was tun, wenn hund von anderem hund angegriffen wird?

    • (1) 01.07.11 - 09:26

      guten morgen, meine frage hier bezieht sich darauf, das ich heute mit meinem hund ( sehr klein) spazierengegangen bin, er war angeleint, es war etwas außerhalb. mir entgegen kam ein offensichtlich betrunkener mann mit einem nicht angeleinten schäferhund. es kam, wie es kommen mußte, der schäferhund lief zu meinem hund, da war der mann aber noch ca 30 m entfernt, und meinte wohl, mit meinem hund zu spielen, mein hund suchte das weite, daraufhin knurrte der schäferhund und schnappte nach ihm. zumglück hat er nur das gepolsterte geschirr erwischt. ich habe im reflex meinen hund hochgezogen und den anderen hund laut angebrüllt, er soll abhauen. hat auch funktioniert, an mich hat er sich denn doch nicht rangetraut. der mann hat noch immer nicht reagiert, der hund lief irritiert zu ihm zurück und ließ sich dann erst anleinen. der mann ging weiter und bog, bevor er auf mich traf, ab, ohne ein wort zu sagen oder sonst zu reagieren. da fiel mir dann auch auf, das er wohl betrunken war und ich habe mich nicht mehr getraut, was zu sagen (total dumm, ich weiß), weil ich angst vor agressivität hatte, zumal ich auch noch schwanger bin und mir eh schon schlecht vor angst war. ich kenne nicht den namen des mannes, aber ich weiß, wo er wohnt. bisher hatte ich nie probleme, aber es sind auch immer andere mit dem hund spazierengegangen. meine frage ist, ob ich noch irgendwie reagieren sollte, wenn ja, wie? denn nochmal möchte ich nicht, das was passiert, kann ja dann schlimmer enden. oder muß erst ein eindeutiger schaden entstehen? wie ist das denn mit der leinenpflicht? hatte eine solche situation noch nie. was meint ihr? vielen dank schon mal füreure tips, einen schönen freitag noch!#winke

      • Moin,
        solche Situationen habe ich schon oft erlebt. Ok, die Hundehalter waren nicht angesäuselt, was aber mit der eigentlichen Situation nix zu tun hat.

        Und immer in einem sogenannten Leinenzwanggebiet. Seitdem mich ein großer Hund mal direkt angesprungen hat, habe ich Pfefferspray dabei. Habe es noch nie eingesetzt, aber alleine das Wissen, ich habs in der Tasche, unterstützt mich.

        Was glaubst du, wieviele Hundehalter ihren Hund auf einmal doch zurückrufen können ;-) wenn man den Einsatz von Pfefferspray erwähnt. Ja ok, es hagelt dann auch Beschimpfungen und Verfluchungen, was mir aber egal ist. Wenn die Leute anderweitig, auch auf ordentlich geäußerte Bitte hin, nicht reagieren, dann gehts halt nur so.

        • hallo, na, das ist schon mal eine gute idee, danke! du hast recht,man muß sich dann wohl zur wehr setzen, einige sind anscheinend ziemlich abgebrüht. mein hund ist schon 7 jahre, aber die heutige situation habe ich noch nicht erlebt. man lernt nie aus! naja und am frühen morgen schon angesäuselt- der war bestimmt nicht auf freundliche grundsatzdiskussionen erpicht. ;-)
          vielen dank schon mal für den tipp!

      Sowas regt mich total auf. Da lassen die Leute ihre Hunde frei laufen obwohl diese nicht hören. #aerger

      Ich hatte das schon zwei mal. Ich habe einen kleinen Havaneser und einmal hatten wir einen "Zusammenstoß" mit einem freilaufenden Schäferhundmix und ein zweites mal mit einem Mix in Richtung Rottweiler. Beide Male liefen die Hunde unangeleint auf uns zu und scherten sich einen feuchten Kehricht auf das Gerufe ihres Herrchen. #schock#zitter

      Nachdem mein Hund jedesmal zum Glück "nur" mit einem Schrecken davon kam gab es beide Male eine heftige verbale Auseinandersetzung zwischen dem Herrchen des nichthörenden Hundes und meiner einer. Gebracht hat es nichts - jedenfalls den Schäferhundmix sehe ich weiterhin unangeleint laufen. Aber ich habe ihn bestochen. Beim nächsten Treffen hatte ich Leckerli mit und seitdem mag der blöde Schäferhund mich und auch meinen kleinen Havi und lässt ihn in Ruhe. :-p

      #winke

    • So gehts mir immer mit dem Nachbarshund #schwitz Meine 3 können den absolut nicht ab und die leint Ihn nicht an. Hab ihr das letzte mal gesagt wenn der Hund mir nochmal nachrennt lass ich meine auch los....

