Laßt ihr eure Hündin sterilisieren oder nicht?

    • (1) 26.06.11 - 18:27

      Unsere Maus ist fast 7 Monate alt. Wir sind am überlegen ob wir sie sterilisieren lassen wegen der Läufigkeit und weil wir täglich mit vielen Hunden (größeren) durch Nachbarschaft kontakt haben. Ich mein meine Nachbarin hat ein ganzes Rudel Hunde, 2 Rüden 4 Hündinen und die haben meine recht schnell in ihr Rudel aufgenommen, wenn ich sie rufe und sie mich ignoriert,läuft sofort der Rudelführer samt Anhang( Aussie heißt die Hunderasse glaub ich) zu ihr hin und treibt sie wieder zu uns...wie ein kleines Schaf #hicks:-):-)
      Wir lieben unsere Hündin so sehr und möchten nichts falsch machen und irgendwann so heftige Schritte bereuen, deswegen möchte ich gerne eure Erfahrungen, pro und kontras hören...einfach alles was ihr so darüber denkt.
      JEmand aus meiner Familie meinte letztens das er gehört hätte das Hündinen wenigstens einmal gedeckt werden sollten...aber das könnte ich auch wiederum nicht, erstens hab ich von sowas absolut keine Ahnung und zweitens könnt ich kein einziges Baby abgeben :D Ich kenn mich doch...

      Oh und ab wann läßt man Hündinen sterilisieren?
      Weiß ja nun nur duch die Katzen das diese ab dem 6 Monat kastriert werden können,aber ob das bei Hunden auch so ist?#schwitz

      Freue mich über eure Meinungen und Erfahrungen und Ratschläge und danke schonmal :)

      Lieben Gruß
      Marlene

      • Hallo

        denn werde ich auch mal antworten

        Meine ehrliche Meinung?

        ja ich würde sie sterilisieren lassen, warum?

        1. die Tierheime sind sooooo voll mit Hunden

        2. weil ich auch keine Ahnung von Hundegeburten habe

        3. weil ich sie garantiert auch nicht abgeben könnte

        4. weil die ganze Grundimmunisierung für alle Welpen inkl. Wurmkur usw. nen heiden Geld kostet

        LG

      Hunde werden in der Regel nicht sterilisiert, sondern kastriert.

      Der Unterschied - so ganz grob erklärt- ist folgender:

      Bei einer Sterilisation werden die Eileiter nur durchtrennt. Die Hündin ist weiterhin hormonel aktiv und blutet auch weiterhin. Nur trächtig werden kann sie nicht. Der Sexualtrieb bleibt aber bestehen.

      Bei einer Kastration werden die inneren Geschlechtsorgane, wie z. B. die Eileiter komplett entnommen. Dadurch wird die Hormonproduktion ausgeschaltet, der Hund verliert seinen Sexualtrieb, blutet nicht mehr und kann natürlich auch nicht mehr trächtig werden. Unter Umständen wird auch noch die Gebärmutter entfernt (muss aber nicht unbedingt sein).

      Ich bin ein absoluter Befürworter von Kastrationen. Die Gründe liegen für mich klar auf der Hand:

      1. es werden keine unerwünschten Welpen produziert.

      2. bei frühzeitiger Kastration (nach der 1. Läufigkeit) wird das Krebsrisiko der Hündin um ein Vielfaches reduziert.

      3. dem Hund werden mögliche Komplikationen, wie Scheinschwangerschaften und Wesensveränderungen erspart.

      4. Blutung entfällt.

      5. keine lästigen Spießrutenläufe, wenn man aufpassen muss.

      6. Sexualtrieb kann in der Regel eh nicht ausgelebt werden.

      Man wartet optimalerweise die erste Läufigkeit ab und dann noch einmal ca. 3 Monate. Dann ist der Hormonhaushalt der Hündin wieder soweit heruntergefahren, dass man sie bedenkenlos kastrieren kann.

