Welpe & Couch bzw. Leine

    • (1) 08.09.11 - 11:18

      Unser Welpe (15 Wochen) will immer mit auf die Couch. Wir möchten das aber nicht, da wir öfters auch im Wohnzimmer essen.

      Die ersten Tage hatte er es nach einem Nein akzeptiert und blieb unten liegen. Wir haben ihn dann auch immer gelobt und gestreichelt.

      Bei der Züchterin durften die Hunde immer mit auf die Couch, außer zum Essen.

      Er probiert es natürlich immer wieder. In einem ungesehenem Moment springt er rauf. Ich nehme ihn dann sofort runter und sage NEIN.

      Wenn wir draufsitzen will er auch hoch und ich sage wieder NEIN.

      Gestern hat er nun mehrfach versucht hochzukommen, als ich auf dem Sofa war. Er hatte vorher gefressen und war ausreichend spielen und hat Aufmerksamkeit bekommen und Gassi war alles erledigt.

      Er knurrt dann und hat mich sogar angebellt. Als ich wieder NEIN sagte, rannte er wir blöd im Kreis immer um den Couchtisch im ganzen WZ rum. Das ganze heute schon wieder.

      Wie können wir ihm diese Unart abgewöhnen?

      In der Hundeschule haben alle anderen Hunde den direkten Augenkontakt gemieden und sich beschwichtigend weggedreht, wenn man sie direkt angeschaut hat. Unserer "glotzt" einfach ausdauern zurück und wufft/bellt und versucht wieder auf Sofa hoch zu gelangen....

      An der Leine tickt er auch manchmal aus. Nimmt sie ins Maul und schüttelt und reißt dran wie bescheuert. Ich versuche ihn dann auf was anderes zu lenken. Wo es geht lasse ich die Leine los oder hocke mich hin und ignoriere ihn, damit er nicht noch mehr Spaß hat, wenn ich gegenhalte. Das stört ihn aber nicht und er macht einfach weiter und hat seinen Spaß.

      Hat jemand noch einen Tip für mich? Wie reagiere ich in solchen Situationen am Besten?

      • hehe, ich musst grad lachen #hicks

        was ist das für'n zwerg? havaneser oder sowas?

        meine freundin hat tibet-terrier, die kriegst du in jungen jahren auch kaum "klein".
        ich hab ne shihtzu, die ist aber wirklich sehr leicht zu erziehen gewesen, hat aber durchaus ihre 5 minuten, wo sie dann völlig abdreht und wie angestochen über die wiese rast ;-)

        wegen dem an der leine zerren, ich würde abrupt in die andere richtung gehen. ohne rücksicht auf verluste, lass den zwerg doch ziehen.:-p

        zwecks couch und knurren musst du schon etwas "grober" werden. da würd ich schon demonstrieren wer chef ist, da käme das "nein" schon lauter und in aggressiverem ton. notfalls würd ich ihn auch wegschubsen (also nicht schlagen oder sowas sondern richtig von der couch wegschubsen, keine sorge, da passiert nix).

        konsequenz ist das zauberwort. und dazu massig geduld. manch einer lernt es gleich, manchmal dauert es länger.

        • ja, ist ein Havi. Er ist eigentlich ein kleiner Schisser, aber andererseits auch total neugierig

          Werde dann auch mal lauter mit meinem NEIN kennt er ja auch von der Züchterin. ;-)

          Habe ihn auch schon leicht weggeschubst, aber dann knurrt er wie gesagt und bellt mich auch schon mal an.

          Oder guck ihn auch böse an. Dann weicht er meinem Blick aber wie gesagt auch nicht aus...

          Er läßt sich scheinbar nicht wirklich davon beeindrucken.

          hehe, das wegschupsen haben wir in anderen situationen auch ausprobiert, hilft nichts! das turnt sie noch mehr an!!! da kommt sie wieder an und dreht völlig ab!!! kann man nur austesten, ob es was bringt!

