Allergietest beim Hund

    • (1) 12.09.11 - 21:31

      Wir sind heute beim Tierarzt gewesen zum Impfen und dort wurde ich gefragt was die Ohren von unserem Hnd machen.

      Unsere Hundedame (Labrador) hat ständig entzündete Ohren.
      Mal das eine, mal das andere Ohr. Sie sind dann verdreckt und stinken richtig. Es wird irgendwie immer schlimmer. Kaum ist das eine Ohr wieder ok, fängt einige Wochen später das andere Ohr an. Fast 1x im Monat hat sie beschwerden

      Da wir schon sooo oft deshalb beim Tierarzt gewesen sind wurde mir dort gezeigt wie ich selber die Ohren reinigen kann und hole nun nur noch die Tropfen beim TA raus. Diese helfen auch immer super und schnell.

      Nun reibt sich unser Hund ständig ihr Kinn an den Pfoten. Unter dem Kinn ist schon kaum noch Fell und die Haut ist richtig verhärtet. Nun hat unser TA dies auch zwischen den Beinen entdeckt. Sie leckt sich dort Nachts ständig. Höre sie manchmal schmatzen. Mir ist diese Veränderung aber noch gar nicht aufgefallen. Die Haut wirkt aber leicht grau und ist ganz hart.

      Da sie nun so oft was mit den Ohren hat und nun auch was mit der Haut rät uns unser TA zu einem Allergietest.
      Man kann grob auf Futter testen (ca 60 Euro) und auf Milben (60 Euro) oder ein großes Blutbild auf ganz bestimmt Dinge (200 Euro)
      Bei Gräsern und Milben lohnt es sich wohl nur wenn wir dann auch einmal im Monat zur Hypo kommen. Beim Futter, könnte man dann auf die Ernährung achten

      Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen das es daran liegt.
      Ich habe eher den Verdacht, dass es daran liegt weil mein Mann so oft im Ausland ist. Sie hängt sehr an ihm. Auch hat sich einiges verändert durch die Geburt von unserem Sohn. Obwohl wir wirklich viel versuchen mit einzubeziehen.

      Meint ihr es lohnt sie so ein Test? Dann nur Futter? Oder gleich der Große?
      Wir haben jetzt erstmal eine cortisonsalbe bekommen und ich soll sie damit 2x täglich einreiben (also die betreffenden Stellen). Vl kommt es ja gar nicht wieder wenn es einmal weg ist. Hat jemand schon mal so einen Test machen lassen?
      lg

      • (2) 13.09.11 - 08:26

        Hi,

        es kommt darauf an, wie es finanziell aussieht.

        Ich würde vor einem allergietest folgendes machen:

        1. Futter umstellen auf Huhn mit Reis (entweder selbst kosten oder Rinti sensible Naßfutter)

        Dann mal abwarten, ob es besser wird (ca. 2-3 Wochen). Cortisonsalbe weiter geben.

        Unsere Hunde reagieren alle vor allem auf Weizen im Trockenfutter. Seit wir Real Nature Trockenfutter geben (frei von klassischen Getreidearten) haben Spike und Sandy keine Probleme mehr. Unser alter Pancho hatte auch eine fürchterliche Futtermittelunverträglichkeit mit Juckreiz bis zum blutig kratzen - ihm hat NUR Rinti sensible Huhn mit Reis geholfen. Damit war er aber dann dauerhaft beschwerdefrei.

        Außerdem reagierte er später auf Grasmilben - da half ihm Ceterizin.

        Hyposensibilisierung mag ich nicht - meinen Mann hat das ins KH gebracht.

        Ein großes Blutbild macht dann Sinn, wenn du die Allergene eingrenzen kannst. Solltet ihr einen Allergietest machen wollen - dann auf Futter und Milben.

        Hmmm... die ganzen Umstellung können natürlich dazu beitragen, aber ich glaube das nicht so richtig.

        Alles Gute
        Kim

        • Hat man den Verdacht auf Weizenallergie, muss man aber wiederum aufpassen, dass die Teile des Huhns nicht gefüttert werden, die mit Weizen in Berührung gekommen sein könnten. Sonst macht das ganze keinen Sinn.

