Hilfe Allergie auf unseren Hund

    • (1) 16.07.11 - 19:24

      Hallo zusammen ich hoffe das ich von euch vielleicht ein paar Tipps und Ratschläge bekomme, denn langsam drehe ich durch.

      Wir haben einen 11 jährigen American Stafford. Als ich eingezogen bin (Hund meines Mannes) war noch alles in Ordnung. Aber mit jedem Fellwechsel wurde es schlimmer. Ich habe Atemprobleme, meine Augen brennen und tränen und es juckt mich überall. Wenn ich den Hund streichel oder mit den Armen sie berühre bekomme ich lauter kleine rote Punkte.

      Ich sauge jeden Tag, meist wische ich auch jeden Tag, spätestens jeden 2. Aber es wird nicht besser. Seit Frühjahr haart sie immer noch extrem. Überall fliegen ihre Haare und ich bekomme dadurch immer mehr Atemprobleme.

      Hoffe ihr könnt mir vielleicht einen Rat geben was ich machen kann das es besser wird.

      Liebe Grüße

      • Nun du merkst ja selbst wenn du täglich dem allergen ausgesetzt bist wird es nur schlimmer statt besser.

        Aber du kannst mal prüfen ob in der Wohnung winzige Schimmelecken sind (Bad?) und du eventuell nciht auf den Hund sondern auf die Schimmelsporen die dann auch im Fell sind reagierst?

        So war das bei mir damals..

        ich hatte Fell vom Hund mit zum Hautarzt für einen Allergietest mitgenommen

        Wenn du wirklich auf den Hund und nicht auf Dinge die in seinem Fell kleben, reagierst wird nur eine räumliche Trennung hilfreich sein

        • Hallo, danke für deine Antwort. Also es liegt definitiv an unserem Hund. Selbst wenn er gebadet wurde und sich danach noch etwas schleckt reagier ich sofort wieder auf ihn. Aus dem Schlafzimmer wurde er komplett verbannt, seitdem kann ich wenigstens wieder ohne Atemnot schlafen. Schimmel gibt es hier nicht, da ich erst renoviert habe und da wäre es aufgefallen. Denn wie gesagt außerhalb des Fellwechsels bekomme ich es sehr gut in den Griff wenn ich viel putze und wische, aber da sie jetzt schon ewig haart ist es für mich nicht gerade schön.

          Lg

      (4) 16.07.11 - 20:47

      Hallo! Ich würde mit einem Arzt reden. Vielleciht kann der etwas verschreiben. Ich weis zwar nicht ob das bei Hundehaaren auch geht aber gegen Heuschnupfen zum Beispiel kann man sich desensibilisieren lassen! Würd mal nachfragen!
      LG Krissi

    • Hi,

      Such mal nach einem Allergologen und lass dich dort beraten. So wie es sich anhört, bist du wirklich auf den Speichel des Hundes allergisch.

      Eventuell kannst du ja eine Desensibilisierung machen oder ein Medikament nehmen, dass deine Beschwerden vermindert.

      LG

      • Außerdem würde ich während des Fellwechsels einen Hundefriseur aufsuchen, der dem Hund einen Großteil der toten Haare auskämmt, so dass diese bei euch nicht durch die Gegend fliegen.

        LG

    (8) 17.07.11 - 11:23

    Bei mir wurde '93 auch eine Allergie festgestellt. Hunde, Katzen, Pferde, div. Pollen

    Der Allergologe riet mir den Hund wegzugeben. Auch reiten sollte ich nicht mehr. Dummerweise gab ich den Hund dann ab auch das reiten verkniff ich mir. Dennoch hatte ich Monate später weiterhin Probleme.

    Irgendwann dachte ich "Sch*** drauf". Ich besorgte mir vom Hausarzt Zyrtec (damals ein neues Medikament und verschreibungspflichtig mittlerweile frei verkäuflich). Ging wieder reiten und ein Hund zog auch wieder ein.

    Bei den Pferden waren die Probleme auch eher in der Fellwechselphase vorhanden. Bei Hunden reagier ich auf Rassen mit seidigem Haar schlimmer.

    Ich nehme Medikamente (immernoch Ceterizin), war beim Heilpraktiker und benutze täglich Viani. Bei mir sind aber allerdings auch die Pollen mit verantwortlich und denen kann man ja nicht aus dem Weg gehen.


    Hunde habe ich auch jetzt noch, bin auch meist Symptomfrei. Während der Pollenflugzeit muss ich wieder Tabletten nehmen.

