seit 2 Wochen neuen Hund (3 Jahre noch NICHT erzogen) und wird frech

    • (1) 27.07.11 - 18:11

      Hallo ihr lieben...

      Keine Angst, ich habe den Kerl (Benni) echt gern.

      Habe ihn über eine Bekannte bekommen, die ihn nicht mehr haben wollte und es auch nicht mehr geschafft hat und gerade mit ihm auf dem Weg ins Tierheim war.

      Sie hatte ihn nur für ein halbes Jahr und sich einen sch*** um seine Erziehung gekümmert.
      Er kläfft ohne Ende wenn die Tür klingelt, geht andere Rüden an, so das man ihn nie von der Leine lassen kann, kommt ja sowieso nicht wenn man ihn ruft, nicht mal an der Laufleine und jetzt legt er sich noch in unbeobachteten Momenten in mein Bett.

      Heute als ich beim Mittagsschlaf mal aufgewacht bin lag dieses Aas neben mir im Bett...

      Ich bleibe ruhig und bin verständnisvoll und ich weiß das der Weg vor uns noch lang ist.
      Für einen Hundetrainer habe ich im Moment leider kein Geld, aber das schaffen wir hoffentlich auch so irgendwie.

      Er ist so ein lieber süßer Kerl, der einfach noch viel, viel Erziehung braucht...

      Das schlimmste ist das er absolut nicht alleine bleibt.
      Daran muss ich mit ihm die nächsten Wochen noch intensiv arbeiten, aber da machen wir absolut keine Fortschritte.
      (ich fange an mich anzuziehen und wieder auszuziehen, jedoch ist dieses Spiel immernoch viel zu interessant für ihn, so dass ich es nicht mal allein zur Tür raus geschafft habe.
      Zum Ende der Ferien gehe ich jedoch wieder zur Schule und dann ist er ca. 6Std. am Tag allein.

      Ich hoffe das er das allein sein bis dahin hinbekommt, wenn nicht werde ich dann wohl für ihn eine Familie suchen, wo immer jemand mit ihm zu hause ist, denn er ist so ein süßer und lernwillig ist er ja auch (er zieht mich beim gassi gehen nicht mehr hinter sich her)

      Nur ist es ziemlich schwierig seine Aufmerksamkeit zu bekommen, wenn man mit ihm draußen ist.
      Leckerlies habe ich probiert, die nimmt er nur wenn er grad lustig ist, ist er leider nie wenn er es als Belohnung bekommen soll, auf pfeifen und schipsen oder seinen Namen rufen reagiert er leider auch nicht so richtig.

      Ich würde ihn sehr gern behalten, aber wenn es nicht geht werde ich ihn wohl leider zu einer lieben Familie vermitteln müssen, denn sonst verliere ich noch meine Wohnung...

      LG

      • Hallo,

        Kopf hoch das wird schon ;-)

        Ich habe im letzten Dezember eine 6 jährige Hündin übernommen die gar nichts konnte, nichtmal was "sitz" ist wusste sie und da sie aus einem Haushalt mit insgesammt 4 Hunden kahm blieb sie natürlich auch nicht ganz alleine.

        Sie ist anderen Hunden gegenüber so unetrwürfig, ja gar verängstigt gewesen das Gassi gehen die Hölle war, kaum sah sie einen Hund kläffte sie wie geisteskrank los und kahm der Hund dann näher weil sie ja so schön bellte schmiss sie sich schreiend auf den Boden, das hörte sich an als wenn man sie bei lebendigem Laib häuten würde oder so.

        Jetzt können wir ruig an anderen Hunden vorbei gehen und ich kann sie auch mal an anderen Schnuppern lassen.

        Das mit dem alleine bleiben hab ich ganz anders angefangen als ich merkte sie wird schon unruig wenn ich uns nur anziehe, das wird sie heute auch noch und stürmt gleich zur Tür.
        Daher hab ich ihr angewöhnt in einem festen Zimmer mal alleine zu sein und erstmal nur die Tür zu schließen, sie hörte uns ja noch, den Zeitraum ließ ich immer größer werden.
        Dann verließ ich auch mal die Wohnung und siehe da, es geht.
        Nun schläft sie halt solange sie mal alleine ist in meinem Bett #schein, aber das ist mir auch relatiev egal, denn die Hauptsache ist für mich das sie nicht die ganze Nachbarschaft zusammenkläfft und Stress hat wie blöd wenn ich mal Shopen gehe oder so.

        Ich habe festgestellt das Welpen echt leichter zu erziehen sind wie ein Hund der 6 Jahre sein Schema fährt, aber auch das ist alles machbar mit Geduld und viel Nerven ;-)

        Sie kläfft auch magadoll wenn es klingelt und die DHL klingelt bei uns auch gern sturm, daran arbeite ich aber auch grad noch und muss ja auch schmunzeln wenn sie nach dem ersten Anschlagen ne Ansage bekommt und ja gern weiter machen würde und sich dann was in den Bart brubbelt weil sie weiß sie soll nicht.

        Wünsch dir schonmal gute Nerven :-p und viel Erfolg.

