Labradoodle...Gute wahl?

    • (1) 01.07.11 - 18:06

      Hallo!

      Wir haben uns jetzt für einen Labradoodle entschieden. Also eine Mischung aus Labrador (Mutter) und Groß Pudel (Vater). Der Züchter verlangt 1000,-. Die Eltern sind beide Reinrassig mit Ahnentafeln usw. Und natürlich nachweisbar ED und HD frei....
      Würde gerne eure Meinungen dazu hören! Es wird mein/unser 1. Hund und ich kann auch gute Tipps gebrauchen!

      LG krissi

      • (2) 01.07.11 - 18:41

        Hä? Wat is denn nu aus den Border/Dackel Mixen geworden?

        Aber ich glaube, dass der Labradoodle vom Züchter für Euch die bessere Wahl ist!!!

        Die Sache ist die: Labradoodle gelten doch glaub ich erst richtig ab der F1 Generation (lasse mich aber gerne korrigieren, kenne mich bei Labradoodles nicht so aus). Die Frage ist, handelt es sich wirklich um einen Züchter, oder um jemanden, der halt einen Labrador mit einem Pudel mal ebenso kreuzt. Für ersteres ist der Preis ok - für zweiteres nicht!

        Ob die Welpen HD und ED frei sind, wird sich leider erst mit der Zeit zeigen. Zwar kann man das Risiko minimieren, indem man nur HD freie Hunde verpaart, aber nicht ausschließen.

        Die Welpen sollten mehrfach entwurmt, gechipt und geimpft sein und nicht vor der 8. Woche abgegeben werden.

        • Du meinst F2, oder?
          F1 ist die erste Generation Mischlinge in diesem Fall und hat mit einer neuen Rasse nichts zu tun.
          "Früher" haben Züchter solche Tiere verschenkt bzw. gegen Schutzgebühren abgegeben, um überhaupt züchten zu können und heute werden die wildesten Mixe der F1-Generation als Rassetiere bezeichnet und für Preise verscherbelt, für die man reinrassige Tiere mit seriösem Stammbaum bekommt...

          LG

      (4) 01.07.11 - 18:44

      Ich habe für meinen Labrorder Collie nur 80 Euro gezahlt. Und die sind noch viel edlere Mischlinge als die Labradoodles! #schein

      • (7) 01.07.11 - 21:01

        #contra#klatsch Manche Leute echt!!!!

        • ???
          Was macht denn den Mischling hier, der 1000 Euro kosten soll, besser als den für 80 Euro?
          Über die Seriosität des Züchters ist doch hier kein Wort gefallen...

          Gruß,

          W

          • das ist es eben.


            Ich finde es immer wieder erstaunlich was sich Leute alles so einfallen lassen um geld zu verdienen.


            Mischlinge mal eben "neue Rasse" nennen und zack...den Reibach machen.

        (10) 01.07.11 - 22:03

        Was hätte ich denn schreiben sollen?

        "Oh toll, du willst dir einen Mischling holen und dafür auch noch 1000 Euro ausgeben, obwohl es zu hauf Mischlinge im Tierschutz gibt? Da der Labradoodle so oft beworben wird, ist er bestimmt ein ganz besonderer Hund und viel mehr Wert als mein schnöder Mix aus dem Tierschutz!" ?

        Ironie kommt bei dem Thema wohl nicht so an ...

        Blaukraut bleibt Blaukraut und Mischling bleibt Mischling.

        Mir fehlen da einfach die wohlwollenden Worte, um solche Leute aufzuklären ...

        • eben Mischling bleibt Mischling


          ich hatte nur grad den Großpudel hier ums Eck im Kopf.....dem irgendwer erzählt hat er wäre besonders vornhem und der immer hocherhobenen Hauptes neben Herrchen hertrabt und ein wenig eingebildete aussieht.

          Und gleichzeitig den Collie der mit geifernd im Gesicht hängt und mich beinahe mein linkes Auge gekostet hätte.