      #freu

      Hö,hö, da habt Ihr aber ein eigenwilliges Temperamentsbündel ins Haus geholt! Der Kleine ist gerade dabei, EUCH zu erziehen! #aha

      Die Sache mit dem Sofa ist einfach. Wer den längeren Atem hat, gewinnt. Wenn Ihr gewinnen wollt, solltet Ihr der Fellnase unmissverständlich klarmachen, dass sein Platz nicht auf dem Sofa ist. Das geht tatsächlich nur mit viel Konsequenz. Keine einzige Ausnahme!!! Der Hund wird immer wieder runterbefördert. Ein klares "Nein" dazu ist in Ordnung. Irgendwann fällt dann mal der Groschen.

      Solltet Ihr allerdings mal schwach werden, wird Herr von und zu Hund schnell versuchen, sein ehemaliges Hoheitsgebiet zurück zu erobern. Also konsequent sein. :-D

      Mit der Leine verhält es sich im Prinzip genauso. Der Hund testet, wer das Sagen hat.
      Also striktes Unterbinden von irgendwelchen Reiß- und Rüttelaktionen! Wenn der Hund dann artig ist, wird belohnt.

      Anstarren ist ein Dominanzzeichen. Wie gesagt, der kleine Kerl scheint eine starke Persönlichkeit zu sein. Ihr solltet unbedingt daruf achten, ihn nicht zu viel durchgehen zu lassen.

      Ihr seit ja schließlich Chef im Ring!

      Viel Spaß noch mit der kleinen Hoheit ;-)

      hallo,

      unser welpe ist nun 13 wochen alt. und wie ich das so lese, ist deiner wohl auch voll in diesem "trotzalter". austesten, was man darf und was nicht, was frauchen und herrchen sagt, ist eh egal. ich mach was ich will!

      in dieser phase stecken wir auch. naja, mit der couch kann ich dir nicht wirklich was raten. wir essen auch fast immer im wohnzimmer. unsere darf auf die couch, aber sie mag das nicht. sie kommt zwar mal immer hoch, legt sich auch hin oder spielt mit uns, aber dann geht sie wieder hinunter.

      und während des essens ist sie gar nciht auf der couch.l

      doch vielleicht hilft es ja, wenn du sie in ihr körbchen legst (ist bei uns mit im wohnzimmer) mit dem komando bleib oder feierabend (sagen wir, wenn sie zu sehr beisst). und immer wieder hinlegen, hinlegen hinlegen.

      bloss nicht aufgeben, wenn sie nach 10 min immer noch wieder aufsteht, obwohl ihr sie zum tausendsend mal hingelegt habt. wenn ihr da einmal nachgebt, dann habt ihr schon verloren.

      ja, ja dieses alter! wenn sie vorher auf nein und komm gehört haben, jetzt tun sie so, als ob sie diese wörter noch nie im leben gehört haben!

      hoffe, es gibt sich bald mal wieder! ich "leide" mit dir mit!

    • Also mit der Couch sind wir schon konsequent und setzen ihn immer wieder runter, verbunden mit einem NEIN.
      Wenn von uns keiner draufsitz, dann interessiert sie ihn auch nicht wirklich und er legt sich zu unseren Füßen unter den Tisch oder Stuhl.
      Wir haben dieses "Problem" also überwiegend, wenn einer von uns oder beide auf der Couch sitzen.
      Ich finde es nicht so prickelnd, daß er uns anknurrt und anbellt. Und möchte ihm beibringen, daß es so nicht geht.
      Weiß aber nun nicht, ob er sich dadurch zurückgewiesen fühlt, wenn ich ihn wegschupse oder vermenschlicht man ihn zu sehr wenn man so denkt?
      Oder ist dieses anknurren einfach nur Frust?
      Warum rennt er dann wie gestochen durchs Zimmer?

      Wegen der Leine. Ich habe schon versucht hinhocken und ihn ignorieren. Leine fallen lassen und weggehen. Er kaut auch auf dem Metall des Karabiners rum.
      Ablenken mit Stöckchen. Stehen bleiben und erst weitergehen, wenn er locker läßt. Aber nichts funktioniert bei ihm "zuverlässig". Bin schon am überlegen, ob ich die Stelle unten mal mit Tabasco einschmiere.
      Auch hier verstehe ich aber nicht warum er es macht. Will er spielen? Ist gefrustet wegen der Leine? Sind es die Welpenminuten? Will er uns austesten?

