Pferd zur Verfügung stellen- was haltet ihr davon?

    • (1) 22.08.11 - 13:17

      Hallo,

      Ich habe schon seit Längerem aus privaten Gründen wenig Zeit für meine Pferde. Meine Pferdeoma würde ich nicht mehr hergeben und für meine jüngere Stute hätte ich jetzt jemanden, der sie gerne für die nächsten ein oder zwei Jahre nehmen würde. Hat das schon mal jemand von euch gemacht oder hätte einen guten Vertrag für mich? Bin hin und her gerissen. Ich habe bei der Person ein ganz gutes Gefühl und so müsste ich meine Süße nicht verkaufen.
      Was seht ihr für Vor- oder Nachteile dabei?

      LG Kathy

      • Ich halte gar nichts davon. Sicher das du dein Pferd auch wiederkriegen wirst?

        Wieso nimmst du dir nicht ein oder zwei Rbs, das sich das Pferd weitesgehend selbst finaziert?

        (3) 22.08.11 - 14:02

        Hi,

        ich habe das gemacht - und habe auch einen entsprechenden Vertrag dafür. sogar ziemlich gut, da ich 1x Probleme hatte und einen Prozess führen musste.

        Beim zweiten mal bin ich absolut auf die Nase gefallen - da nutzte mir auch der Vertrag nix, wenn sich die Leute hinterher als absolut ungeeignet herausstellen, weil sie glatt gelogen haben (ein gutes Gefühl hatte ich auch!).

        Ich würde es nie wieder machen. Egal wie wenig Zeit ich habe. Pferde müssen nicht geritten oder gearbeitet werden. Dann lieber 2-3 Jahre in einen gut geführten Offenstall, regelmäßig besuchen (ich habe meine Pferde teilw. 6 Wochen nicht gesehen - wußte aber, dass es ihnen gut geht wg. tollem SB) - und wenn dann Zeit und Lust ist auch mal bespaßen.

        Machen würde ich das heute nur noch bei Leuten, die gut kenne oder die mir durch Freunde empfohlen werden.

        Gruß
        Kim

        PS: Vertrag könnte ich Dir mailen, wenn Du magst - schick mir dann einfach Deine Mailaddi als PN.

        Reitbeteiligungen.... Da hab ich keine guten Erfahrungen mit. Am Anfang sind sie alle Feuer und Flamme und nach ein paar Monaten kommt fast nichts mehr.

        Meine Pferde stehen jetzt seit ungefähr zwei Jahren nur noch auf der Weide, außer meine RB bewegt sie mal, was aber nur noch selten ist. Ich gehe nur noch hin, um die Wiesen sauber zu machen, neu abstecken, Pferde umstellen etc. Zum Reiten komme ich schon lange nicht mehr :-( und ganz ehrlich, ich weiß nicht, wann ich mal wieder mehr Zeit haben werde, und nur um sie da stehen zu haben und die ganze Arbeit zu machen aber nichts was Spass macht, dafür ist mir dann die Stallmiete zu teuer. Deswegen hatte ich an diese Alternative gedacht. Mal sehen, sie will eh erstmal vorbei kommen zum Kennenlernen. Verkaufen mag ich meine Dicke ungern.

        LG Kathy

        • (5) 22.08.11 - 14:54

          Hi,

          ich kann verstehen, dass Du Dich ungerne von Deinem Pferd trennst, ABER:

          Wenn nicht absehbar ist, wann Du wieder mehr Zeit hast, dann würde ich Dir zu einem Verkauf raten. Ich habe 8 Jahre um mehr Zeit für meine Stute gekämpft, habe ihr 2 Verpachtungen und 3 RBs zugemutet - sowie div. damit verbundene Stallwechsel. Gebracht hat es ihr gar nichts. Sie war diejenige, die "alleine" (also ohne festen Menschen) rumstand - und wo nur mal der SB regelmäßig Nase kraulen kam. Ich dacht bei der ersten Verpachtung auch "in 3 jahren ist es besser - dann ist Fabian im Kindergarten" - es wurde nicht besser, nur anders, weil sie wieder bei mir war und ein Ü-Ei aus der Verpachtung mitbrachte (unseren Gandhi).

          Ihn gab ich zur Aufzucht weg - und hatte den Versuch gestartet, Risala mit RB und selbst 2x pro Woche bespaßen (in der Mittagspause!) zu behalten. Dauerhaft war das nicht machbar. Also doch wieder verpachten - das war ein völlig Fehlgriff, danach kam sie zu einer Bekannten (ca. 40km von mir weg), die ein Fohlen ziehen wollte und sich dafür um Risala kümmern wollte. Leider mochte die andere Stute meine nicht und Risala musste da weg. Erst an diesem Punkt habe ich begriffen, was ich ihr zugemutet habe, weil ich sie (aus Verantwortungsgefühl ihr gegenüber) nicht verkaufen wollte. Und so habe ich Risala einer guten Bekannten geschenkt. Dort hatte sie knapp 6 Monate ein tolles Leben mit tägl. tüddeln, etwas Bespaßung, einer tollen Herde - sie lebte richtig auf. Und starb am 05.08.11 an -vermutlich- einer Kolik.