      Ich hab mal nem anderen Hund einen mit der Leine übern Schädel gezogen als er auf meine rauf ging und auf anbrüllen nicht hörte, da war er dann ganz schnell auf den Weg zu seinem auch besoffenen Herrchen.

      Der Typ war hier aber bekannt dafür das er ständig blau ist und der Hund (Rottimix) immer unangeleint rumrennt.

      Aber ich hasse es auch, jetzt hab ich nen überängstlichen Malteser der schon den Rückzug macht wenn ein anderer Hund der groß ist auf sie zustürmt, wir haben hier auch 2 Damen die ihre Hunde absolut nicht abrufen können und immer ohne Leine unterwegs sind (trotz Leinenpflicht!) einer der Hunde rennt auch über Straßen nur um auf meine raufzugehen, da kann die Alte dann brüllen wie sie will, wie oft hab ich mir dann schon ein Auto herbeigesehnt was angerast kommt und dem Hundi "hallo" sagt #schein, denn der ist echt aggro, wenn ich den von weiten sehe wechsel ich meistens schon die Richtung, bzw. ich kenne o langsam ihre Gassizeiten und gehe dann halt später. Der Hund ist mir auch schon ins Kreuz gesprungen und da ich immer mein Kind dabei hab ist mir das einfach zu gefährlich. Vor dem Hund haben hier alle respekt, weil er auch so schon Menschen angegangen ist, aber die Halterin ist total uneinsichtig und macht einen nioch blöd an wenn man was sagt. Unverantwortlich.

      LG

    • Hallo,

      ich kann deinen Ärger gut verstehen. Meinem Becks ist das auch mal passiert, da war allerdings mein Papa mit ihm unterwegs. Da kam aus einem Grundstück ein Dackel gerannt und ist auf Becks losgegangen. Da Becks viel größer und schwerer(70cm,40kg) war wie der Dackel hat Papa versucht ihn festzuhalten und den Dackel wegzuscheuchen. Die alte Dame musste dann ihre Enkelin holen, weil sie sich nicht getraute so nah an die Hunde ranzugehen. Bin ich auf dem Feld unterwegs oder im Wald mach ich die Leine ab bei Becks, weil er so genügend Möglichkeiten hat auszuweichen, im allergrößten Notfall sich zu verteidigen.

      Ich versteh solche Leute nicht, die ihre Hunde nicht anleinen, wenn jmd kommt. AUßerhalb der Stadt, am Meer und im Wald läuft Becks auch alleine.Aber wenn ich seh, dass jmd kommt, egal ob mit oder ohne ruf ich ihn ran und leine ihn auch an.

      LG
      Sanny

      Hey Leute,

      erst mal will ich sagen, an alle Kleinhundebsitzer, es sieht immer schlimmer aus als es ist und auf den Arm nehmen ist das schlimmste was passieren kann, denn damit verstärkt ihn nur die Angst des Hundes, nur in ganz schlimmes Situationen wo es keine andere Möglichkeit gibt, eigentlich ein komplettes no go denn Hunde wissen nicht wie Groß sie sind, wenn ein Chihuahua einem Dobermann gegenüber steht denn der kleine er wäre eben so groß und die kleinen haben es echt faustdick hinter den Ohren.

