Hilfe - PRO und CONTRA 2. Hund!

    • (1) 18.08.11 - 10:33

      Wir sind ja nun schon länger am überlegen, ob unser 2jähriger Westie Sam einen Mitbewohner bekommt. Er ist sehr umgänglich, von daher gäbe es wohl kaum Probleme.

      Sam ist kastriert und wir würden wenn dann einen 2. Rüden aufnehmen. Das hat vor allem damit zu tun, dass unsere Nachbarshündin sehr dominant ist und andere Hündinnen nicht duldet. Sam und sie sind "beste Freunde" und spielen täglich miteinander.

      Diese Welpen fahren wir gleich anschauen
      http://www.deine-tierwelt.de/kleinanzeigen/jack-russel-malteser-mix-a75228538/

      Wer von euch hat 2 oder mehr Hunde und kann mir bezüglich pro und contra weiterhelfen? Oder evtl. hat sich ja jemand bewusst dagegen entschieden.

      Bitte teilt eure Erfahrungen mit mir.

      • (2) 18.08.11 - 10:44

        Hallo

        wir haben 2 Rüden, einer ist mittlerweile 7 Jahre und der andere ein Welpe von 18 Wochen.

        Ich kann dir nur Pro sagen, denn bei uns gibt es kein Contra. Das Zusammenleben der 2 läuft super, sie kappeln sich so gut wie garnicht, wir müssen überhaupt nicht dazwischen gehen. Sie saufen aus einem Napf und fressen auch aus einem Napf, obwohl jeder sein eigenes hat.

        man sind die Welpen knuffig

        LG

        Wir haben auch zwei. Sie haben super viel voneinander und es macht Spaß!

        Nach dem Tod meiner Hündin habe ich mich für den Deutschen Schäferhund entschieden, und auch wir haben noch einen kastrierten Schäfer hinzu gekauft.

        Erstens sind wir sehr begeistert von der Rasse, und zum anderen finde ich Zwei Hunde toll, gerade wenn man Berufstätig ist. Man muß sich halt nur bewußt werden das 2 doppellt kosten, weite Spaziergänge, Hundesteuer etc. und ich denke dann sollte nichts dagegen sprechen. Sowie gute Erziehung da sie sich ja doch manche unart voneinander abschauhen...

        Viel Spass mit den Kleinen :)

        Liebe Grüsse,

        Sternenzauber24

      • Ich kann auch nur sagen Propropro! Ich kann meinem Hund trotz größter ANstrengung nicht das geben, was der 2. Hund ihm gibt. Und ob 1 oder 2 macht nur am Anfang einen Unterschied - hinterher isses Jacke wie Hose!

        (6) 18.08.11 - 12:52

        Eindeutig contra. Ich hatte 12 Jahre lang zwei Rüden. Den älteren musste ich jetzt einschläfern lassen. Wenn du dir jetzt einen Welpen holst musst du anfangs erst mit ihm alleine Leinenführigkeit und Gehorsam üben. Ansonsten lenken sie sich gegenseitig ab. Wie sich das Verhältnis zwischen beiden entwickelt, wird sich erst nach der Pupertät herausstellen. Meine zwei haben z.B. nie miteinander gespielt, sie haben sich akzeptiert aber das war es auch schon. Wenn sie alleine waren, haben sie eben beide gewartet bis ich endlich wieder gekommen bin.

        Anderer Hundekontakt kann schwierig werden, weil beide dann ein Rudel bilden und gegen den Dritten Front machen. Haut dir beim Gassi gehen einer ab, dann hast du auch den Zweiten los. Die Begeisterung bei Spaziergänger und auch Hundebesitzer hält sich dann in Grenzen, wenn gleich zwei auf sie zugestürmt kommen.

        Einem Hund genügt sein Menschenrudel vollkommen, wenn er beim Gassigehen noch Hundekontakt hat. Ansonsten sollte man gute Hundekenntnisse haben, damit man im Umgang mit zwei Hunden nicht allzuviel falsch macht.

        LG
        Sini

        • (7) 18.08.11 - 12:54

          Die Kosten sich natürlich auch nicht zu verachten. In vielen Gemeinden kostet der zweite Hund doppelt soviel Hundesteuer wie der erste.

          Das kann ich ja jetzt - abgesehen von den Kosten - alles nicht aus eigener Erfahrung bestätigen.

          Wir haben seit über 15 Jahren immer mehrere Hunde und die haben sich weder als Rudel verselbständigt, noch gab es Probleme, wenn ein Welpe dazu kam. Im Gegenteil, vieles schauen sich die Kleinen ganz einfach ab und Einzelspaziergänge zu erzieherischen Zwecken sind bei uns recht selten.