          Deswegen mein Lachflash beim Wort Edel *lach*

          (12) 02.07.11 - 14:14

          Dein Satz kam bei mir so an, als hättest du an irgendeiner Ecke mal eben so einen Hund für 80€ gekauft! ;-) Deswegen mein Kommentar!

          Übrigens hab ich auch nen Mischling! #schein

    (13) 02.07.11 - 09:49

    #rofl ein "edler" Mischling vom Vermehrer


    Da gerate ich in Partystimmug #rofl

    und was genau an einem Collie ( einem Arbeitshund....) Edel sein soll und was an einem Pudel weniger Edel sein soll....ist mir auch noch schleierhaft.

    Mischling bleibt Mischling...egal wieviel der Züchter dafür verlangt.





    Ach bevor einer was sagt...wir haben seit Jahren nur Mischlinge, aber auch die seltsame Idee diese als "edel" zu bezeichnen sind wir noch nicht gekommen, schon gar nicht als "edler" als andere.

    #rofl

    • Ich hätte wohl noch mehr übertreiben müssen, damit die Ironie deutlich wird ...

      Jedenfalls bin ich ganz deiner Meinung, auch wenn dich das überrascht ;-)

Hallo!

Klingt schon süß, so ein Labradoodle. Ich wollte vor Jahren (2004) auch so einen haben, zu der Zeit gab es aber in Deutschland noch keine und die Züchter aus Australien, England und USA wollte ich auf keinen Fall unterstützen und dem Welpen natürlich keine so weite Reise zumuten.

Dann, als 2007 feststand, dass wir einen zweiten Hund bekommen, gab es auch in Deutschland die Möglichkeit, einen solchen Hund zu bekommen. Habe mich aber dennoch dagegen entschieden, weil ich glaube, dass die meisten "Züchter" dieser "Rasse" nur auf den Zug aufgesprungen sind, um möglichst schnell möglichst viel Kohle zu machen. Ich finde, 1000 Euro für einen Mischling grundsätzlich viel zu viel > wenn es nur um den Profit des Züchters geht.

Auf der anderen Seite, wenn alles beim Züchter 100% o.k. ist, er auf die Auswahl der richtigen Elterntiere achtet (die von ihren beiden jeweiligen Rassevereinen als zuchttauglich geschrieben sind), er nicht sinnlos vermehrt, vermehrt, vermehrt, die Welpen gut aufwachsen (mit allem, was bei einem guten Züchter dazu gehört) und er peinlichst genau drauf achtet, wo die Hunde hinkommen, dann würde ich für jeden Hund, egal welcher Rasse oder Mischung auch 1000 Euro bezahlen.

Vom Labradoodle bin ich damals wieder aus den genannten Gründen abgekommen, und weil ich das große Glück hatte, dass mein Mann doch einem reinrassigen Großpudel zugestimmt hat. Der Labradoodle war für mich nur die Notlösung, weil ich schon immer einen Großpudel haben wollte. Bei uns wird es in Zukunft - wenn Rassehund - nur den Großpudel geben, weil wir mit unserer Eleah den Glücksgriff gemacht haben.

Ich war sogar mal gedanklich dabei, selbst einen Wurf Labradoodle mit Eleah zu planen. Aber bin davon total weg, weil ich auf gar keinen Fall als Vermehrer abgestempelt werden wollte, weil ich Angst hatte, die Leute kaufen diese Rasse nur, weil sie gerade so in ist und weil der Großpudel, so wie er ist, eine ganz tolle Rasse ist, die es eigentlich nicht nötig hat, mit einer beliebteren und angesagteren Rasse vermischt zu werden um an Beliebtheit zu gewinnen.

Aber das wolltest Du eigentlich alles gar nicht wissen - sorry.

Hast Du mal eine Webadresse von Deinem "Züchter"? Ich würde dort gerne mal herumstöbern.

