unmögliche Hunde-"erziehung" oder sehe ich das falsch ? Seite: 2

        • (26) 07.07.11 - 10:34

          Vergessen:

          Unsere Hunde haben auch diverse Namen:

          Unsere Spitzin heisst richtig Sandy. Wird aber auch Maus, Prinzessin, eure königliche Hoheit (wenn rufen, schimpfen etc nichts bringt, dann reagiert sie auf diese Ansprache IMMER! z.B. EkH würde es euch genehm sein, zu mir zu kommen?#rofl;-)), Oma, Zicke gerufen.

          Unser junger Rüde heisst Spike - wird aber auch Spiki, Saupanz, junger Mann gerufen...

          Unser verstorbener Hundeopa hieß Pancho - wurde gerufen Pancholino, Lino, Opa, kleine Ratte, Männlein gerufen.

          Hören tun sie alle - nur nicht immer aufs erste Wort ;-).

      Moin,

      Hund im Bett? NOGO bei uns. Vor dem Bett ja- aber ich mag nicht mit jemandem zusammen schlafen, der sich vorher ausgiebig irgendwo gewälzt hat oder seine Zunge in irgendwelchen Exkrementen hatte. Daher lassen wir uns auch nie direkt übers Gesicht lecken.

      Teller ablecken gibts nicht. Das ist nix für den Hund.

      Jule ist jetzt auch n Jahr - aber sie kennt ihre Grenzen. Das heißt aber auch tägliches Arbeiten mit dem Hund.

      Kopf auf dem Tisch? Jule weiß genau, wo sie zu sitzen hat, wenn wir essen.

      Hunde sind Hunde und sollten es auch bleiben. Manche denken allerdings sie machen sich beim Hund beliebt, wenn er alles darf ;-)


      sparrow

      • Keine Ahnung wie ihr es habt, aber wenn sich der Hund - was bei uns vielleicht dreimal pro Jahr vorkam - richtig blöd gewälzt hat, dann wurde sie mit einem Tuch geputzt, notfalls mit dem Gartenschlauch oder halt auch in die Badewanne gesteckt. Der Gestank setzt sich ja im Haus fest.
        Ausserdem sieht man oft an der Körperhaltung, wann sie sich wälzen will, bzw. grad davor sind durch den gesenkten Oberkörper. Man muss beim Spaziergang den Hund beobachten und schnell sein - ausser, er ist wirklich weit weg. Wir haben die Wälzerei allerdings nie kommentiert, also, als etwas Böses dargestellt, wenn es passiert ist.

        Das mit dem Gesicht ablecken ist wohl auch ein Streitthema. Ich finde es nicht schlimm, wenn der Hund nicht gerade Kot oder Aas oder weiss der Geier was gefressen hat. Allerdings spielt wohl auch die Grösse eines Hundes eine Rolle - bei einem Bernhadiner wäre ich wohl etwas zurückhaltender... respektive bei jedem Hund, den ich nicht gut kenne.

        Bei einem Hund kann man sich eh nicht beliebt machen. Die Lieben jeden, der etwas zu Fressen in der Hand hat, da kannst du 5 Minuten vorher ein wunderschönes Fleischmenü gefüttert haben - eine Erinnerung wie ein Goldfisch und ein Magen wie ein Bär.
        Und die Treue hält ein Hund durch Stabilität, artgerechte Erziehung, ein Leben, dass seine Bedürfnisse deckt (und nicht den Luxus) - und Bezugsperson, die ein guter Rudelführer ist, die das Rudel und damit den Hund auch beschützen kann. :-)

        • >>Und die Treue hält ein Hund durch Stabilität, artgerechte Erziehung, ein Leben, dass seine Bedürfnisse deckt (und nicht den Luxus) - und Bezugsperson, die ein guter Rudelführer ist, die das Rudel und damit den Hund auch beschützen kann. <<

          ICH weiß das. Ich schrieb ja auch, dass viele Menschen denken, sie können sich durch Leckerchen am Tisch oder ähnliches beliebt machen ;-)

    (30) 07.07.11 - 11:25

    Hallo Sanny,

    mich schüttelt es gerade, Hund am Tisch geht absolut gar nicht #zitter

    Meine Oma hat ihre Hunde auch immer verwöhnt, da saß der Hund mit auf der Eckbank (immer neben mir, saß ich freches Gör doch auf seinem Platz #schock) mit der Schnauze auf dem Tisch bzw im Teller wenn ich nichts abgegeben habe (und dann von meiner Oma entsprechend kommentiert "Sei nicht so neidisch, gib dem armen Hund was")

    Unser Hund hat am Tisch nichts zu suchen wenn wir beim Essen sind, er ist dann auf seinem Platz und vom Tisch bekommt er (fast) nichts.
    Teller ablecken? Igitt #putz
    Ich liebe Naturjoghurt, da darf er manchmal den Becher auslecken.
    Das Einzige wo er richtig bettelt ist bei Möhren und Apfel, da kann ich mich auf den Kopf stellen. (Er hat es auch schon fertig gebracht, Möhren die ich auf die Arbeitsfläche gelegt hatte zu mopsen, die Wurst daneben hat ihn nicht interessiert)

    Auf's Sofa darf er nicht, dafür ist er definitiv zu groß (oder wahlweise das Sofa zu klein), dafür schläft er abends im Bett am Fußende, jetzt wo es so warm ist, liegt er lieber vorm Bett.