          Wenn ich mir anschaue, wie unser aktuelles Gespann Hündinnen durch die Gräben und über Wiesen tobt und sich gegenseitig in den Hintern schnappt, kann und will ich das als Mensch gar nicht ersetzen und bezweifle, dass Hunden das nicht spielt.

          Mit fremden Hunden hatten wir übrigens nie Probleme, weder auf neutralem Boden noch bei uns und das trotz (oder eher wegen) mehrerer sehr selbstbewußter recht selbstbewußter Hunde im Rudel.

          LG

      Hi,

      also ich bin persönlich eindeutig für ein Pro.

      Wir haben auch 2 Hunde (2 Rüden, davon einer kastriert) und die beiden sind ein Herz und eine Seele. Sie trinken aus einem Napf und akzeptieren auch, wenn der andere an den Fressnapf geht.
      Beide haben voneinander einiges gelernt und führen eine harmonische "Beziehung".

      Was auf jeden Fall zu beachten ist, sind die Kosten. Bei uns kostet der Ersthund EUR 80,-, während der 2. Hund EUR 190,- kostet. Ich selbst finde es unverschämt, aber was will man machen?

      LG

      (10) 18.08.11 - 14:48

      Huhu

      Will dir mal mein Persöhnliches Pro und Contra aufzählen .Wobei ich sagen muss das bei mir das Pro so überwiegt das ich immer einen zwei Hunde halten werde (solange ich kann ,werd ja auch mal Alt)

      Pro :Hunde verhalten sich wie im Rudel ,spielen gaaaanz anders miteinander ,sind nie alleine ,liiiiieeeeeeben sich ,bei ärger mit einem Rüpelhund steht einer nie alleine da ,zwei unterschiedliche Charakter die sich ergänzen ,doppelte Liebe für dich ,ist halt Natürlich ,sicher nie ein Einbrecher ,

      Contra:die Erziehung muss Konsquenter sein da sonst einer sich unarten beim anderen anschaut ,es könnte zu Verteidigungsverhalten kommen beim Gassi gehen ,Tierarztkosten und Futterkosten sind doppelt so hoch ,Urlaub mit zwei Hunden ist viel schwieriger als mit einem ,Hunde verstehen sich blind und das kann hin und wieder nach hinten los gehen ,man geht nicht so schnell mal eben mit zwei Eis essen wie mit einem ,


      Ich finde es zu erleben ist das grösste !!! Aber man sollte sich auch über das negative im klaren sein nur so hat der Zweithund eine schanze .

      LG bettina die schon zum zweiten mal zwei Hunde hält

      (11) 18.08.11 - 19:28

      Hallo,

      wir haben nun seit über 12 Jahren 2 Westie´s, allerdings Hündinnen.

      Es ist einfach schön!

      Unser zweiter Westie kam damals mit 6 Monaten zu uns, als der Ersthund 2 Jahre alt war. Beide waren wirklich ein Herz und eine Seele.
      Es gab nie Zickereien o.ä.! Es ist einfach nur süß, wenn Beide aneinander gekuschelt im Körbchen liegen.

      Leider mussten wir Ende 2009 unsere ältere Hündin einschläfern lassen.
      Die Zweithündin hat sehr stark getrauert, so dass wir uns recht schnell entschlossen haben, ihr wieder Gesellschaft zu holen. Zufälligerweise hatte unsere Züchterin zu der Zeit noch einen Welpen, welcher dann bei uns einzog. Unsere andere Hündin war da 11 Jahre alt.

      Man merkt bei den Beiden doch, dass sie vom Alter nicht so gut zusammen passen. Sie verstehen sich zwar sehr gut, aber die Kleine will z.B. öfter spielen und die Ältere ist dann zeitweise echt genervt.
      Allerdings hat ihr der Jungspund auch aus der Trauer geholfen.

      Alles in allem haben wir nie bereut, wieder einen zweiten Hund dazu genommen zu haben.

      Sicher bedeutet es doppelte Kosten, aber auch doppelte Freude #huepf.


      LG

      #danke für eure Antworten!

      Wir sind uns jetzt sicher, dass wir einen 2. Hund wollen. Es wird aber vermutlich keiner aus diesem Wurf werden.

      Die Mutter ist ja auch nur ein Mischling und da find ich dann 250 Euro schon zu viel. Außerdem bekommen die auch kein besonderes Futter oder sonstige Besonderheiten, die man beim Preis berücksichtigen könnte. Also weitersuchen...

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