      Wegen dem Blickkontakt? Ist doch eigentlich so, daß Hunde direkten Blickkontakt meiden oder?
      Er guckt einem wie gesagt immer direkt in die Augen und weicht nicht aus? Wenn ich seinem Blick standhalte, dann wufft er mich irgendwann an.
      Er sitzt auch immer neben einem auf seinem Pöppes und guckt mir beim Zähneputzen und aufräumen zu.
      Wie sollten wir uns in solchen Situationen am Besten verhalten?

      • oje, tausend fragen und keine antworten!
        naja, vielleicht besteht ja die möglichkeit, einen alten sessel hinzustellen ins zimmer. hunde liegen ja gerne weit oben. aber ob das das problem löst?!

        einfach weiter hartnäckig bleiben. mit dem rumrennen im zimmer macht unsere auch. aber im zuge des spiels. von ganz alleine. sie rennt herum wie gestochen.

        ist es nur, wenn ihr ihr verbietet, auf die couch zu gehen? vielleicht sieht sie das als spiel an?

        mit der leine. das klappt bei uns soweit ganz super. mit tabasco oder ähnlichem rate ich dir ab. das bringt meist nichts, und es gibt hunde, denen schmeckt das sogar.

        hast du eine laufleine? die haben wir. 15 meter lang. und das geht viel besser. bleibt sie liegen, lass ich die leine ganz lang, geh weiter und rufe mit zuckersüßer stimme, komm mein schatzi, komm kyra schatz, komm. wo ist meine liebe kyra?
        das hilft oft ganz gut. und wenn sie kommt, lobe ich sie wie verrückt! und soll sie stehen bleiben, sage ich laut stopp und halte die leine straff. mit komando weiter laufen wir weiter und ich lobe sie wieder.

        manchmal hocke ich mich hin, wenn sie keine lust hat bzw. ihre "trotzphase" hat. und rufe sie mit zuckersüßer hoher honigstimme. und ziehe leicht an der leine.
        wenn das nicht hilft, pfeife ich. das geräusch mag sie nicht so ganz und springt darauf an. und kommt her.

        ab und zu knabbert sie auch auf der leine, aber eher selten. da haben wir viel glück gehabt. aber meine damalige hündin hat auch ständig mit der leine gespielt.

        raten kann ich dir da nicht wirklich was. ich denke, sie will spielen. ablenken, naja, wird nicht viel hilfen, wie du schon festgestellt hast.

        aber im allgemeinen würd ich sagen, ja er testet euch aus! macht unsere ja jetzt auch schon!

        Ich glaube, Du siehst das mit den Blicken ein wenig zu eng.

        Hunde dürfen schon direkt angeschaut werden. Nur ein stures Starren von Deiner Seite aus, kann den Hund verwirren. Der fragt sich dann: Was will sie denn von mir? Warum kriege ich jetzt so viel Aufmerksamkeit? Toll, dann mache ich da jetzt ein Spiel draus und pöbel sie ein bisschen an...

        Wenn der Hund ständig bei Dir ist und Dich in Alltagssituationen beobachtet, dann bedeutet das nicht, dass er agressiv Dir gegenüber ist. Der Kerl erwartet von Dir einfach eine Reaktion. Denn er hat bislang gelernt: er agiert - dann reagierst Du. Und das ist genau falsch herum.
        Du mußt agieren und Dein Hund soll daruf reagieren. Und dazu gehört auch das Sofahüpfen, Leinenziehen, Anbellen, Wohnunghopsen usw.

        Desweiteren darfst Du auch nicht vergessen, dass Du da einen kleinen Halbstarken zuhause hast. Der hat noch Pfeffer im Hintern und braucht noch Zeit für Erfolge. Denn Erfolge in der Erziehung kommen nicht von heute auf morgen.

