Hund (11J.) hat Auge verdreht

    • (1) 14.07.11 - 17:25

      Hallo,

      gleich vorab, ich fahre zum TA sollte das nicht bald weggehen bzw. in den nächsten Tagen nochmal vorkommen, und damit meine ich nicht, das ich erst in 2 Wochen fahre. Bitte also keine Kommentare in der Art.
      Unser TA hat aber jetzt auch noch gar nicht auf.

      Unser Rüde (Rotti-Staff-Mix) wird im August 11.
      Als Welpe und später ab und an, war bei ihm die Nickhaut zu sehen (quasi so wie es oft bei Bernhardiner usw. zu sehen ist). Lt. Tierarzt aber kein Grund für eine OP, denn es war wirklich recht selten und ganz fix wieder weg.
      Wir hatten jetzt auch jahrelang nichts mehr in der Richtung.

      Vorgestern nachmittag hat er draußen auf der Terrasse geschlafen. Als er dann wach wurde, war das rechte Auge nach hinten verdreht, die Nickhaut zu sehen. Beim rechten Auge, sah es aus wie weiter oben beschrieben).
      So war er ganz normal. Hab ihm dann den Kopf gestreichelt, er hielt still. Nach kurzer Zeit war das rechte Auge so wie das linke am Anfang, das linke inzwischen wieder ganz normal. Noch ein wenig später sahen beide Augen wieder aus wie immer.

      Ansonsten war er altersentsprechend fit wie sonst auch.

      Heute nun wieder fast das gleiche Bild, nur das dieses Mal nur das linke Auge betroffen ist. Nicht so schlimm wie vorgestern, aber wieder verdreht. Ist jetzt seit etwa ner Stunde so, wieder schon besser geworden. Allerdings mag er jetzt nicht unbedingt am Kopf angefasst werden.
      Außerdem hab ich das Gefühl, das er auf dieser Körperseite irgendwie schwach ist.

      Heute morgen war er sogar so fit, das er unseren Gartennachbar angehen wollte, weil dieser sich aufs Fahrrad schwingen wollte (er kennt ihn, er kann aber irgendwie auf Fahrräder nicht...er bellt aber auch Flugzeuge und Krankenwagen an ;-)).

      Hat jemand ne Idee, was das sein könnte?

      Muss dazu sagen, sein Vater wurde wegen einem Tumor im Kopf eingeschläfert, seine Schwester schon vor über 4 Jahren wegen Knochenkrebs im linken hinteren Knie.

      LG und Danke,

      Linda

      • Hi,

        würde jetzt auch in die Richtung Tumor oder Schlaganfall tippen. Wenn Du sagst, er ist auf der einen Körperseite irgendwie schwach. Das ist schon mit ein typisches Anzeichen für einen Schlaganfall oder auch einem bevorstehenden. Wie beim Menschen auch.

        Ich persönlich - aber das machst Du ja auch - würde schon zum TA fahren.

        LG
        Caro

        • Hallo,

          Wie unten schon geschrieben, war kurz nach meinem Posting alles wieder normal. Er frisst, läuft und schläft wie immer.

          Unser TA hat samstags auch auf, ich schau es mir bis dahin an, denn ich will ihn nicht unnötig stressen. Sollte es morgen tagsüber nochmal sein, fahr ich natürlich morgen Nachmittag gleich mit ihm.

          LG, Linda

      Hallo,

      ich hätte jetzt auch spontan Tumor oder unbemerkter Schlaganfall getippt. Geh bitte ganz dringend zum TA. Meine Hündin hatte im Alter einen Schlaganfall nach dem anderen, weshalb wir sie dann einschläfern lassen mussten. Bei ihr war es aber so schlimm, dass sie richtige Krämpfe hatte und dann auch nicht mehr richtig laufen konnte.

      Also spätestens Morgen würde ich den TA aufsuchen, denn das kann ganz schnell schlimmer werden und beides ist ja nicht ohne. NIcht das er nachher Schmerzen hat und beißt. Meine Hündin hat mich am Ende nichtmal mehr erkannt#heul



      lG germany

      • Hallo,

        Kurz nachdem ich geschrieben hab, sah alles wieder normal aus.
        Grade wollte er Leckerli haben, läuft ganz normal. Liegt halt viel und schläft, aber das macht er schon seit Monaten so.

        Ich schau mir das jetzt an, wenn es wieder kommt fahr ich Samstag in die Praxis.
        Ich möchte ihm einfach unnötigen Stress ersparen. Ich hatte gehofft, das er irgendwann friedlich einschläft, nicht das auf seine alten Tage noch an ihm eingespielte wird (außer vom impfen und der Kastration mit nem Jahr, kennt er den TA glücklicherweise nicht).

        LG, Linda

        • Hallo,

          das mit dem friedlich einschfaen hoffte ich bei meiner Dalmihündin auch, sie war 12 Jahre topgesund und dann mit 12,5 brach sie regelmäßig zusammen wenn wir mal länger liefen oder es sehr warm war. Von da an war ich leider stammgast beim TA, Wasser in der Lunge, dadurch Herzrythmussstörung usw. eine nachts hatte sie blutigen durchfall, lief ganz gekrümmt weil warscheinlich tierische Bauchschmerzen, 41 Grad fieber und kahm gar nicht mehr hoch von der Decke, habe meinen TA angerufen und er meinte ich solle ihr normale Pharacetamol geben damit sie schmerzfrei wird und "wir ja eh nichts mehr kaputt machen können mit den Medikamenten" habe sie dann morgens gleich zu ihm gefahren und er hat sie dann eingeschläfert. Tja, soviel zu meinem Wunsch das dieser eigentlich immer gesunde Hund ein friedliches Ende hat #heul

          Ich würde das auch auf alle Fälle abklären lassen, der Hund meiner Oma hatte auch nen Schlaganfall, da stand ich zufällig daneben, der verdrehte beide Augen ganz komisch.

          Alles Gute für euch.

          LG

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