Verlegung Tierklinik ?Obduktion, wer hat das schonmal machen lassen

    • (1) 26.07.11 - 07:13

      Hallo,

      leider trete ich mit etwas traurigem an euch ran. Wir stehen vor der Entscheidung Mo einschläfern zu lassen....

      Unser Mo (Shih Tzu, 6 Jahre) hatte am Dienstag eine Zahnstein-Op mit Ziehen eines vereiterten Zahnes. Zuvor war er quietschfidel und nach der Op sowie drei Tage danach verschlechterte sich sein Allgemeinzustand immer mehr.

      Er lief überall gegen, viel vorwärts über Kopf, fraß nicht etc. Der Tierarzt meinte, noch Nachwirkungen der Op, Nachts kamen Atembeschwerden und Krämpfe hinzu, er wurde in die Tierklinik gebracht, wo er seit Samstag an verschiedenen Medikamenten hängt und die Tierklinik (gleicher Besitzer wie ausführender Tierarzt der Routineop) hat ein Blutbild erstellt und teilte mit, dass es sich um eine Infektion des Gehirns handelt.

      Weshalb, wieso, Auslöser etc. .. keine Antwort.

      Er riet gestern Abend am Telefon zum Einschläfern, was wir heute wohl befolgen, er meint, es hätte keinen Sinn mehr.

      Auf die Frage nach einer Obduktion, meinte er, es würde in die tausende Euros gehen.

      Irgendwie können wir uns nicht vorstellen, was so plötzlich zu so einer Krankheit geführt haben soll, nach der OP wurde er mit AB vorsorglich behandelt, da ein Zahn vorher wohl schon unter Eiter stand.

      Meine Frage an euch, wer hat seinen Hund schonmal obduzieren lassen, und was hat es gekostet.

      Hinfahren in die Pathologie würde ich ihn eventuell selbst.

      Wir sind fix und fertig und wissen nicht was richtig ist. Am liebsten würden wir noch eine andere Klinik aufsuchen, aber wir können den Kleinen doch nicht noch weiter leiden lassen...


      Man hält sich doch an den Rat des Tierarztes, wenn er sagt, keine Sorgen machen, dass sind Nachwirkungen der Op... hätte er früher gehandelt, dann wäre es viell nicht so weit gekommen... ach alles Mist...


      lg

      • Hallo,

        Ganz ehrlich? Da stinkt was bis zum Himmel. Vor allem Der Satz das Tierklinik und Haustierarzt ein und den selber Inhaber sind .....

        Aber zu allererst, eine Obduktion eines Hundes Kostet keine tausende Euro...........das ist glatt gelogen. Die Obduktion eines Pferdes kostet knapp 150.....soviel dazu.

        Ich hätte das Tier schnellmöglich in eine andere Klinik gebracht und eine zweite Meinung eingeholt.....irgendwie hört sich das Ganze verdammt nach Ärztepfusch an. Der Eitrige Zahn wurde nicht zufällig im Oberkiefer entfernt???

        Und das er auf mögliche Ursachen und Fragen diesbezüglich keine Antwort gibt stinkt noch mehr zum Himmel....

        Klar eine Infektion kann immer eintreten aber hier habe ich schon beim lesen ein ganz komisches Bauchgefühl gehabt.

        Wieso nicht andere Klinik oder habt ihr das Tier auch schon gesehen? Oder habt ihr die Infos das es dem Hund sooooo dreckig geht nur aus der Hand dieses Tierarztes?
        Wenn ja, Hinfahren schauen. Ich würde Tier umgehend einpacken und in eine Andere Klinik fahren.....wenn er nicht gerade aus dem letzten Loch pfeift......


        Das ist aber nur meine persönliche Meinung.....

        LG

        • nein, er wurde meinen Schwiegerelten am Samstag nach dem Zugang legen aus dem Arm genommen und sodann weg gebracht.