        LG

    wenn son lütter Havi um den Tisch rumdüst geht das ja noch......nun stell dir das Ganze mal bei nem 5,5 Monate altem Labi-Mädel vor.....
    Meine Amy ist so meschugge das sie das auch immer macht.....aber das ist einfach nur Spieltrieb.

    Aufs Sofa wollt sie auch dauernd....da musst ich dann schon recht laut und auch mal etwas grob werden bis sie kapiert hat wer Cheffe ist - mittlerweile gehts zum Glück.

    also....nicht verzweifeln sondern weiterhin konsequent bleiben!

    (11) 08.09.11 - 18:46

    #rofl#rofl
    Sei mal ehrlich - Konsequent zu bleiben fällt ganz schön schwer - gell!? ;-)
    Da sagst Du was und dann kommt dieser Hundeblick, so á la "hab ich was falsch gemacht" oder "bitte bitte" :-D
    Ja, da müssen / mußten wir alle durch :-D

    Aber natürlich müssen die Kleinen lernen, dass sie nicht alles dürfen.
    Wenn unser Hund auf seinen Platz sollte, haben wir "Platz" gesagt und mit dem Zeigefinger hingedeutet (heute reicht meistens ein Fingerschnippen), wenn er einfach so Platz machen soll, dann sage ich auch Platz und zeige gleichzeitig die flache Hand. Klappt ganz gut.

    Immer wenn er an der Leine geknabbert hat oder etwas anderes gemacht hat, sagte ich "Aus" und habe es ihm abgenommen. Mache ich auch heute noch - natürlich :-) So habe ich auch das anknurren und anbellen unterbunden.
    Manchmal half es auch, wenn ich ihn kurz in ein anderes Zimmer getan habe und die Türen zu machte. Da reicht schon 1 Minute, notfalls wiederholen.
    Unser Hund darf auch auf´s Sofa. Wenn Ihr das nicht wollt, müsst Ihr wirklich konsequent bleiben, auch wenn es schwer fällt.

    Das schaffst Du schon :-D


    LG

    Ylenja

    (12) 08.09.11 - 20:10

    Dein Hund strebt nach Macht und versucht die Weltherschafft an sich zu reißen! #augen

    Hallo peanut,

    vergiss mal die ganze Sache mit der Dominanz. Du hast einen Hund zuhause und nicht Brain die Labormaus!
    Ich habe einen Labrador und wir essen auch im Wohnzimmer. Oft liegt mein Hund dann hinter mir. Ihn interessiert unser Essen null. Geschnuppert wird (also Nase in die Luft), aber das wars auch.
    Ist doch logisch, dass der Kleine zu euch auf die Couch möchte. Schonmal was von Kontaktliegen gehört? Unserer kann immer auf die Couch (gut, unsere ist aus Leder und daher leicht zu reinigen).
    Was die Leine angeht. Entweder du bleibst bei jedem Ziehen stehen oder drehst dich vorsichtig in eine andere Richtung. Du sollst dies schon abrupt tun, aber ohne dem Kleinen weh zu tun. Er tut dies nicht um dich zu ärgern oder dich zu unterwerfen! Er tut das, weil es eben dort wo er hin will toll riecht und interessant ist. Er muss ja erst noch lernen, dass er auch ohne ziehen dahin gelangen kann.
    Warum übst du mit ihm nicht in einer ablenkungsfreien Umgebung. Da geht vieles leichter.

    Ich kann immer nicht so ganz nachvollziehen, wie viele hier gleich zu den rabiasten Mitteln raten. Und das bei einem Welpen.
    Und obwohl mein Hund auf die Couch darf und ich keine dieser Methoden anwenden musste, habe ich einen Hund auf den ich mich verlassen kann und er sich auf mich!
    Eine gute Mensch-Hund-Beziehung bekommst du, indem dein Hund Vertrauen in dich hat. Erst dann wird er deine Entscheidungen nicht mehr hinterfragen, da er weiß, dass er dir vertrauen kann!
    Und wie gesagt, ich habe einen Labrador! :-)

    Grüße annie

    • (13) 08.09.11 - 20:43

      was verstehst du unter rabiat?