      So nun zur Situation, schreien bringt rein GAR NICHTS, wenn du schreist, wenn 2 oder mehrere Hunde sich beißen, verstärkst du die Situation nur noch mehr und das Gefecht wird schlimmer, Hunde fühlen sich dann angefeuert, egal ob es ein fremder Mensch tut oder der Besitzer, einfach irgendwas dazwischen schmeißen die Leine oder irgendwas schweres und wenns geht nicht das "Opfer" treffen. Hunde würden sich aus Natur schon nicht gegenseitig töten, wenn man mal 2 Hunde beobachtet die sich "beißen" ist schnell zu erkennen das sie sich mit den Zähnen meist gar nicht berühren und eine Schramme hat noch keinen Hund umgebracht, natürlich kommt es in manchen Situationen auch zu ernsthaften Verletzungen, aber "nur" weil ein fremder Hund angerannt kommt, auch wenn er noch so groß ist, hat erst mal nichts zu sagen. Egal ob gleich Geschlechtlich oder nicht, Rüden gehen meist Sanfter miteinander um als Hündinnen. Wenn ein Hund angerast kommt wie eine Furie ist das meist nur geprollte Scheiße und er will nur Imposanter und Dominanter wirken, auch ein "Kamm" ist meist keine Bedrohung sondern eher ein Ausdruck von Aufregung. Einfach dazwischen Stellen wenn man sich nicht ganz sicher ist ACHTUNG BEI GROßEN RÜDEN DIE SCHON HALB GEDUCKT UND DROHSTELLUNG ANKOMMEN, DANN EINFACH DEN EIGENEN HUND WORTLOS MITNEHMEN BITTE ABER LAUFEN LASSEN UND ZÜGIG, NICHT RENNEN, DEN ORT VERLASSEN, DAS REICHT MEIST SCHON UND DEN ANGREIFER IGNORIEREN.

      Bis dahin alles Gute und das keine Zwischenfälle passieren#winke

      • ja, das alles wissen wir hier. Auch die Dackeldamenbesitzerin, die sanftmütig und frohen Mutes mit ihrem Dackelmädchen in den Gärten rumspaziert ist. Doof, wirklich doof, daß der Besitzer des Hundes, der einfach so aus dem eingezäunten Gartengrundstück durch das offene Tor das Dackelmädchen angefallen hat, von deinen Theorien und Gedankengängen nix wußte.

        Dackeldame hat den Angriff mit großen Schmerzen und ner OP überlebt. Danke.

        Ich frag mich immer und immer wieder: Warum muß das sein? Warum gibt es Hundebesitzer, denen es scheißegal ist, was ihr Hund gerade macht?

        • Naja das sind leider so die Gedanken der Besitzer, gerade die älteren Denken so, früher war das doch so, in den Dörfern sind die Hunde frei rumgerannt, wenn sie Hunger hatten kamen sie nach Hause dann waren sie wieder weg, so war es doch.
          Und in unserer Heutigen Gesellschaft sind Hunde so weit verdrängt das es ein Wunder ist, das sich noch so viele Menschen einen Hund halten.

          Hoffe der Dackeldame geht es wieder gut#liebdrueck

          Ich bin auch immer an schauen was meine immer so treibt weil sie auch nicht ohne ist, sie ist nicht bösartig, eher zu ungestüm und leider in der Kommunikation etwas zurückgeblieben, ernsthaft tut sie keinem Hund was.

          Unverantwortliche Hundehalter kann ich auch nicht ab, wenn mein Hund nicht gehorcht muss er eben an die Leine, schade für den Hund aber so ist es nun mal, ich möchte auch keine OP übernehmen müssen, weil mein Hund einen kleineren Zerfleischt hat:-[

    hallo, erstmal danke für eure antworten. es erschreckt mich doch, wie viele hier schon solche zusammenstöße hatten und wie schwierig es ist, die situation zu klären. zum glück ist dieses mal nix ernsthaftes passiert, aber ein kleiner hund hat wenig chancen bei einem viel größeren, selbst wenn der nicht ernsthaft angreift. schon ein kleiner stups kann bei 60 kg unterschied viel bewirken. unverantwortlich finde ich natürlich den betrunkenen hundehalter, der sich überhaupt nicht um diese situation gekümmert hat, kein wunder in seinem zustand. aber anscheinend sind ja einige hundehalter ziemlich resistent, wie ich hier lese. aber ich habe daraus gelernt, das nächste mal bin ich vorbereitet- vielleicht leckerli für den hund und pfefferspray für den besitzer? oder lieber umgekehrt? da hätten beide was von:-D .egal, ihr habt mir sehr geholfen, ich wünsche allen einen schönen abend...#winke

    Diese Besoffkis gehören einfach nicht mit Hund auf die Menschheit losgelassen
    Ela

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