          Dies war gegen 4 Uhr.

          Gegen zehn Uhr sollten wir wieder anrufen, er meinte, dann könne er eventuell wieder abgeholt werden...

          Wie meinst du da mit gegen Himmel stinken? Der Tierarzt hat sozusagen eine Zweigstelle, wo er nachmittags praktiziert, und ein paar Orte weiter, eine Klinik, zumindest schimpft sich das so, wo der Kleine jetzt liegt.

          Meine Schwiegermutter soll heut gegen zehn anrufen... ich fahre sodann zu ihr. Ich werde gleich nach der nächstgelegenen Klinik suchen... ich hoffe ich finde was...

          Als er abgegegen wurde, war er nicht mehr ansprechbar, sprich völlig desorientiert, angeblich ist es immer noch so.

          Der Tierarzt meinte des weiteren, von der Nakose kann es keinesfalls kommen, dann wäre er währenddessen gestorben.

          Ein weiterer Tierarzt, der eigentliche, der allerdings zur Zeit der Op leider im Urlaub war, meinte, es hätte gleich gehandelt werden müssen, mehr kann er nicht sagen, ist ja leider auch so.... eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus... furchtbar... fix und fertig sind wir alle.

          lg

          • ps, auf die Bitte, ihn gestern sehen zu dürfen, wurde es uns verwehrt, es würde ihn zu sehr aufregen....

            Ansonsten hätten wir gestern schon im schlimmsten Fall einer Einschläferung zugestimmt

            • Ja ne ist klar................also, hol das Tier da sofort raus und bring es in eine andere Klinik....egal ob er da eingeschläfert wird oder ihm geholfen werden kann, aber hol den bei diesem Typen raus, besser jetzt als gleich....

              Da wird versucht was zu vertuschen, wenn du mich fragst....

              • er ist heut früh gestorben, ich werde jetzt die Pathologie anrufen,

                hab meiner Schwiegermutter gesagt, sie soll sich alle Unterlagen geben lassen vom Tierarzt, mit Diagnosen etc.

                Ich hoffe sie bekommt die ausgehändigt...

                viele Grüße

            Dass man die Tiere nicht besuchen darf, ist relativ normal.
            Unter den bei Euch gegebenen Umständen und der im Raum stehenden Entscheidung, hätte ich aber drauf bestanden und würde ihn auch abholen und in eine andere Klinik schaffen, so das noch möglich sein sollte.

            Eine unserer Katzen ist vor etlichen Jahren nach Arztpfusch unter der Geburt und anschließendem Kaiserschnitt ganz ähnlich verstorben. Der TA unseres Vertrauens, der leider erst den Kaiserschnitt gemacht hat, um noch zu retten, was zu retten war, ging damals davon aus, dass es an den (zu) vielen Medikamenten lag und sie dann die Narkose nicht mehr vertragen hat.

            Holt den Kleinen auf jeden Fall da weg und sei es auch nur zwecks Obduktion!

            LG und Alles Gute für den Kleinen,

            W

            • er ist gestorben ...

              ich rufe jetzt die Pathologie an..

              danke dir.

              • Och man tut mir leid für euch. Lass ihn in jedem Fall obduzieren und wenn nachgewiesen werden kann, das da vermeidbare Fehler wie Überdosierungen etc abgelaufen sind, leg diesem TA den Bericht (nur in Kopie) vor und verlang zumindest das Geld zurück....auch wenn das nicht wirklich über den Verlust des Hundes hinweghilft.....

                Und vor allem sag dem behandelnden TA das du das Tier abholst und der den nicht gleich dem Abdecker zuführt.

                • ok danke.

                  Ich hab die Patho angerufen, ist wirklich so, 80 EUR zzgl. MwSt.

                  Und bei virulogischen Unterschuchungen etc. rufen sie vorher an, ob das auch gemacht werden soll.

                  Er wird jetzt nachher abeholt.

