Kastration bei Hündin

    • (1) 19.08.11 - 11:58

      Hallo Zusammen,

      wie geht es euch!??!

      Wir haben eine Golden Retriever Hündin, momentan 6,5 Monate alt unser ganzer Stolz und Schatz. Sie wird mit 7 Monaten kastriert. Habe Angst davor und kann mir das nur schwer vorstellen.

      Könnt ihr mir die Angst nehmen? Leiden unsere Lieblinge dann sehr? Oder leiden wir Mama und Papas mehr?

      Wie ging es euren Hunden danach?!?!?

      Vielen Dank für eure Antworten und ein schönes WE,
      LG Becci

      • (2) 19.08.11 - 12:10

        hallo!

        Darf man fragen warum ihr sie so früh kastrieren lässt?

        Also ich muss sagen d. jeder Hund mit der Kastration anders umgeht.

        Unsere erste Hündin (war ein Dackel-Terrier-Mix) war am nächsten Tag wieder ziemlich fit. Hatte keine Probleme und es verlief alles total komplikationslos ;) Da habe wohl ich mehr gelitten als sie *g*

        Unsere jetzige Hündin (Labrador-Mix) hat nach der OP totales Theater gemacht. Sie hat sich die Nähte in der Nacht rausgezogen, wollte immer an der Wunde lecken (Trichter um den Hals, "Ganzkörperkondom" nichts half so wirklich), die Wunde hatte Tagelang genässt und alles in einem hat es gute 3 Wochen gedauert bis die Wunde schön verheilt war.

        liebe Grüße

        • (3) 19.08.11 - 12:30

          uns wurde gesagt, dass je nachdem in welchem Alter man sie kastrieren lässt, sie den Charakter ändert. und durch die Frühkastration bleiben sie eher verspielt, verschmust und "kindlich"...

          Danke für deine Nachricht. Glaube ich werde auch mehr leiden als sie.

          LG

            • Genau das würde ich nicht machen, denn eine Frühkastration senkt erheblich das Gesäugekrebs Risiko, nach der 2. Läufigkeit ist das Risiko schon so hoch wie bei einer unkastrierten Hündin!

              Also wieso soll ein Hund dann 2 x läufig werden wenn er nicht werfen soll? Ist doch nur Stress und wenn du Pech hast wird sie noch scheinträchtig oder so!

              LG

              • Hallo,


                das stimmt zwar, dass das Risiko eines Tumors deutlich sinkt, aber auf der anderen Seite kann die Hündin dann nie richtig "ausreifen".

                Wir haben uns dazu entschieden, unsere Hündin erst richtig erwachsen werden zu lassen und später evtl. zu kastrieren.

                Ich hatte/habe bereits 2 kastrierte Hündinnen, welche danach richtig träge geworden sind. Das wollte ich für unsere Jüngste nicht.

                Ich muss aber dazu sagen, dass die Beiden erst recht spät im Rahmen von anderen OP´s kastriert wurden.


                LG

              • Danke für eure Antworten. Cherrymuffin80 genau das Gleiche haben wir auch zu hören bekommen. Uns wurde gesagt dass frühkastrierte Hündinnen angenehm zu anderen Hündinnen sind und sie auch selbstsicherer werden. Ja das stimmt auch, dass sie immer "verspielt" bleiben, also sprich kindlicher als andere Hunde, aber der Vorteil ist, man kann in jedem Alter spielerisch ihnen noch was beibringen.

                aber ich wollte ja nicht die Vor- und Nachteile wissen, sondern eure Erfahrungsberichte vor und nach der Kastration. Wäre schön, wenn ihr mir da noch etwas mehr Sicherheit geben könntet.

                Schönen Abend und Danke
                LG Becci

                • Hallo..

                  Also wir haben 2 Hüdinnen (Yorshire Terrier) - beide kastriert.