      hast du dir angeschaut was ein älterer hund mit nem welpen macht, wenn er ihn in seine schranken verweisen will?
      der hebt garantiert nicht das pfötchen und macht einen auf bitte-bitte ;-)

      was hat die erziehungsgeschichte mit der rasse deines hundes zu tun?
      (ich hab jetzt auch ne labrador-hündin von fast 19 wochen, deshalb interessiert mich das noch mehr)

      gerade kleine hunde sind oftmals sehr schwer zu erziehen.(meine oma hatte nen pudel-mix - die konnte nix, aber wirklich gar nix #zitter)

      ich hatte vor unserer labbi-püppi 11 jahre einen rotti-staff-mix. noch dazu ein rüde. er hat einfacher kommandos erlernt, als meine lt. rassebeschreibung ach so lernwillige labbi-trine.
      bei ihm haben sitz und platz innerhalb weniger stunden gesessen. tja, madame hält von platz gar nichts. nur sitz klappt. pfötchen? naja, wenn sie lust hat.

      • (14) 09.09.11 - 10:24

        Hallo,

        ich bin kein Hund! Und auch ein Hund geht nicht agressiv oder grob vor, jedenfalls nicht aus Sicht der beiden Hunde.

        *ich hatte vor unserer labbi-püppi 11 jahre einen rotti-staff-mix. noch dazu ein rüde. er hat einfacher kommandos erlernt, als meine lt. rassebeschreibung ach so lernwillige labbi-trine.
        bei ihm haben sitz und platz innerhalb weniger stunden gesessen. tja, madame hält von platz gar nichts. nur sitz klappt. pfötchen? naja, wenn sie lust hat.*

        Warum ich die Rasse erwähne, beantwortest du dir mit diesem Abschnitt schon selbst. Und warum bitte, sollen kleine Hunde schwerer zu erziehen sein als große? Das ist nicht richtig!
        Wenn deine Labrador-Dame 19 Wochen alt ist, wünsch ich dir für die nächste Zeit noch viel Spaß! :-)
        Labradore (wobei man hier ja nochmal nach Show- und Arbeitslinie unterscheiden muss) sind sehr lernwillige Tiere! Warum sprichst du es deinder Hündin ab? Weil sie es nicht sofort so macht, wie du es haben willst. Dann hast du ihr Sitz und Platz noch nicht richtig vermittelt. Sie kann es noch nicht mit jeder Situation verknüpfen.
        Hast du einen aus der Show oder Arbeitslinie. Ich habe einen aus der Arbeitslinie. Dies sind tolle Tiere. Das Arbeiten macht mit ihnen sehr viel Spaß. Damit sie richtig lernen, brauchen sie dies aber jeden Tag.

        Gruß annie

        • (15) 10.09.11 - 16:10

          Das ist mein 4. Hund, ich denke das ich schon weiß,wie man Kommandos beibringt...
          Unterscheiden muss ich dabei gar nix, weil meine Hündin a) nicht vom Züchter ist und b) grundkommandos von jedem Hund beherrscht werden können, egal welche rasse oder zuchtlinie.
          Ich hab nur scheinbar ein etwas begriffstutziges Exemplar erwischt...

          Sehr viele kleinhundrassen sind recht eigensinnig, was die Erziehung erschwert. Und ja, Erfahrungswerte vorhanden.