    Hättet ihr jetzt einen jungen Hund würde ich sagen das ihr ihn ab gebt. Deine Symptome scheinen so schlimm das du nicht wirklich die nächsten 10 bis 15 Jahre damit rumlaufen solltest.
    ABER es ist ein 11j Staff und somit in D kaum vermittelbar abgesehen davon das er schon sehr alt ist und auch keine allzugroße Lebenserwartung mehr hat.

    Wäre ich an deiner Stelle

    1 Besorg dir ein Allergiemedikament, probier aus was dir am besten hilft, frag den Hausarzt was du wegen der Atemprobleme machen kannst (Inhalierer)
    2 Schränke ein in welchen Räumen sich der Hund aufhalten darf, kann auch ein alter Hund noch lernen
    3 Es gibt einen Super Kamm für Hunde der entfernt wirklich alles tote Fell, Fellpflege natürlich von anderen Familienmitgliedern
    4 Staubsauger mit Mikrofilter sind klasse
    5 Körperkontakt minimieren
    6 Alternative Heilungsmethoden

    Greetz Petra

    • (9) 17.07.11 - 11:43

      Danke auch dir für deinen ausführlichen Text. Eine Abgabe kommt für mich sowieso nicht in Frage. Schlafzimmer ist mittlerweile für sie tabu. Davor hat sie dort in ihrem Korb geschlafen. Du hast geschrieben Alternative Heilmethoden. Hast du selbst damit Erfahrung gemacht und kannst mir etwas empfehlen?
      Ich hoffe das wir bald eine andere Wohnung finden werden. Denn hier ist es auch aufgrund der Räume schrecklich. Denn hier ist Wohnzimmer/Küche und Esszimmer ein einziger Raum. Ich brauche auf jeden Fall irgendwas das mir den Kontakt mit ihr noch erlaubt, denn seitdem ich sie logischerweise etwas meide rennt sie mir erst Recht hinterher und sitzt immer neben mir. Klar sie versteht ja auch nicht wieso ich sie früher täglich auf dem Schoss hatte und mit ihr gekuschelt habe und jetzt plötzlich nicht mehr. Draußen mit ihr laufen ist kein Problem. Hoffe wirklich das sich endlich jemand erbarmt uns mit dem Hund eine Wohnung zu geben, am besten mit Garten. Denn es fängt schon damit an das wir den Wäscheständer im Wohnzimmer aufstellen müssen, sie läuft einmal unten durch und überall kleben Haare. Hoffe du verstehst wie ich es meine.

      Auf das staubige Stroh im Stall reagiere ich auch extrem. Habe auch früher im Pferdestall mit Staubschutzmaske gearbeitet, wurde zwar von jedem komisch beäugt, aber das war mir egal.

      Lg

      • (10) 17.07.11 - 13:38

        Ich war 2008 beim Heilpraktiker zur Bioresonanz.
        Mir hatt das gut geholfen auch die ständige Nebenhöhlenentzündungen wurden dadurch so gut wie verschwunden.
        Negativ sind dort natürlich die Kosten und das es gut sein kann das man nach ein paar Jahren wieder los muss.

        Auch Eigenblutbehandlung beim Hausarzt waren super.

        Beides hat die Symptome nicht zu 100 % verschwinden lassen aber super gemildert.

        Ich weis was du mit dem Wäscheständer meinst, versuch einfach den höher zu stellen (auf Kisten) so das sie nicht mehr an die Wäsche kommt.

        Lass den Hund auf alle Fälle vom TA durchchecken. Durch das komische Wetter haaren sie momentan natürlich mehr als gewöhnlich aber sehr starker Haarausfall kann auch ein Mangel beim Hund sein.
        Tägliches bürsten ein MUSS bis das Haarproblem minimiert ist.

        Vorerst hol dir Ceterizin aus der Apotheke erstmal nur ne kleine Packung um zu schauen ob die dir helfen. Bei manchen helfen sie nämlich nicht. Bei mir schlagen sie jetzt auch noch Jahre später gut an. Ich reagier extrem auf Katzen, 1 Ceterizin und eine halbe Stunde später ists vorbei mit Nase laufen und rote juckenden Augen.

        Greetz Petra

(11) 17.07.11 - 11:57

Als erstes, direkt auf Euren Hund testen lassen, befrag dazu einen Facharzt!

Und dann würde ich die restliche Zeit mit Medikamenten überbrücken, wenn es denn wirklich vom Hund kommt.

LG

Top Diskussionen anzeigen