          Ich habe diesen Schritt, Risala wegzugeben, viel zu lange hinausgezögert. Sie hätte es verdient gehabt, länger so ein tolles Zuhause zu haben - und als "junges" und unverbrauchtes, im Training stehendes Pferd 10-12 Jahre altes Pferd mit ziemlich guter Bewertung als Zuchtstute hätte sie gute Chancen auf ein schönes zuhause gehabt. Mit 17 war es verdammt schwer, das zu finden.

          Vertrag kommt heute oder morgen!

          LG
          Kim

      Hallo,

      ja, habe ich vor Jahren mal gemacht mit einem meiner Turnierzossen.
      Da er in den Klassen die ich startete nicht mehr ging und ich ein anderes Pferd ritt habe ich ihn einer Nachwuchsreiterin zur Verfügung gestellt.

      Allerdings kannte ich sie aus dem RV und wusste um ihr reiterliches Können. Einen Vertrag hab ich auch gemacht und auch dafür gesorgt das das Pferd im selben Stall stehen blieb, somit hatte ich ein Auge drauf.

      Die beiden haben noch beachtliche Erfolge eingeritten in ihrer Klasse und nun steht der Opi bei mir in Rente da ich mitlerweile nen eigenen Hof habe.

      Ob ich wildfremden Leuten das Pferd gegeben hätte bezweifel ich allerdings.

      Ich würde es unter Umständen falls es nötig wäre bestimmt wieder machen, aber nur unter knallharten Voraussetzungen.

      LG

    • Hallo,

      meine Freundin hat mal ihren Isländer in eine Reitschule gegeben, da sie nicht viel Zeit hatte und das hat wunderbar geklappt, so wie sie es abgesprochen hatten.

      Meine Schwester nimmt auch immer mal Pferde von Bekannten, die ins Ausland gehen und nimmt sie für ihre Erlebnistherapie.
      Da gab es bis jetzt auch keine Probleme.

      LG
      Dünki

      • Deine Schwester möchte nicht zufällig eine Tinkerstute? ;-)

        Hach Mensch, ich denke, es läuft wirklich darauf hinaus, das ich sie verkaufe. War immer mal am überlegen...

        LG Kathy

        • Nö aber ich eventuell....je nach die wie sie Charaterlich drauf ist und welcher Aussbildungsstand

          Hallo,

          meine Schwester hat leider gerade keinen Platz frei. :-(

          Gerade ist eine Bekannte für ein Jahr nach Amerika und das war der letzte Platz.
          Die kommt erst wieder in einem Jahr.

          Tut mir leid!

          Stell sie doch einfach erstmal auf eine billige Koppel oder Offenstall oder ähnliches und schau dich in Ruhe um.
          Manchmal meint es das Schicksal ja gut mit einem und es läuft dir die richtige Person über den Weg.
          Oder manchmal suchen Leute ein Beistellpferd, wenn sie das eigene am Haus haben.

          Ich wünsch dir alles Gute und viel Erfolg.

          LG
          Dünki

    (11) 22.08.11 - 23:19

    Mein ehemaliges Leihpferd war nach dem Einreiten für einige Jahre in Beritt bei einem Springreiter. Dort hat sie viel gelernt, bevor sie als Freizeitreitpferd und Zuchtstute als 9jährige zurück kam. Es war für sie prima, aber der Typ hat mit ihr auch keinen Quatsch gemacht, sondern sie sorgfältig betreut und gearbeitet.

    Willste denn deine Jüngste weg geben, und die Omi alleine stehen lassen? Pferde müssen nicht bespaßt und gearbeitet werden, um glücklich zu sein. Ne gute Versorgung und keine Einzelhaltung reicht ihnen schon. Bevor die Grade Dame alleine wäre, würde ich die Junge behalten, bis die Omi nicht mehr ist, und dann für sie jemanden suchen.

    #winke Ute

Stell sie doch aufn Reiterhof ein. Mietest ne Box etc.
Ansonsten musst sie verkaufen. Aber mehr als 4000 euro wirst du nicht bekommen.

  • Na, bevor ich sie jetzt auf einem teuren Reiterhof einstelle und da noch mehr Stallmiete zahle, damit ich die Arbeit nicht mehr habe, verkaufe ich sie lieber oder mache lieber die Arbeit weiter.

    Und ich will noch nicht mal 4000 für die Süsse haben, solange sie einen guten Platz bekommt.

    LG Kathy

    • Du kannst dir doch verschiedene angebote von reiterhöfen einholen :)

      Aber solltest du die hübsche dann doch verkaufen, verkauf sie an einen reiterhof. natürlich an einen den du dir vorher angeschaut hast und weißt dass die leute sehr nett sind etc..
      bzw. ein gestüt. ich kann eins empfehlen... die brehtmühle in greiz. die besitzer sind sehr nett ( bettina winkler und hanno strauß ) und der hof ist ausreichend groß, zudem haben die eine riesige koppel/wiese..sehr schön dort :) die gegend ist sehr ruhig gelegen und dort hat man viele möglichkeitenzum reiten etc.

      gibt ja heutzutage leute die behandeln die armen tiere wie scheisse... und sind noch reiterhof besitzer...echt traurig sowas...

      viel erfolg & lg

Top Diskussionen anzeigen