          • Hi,

            #kratz ich versteh Dich nicht....:-(

            Wenn ich Huhn koche und das Fleisch abpuhle, dann ist das mit Weizen nicht in Berührung gekommen... Oder meinst Du was ganz anderes?

            Gruß
            Kim

            • Hi Kim,
              es betrifft die Teile des Huhns, mit denen es den Weizen zu sich genommen (und verdaut hat). Da können immer noch Spuren von Weizen dran sein. So nimmt der Hund dann trotz der Umstellung Weizen zu sich und man wundert sich, weshalb es nicht hilft.

              Wenn Du es genauer wissen möchtest, muss ich meine Mutter fragen, was sie alles NICHT füttern darf. Soll ich?

              LG Rastamanattila

              • Hi,

                Danke - jetzt verstehe ich das ;-). Aber Innereien bekommen unsere Hunde sowieso nicht. Dafür gerne mal Pferdefleisch, Strauß etc.

                Bei uns hat es geholfen darauf zu achten, dass im Futter kein Weiszen, Gerste etc ist - aber wie so oft bei Allergien ist das bei jedem unterschiedlich stark ausgeprägt.

                LG
                Kim

      Hallo,

      unser Hund (Französische Bulldogge/Mops) ist auch ein Allergiker (reagiert auf Rind, Lamm, Schwein, Mais, Hafer und Mückenstiche). Spezial Futter für Allergiker (von Vet Concept) hat bei uns nichts gebracht, Rinti Sensible haben wir auch versucht- er hat sich trotzdem weitergekratzt.

      Seit 5 Tage barfen wir (Empfehlung unser Hauttierarzt) es ist minimal besser geworden, er meinte aber auch dass wir Pferdefleisch mindestens 8 Wochen füttern müssen und erst dann objektiv beurteilen können ob die Symptome weg sind. Salbe bekommt unser Hund keine, laut TArzt kann die Salbe das Ergebnis beeinflussen.

      Zum Allergie Test:
      Ich weiß natürlich nicht wie dein TA das mit dem testen gemeint hat aber bei unser Hund wurden nur 2 Tests gemacht: Blutuntersuchung auf Nahrungsmittelallergie (knapp 100 Euro) und Intradermaler Allergietest (48 Allergene, beinhaltet Milben, Gräser usw., hat ca. 250 Euro gekostet und wird unter eine leichte Narkose gemacht).
      Falls du in der Nähe wohnst, ich kann dir der Hautarzt nur empfehlen:
      http://www.osthold.com/

      Schau das Video an da wird das mit dem Intradermaler Allergietest gezeigt.


      LG Isa mit Mickey#hund

      Also meine Mutter hat auch einen Hund mit Allergie. Sie ist Dauergast beim Tierarzt gewesen, weil eben die Beschwerden ständig auftraten, wie sie euer Hund auch hat.

      Naja irgendwann dachte sie, dass es das nicht sein kann und setzte sich mit dem Thema Allergien auseinander. Von Homöopathie hat sie nie besonders viel gehalten, aber als alles nichts mehr half, hat sie doch dort den Test machen lassen.

      Jetzt ist sie total begeistert, denn sie weiß jetzt, was sie dem Hund alles nicht geben darf. Seit dem ist auch Ruhe mit den Ohren.

      Sie hat dafür das geld für den Test investiert (so ca. 60 Euro) und noch ein Mittelchen Ferrum Phosphoricum in irgendeiner Potenz, die ich grade nicht weiß (glaube um die 20 Euro). Mehr kam an Kosten nicht zusammen.

      Es lohnt sich auf alle Fälle, denn dann kannst Du das alles selber regeln, was Du füttern kannst und was nicht.

      Zum Tierarzt musste sie dann deswegen nie mehr.
      Der Test wurde übrigens nur mit einer Speichelprobe gemacht.
      LG Rastamanattila

      P.S. ich hatte auch auf Stress getippt, aber das hatte sich mit der Futterumstellung erledigt, das wars wirklich nicht.

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