Frage zu Analdrüsen

    • (1) 06.08.11 - 22:54

      so nun zu später Stunde, auch mal diese Frage:

      Wie stelle ich, als Laie fest, dass die Analdrüsen verstopft sind und kann ich das, wie gesagt als Laie dann auch ausdrücken, oder sollte es immer ein TA machen.

      Wo ich das gestern beim TA gesehen habe, muss ich ehrlich zugeben, also es ist schon, für mich eine Sache, die mich echt Überwindung kosten würde, aber was will man machen.

      Oder kann man einer Analdrüsenverstopfung, oder wie man das nennt auch vorbeugen?

      LG Nadine

      • (2) 06.08.11 - 22:58

        Huhu,

        also erkennen kannst du es daran das dein Hund vermehrt stinkt. Seis ausm Maul (weil er hinten viel leckt) oder direkt am A***.
        Zudem nennt sich das Phänomen "Schlitten fahren" also wenn der Hnd aufm Popo über den Teppich rutscht, das ist auch ein zeichen das die Drüsen wieder voll sind.

        Selber mqachen tu ich bei unserem Kleinen es nicht, geh damit zum TA

        (3) 06.08.11 - 23:18

        Hallo Nadine,

        wie schon gesagt wurde, merkst Du es auf jeden Fall spätestens am Gestank - und der ist wirklich widerlich...#schock

        Manche Hunde zeigen das Schlittenfahren (wie ja auch schon erwähnt wurde), andere lecken sich nur recht viel.

        Selber ausdrücken kannst Du es schon, solltest es Dir aber vom Tierarzt vorher zeigen und erklären lassen.

        Vorbeugen kannst Du, indem Du so fütterst, dass der Kot nicht zu weich wird. Wir barfen, da kann man das über die Fütterung von Knochen ja ganz gut regulieren, wobei Jabari seit er komplett gebarft wird eigentlich gar keine Probleme mehr mit der Analdrüse hat.

        Viele Grüße, Alex

        • (4) 07.08.11 - 11:13

          Hallo Alexa

          vielen Dank für deine Antwort, hmmm Durchfall hatte er vor nen paar Wochen das stimmt und so gerutscht ist er da auch, da gab mir meine TÄ ne Tablette, wegen Wurmkur, Würmer kamen aber nicht. Also wird es da wohl schon gewesen sein.

          Zum Thema barfen:

          Da hatte ich mich ja hier schonmal beraten lassen und Simone (die Nummer dahinter weiß ich nicht mehr) hatte mich auch sehr gut informiert. Haben jetzt auch nen größeren Kühlschrank (diese amerikanischen), wo Platz zum einfrieren wäre, ABER ich weiß nicht, obs wirklich so das richtige für uns ist. Habe mal bei uns im Futterhaus beim Frostfleisch und bei den kleinen Zutatentüten wie geschnätzelte, getrockneten Möhren usw geschaut, puuuuuhhh wahnsinn die Preise. Momentan hat unser Welpe auch ne Blasenentzündung und mein jüngster Sohn versucht jeden Tag aufs neue mich auszutesten, also etwas stressig momentan.

          Mein Welpe wiegt jetzt grad 10 Kg, wieviel Gramm wäre denn da eine Mahlzeit?

          Mein anderer Hund 6 Jahre wiegt auch 10 kg, denke da wäre es doch denn dieselbe Futtermenge, oder ist es auch altersabhängig?

          Eigentlich würde ich sehr gern barfen, habe aber bedenken, dass ich das alles wirklich so richtig mache und es auch denn wirklich durchziehe. Ich weiß, es ist allein mein Ding es auch denn durchzu ziehen.

          Wenn ich hier aber auch manchmal lese, dass manche Hunde das barfen verschmähen und die Herrchen denn doch aufs andere Futter wieder umsteigen müssen, ach ich weiß echt nicht, bin hin und hergerissen

          LG

          • (5) 07.08.11 - 11:36

            Also die Logik gebietet ja schon, dass du natürlich keine geshcnetzelten oder getrockneten Möhren kaufen musst, wenn diese teurer sind als firsche Möhren, die du selbst zerkleinern könntest.

            Ob Gemüse so sinnvoll für Hunde ist oder nicht, darüber scheiden sich ja auch die geister. Bei uns wird komplett nur mit Fleisch gebarft. Billiger als Möhren ist das allerdings nicht #winke

            • (6) 07.08.11 - 11:49

              Hallo unilein

              ja #klatsch hast Recht, hatte ne stressige Nacht, komm heut glaub ich garnicht so recht zu mir. Könnt ja auch frische Möhren kaufen

              Habe mir dort ja wie gesagt, in dem Futterhaus, das Frostfleisch angeschaut, war nen Kilopreis von 4-8 Euro (Pferd, Rind usw.). Würde ich dass denn nur auftauen und dann ins Napf, oder müsste ich noch irgendwas anderes damit machen, also abkochen oder so? Knochen könnt ich bei unserem Dorfmetzger immer frisch kaufen.

              Wieviel müsste ein 10 Kilo Welpe denn ca davon pro Mahlzeit bekommen?