        LG

        • Hallo
          Wie hast Du das trainiert mit den anderen Hunden.
          Habe seit 1 Woche eine 2jährige Hündin die auch vor lauter Angst bellt wie verrückt.Ist kaum zu bändigen.
          Vielen Dank Chris

          • Hallo,

            naja, das erfordert schon Hundekenntnisse, denn du must deinen Hund quasie lesen können an der Körpersprache und auch immer einen Schritt weiter denken als er sehen kann ;-)

            Sie war ausschließlich an der Leine unterwegs und bei ihr war es bei großen Hunden schlimmer als bei kleinen, also ging ich großen erstmal aus den Weg so gut es geht.

            Dann sieht man ja schon wenn sie sich anfängt auf einen HUnd zu fixieren der von weiten kommt und wenn sie sich dann anspannt hat sie die erste Ansage bekommen in Form von "Nein" und ich bin mit ihr auch mit gekläffe locker am anderen Hund vorbei ohne sie anzusprechen wenn sie Kläfft (da denken sie nur du kläffst mit) zügig vorbei halt und ihr auch keine Möglichkeit geben sich da langa dran aufzuziehen. War sie danach wieder entspannt wurde auch die Leine wieder lockerer.

            Wenn ich irgendwo stand und ein Hund kahm hab ich mich einfach als Blickschild dazwischen gestellt sobald sie anfing zu kläffen, quasie so den Wind aus den Segeln genommen, denn dann war sie damit beschäfftigt zu gucken wie sie um meine Bein rumgucken kann um den anderen Hund anzukläffen (man muss natürlich immer schön mitlaufen) bleibt sie ruig, loben.

            Dann sind brave Hunde die man kennt noch sehr hilfreich, denn du musst den Hund damit konfrontieren das es nix bringt wenn er rumkläfft oder gar den sterbenden Schwahn spielt. Ich habe sie bei uns auf dem Hof dann einfach irgendwann mitgenommen und da wohnt ein großer schwarzer Schäferhund, ihr Feindbild, der Hund ist aber todbrav und somit nahm ich sie mit auf den Hof und machte gleich am Tor die Leine ab, sie bällte netürlich und schmiss sich schreiend hin als er sie abschnuffelte, ich bin dann aber einfach weg gegangen weil cih den großen vertraute und rief den irgendwann zu mir, da merkte sie ja der tut ihr nix und von dem Tag an musste sie wirklich täglich mitkommen zu dem. Aber es besserte sich weil sie merkte der tut nix und ist nichtmsl soll interessiert an ihr.

            Machte die Arbeit draußen auch einfacher und sie durfte mehr und mehr an die Nachbarshunde schnuppern, oft kläffte sie die auch erst an, dan gingen wir und das fand sie irgendwie auch doof.
            Zusätzlich hab ich mir meinen Schlüsselbund zur Hilfe genommen und den quasie wie eine Klapperbüchse verwendet sobald sie sich halt aufbaute zum Kläffen noch bevor sie den ersten Wuff brachte.

            Viel Konsequenz und Gedult haben nach ca. 3-4 Mon. besserung gezeigt. Hin und wieder wenn sie einen Hund sieht der ihr unsympatisch ist versucht sie es noch, aber ein Nein mit Rück an der Leine reicht dann aus das sie ruig ist.

            Schreiend hat sie sich schon sehr lange nicht mehr hingeschmissen, ich glaub diese Neurose ist dank dem Hund meiner Freundin endgültig raus und wenn sie jetzt bellt ist es ehr Pöbeln als was anderes.

            Hoffe du verstehst was ich meine :-p

            LG

      (7) 27.07.11 - 18:50

      Schau Dich mal nach einem Hundeverein um, die Beiträge sind durchaus bezahlbar und nicht mit einer Hundeschule vergleichbar. Die Trainer haben jedoch oft die gleiche Ausbildung!

      Wenn er Leckerchen nicht nimmt, dann versuch mal Spiel als Belohnung bzw. sein Lieblingsspielzeug.

      LG

      (8) 27.07.11 - 21:54

      Komplexes Thema... bzw ihr habt ja nicht nur kleine Baustellen, sondern eine Großbaustelle.

      Zumindest würde ICH: 1. nur noch als Belohnung aus der Hand füttern. Sonst nichts. Er wird schon kommen... spätestens wenn er hunger hat #cool


      2. Er hört sich sehr aufgedreht an. Finde raus was ihn müde macht bzw "auslastet": Kopfarbeit oder Bewegung oder Beides. Weiterhin muss er lernen auch mal Ruhe zu halten. (Auf seinem Platz zu bleiben)

      3. Bevor du ihn alleine lässt. Power ihn aus und fütter ihn.

      Und bevor du mit ihm arbeiten willst mach ihn ebenfalls etwas müde, aber nicht zu ko machen.


      LG und viel erfolg.



      PS: Vielleicht hast du ja das Geld für eine Stunde bei einem guten Trainer. Der kann dir zumindest Tipps geben in welche Richtung ihr arbeiten sollt, was sehr hilfreich sein kann.

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