      LG


      Unsere Hündin ist jetzt 3 1/2 Jahre. Nach jeder Läufigkeit (erste war mit 7 Monaten) ist sie scheinschwanger. So lange es aber medizinisch nicht notwendig ist, nehmen wir davon Abstand.

    Hallo!

    Unsere Hündin(Golden retreaver, 5 Jahre) ist nicht sterilisiert oder kastriert.
    Unsere vorherige Hündin(mit 16 gestorben, als Welpe bekommen)ebenfalls nicht.

    Wir sahen keinen Grund dafür.
    Unsere Hündinnen wurden/werden 1-2 mal im jahr läufig, nicht scheinschwanger und die kurze Zeit passen wir eben auf.
    Sollte mal etwas passieren(was man wirklich verhindern kann), dann würde ich die babys vermutlich behalten#hicks(hoffentlich liest mein Mann das nicht...), weil ich es nicht übers herz brächte, sie wegzugeben.
    freiwillig decken käme NIE in Frage! Die Tierheim sind voll genug!

    Ich wollte auch das Narkoserisiko nie eingehen...eine Rüden würde ich übrigens kastrieren.


    lg

    melanie mit 4 Kindern, Pferd, Hund und 3 Langohren



(12) 27.06.11 - 08:30

Hallo Marlene

Ich würde die Hündin auf jeden Fall kastrieren lassen.
Bei unserer Dobermannhündin haben wir es Damals nicht machen lassen und haben es sehr bereut.
Bei jeder Hitze wurde sie scheinschwanger------die Zitzen wurden dick und hart---und mussten dann gekühlt werden (Krebsgefahr).
Außerdem wurde sie zuerst Rüden gegenüber zickig (in der Hitze) und dann zickig gegenüber Hündinnen (während der Scheinschwangerschaft).
Am Schluss war es dann so, dass sie alle fremden Hunde nicht mehr mochte.
Das fand ich sehr schade. Und das Gassi gehen mit ihr wurde dadurch sehr schwierig.

Es ist übrigens totaler Quatsch, dass die Hündin vorher 1 Mal geworfen haben muss.

Eva

Danke für eure Antworten, nächste Woche muss ich zum TA weil sie noch eine letzte Impfung bekommen muss, dort werd ich dann einen Termin zum kastrieren machen, er wird mir ja dann sagen ab wann es ok ist...muss nur gestehen das mir jetzt schon etwas übel wird bei dem Gedanken an Narkose, OP usw, aber da müssen wir wohl durch#schwitz

lg Marlene

Sterilisation vielleicht, aber NIE Kastration.
http://www.eurasier-online.de/wissen_kastration_d.htm

>>Wer allein wegen der Unannehmlichkeiten in der Läufigkeit seine Hündin kastrieren lässt, dem ist erstens zu entgegnen, dass er sich tierschutzwidrig verhält, und zweitens, dass er mit einem Stoffhund wohl besser beraten wäre. Zum Lebewesen Hund gehören auch sein geschlechtsspezifisches Verhalten, die Stimmungsschwankungen bei hormonellen Veränderungen und seine Veränderung im Wesen, wenn er pubertiert und langsam erwachsen wird. Wer diesen Weg nicht mit seiner Hündin mitgehen will - der sollte auf das Halten eines Hundes besser verzichten. <<
http://www.eurasier-online.de/wissen_kastration_d.htm


Nein- würde ich nicht.
Ich habe eine kastrierte Eurasierdame gesehen. Das Fell war grausig, sie hatte sich auch im Wesen verändert.
Von daher werden wir die 2 mal im Jahr ertragen, mit Schleppleine gehen und die Nachbarhundehalter werden Bescheid wissen, wenn Jule dann mal irgendwann läufig ist.


Ich meine...ich laß meine Töchter ja auch nicht sterilisieren, nur weil ihnen ab einem gewissen Alter die Männer hinterher schauen, oder ;-) #rofl



sparrow

  • > Ich meine...ich laß meine Töchter ja auch nicht sterilisieren, nur weil ihnen ab einem gewissen Alter die Männer hinterher schauen, oder <

    Sorry, aber Du vergleichst Äpfel mit Birnen.

