z. B. auch extra verträgliche Trockenfutter.

            Trockenfutter ist wie Müsliriegel - sprich: keine Schonkost, sondern die volle Dröhnung Energie und alles was dazu gehört. Wenn Du Durchfall hast, greifst Du ja auch ehr zu Zwieback, gekochten Kartoffeln und gedünstetem Gemüse. ;-)

            Nochmal: Einen gesunden Hund belastet Trockenfutter nicht.

            Gruß,
            Christian

            • Einen gesunden Hund belastet Trockenfutter nicht.

              Das kommt auf das TF an,da die meisten als Hauptbestandteil Getreide enthalten und Hunde dieses nicht brauchen da sie Fleischfresser sind,kann man schon in Frage stellen ob das so gesund und sinnvoll ist.
              Am besten wäre es sich mal über artgerechte Ernährung seiner Tiere zu informieren und dann dementsprechend zu handeln,so beugt man einigen Erkrankungen und Problemen vor.
              LG Kimchayenne

      Hallo,
      was heißt es wurde vermutet das ein E Coli dahinter steckt?Wurde keine anständiger Diagnostik durchgeführt,Blutuntersuchung,Kotuntersuchung usw.?Trinkt Dein Hund ausreichend,wenn ja würde ich Ihr heute nichts mehr zu fressen geben.Ab morgen dann langsam anfangen mit Schonkost,d.h. Hühnchen mit Reis kochen,ruhig mit etwas Brühe wegen dem Salz und anderen Mineralien.Lieber mehrere kleine Portionen am Tag füttern als 1 oder 2 große.Des weiteren sollte gründlich nach der Ursache geforscht werden,würde da auch eine Tierklinik empfehlen wenn dein TA es nicht auf die Reihe bekommt.Wichtig nach Antibiotikagabe ist ein gescheiter Darmaufbau damit es nicht immer wieder zu Durchfällen kommt.Da gibt es einige Möglichkeiten.
      LG Kimchayenne

      • Hallo Zusammen,

        hatten ähnliche Symptome.
        Mein Jagdhundmädchen liegt momentan mit perforiertem Darm in einer Tierklinik und kämpft um ihr Leben.
        Wir haben seit 6 Wochen einen Kater dazubekommen und Nelly (unser Hund) hat eins der Katzenspielzeuge mit Schnur dran zerkaut und geschluckt.
        Bisher hatte sie sich überhaupt nicht dafür interessiert.
        Die Folge war, dass typischerweise die Schnur vom Magen in den Darm gewandert ist und natürlich das Ende mit dem Spielzeug dran den Darm am Magenausgang verschlossen hat.
        Das Teuflische: daraufhin fädelt sich der Darm an der Schnur auf und an den Stellen wo die Falten sind bilden sich Löcher.
        Der Hund kann dann das Spielzeug dann nicht wieder erbrechen.
        Dazu kommt noch dass diverse Spielzeuge beim Röntgen, oft nicht mal mit Kontrastmittel (!), sichtbar werden.
        Der Hund übergibt alles was er trinkt schwallartig und wird immer schwächer. Bis der Tierarzt alles gecheckt hat und die in der Klinik auch nix finden und Infektionen, Gifte etc. ausschließen, und festgestellt wird, dass das Kontrastmittel nach 24h immer noch nicht aus dem Darm raus ist und ein Fremdkörper vermutet wird, stirbt der Darm langsam ab.
        So auch bei Nelly.
        Mein Hund ist heute Nacht operiert worden, Kot in der Bauchdecke.
        Vielleicht überlebt sie die nächsten Tage nicht, je nachdem ob die Nähte an Darm und Bauchdecke halten, Infektionen dazukommen, der Darm nicht weiter abstirbt.

        Die Symptome waren, Hund lustlos, appetitlos (ist aber auch überhaupt nicht verfressen), schwach, übergibt sich, bei uns ab dem zweiten Mal wässrig. Das ganze natürlich von einer Stunde auf die Andere. Hund war nicht apathisch (Augen waren noch "wach", reaktionsschnell).
        vielleicht hilft das und schließt auf keinen Fall aus, dass der Hund was geschluckt haben könnte.

        LG
        Adlerauge

        PS: ich schreibe hier, weil ich gegoogelt habe und das der erste Foreneintrag war zu Hund erbricht Wasser und ich auch diese teuflische Ursache erwähnt wissen will. Vielleicht schreibt ihr keine Mitleidsbekundungen hier rein, auch wenn ich fix und fertig bin, aber nicht dass der Beitrag unübersichtlich wird und die Info untergeht... Danke! (gäbe ja auch PNs)

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