              LG Nadine

          (7) 08.08.11 - 00:52

          Hallo noch mal,

          puuuh, die kg-Preise, die Du vom Futterhaus bei Euch nennst, finde ich ganz schön happig... Wir bestellen hier: http://www.futter-fundgrube.de/shop_gx2/ und kommen damit günstiger weg als mit dem Trockenfutter, das wir vorher hatten (Orijen war das).

          Wie schon geschrieben wurde, zum Thema Obst, Gemüse und Getreide, aber auch zu Zusatzstoffen wie Algenmehl und Co. scheiden sich die Geister extrem. Wir haben für uns entschieden, Jabaris Mahlzeiten so zusammenzustellen, dass sie zu ca. 80% aus Fleisch und zu ca. 20% aus Gemüse und Obst (wobei wir weit mehr Gemüse als Obst nehmen) bestehen. Getreide gibt´s bei uns nicht. Außerdem geben wir ein wenig Öl hinzu (da wechseln wir - mal Leinöl, mal Lachsöl, Hanföl hatten wir auch letztens oder einfach Distelöl). Im Wachstum haben wir Grünlippmuschelmehl zugefügt (ob das wirklich sein musss? Wir haben uns auf jeden Fall besser gefühlt damit, es zu geben...), momentan mischen wir noch Bierhefe und Spirulina unter (das Gleiche wie beim Muschelmehl - ob es wirklich sein muss?!?). Dann gibt´s ab und an etwas Quark mit unter´s Futter, wir füttern immer mal wieder Fisch. An Knochen gibt´s mal Hänchenhälse am Stück, mal fleischige Kalbsbrustknochen - das bestellen wir aber auch alles dort mit, wo wir das Fleisch bestellen.

          Da der Welpe noch im Wachstum ist, bekommt er mehr Futter als ein ausgewachsener Hund. Als Faustregel sagt man, ein Welpe bekommt 5-7% seines Körpergewichts als Futtermenge, während ein ausgewachsener Hund ca. 2-3% bekommt. Das sind natürlich nur ca.-Angaben, die dem jeweiligen Hund angepasst werden müssen - merke ich, mein Hund nimmt trotzdem immer mehr zu, reduziere ich die Futtermenge, wird er immer dünner, gebe ich natürlich mehr... Die Futtermenge, die man so ausrechnet, entspricht der Gesamtmenge - also inkl. Gemüse und Co., demnach wären also ca. 80% davon Fleisch.

          Bei Deinem Welpen würde das z.B. heißen:

          Gehen wir von 6% des Körpergewichts aus, wäre seine tägliche Gesamtfuttermenge = 600g
          Das würde bedeuten, wenn Du auch Gemüse und Obst füttern möchtest, dass die 600g sich aus ca. 480g Fleisch und ca. 120g Gemüse und Co. zusammensetzen würden.

          Eigentlich ist barfen wirklich nicht kompliziert - ja, man sollte schon auf gewisse Dinge achten (z.B. dass ein Welpe einen höheren Bedarf an Calcium hat, den man z.B. über entsprechende Knochengabe decken kann). Aber das hat man sich wirklich schnell angelesen und viel kommt auch mit der Routine. In dem Shop oben gibt es auch verschiedene Pakete, wo dann z.B. das Fleisch auf die Bedürfnisse von Welpen passend zusammengestellt wurde.

          Ich hatte anfangs auch starke Bedenken wegen des Barfens. Zwar wollte ich es von Anfang an definitiv, musste aber erst meinen Mann überzeugen, hatte allerdings auch wirklich Muffensausen davor. Die ersten Wochen und Monate habe ich auch immer alles brav mit der Waage abgewogen, das mache ich schon lange nicht mehr. Wahnsinnig großer Aufwand ist es auch nicht. Natürlich geht es nicht so schnell, wie Trockenfutter in einen Napf zu füllen. Aber das Fleisch taut von alleine auf, in den Napf ist es schnell umgepackt und wenn ich keine Zeit/Lust habe, eben etwas Gemüse zu pürieren, dann weiche ich halt Gemüseflocken ein und gebe sie zu dem Fleisch.

          Wir füttern übrigens roh - es gibt auch Hundehalter, die kochen, aber ich denke, die rohe Variante ist die gesündeste/artgerechteste.

          Ich hoffe, ich habe nicht allzu wirr durcheinander geschrieben...#hicks

          Viele Grüße, Alex

    (8) 07.08.11 - 10:54

    Guten Morgen...

    Mein Jack Russel hatte mal eine verstopfung und es kam zum Abszess den er sich aufgebissen hat...das war übel und der Gestank...echt Krass.
    Der Doc hat alles gereinigt und versorgt..das Problem bei meinem Hund ist das er nicht alle Futtersorten verträgt und dann mit Durchfall reagiert..Wenn aber der Stuhl zu weich ist entleeren sich die Drüsen nicht und können verstopfen, deswegen achte ich darauf das er festen Stuhl hat zur not gibts nen Knochen mit Mark drin..
    Seit dem haben wir keine Probleme mehr...

    gruß Michi

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