    LG

    (31) 07.07.11 - 13:04

    Hallo,

    erstmal Danke für eure zahlreichen Antworten.

    Was ein Hund darf und was nicht geht anscheinend auch unter Hundebesitzer stark auseinander. Aber ok- jeder wie er es toleriert.

    Ich hasse den Hund nicht . Ich streichle ihn auch und akzeptiere ihn- nur mal dazu.

    Was mir allerdings fehlt ist Konsequenz in der Erziehung des Hundes ( als Außenstehender betrachtet). Und mit dem " vermenschlichen" meine ich eher, das er mit Menschen auf eine Stufe gestellt wird und nicht " nur" ( bitte nicht falsch verstehen) ein TIer ist.
    Beispiel: Meine Tochter ( 3 Jahre) aß gestern ein Brötchen am Tisch, der Hund saß bettelnd daneben. Ich bat meinen Schwager ihn zu sich zu rufen, da meine Tochter so nicht in Ruhe essen konnte. Was sagt er zu meiner Tochter : " Iß mal bißchen schneller"#klatsch statt den Hund etwas abseits setzen zu lassen. Ich dachte ich höre schlecht und hab einen entsprechenden Kommentar gegeben.

    Ja, mit dem im Bett schlafen und Teller ablecken ist wohl " Geschmackssache". Müssen sie selbst wissen-ich finds eklig.

    LG Sanny

    • (32) 07.07.11 - 13:17

      Das ist auch ein Unterschied. Körperteile eines Hundes auf dem Tisch - nein. Wir hatten kein Problem wenn unsere Hündin zu unseren Füssen oder neben dem Tisch lag, manchmal hat sie gebettelt, aber da hat ein "No." gereicht und sie ist weggegangen.
      Wir essen sehr selten auf dem Boden, weil man dann dem Hund alles vor die Nase hält - das finde ich nicht in Ordnung.

      Wenn ein Kind etwas isst, hat der Hund sehr schnell sein Maul daran, da muss man aufpassen. Manche Hunde betteln nur, manche versuchen eben auch das Essen zu klauen und ich hätte je nach Situation den Hund herausgenommen oder ihm "No." gesagt.

      Ich denke solche Sachen wie - auf's Bett, Teller ablecken vermenschlichen einen Hund nicht. Im Prinzip - da der Hund ein Rudeltier ist, ist das gemeinsame Schlafen nicht automatisch schlecht und solange der Rudelführer sagt - ich habe die Nase voll, gib' mir Abstand - bleibt der Hund auch in seiner Rolle. Es reicht aber auch den Hund im Korb im selben Zimmer zu haben oder die Möglichkeit geben - wenn der Korb im Wohnzimmer ist - ins Schlafzimmer auf den Boden zu liegen.
      Ich bin auch etwas strenger als der Rest meiner Familie - bei mir gibt es KONSEQUENT nichts ausserhalb der zwei Mahlzeiten, einem Nachthäppchen und manchmal einem Schweinsohr. Deswegen wir bei mir nie gebettelt, weil "die gibt ja eh nichts." und ich diskutiere auch gar nicht. Ich bin in der Rangordnung höher und ich kann mir die Beschwerden des Hundes ansehen und anhören, wenn durch veränderte Körperhaltung, bspw. - aber ich fälle die Entscheidung.

(33) 07.07.11 - 15:42

Hallo!

das ist total ok - solange deine Schwester das nicht stört!:-p

lg

melanie mit 4 kids, Pferd , Hund und 3 Hopplern

(34) 08.07.11 - 14:28

Huhu

Nein eine unmögliche Hundeerziehung ist das nicht ,das ist gar keine .


Aber das muss deine Schwester selber wissen ,die Hunde wohnen da du bist nur Gast ,Gäste können jederzeit gehen .

Bei uns ist es ähnlich ,nicht ganz so krass ,aber ähnlich,und wer nicht damit klar kommt ,weiss wo die Tür ist ,Gott sei Dank hab ich nur Hundemenschen in Familie und Freundeskreis ,die nicht hinter meinem Rücken tratschen ,sondern das genauso handhaben !!!!!!!


LG Bettina die findet jeder wie er will





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