                  Elfi haben wir im Alter von 3,5 Jahren kastrieren lassen.. Sie hatte die OP nicht so gut weggesteckt (war sehr sehr wehleidig, hat das Antibiotikum nicht richtig vertragen).. Sie brauchte zum Glück nur so nen Babybody, den sie bis zum Fäden ziehen an hatte... Sie ist auch nie an die Wunde, die dadurch gut zugeheilt ist...
                  Die OP ist nun über 6 Jahre her :o) Elfi ist immer noch ne "zarte" und hat sich vom Wesen her erst vor ca 1 Jahr geändert.. Aber ich denke mal, dass dies bei ihr eher am Alter liegt (sie bellt fremde Hunde mit vorliebe an - das kennen wir eigentlich gar nicht von ihr.. welche denen wir tgl. begegnen ist sie lieb bis neutral gegenüber)

                  Unsere Maja haben wir erst seit Januar, da war sie 13 Monate alt.. Sie kam zu uns und wurde direkt das 2. Mal läufig.. Für uns stand von Anfang an schon fest, dass sie möglichst noch vor der 3. Läufigkeit kastriert werden soll... Ca 8-10 Wochen nach der 2. Läufigkeit bekam sie auf einmal Blutungen und war sehr ruhig.. Sie hatte ne Infektion und musste 2 Wochen mit Antibiotika behandelt werden..
                  Am 18. Juli (unser 1. Tag des 3 wöchigen Urlaubes) haben wir sie kastrieren lassen.. Sie war bereits ca 3 Stunden nach der OP wieder total fit und wir hatten unsere Mühe und Not sie 2 Wochen lang "ruhig" zu halten.. Auch bei ihr hat einfach nur ein Babybody gereicht.. Die Wunde ist super verheilt, der Tierarzt war total begeistert...
                  Die OP ist nun 4 Wochen her - und sie ist immer noch die Selbe (weder Rückfall Sauberkeit - sie war erst seit Mai richtig stubenrein - noch sonstiges)

                  Joa.. Fazit... Wir haben bei beiden Hunden sehr gelitten.. Obwohl es bei Elfi viel schlimmer war, da es ihr echt einige Tage nicht gut ging..
                  Es ist schon was wahres dran.. Je jünger die Tiere sind, desto besser stecken sie solche Eingriffe weg (ist ja bei uns Menschen auch nicht anders)

                  Hoffe es ist nicht allzu lang geworden und ich konnte dir ein wenig helfen...

                  Gruß,
                  Chris

                  • Hallo Chris,

                    vielen lieben Dank für deine Nachricht. Nein sie war nicht zu lang, im Gegenteil, das bestärkt mich jetzt noch mehr in unserem Entschluss unsere Kleine Maus vor ihrer ersten Läufigkeit kastrieren zu lassen. Sie ist gar nicht wehleidig, auch wenn sie sich mal durch ihre Tapsigkeit etc. selber weh tut oder so, kein Maulen oder ähnliches. Selbst die ganzen Impfungen hat sie ohne einen Ton von sich zu geben, ertragen. da hab ich mehr gelitten, beim zu sehen. :-(

                    Wünsche dir ein schönes WE,
                    LG Becci

      (10) 20.08.11 - 22:34

      Hi!
      Unsere 1jaehrige dalmatinerhuendin wurde vor zwei Wochen kastriert.
      Hab mir auch sehr sorgen gemacht, ob man ihr das wirklich "antun" sollte usw... Aber sie war vorher einmal läufig, hatte danach gleich eine Gebärmutterentzündung und war wochenlang stark Scheinschwanger. Der Arzt sagte nach der Kastration sie hätte Zysten gehabt, die wohl jedesmal zu Entzündungen und scheinschwangerschaften gefuehrt hätten, haben ihr wohl leid erspart... Welpen wollten wir allerdings auch nicht.
      Von dem warum mal ganz abgesehen: sie hat das super überstanden! Ist am gleichen Tag noch die Treppe selbst wieder runter und war sehr schnell wieder fit...ich war echt überrascht, hatte schon überlegt wie ich sie jetzt tagelang immer zum pinkeln die Treppe rauf und runter trage... den Kragen empfand sie natuerlich als Strafe! Ist alles toll verheilt und der Charakter ist der gleiche geblieben!!! wir sind aber auch froh das es vorbei ist und sie es uns wohl verziehen hat, die lange Narbe sieht im ersten Moment schon fies aus...
      Also ich denke Mama und Papa leiden mehr, für den Hund gibt's aber auch schöneres...aber ihr werdet das ja auch nicht ohne Grund machen lassen.
      Alles gute für euch und vor allem für eure huendin!!!

      • (11) 21.08.11 - 18:28

        hi panteloki,

        danke für deine Nachricht. Das macht mir Mut, auch die Tatsache, dass eure Maus schon einmal läufig war und die Sache mit den Scheinschwangerschaften und Zysten. Ich denke auch, dass wir im Enddefekt das Beste für sie machen, aber dennoch macht man sich sehr viele Gedanken...

        Alles Gute auch euch und eurer Hündin!!!

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