Wer hat sich einen Hund aus dem Ausland besorgt? Erfahrungen bitte!!!

    • (1) 07.09.11 - 14:07

      Hallo,

      vor Wochen mußten wir unsere Hündin Sissi nach 14,8 Jahren gehen lassen...

      Jetzt schauen wir uns langsam wieder um für einen neuen Hund - evtl. kommt uns auch ein Hund aus dem Ausland (Portugal) in Frage!

      Nun würde ich gerne wissen, wer sich auch ein Hund aus dem Ausland geholt hat und uns vielleicht Erfahrung berichten kann!?

      Lieben Dank schon mal an euch!

      LG

      • Hallo,

        ich würde nie wieder einen Hund ohne bekannte Vorgeschichte zu kleinen Kindern holen. Und das dürfte ja bei den meisten Hunden aus dem Ausland so sein.

        Diese Hunde haben oftmals einfach schon zu viel mitgemacht, kein Mensch weiß genau, was war und worauf sie reagieren. Vielleicht noch einen ganz kleinen Welpen, ja, aber alles andere würde ich nicht noch mal machen.

        Wir haben 2 Jahre lange gekämpft, gedacht, dass es doch zu schaffen sein muss, aber nachdem meine Tochter die eine oder andere Blessur davon getragen hat und ich allein mit 2 kleinen Kindern nicht jede Minute hinter dem Hund stehen kann.... naja.

        Alles Gute euch!

        Hallo,

        hab mal ne Frage an Dich: gestern suchtest Du einen Namen für ein Hundemädchen, das in 2 Wochen zu Euch kommt. Heute fragst Du nach ERfahrungen mit Hunden aus dem Ausland, da das evtl. auch in Frage kommt für Euch...

        Und dass Ihr Euch langsam wieder umschaut für einen neuen Hund - was ist denn nun Fakt?? Kommt ein neuer Hund in 2 Wochen oder schaut ihr erst oder vllt. beides?

        Nicht böse gemeint, aber hat mich irgendwie stutzig gemacht...

        hallo,

        also ich würde kein hund vom ausland holen, egal wie alt dieser auch sein mag. man hört schließlich genug davon, wie krank sie sind, was für vererbbare krankheiten haben von den man nichts weiß. bzw. einen nicht erzählt wird. kam erst vor kurzem mal wieder im tv, der hund / welpe hatte einen angeborenen herzfehler oder so, musste eingeschläfert werden. und ein anderer hund brauchte etliche op´s und medis, was auch ganz schön ins geld gehen kann.

        am ende musst du es selbst wissen.

        doch hier gibt es gute hunde. und es muss ja nicht vom züchter sein, wenn es so teuer ist. war uns auch zu teuer einen hund vom züchter zu holen.
        haben unseren vom bauernhof. und haben dort nur die impfungen und das entwurnmen bezahlt. haben aber eine ganze ecke gesucht.

        und dann überleg mal die lange fahrt, wenn ihr den dort holt. finde ich für einen welpen und die erste fahrt auch zu lange. und was du dort an kosten sparst, legst du an benzinkosten drauf.

        na wirst dich schon richtig entscheiden.

      • Hallo!

        Unser Hund ist aus Griechenland (Santorin) und ist ein absoluter Glücksgriff. Er hat nichts negatives erlebt, er hat in der Einöde gelebt und hatte kein Fressen. Auf Santorin werden im Herbst/Winter die Streuner erschossen, da dort keine Tötungsstation ist. Aus diesem Grund haben sie ihn ausgeflogen. Er war ca. ein Jahr und ich habe noch keinen dankbareren tolleren Hund erlebt. Wir waren in mehreren Tierheimen, aber mit kleinen Kindern, schwanger und Teilzeit berufstätig wollte man uns keinen Hund vermitteln. Desweiteren hatten sie wirklich nur Problemhunde und auch wenig kleine Hunde. Wir haben mit der Tierhilfe Santorini sehr gute Erfahrungen gemacht und ich kann sie nur weiterempfehlen. Sie waren vorher bei uns, nach einem Jahr nochmal und die Betreuung war super.

        LG kasteluna

        • Hallo Kasteluna,

          genau das Gleiche hätte ich auch schreiben können. Meine Hündin kommt ebenfalls vom TSV Santorini...ich habe sie jetzt seit November und könnte mir keinen tolleren Hund wünschen.
          Ich arbeite mit kleinen Kindern, Sara liebt Kinder, geht mit ins Büro und begleitet mich überall hin.

          Die Betreuung der Tierschutzorganisation finde ich ebenfalls hervorragen, die Nachkontrolle wird wohl bald kommen. Da freue ich mich schon drauf ;).

          Liebe Grüße,
          Silvestra

      Wir haben einen Spanier und er ist absolut toll #verliebt
      Würd ich immer wieder machen und wir haben auch Kinder....