Ansonsten: Schau Dir genau an, wie der Züchter mit seinen Hunden umgeht. Wie viele Hunde hat er, wie viele Würfe im Jahr? Ich behaupte, wenn er mehr als zwei Zuchthündinnen hat, die auch regelmäßig werfen, dann Finger weg. Der Typ will dann nur schnelle Kohle machen und es kümmert ihn einen Dreck, wohin seine Welpen kommen. Das würde ich nicht unterstützen.

Warum bist Du von den Border-Mixen abgekommen, in die Du doch so verliebt warst?

Ach so, noch was: Suche mal im Web nach Fotos von Labradoodlen. Sie sehen nicht alle gleich aus. Sind halt Mischlinge, jeder ist etwas besonderes, keiner gleicht dem anderen. Viele sehen gar nicht so schön aus (muß aber natürlich kein Hinderungsgrund sein).

Viel Erfolg.

LG,
Cosmic

  • Wie viele Hunde hat er, wie viele Würfe im Jahr? Ich behaupte, wenn er mehr als zwei Zuchthündinnen hat, die auch regelmäßig werfen, dann Finger weg.

    Mir käme es ehrlich gesagt nicht auf die Anzahl der Hündinnen, sondern auf die Anzahl der Würfe ingesamt und pro Hündin an...

    Für mich sollten es nicht mehr als regelmäßig 2 Würfe im Jahr sein - pro Zuchtstätte, nicht pro Hündin versteht sich! In unserem Zuchtverband dürfen Hündinnen bis zu 6 Würfe haben - unsere Hündinnen haben bis jetzt alle max. 3 Würfe in ihrem Leben gehabt - man darf die Belastung der Hündin durch einen Wurf nicht unterschätzen. Vielleicht bekommt auch mal eine 4 Würfe, das kommt auch immer auf den einzelnen Hund drauf an, aber ich persönlich würde keine Hündin 6 mal belegen.

    Wir hatten zwischenzeitlich 5 Hündinnen, von denen 3 Zuchthündinnen waren (momentan 5 Hündinnen, von denen 2 in der Zucht sind - eine hatte ihre 3 Würfe und ist nun kastriert und eine ist noch zu jung) - aber eben nicht mehr als 2 Würfe pro Jahr.

    • "Mir käme es ehrlich gesagt nicht auf die Anzahl der Hündinnen, sondern auf die Anzahl der Würfe ingesamt und pro Hündin an."

      Naja, so oder ähnlich habe ich es gemeint. Aber wenn jemand mehr als zwei Hündinnen (zur Zucht) hat, ist es schon wahrscheinlich, dass jedes Jahr zwei Würfe gemacht werden. Und ehrlich gesagt, ich finde, wenn ein Züchter regelmäßig über Jahre hinweg zwei Würfe pro Jahr hat (egal, aus wie vielen Hündinnen und wie oft), hat das für mich mit Hobbyzüchterei und Spaß an der Freud nichts zu tun. Da will jemand Geld machen und das stößt mir irgendwie übel auf.

      Aber ich habe mittlerweile eh meine ganz eigene Meinung zu Züchtern, egal ob im VDH oder sonstwo. Dafür habe ich schon zu viel Schlechtes gesehen und auch gehört, um das noch unterstützen zu wollen.

      Wow, bis zu sechs Würfe aus einer Hündin? Schrecklich finde ich das. Es werden nicht alle so vernünftig sein wie Du und sich selber eine Grenze setzen, die darunter liegt.

      Es geht ums Geld, Geld, Geld.

      LG,
      Cosmic

(18) 01.07.11 - 19:50

Hallo,

laut Wiki ist diese Rasse nicht anerkannt und für einen Mix würde ich auf keinen Fall 1000 Euro bezahlen da bin ich extrem altmodisch !

Für einen Welpen meiner Wahl habe ich allerdings grade letzten Sonntag diese Summe bezahlt und bin überzeugt davon das er jeden Cent wert ist.

LG dore

  • (19) 01.07.11 - 19:59

    Nu bin ich aber neugierig, was isses denn?