                  Uns schmerzt, dass wir ihn bei einer Patho nicht wieder bekommen würden, aus Gründen der Tierseuchenbestimmungen.

                  Will man dem Hund das zumuten, aufgeschlitzt zu werden, ich mag mir das gar nicht vorstellen, es bringt ihn uns ja nicht wieder.


                  ach ich weiß nicht was richtig ist, wir sind alle total verwirrt und wissen nicht weiter...

                  Ich muss die Züchterin auch noch anrufen, der Ahnenpass muss glaub ich auch wieder zurück... o man, über was mach ich mir jetzt überhaupt Gedanken. Er ist tot, er kommt nie wieder um die Ecke#heul


                  lg und danke , dass ich mich hier ausheulen darf..

                  • Ich würde ihn auf jeden Fall erstmal abholen und dann entscheiden, ob Ihr ihn untersuchen laßt.
                    Da die Geschichte aber so eigenartig klingt (wann wurdet Ihr denn unterrichtet, dass er gestorben ist?), würde ich ihn wohl obduzieren lassen, auch, wenn das schwer fällt.

                    Seht nur zu, schnell genug in der Klinik zu sein, nicht, dass er versehentlich noch weg kommt.

                    LG und Alles Gute!

                    W

                    • "Seht nur zu, schnell genug in der Klinik zu sein, nicht, dass er versehentlich noch weg kommt. "

                      Den Gedanken hab ich auch gehabt! So wie das da gelaufen ist liegt das durchaus im Bereich des Möglichen!

    Huhu,

    es tut mir leid was euch das passiert ist.
    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich die ganze Sache merkwürdig finde.

    Kannst du dich denn erstmal in einer anderen Tierklinik oder einem anderen Tierarzt telefonisch beraten lassen?
    Und wenn's dem armen Kerl zuzumuten ist ihn dann dort eventuell nochmal vorstellen? Natürlich nicht auf biegen und brechen... das arme Tier soll ja nicht noch mehr leiden. Ich weiß wie schwer es ist sich dann dazu durchzuringen den Liebling gehen zu lassen.

    Eine Obduktion kostet auch keinen 4 stelligen Betrag (sicher hängt es davon ab was alles untersucht wird, aber hier wüssten sie ja dann was angeschaut werden muss), ruf doch mal in einer Klinik an, die sowas machen und frag nach.

    Liebe Grüße und alles Gute!

    Kerstin

    • hallo,

      ja , wir warten das Telefonat um zehn jetzt ab, dann fahre ich hin und parallel dazu bin ich gerade dabei, eine andere Klinik zu suchen.

      Ich hab gerade auch Preise für den schlimmsten Fall, der Tierpathalogie Berlin gefunden, da steht, 80 EUR ...

      Find das auch total komisch, nur leider ist schon soviel Zeit verstrichen, wo hätte gehandelt werden können.

      Sollte es auf Grund eines Ärztefehlers passiert sein, würden die sich natürlich auch nie eingestehen.

      Liebe Grüße zurück

Guten Morgen,

es tut mir sehr Leid das Euer Hund gestorben ist aber ich schließe mich den andren an da stimmt was nicht und die Tierklinik bzw der TA möchte wohl nicht das es rauskommt.

Der Preis mit weit über 1000 Euro stimmt nicht. Wir hatten mal ein Kaninchen was nach langer Behandlung verstorben ist und wir (weder TA noch ich) uns so ganz sicher waren woran. Sie hat dann vorgeschlagen wir könnten ihn einschicken und es würde vermutlich so um die 50Euro kosten ihn untersuchen zu lassen.
Ich habe das abgeleht da ich meiner TÄ vertraue und ich erwarte ehrlichgesagt bei einem "ungeklärten" Todesfall wie Eurem/unsrem das der TA diese Möglichkeit erwähnt und vorschlägt. Ob man am Ende drauf eingeht ist noch eine andre Sache.