    Du knnst doch nicht allen Ernstes die Pupertät Deiner Tochter mit der dazu gehörigen Hormonproduktion und dem Sexualleben eines Menschen mit der Läufigleit einer Hündin vergleichen #nanana !!!

    Deine Tochter wird - so Gott will - irgentwann einmal ein erfülltes Sexualleben haben. Sie darf ihren Sexualtrieb ausleben.

    Ein Hund, der nicht zur Zucht eingesetzt wird, darf das nicht. Sexuell extrem fixierte Rüden leiden darunter, weil sich ihre Gedanken nur um das eine drehen. Da wird Dir auch jeder TA raten, über eine Kastration nachzudenken. Unter Umständen vielleicht auch chemisch.

    Eine Hündin ist da auch nicht besser dran. Während der Hitze ist der Körper voll auf Fortpflanzung programmiert. Und auch in den Wochen vorher und nachher machen die Hormone es der Hündin nicht immer leicht. Und jemand, der behauptet, eine Scheinträchtigkeit ist easy-going für die Hündin, der hat schlichtweg keine Ahnung. Das ist eine ziemliche Quälerei für die Hündin.

    Was das Fell angeht, muss ich Dir Recht geben. Bei bestimmten Rassen kann es natürlich sein, dass es sich negativ entwickelt. Und natürlich sollte man auch immer die Inkontinenz im Alter im Hinterkopf behalten.

    Trotzdem finde ich es unverschämt, zu behaupten, dass man sich lieber einen Stoffhund zulegen sollte, bevor man sein Tier kastrieren lässt.



    • "Nur: Wer allen Ernstes behauptet, dass eben diese unkontrollierbare Fortpflanzung nur durch Kastration zu verhindern sei, der muss sich die Frage gefallen lassen, wie viel er von Hundehaltung und Hundeverhalten versteht. Wir haben es hier mit einer Grauzone zu tun, die offenbar nicht weiter diskutiert wird. Selbst wenn man die Ausnahmeklauseln von §56 Tierschutzgesetz großzügig auslegen will und so die Kastration normaler Haushunde in Familien als gedeckt ansieht - ein schaler Beigeschmack bleibt. Die Kastration bedeutet eine Amputation und steht, vom Gesetz her gesehen, damit in einer Reihe mit dem Kupieren von Ohren und Ruten. Die Rechtmäßigkeit von Kastrationen müssen im Einzelfall Gerichte prüfen. Verwertbare Urteile sind im Moment dazu nicht bekannt."
      http://www.eurasier-online.de/wissen_kastration_d.htm

      Wie oft hast du denn schon als Hundedame gelebt, um es so genau zu wissen, daß JEDE Hundedame bei der Läufigkeit leidet?

      Jeder Hund reagiert anders. Und einfach von vornherein kastrieren? Ohne zu wissen, wie individuell der jeweilige Hund reagiert? #zitter#zitter

      • Das hat etwas mit Sachverstand zu tun. Und mit Biologie.

        Die Natur hat die Läufigkeit dazu erfunden, um Welpen zu produzieren. Die Hündin ist in dieser Zeit Einzig und Alleine darauf programmiert. Das ist ein Urtrieb. Wenn sie diesen Trieb nicht ausleben kann, ist es möglich dass sie seelisch einen Ausgleich sucht. Das ist dann die Scheinschwangerschaft.

        Das alles habe ich mir nicht ausgedacht, sondern ist wissenschaftlich erwiesen, da es eine zwangsläufige Folge der Hormone im Hundekörper ist.

        Ich persönlich habe meine Hündin kastrieren lassen, da ich mir die Mühe gemacht habe, mich mit diversen Tierärtzen zu unterhalten und mich durch viele Studien im Internet gewühlt habe. Wenn man alleine die Statistik zur Senkung des Gesäugekrebses anschaut, braucht man - meiner Meinung nach - nicht lange überlegen.

    Boah Mädels nun bleibt mal auf dem Teppich.