          • (16) 11.09.11 - 15:00

            Hallo,

            warum holst du dir eine Rasse, von der du anscheinend keine Ahnung hast?
            Denn, auch wenn dein Hund nicht vom Züchter ist (ich hoffe, der hat wenigstens trotzdem darauf geachtet, dass die Hunde gesund sind!), so ist doch wichtig zu wissen, ob er der Show oder Arbeitslinie entstammt.
            Denn damit werden auch einige Verhaltensweisen erklärt.
            Showlinie - etwas gedrungener, muskulöser Körper. Eher breitere Exemplare. Nicht mehr für die Jagd, sondern eher für die Shows gedacht.
            Arbeitslinie - etwas höher, zwar muskolös aber schlank gebaut. Diese Hunde wollen noch arbeiten. (Was natürlich nicht heißt, dass die Showlinie nicht auch gern schwimmt und so).
            Ich hab mich aber auch etwas falsch ausgedrückt. Der Labrador ist ein Arbeitshund. Er möchte gern arbeiten. Was nicht unbedingt leicht lernfähig bedeutet. Er erfasst die Dinge schnell.
            Wenn du also einen Hund aus der Showlinie hast, wundert es mich nicht, dass sie die Dinge etwas "langsamer" angeht.
            Wir hatten große Unterschiede in der Hundeschule zwischen diesen beiden Unterarten.
            Lenchen war der ruhige Typ bei der selbst Platz etwas länger dauerte und meiner der Quirl, der alles sofort ausführte (nur die Ruhe fehlte halt manchmal).
            Du siehst, es ist schon wichtig, ob du den Unterschied kennst oder nicht.

            Und wenn du 10 Hunde hattest. Jedes Tier ist doch anders (wie du ja grad selbst merkst ;-)).
            Ich hatte vorher Terrier-Mixe. Ich muss zugeben, meiner kam mir dann auch langsam vor. Was aber nicht stimmt, jeder gibt sein eigenes Tempo vor.
            Also ich liebe die Rasse Labrador. Sie ist so schön vielseitig. Du hast ne schöne Sportskanone, aber abends auch ne absolute Knutschebacke. Ist eure auch so?


            Gruß annie

            • (17) 12.09.11 - 07:15

              Ob ich hundeeerfahren bin oder nicht, kann man nicht an der Rasse festmachen.
              Ich wollte damit lediglich sagen, das dies nicht erst mein 2. Hund ist, ich also kein blutiger Anfänger bin.

              Findest du es nicht ein wenig frech, mir zu sagen ich hätte keine Ahnung?
              Ich weiß was Arbeits- und Showlinie heißt! Die Eltern meiner Dame entsprechen dem Showtyp.
              Ich habe sie von jemandem, der
              a) Rassekatzen züchtet wie ich (wir züchten beide MIT Stammbaum!)
              b) eine Tierpension und Futterservice hat.

              Selbstverständlich ist der TA kein Fremder bei ihr. Meine Hündin habe ich geimpft und entwurmt (TA war am Abholtag dort gewesen) mit fast 13 Wochen geholt. Sie war die 1. die ausgezogen ist, war also nicht "übrig geblieben" und die Welpen also nicht wie man oft hört schon mit 6 Wochen abgegeben.

              Ich habe mir zwei Fachbücher speziell über Labbis geholt, darunter eines speziell für Dummyarbeit ab Welpenalter.

              Sie liebt Wasser und schleppt alles mögliche durch die Gegend.
              Das ändert aber alles nix daran, das sie die Grundkommandos langsamer lernt, als alle Hunde die ich bisher selbst hatte und denen ich es bei anderen Besitzern beigebracht hab.

              • (18) 13.09.11 - 16:56

                Nen bißchen frech ja, ich meins aber nie böse! :-)

                Ich meinte nicht, dass du mit der Kleinen nicht zum TA gehst, sondern lediglich, ob darauf geachtet wurde, dass die Eltern HD und ED-frei sind. Kann ja sonst ziemlich schlimm für die süßen enden!

                Meiner hat zurzeit seine Leidenschaft für Socken entdeckt. Egal wo er welche findet, sie müssen mit rumgeschleppt werden.
                Wir hatten das mit Lenchen auch, sie ist auch der Showtyp. Auch bei ihr ging alles etwas langsamer. Wenn deine auch der Showtyp ist, finde ich es nicht weiter schlimm. Und, wenn sie vielleicht auch noch so gemütlich ist.
                Meiner ist ein absoluter Quirl. Braucht immer Action. Arbeitslinie eben. Wobei ich aber auch sagen muss, hat er seine Beschäftigung bekommen und ist satt, knallt der sich auch liebendgern auf die Couch. (ja, meiner darf auf die Couch :-))

                Wir sollten Frieden schließen. Schließlich haben wir die gleichen tollen Hunde und können uns bestimmt das ein ums andere Mal gut austauschen! ;-)

                Gruß die annie

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