Kastration bei Hündin

Hallo Zusammen,

wie geht es euch!??!

Wir haben eine Golden Retriever Hündin, momentan 6,5 Monate alt unser ganzer Stolz und Schatz. Sie wird mit 7 Monaten kastriert. Habe Angst davor und kann mir das nur schwer vorstellen.

Könnt ihr mir die Angst nehmen? Leiden unsere Lieblinge dann sehr? Oder leiden wir Mama und Papas mehr?

Wie ging es euren Hunden danach?!?!?

Vielen Dank für eure Antworten und ein schönes WE,
LG Becci

hallo!

Darf man fragen warum ihr sie so früh kastrieren lässt?

Also ich muss sagen d. jeder Hund mit der Kastration anders umgeht.

Unsere erste Hündin (war ein Dackel-Terrier-Mix) war am nächsten Tag wieder ziemlich fit. Hatte keine Probleme und es verlief alles total komplikationslos ;) Da habe wohl ich mehr gelitten als sie *g*

Unsere jetzige Hündin (Labrador-Mix) hat nach der OP totales Theater gemacht. Sie hat sich die Nähte in der Nacht rausgezogen, wollte immer an der Wunde lecken (Trichter um den Hals, "Ganzkörperkondom" nichts half so wirklich), die Wunde hatte Tagelang genässt und alles in einem hat es gute 3 Wochen gedauert bis die Wunde schön verheilt war.

liebe Grüße

uns wurde gesagt, dass je nachdem in welchem Alter man sie kastrieren lässt, sie den Charakter ändert. und durch die Frühkastration bleiben sie eher verspielt, verschmust und "kindlich"...

Danke für deine Nachricht. Glaube ich werde auch mehr leiden als sie.

LG

Das wurde uns auch gesagt. Aber ganz ehrlich, ich würde euch raten 1-2 Läufigkeiten abzuwarten.

LG

weitere 5 Kommentare laden

Hi!
Unsere 1jaehrige dalmatinerhuendin wurde vor zwei Wochen kastriert.
Hab mir auch sehr sorgen gemacht, ob man ihr das wirklich "antun" sollte usw... Aber sie war vorher einmal läufig, hatte danach gleich eine Gebärmutterentzündung und war wochenlang stark Scheinschwanger. Der Arzt sagte nach der Kastration sie hätte Zysten gehabt, die wohl jedesmal zu Entzündungen und scheinschwangerschaften gefuehrt hätten, haben ihr wohl leid erspart... Welpen wollten wir allerdings auch nicht.
Von dem warum mal ganz abgesehen: sie hat das super überstanden! Ist am gleichen Tag noch die Treppe selbst wieder runter und war sehr schnell wieder fit...ich war echt überrascht, hatte schon überlegt wie ich sie jetzt tagelang immer zum pinkeln die Treppe rauf und runter trage... den Kragen empfand sie natuerlich als Strafe! Ist alles toll verheilt und der Charakter ist der gleiche geblieben!!! wir sind aber auch froh das es vorbei ist und sie es uns wohl verziehen hat, die lange Narbe sieht im ersten Moment schon fies aus...
Also ich denke Mama und Papa leiden mehr, für den Hund gibt's aber auch schöneres...aber ihr werdet das ja auch nicht ohne Grund machen lassen.
Alles gute für euch und vor allem für eure huendin!!!

hi panteloki,

danke für deine Nachricht. Das macht mir Mut, auch die Tatsache, dass eure Maus schon einmal läufig war und die Sache mit den Scheinschwangerschaften und Zysten. Ich denke auch, dass wir im Enddefekt das Beste für sie machen, aber dennoch macht man sich sehr viele Gedanken...

Alles Gute auch euch und eurer Hündin!!!