    In der Regel bzw wünschenswert wäre es das ein jeder Hund der nicht der Zucht dient,kastriert werden sollte.Ich will garnicht dran denken was jetzt wieder zur Fereinzeit in Tierheimen abgeht,war ja nur der süße Mischling der da jetzt an der Autobahn steht und mit Glück ins TH kommt oder überfahren wird.Bei einem 1000€ Welpen überlegt man sich das dann wohl doch ehr.

    Es bleibt allerdings jedem Hundehalter selbst überlassen ob er sein Tier kastrieren lässt oder auch nicht denn man kann nicht verallgemeinern was Probleme vor oder nach der Kastration angeht.


    DEN Satz von der HP find ich allerdings ...ähm...ja...

    >>Die Kastration bedeutet eine Amputation und steht, vom Gesetz her gesehen, damit in einer Reihe mit dem Kupieren von Ohren und Ruten. <<

    #klatsch

    Und noch nen Tacken gröber find ich DAS

    >>Die Rechtmäßigkeit von Kastrationen müssen im Einzelfall Gerichte prüfen. Verwertbare Urteile sind im Moment dazu nicht bekannt." <<

    Da frag ich mich doch,warum es keine verwertbaren Urteile gibt #schein Vieleicht weils totaler Schwachsinn ist? ....ABer was solls...vieleicht kümmert sich ja Euphrasier.de (hieß die HP so? ) um die vielzahl von Welpen die von unzähligen Vermehrern dann produziert werden#schein

    • Guten Morgen,

      ich glaub, dir sind so einige Dinge nicht wirklich klar, gell?

      Der Text auf eurasier.de ist ein Kommentar von Dr. Gabriele Niepel, welcher auch auf vielen anderen Webseiten gepostet wird. Die gleiche Aussage, ein wenig anders formuliert, trifft auch Dr. Udo Gansloßer, hier nachzulesen:
      http://www.stadthunde.com/magazin/gesundheit/hundegesundheit/hunde-kastration-interview-mit-dr-udo-ganslosser.html

      und das hier:
      "In der Regel bzw wünschenswert wäre es das ein jeder Hund der nicht der Zucht dient,kastriert werden sollte"

      blos weil die Besitzer verantwortungslos sind? Oder es sich "einfach machen wollen?"

      Über Tierliebe läßt sichs wunderbar streiten#augen

      Und daß ein Kastrationsbefürworter das mit dem Amputieren natürlich SO nicht sehen will, ist ja klar#klatsch (Ich benutze dieses Kopfklatschurbini nicht gerne, aber in diesem Fall und da du es ja auch benutzt hast, finde ich es angebracht.




      • Richtig,in dem Punkt bin ich dann wohl ein Kastrationsbefürworter und dazu steh ich,denn wenn ich sehe wieviele Hunde sinnlos vermehrt werden,kann ich nur mit dem Kopf schütteln.Nicht jeder ist so Verantwortungsbewußt und "passt auf".

        Und keine Sorge,mir sind genügend Dinge klar,vorallem die,wenn Menschen meinen mit ihrer "Zucht" eine Menge Geld verdienen zu wollen.


    #winke

    Jemand, der seinen Eurasier bei einem Züchter, der dem Zuchtverband angehört, gekauft hat, wird verantwortungsvoll mit seinem 1000Euro Tier umgehen. Sollte man das Tier nicht mehr halten können, so gibt es z.b. die Eurasier-in-Not- Organisation.

    Ich kann jetzt leider nur von denen sprechen, weil ich nun mal einen Eurasier hab.

    Ich denke, wenn es nicht diese Sinnlosen Vermehrer gäbe, und die Hunde grundsätzlich zwischen 800 und 1000Euro kosten würden, würde jeder mehr auf seinen Hund achten und ihn nicht wild in der Gegend rumdecken lassen. Dann wäre das Thema Kastration ja oder nein wohl vom Tisch. Außer bei denen, die "keinen Bock" auf 2 mal im Jahr Schleppleine gehen haben ;-)


    sparrow

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