Nachdem ich es abgeleht hatte das Kaninchen einschicken zu lassen hat unsre TÄ gefragt ob sie den Kleinen aufmachen darf. Sie würde zu gern wissen woran er gestorben ist nachdem wir uns so viel Mühe mit der Behandlung gegeben haben.
Fazit unser Kaninchen hatte 3 Herzfehler und sein Herz ist nicht mitgewachsen dazu kam eine schlimme Infektion des Darms. Er hatte nie eine Chance.
Berechnet hat sie mir dafür nicht s da es ihr Wunsch war das Kaninchen zu untersuchen. (Ich hätte es auch nicht bezahlt).

So oder so ähnlich wie es bei uns gelaufen ist, ist es seriös. Schnapp Dir Deinen Hund und lass ihn untersuchen. Vermutlich will die Tierklinik nur nicht das irgendwas raus kommt ? (Pfusch am Hund??? )

LG dore

  • danke auch dir.

    Ich hab zwischenzeitlich auch in der Patho angerufen. 80 EUR zzgl. Mehrwertsteuer.

    Das müsste der Tierarzt auch wissen, wird ja wohl nicht das erste mal sein, dass er ein Tier einschicken tut.

    Was das schlimmste ist, er kommt davon aber auch nicht wieder....

    ach man, alles ...#heul

    lg

Hallo,

ich würde ihn nochmal zu einer anderen Klinik fahren falls es der Zustand zulässt.

Ich hatte auch mal ein Pferd was eingeschläfert wurde, das war in einer Uniklinik, da bekahm ich eine Obduktion umsonst da sie fragten ob es OK, wäre wenn die Studenten dabei sind. Das Pferd hatte halt ne Sache im Kopf und so außergewöhnliche Fälle zeigen sie den Studis gerne.

Aber auch so sind Obduktionen nicht so teuer, aber ich würde die wenn, nur von einem unabhängigem TA machen lassen.

Zur Not kann wirklich Pfusch nachgewiesen werden und man kann weitere Schritte unternehmen, auch wenn es dem Hund leider nicht mehr helfen wird, aber finanziell kann sich der Schaden arg eingrenzen.

Alles Liebe!

  • Hallo,

    er ist leider gestorben.

    Danke dir trotzdem für deine Antwort.. Wir sind traurig, fassungslos...

    lg

    • au Mann, ich weiß, wie es euch jetzt geht.

      Trotzdem: Holt euren Hund dort raus und laßt ihn untersuchen, was es nun wirklich war. Laßt euch auch die Ergebnisse der Blutuntersuchung aushändigen! Da stehen Datum/Uhrzeit mit drauf, wann es ausgewertert wurde etc.

      Eine Narkose, eine OP birgt immer ein gewisses Risiko, keine Frage. Trotzdem kommt mir das, wie es abgelaufen ist irgendwie komisch vor.

      #liebdrueck#klee

(22) 26.07.11 - 11:03

2. Klinik aufsuchen, Meinung einholen und wenn kein Therapieweg - Obdukion.

Die Kosten kannst du vorher telefonisch erfragen, kostet hier bei Kleintieren aber um die 100 €

das mit eurem hund tut mir sehr leid, fühl dich mal ganz lieb gedrückt

habt ihr wenigstens was erreichn könne bezüglich der pathologie? Ich meine konntet ihr den kleinen Kerl dorthin bringen (nicht das er schon einfach so dem abdecker übergeben worde) und wenn ja wann werdet ihr mit einem ergebnis rechnen können?

Ich weiß das klingt neugierig, aber irgendwie bin ich das auch nachdem was da alles so abging und was du an meinungen bekommen hast...

wie lange dauert so eine obduktion in der regel? damit kann man doch nicht so lange warten oder? Müsste doch relativ zeitnah gemacht werden...

ich hoffe ihr habt bald gewissheit was nun wirklich passiert ist

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