Ich hätte gerne einen Hund, mein Mann aber nicht :-(

    • (1) 08.07.11 - 10:37

      Hallo ihr lieben,

      mein Mann ist schon immer mit Hunde aufgewachsen und mag sie auch sehr nur leider keinen bei uns im Haus. Ich hätte aber gerne einen. Am liebsten einen schwarzen Mops. Ich finde diese Hunde einfach nur toll!!! Das Wesen dieser Hunde würde total zu uns passen. Gemütlich, ruhig, geht gerne spazieren aber nicht zu schnell.

      Mein Bruder kennt eine Züchterin bei der ich letzte Woche war und hätte mich sofort in einen verliebt. Mein Mann blockt aber total ab. Ich will ihn ja nicht übergehen.

      Hat von euch schonmal jemand einen Hund geholt obwohl der Partner dagegen war? Oder habt ihr euren Partener irgendwie davon überzeugen können?

      Danke und sorry fürs eigentliche SiLoPo
      Maximama

      • SiLoPo oder ist es dir doch wichtig?


        Mit der Anschaffung eines Hundes verhält es sich genauso wie mit der Anschaffung eines (weiteren) Kindes. Es geht um ein lebendiges Wesen und nicht um ein Spielzeug. Da müssen beide dahinter stehen! Welche Gründe gibt dein Mann denn an, warum er keinen Hund will?

        • Er möchte nicht weil es zuviel Arbeit ist, sagt er.

          Klar müssen beide dahinterstehen drum hab ich letzte Woche auch keinen gekauft. Aber ich habe eben den Wunsch nach einem Hund.

          • was ist denn zuviel Arbeit? Gassigehen? Futternapf spülen? Mit dem Hund spielen, ihn streicheln, sich mit ihm beschäftigen? Sind alles Dinge, die du übernehmen kannst. Er bräuchte lediglich freundlich zum Hund zu sein und ihn nicht ablehnen.

            Oder hat dein Mann Angst, daß er dann zu kurz kommt?
            Was ist im Urlaub? Ist der Hund dann auch versorgt?

            • Jenau das sind meine Gegenargumente, ich kümmere mich um den Hund, er ist ja sowieso den ganzen Tag in der Arbeit. Dann sagt er er möchte einfach keinen. Im nächsten Atemzug sagte er letztens da wäre ja ein schöner Platz für einen Hund, aber nein, er will trotzdem keinen.

              In den Urlaub kommt der Hund mit. Fahren sowieso meist nach Österreich und dort sind Hunde willkommen. Meine Schwägerin würde ihn auch nehmen das hat sie schon mal angeboten als wir mal wieder drüber diskutiert hatten.

              Naja, vielleicht überlegt er sichs mal anders.

              "was ist denn zuviel Arbeit? Gassigehen? Futternapf spülen? Mit dem Hund spielen, ihn streicheln, sich mit ihm beschäftigen? Sind alles Dinge, die du übernehmen kannst. Er bräuchte lediglich freundlich zum Hund zu sein und ihn nicht ablehnen. "

              Eben nicht.
              Es kann immer mal sein, dass sie ausfällt und auch der Urlaub z. B. und spontane Unternehmungen werden durch einen Hund tangiert.

              Finanziell sind meist beide beteiligt, wenn ein Welpe noch nicht stubenrein ist und Sachen zerstört ebenfalls, das gilt auch, wenn der Hund mal Durchfall hat oder auf den Teppich kotzt, im Alter undicht wird...

              Gruß,

              W

              • das Finanzielle wurde ja gar nicht angegeben bzw. es scheint wohl eher keine Rolle zu spielen.

                Bezüglich Urlaub hatte ich ja auch nachgehakt; auch das scheint bei der TE geklärt.

                Daß das Leben mit Hund anders abläuft als ohne, da braucht man wohl nicht extra drauf hinweisen, das sollte jedem klar sein! Hinsichtlich der spontanen Unternehmungen: (wobei solche auch durchaus möglich sind, kommt eben drauf an, um welche Unternehmungen es sich handelt).