      Hallo
      Also ich kann noch nix negatives berichten.
      Habe unsere Paula über die Pflegestelle Viva La Hund.Sie kommt aus Portugal.
      Ich hatte allerdings den Vorteil das die Pflegestelle nur ein paar Straßen weiter ist. So konnte ich den Hund gut kennenlernen.
      Keiner weiß was sie erlebt hat,aber sie ist zu allen Menschen freundlich.
      An den Hundebegegnungen arbeiten wir gerade mit einer Tiertrainer-in.
      Zur Hundeschule kann ich mit ihr noch nicht.
      Sie ist nicht krank,war stubenrein,ok außer Garten,und kann super alleine bleiben und ist Katzenverträglich.Das waren halt meine Kriterien.

      Viel Erfolg bei der suche.Viva la Hund hat aber auch viele Welpen im Angebot.
      Chris

      Ich würde mir unter bestimmten Voraussetzungen auch einen Hund aus dem Ausland holen:

      1. In lokalen Tierheimen sitzt kein passender Hund.

      2. Der Hund ist auf einer deutschen Pflegestelle.

      Letzteres finde ich wahnsinnig wichtig. Ich mag generell mal alle Hunde, aber nur bei manchen "funkt" es. Ich würde ein Tier das mich hoffentlich mehr als ein Jahrzehnt begleiten wird vorher kennenlernen wollen, nicht nur auf Bildern sehen. Besonders eben weil mögliche Charakterprobleme im Internet gern mal verschwiegen werden oder schlicht nicht bekannt sind. Ist der Hund hingegen in einer Pflegestelle, so kann man mal zu Besuch kommen und abklären wie er sich denn ins Familienleben einfügt.

      (10) 07.09.11 - 18:28

      hallo,

      ich selber habe keinen hund aus dem ausland, dafür meine mutter (1 galgo) und meine schwester (2 - mir fällt der name nicht ein - kleine windhunde).

      der hund meiner mutter ist ein wahnsinnig lieber hund, ist aber leider schwer krank (leishmaniose, hat sich erst nach einem jahr herausgestellt) und aufgrund seiner vorgeschichte absolut unverträglich mit katzen.

      die hunde meiner schwester: nummer 1 hat allerlei allergien, darf z.b. nicht zu lange im sommer ins freie (probleme mit den augen und den pfoten), nummer 2 ist furchtbar scheu. lediglich meine schwester darf sie berühren, nur manchmal duldet sie die hand meiner mutter (obwohl meine mutter und meine schwester in einem haus wohnen - keine separaten wohnbereiche). ich möchte gar nicht wissen, was nummer 2 erlebt hat...

      meine mutter sagte selbst, dass sie nie wieder einen ausländischen hund nehmen würde. man kennt die vorgeschichte der hunde nicht, und man weiß nicht, ob sie gesund sind (die leishmaniose therapie hat sie bis jetzt ca. 500,- kosten gekostet - open end).

      lg
      karin

      Hallo,

      ich persönlich kann zwar nicht von Erfahrungen berichten, allerdings haben gute Bekannte aus unserem Ort einen Hund aus Spanien adoptiert. Ein kleiner hübscher Mischling mit langem Fell.
      Das ist jetzt geschätzt 2 1/2 Jahre her.

      Allerdings haben sie - wie wir (leider) - keine Kinder und haben sich voll auf Boomer einstellen können. Quasi war und ist er Kindersatz.

      Ich bin immer wieder verwundert und erfreut, dass Boomer mittlerweile so ein problemloser Hund geworden ist, der auf deutschsprachige Kommandos hört. Erwähnen sollte ich noch, dass sie anfangs mit ihm bei einer Hundetrainerin Einzelunterricht hatten.
      Der Hund scheint mir quitschvergnügt und kerngesund, nicht bissig und freundlilch zu Menschen und anderen Tieren (außer Katzen).

      Ich selbst habe ihn schon während eines Kurzurlaubs unserer Bekannten betreut und bin begeistert von ihm.

      Allerdings hätte ich persönlich Bedenken, einen ausgewachsenen Hund egal ob aus Deutschland oder dem Ausland zu holen, wenn kleinere Kinder zur Familie gehören.
      Man weiß nie, was der arme Hund schon erleiden musste, worauf er reagiert und warum er diese oder jene Reaktion zeigt.

      Alles Gute


      Nici

      (12) 08.09.11 - 09:32

      guten morgen,

      also ich habe damit auch sehr schlechte erfahrungen gemacht. wir hatten einen aus spanien als welpe bekommen aus eine auffangstation.

      am anfang war das mit dem hund alle supi nur irgendwann fing er das spinnen an und hat immer wieder die kinder gezwickt bis es immer heftiger wurde. bis es wirklich nicht mehr zum aushalten war da mussten wir ihn leider wieder weiter vermitteln.

      also ich würde dir davon abraten vor allem mit kidis. man weis nie die genau vorgeschichte von solchen hunde. geh zu einem realistischen züchter und schaut euch gut um sowas ist keine spontan entscheidung. das muss schon gut überlegt sein.

      aber finger weg vom ausland!!!!!!!! in deutschland gibt es auch so viele wunderschöne hunde.

      also viel glück lg

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