    • (20) 01.07.11 - 20:48

      Ein Kurzhaar Collie #verliebt

      Ein 10Jahre alter Traum ist letztes Wochenende in Erfüllung gegangen.
      Vor 10 Jahren konnte ich keinen vernünftigen Züchter auftreiben und daher haben wir vorerst auf diese Rasse verzichtet und haben die langhaar Variante gewählt.
      Morgen vor einem Jahr ist er über die Regenbogenbrücke gegangen. #heul und letzten Sonntag ist dann ein Kurzhaar eingezogen.

      LG

(21) 01.07.11 - 20:04

Hallo!

Also hier mal die Webseite: http://www.goldendoodle-hallertau.de/
Was sagt ihr dazu?

Das Tierheim hat sich bis jetzt noch nicht gemeldet. Und nach dem anfänglichen "verliebt sein" bin ich doch ins Grübeln gekommen. Meine Lieblingshunde sind (rein Optisch): Labradore, Border Collies, Pudel (wenn man sie nicht so komisch "zuschneidet", Malteser, Golden Retriever. Vor Jahren hab ich mal über Labradoodles gehört, fand sie toll, hab sie aber abgetan weil es noch nicht wirklich welche gab. Und dann war dieser Artikel in der Zeitung mit den Hundebabies und ich wollte helfen aus Mitleid. Aber mein Traumhund ist ein anderer. ich dachte ja zuerst das sie mehr Border Collies sind. Aber sie kommen anscheinend doch mehr nach einem Dackel und die sind ja bekanntlich nicht die besten Familien Hunde. Plötzlich hat so viel dagegen gesprochen! Dann hab ich doch wieder nach einer Labrador Zucht gesucht und bin zufällig auf den Labra/Golden-doodle Züchter gestoßen. Ausserdem ist es mir eigentlich wichtig das ich weis woher er kommt. Das er ein gutes Leben hatte bis jetzt und und und. Und da ich weis das pro Tierheim-Welpe 3 Interessenten da sind hab ich jetzt auch kein schlechtes gewissen. Hab ich das jetzt gut erklärt?

Der Züchter klingt für mich sehr seriös. Was sagt ihr?
Und das sich das Tierheim noch nicht gemeldet hat ist auch komisch oder? Irgendwer hier hat gesagt das sie ungerne Hunde an Familien mit Kleinkindern geben. Meint ihr sie haben uns sowieso schon abgeschrieben? Da sagt man doch auch trotzdem bescheid oder?

  • (22) 01.07.11 - 20:16

    Ich hab ja schon geschrieben, dass der Labradoodle für Euch sicherlich der geeignetere Hund ist.

    Ich hab mir die HP jetzt angeschaut. Klingt alles ganz gut (man kann ja immer nur sehen, was geschrieben wird)...

    Was mich veranlassen würde da was zu hinterfragen: Sie schreiben, dass alle Verpaarungen Labrador X Pudel sind bzw. Goldi X Pudel... Liegt das daran, dass sie gerade erst angefangen haben zu züchten? Wollen sie dann mit der F1 Generation weitermachen? Das würde nämlich für mich zum Gewissenhaften Züchten dazu gehören... Ansonsten werden LabradorPudelMischlinge produziert, was für mich mit einer verantwortungsvollen Labradoodle Zucht nichts zu tun hat. Versteh mich nicht falsch, das können sicherlich trotzdem tolle Hunde sein, würde für mich aber den Preis in keinster Weise rechtfertigen.

    Und wie gesagt, wieviele Würfe haben sie im Jahr?

    • (23) 01.07.11 - 20:26

      Das ist sicherlich eine gute Frage und die werde ich ihm morgen stellen wenn ich nochmal anrufe.

      Also mein Hund wäre dann quasi nur ein Mischling oder? Weil er hat schon gesagt das der Vater Pudel, die Mutter Labrador ist. Sind dann die 1000,- zu viel? Aber beide Eltern sind Reinrassig mit Ahnentafeln und Zuchtzulassungen und so... Ich bin echt dankbar für alle Tipps weil es ja unser 1. Hund ist und ich keine Erfahrung im Umgang mit Züchtern habe!

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