                Und absolut klar ist natürlich auch, daß, sollte die Person, die sich hauptsächlich - oder ausschließlich - um den Hund kümmert, ausfallen, daß dann noch sehr viele andere Dinge an jemand anderem "hängenbleiben", nicht nur die Hundebetreuung, Pflege.

                • Genau deshalb würde ich keinen Hund anschaffen, wenn nicht alle Beteiligten vollkommen dahinter stehen.

                  Ich hab das hinter mir, wobei es seitens meines Freundes kein "Nein" gab, sondern ein wohl nur halbherziges "Ja" und würde das nicht wiederholen wollen.
                  Aus diesem Grund hat die Entscheidung zu 2 "neuen" Hunden nach dem Tod unserer Stammbesetzung auch recht lange gedauert.

                  LG,

                  W

                  • "Genau deshalb würde ich keinen Hund anschaffen, wenn nicht alle Beteiligten vollkommen dahinter stehen."

                    Na, das sehe ich doch genauso!

                    Die Zustimmung für einen Hund kann aber durchaus daran gebunden sein, daß sich derjenige, der sich den Hund innigst wünscht, eben das Gros der anfallenden Dinge übernimmt bzw. alles. Und NUR, wenn es gar nicht anders geht, weil derjenige vielleicht krank ist, daß dann der Partner einspringt.

                    Ich hoffe, ich hab mich verständlich ausgedrückt. Nicht daß du mich wieder falsch verstehst#schwitz#schwitz

                    • Nee, jetzt hab ich es verstanden.
                      Den ersten Beitrag hatte ich so aufgefaßt wie die typischen Argumente, wenn Kinder Tiere erbetteln - sorry!

                      Mir geht es bei den beiden demokratisch abgestimmten Käufen auf jeden Fall besser als bei ihrem Vorgänger, der mein Wunsch, meine Rasse und mein Hund war.
                      Heute morgen hab ich kleinen neuen Hund und Herrchen Hand in Hand im Bett gefunden :)

                      LG

                      • #freu#winke

                        • Hallo ihr beiden,

                          nein, natürlich würde ich keinen hund kaufen wenn er total dagegen ist. Wollte ja nur wissen ob sichs eure Partner noch mal anders überlegt hatte und wie ihr das angestellt habt.

                          Ich werde jetzt einfach mal abwarten vielleicht ändert er irgendwann mal seine Meinung. Ich werde ihn aufjedenfall immerwieder auf meinen Wunsch ansprechen.

                          Gruß#winke

                          • gute Entscheidung. Immer wieder sagen, warum, wieso, weshalb. Das darüber reden kann einem ja schließlich keiner verbieten;-)

                            Steter Tropfen höhlt den Stein.
                            Du mußt nur eben schauen, ihn nicht breit zu schlagen, sondern zu überzeugen :)

                            LG

                            Ich hatte auch immer wieder positive Argumente gesucht, gerade in Bezug auf die Kinder, welche beide Hunde lieben. Hätten die beiden Kleinen Angst gehabt oder sich absolut nicht für Hunde interessiert, wäre es für mich trotz des großen Wunsches nicht in Frage gekommen.

                            Ich glaube es ist tatsächlich so, dass Kinder welche mit Tieren aufwachsen, ein anderes Bewusstsein dafür entwickeln. Meine Kinder sind vorsichtig im Umgang mit Tieren. Das erlebe ich nur sehr sehr selten bei anderen Kindern, welche nicht mit Tieren groß werden. Ich will damit nicht sagen, dass denen etwas fehlt aber es hat viele Vorteile wenn ein Tier bzw gerade ein Hund den Familienalltag teilt....insofern er willkommen ist.

                            Wenn Du ein paar positive Argumente brauchst...google mal oder frag mich ;) Bei uns hat es am Ende so geklappt.

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