ich verzweifel...meine Katze macht überall hin

    • (1) 22.09.11 - 13:52

      kurze Vorgeschichte:
      Katze aus miesesten Verhältnissen,total verstört,sass 2 Monate nur hinter dem Sofa:
      (das war vor 1 Jahr)
      Heute: Katze total anhänglich,sehr verschmust,sucht imer Nähe,hat viel menschlichen Kontakt: Aber sie hasst unseren Kater.
      Der Kater ist kastriert ,1 Jahr alt.
      Und ständig attakiert er sie,aufs Übelste.
      Was ich hier schon an Katzenhaarbergen weggemacht habe...daraus könnt ich eine ganze Kollektion Winterpullis stricken #kratz

      Und seit ca 1 Monat geht es hier ab dass ich echt nur noch das Bedürfnis habe beide rauszuschmeissen (er ist eh schon Freigänger,sie will nicht)
      Und Madame macht überall hin.Meine Maschine läuft im Dauerlauf,sie macht immer auf mein Bett.Immer.Neue Matratze,stinkt nach Katzenpisse.Ich könnt brechen.
      Ich versuche schon immer sie aus meinem Schlafzimmer auszusperren,aber sie schafft es dennoch dauernd reinzurutschen.Und -zack ist das Bett nass.:-[
      Jeden tag findet sie wieder was wo sie draufmacht.Ich wasche täglich Bettdecken,Teppiche...
      Mal ganz abgesehen von den teppichen...2 hab ich jetzt rausgeschmissen.Ich bin echt so sauer.
      Was? was will sie mir sagen? Hey schmeiss den Dreckskater raus,ich will hier alleine wohnen? Blöde Kuh,du kuschelst zuwenig mit mir? ich pinkel dir so lange in dein bett bis es mein Zimmer ist?
      wie bekomm ich diesen Geruch wieder weg?
      Sie hat ein eigenes Katzenklo,hat jede Menge Aufmerksamtkeit.
      seit einer Woche kotet sie auch ein,immer auf den Teppich.Ich kann und will udn mag nimmer.
      was soll ich bloss machen damit bei uns Ruhe einkehrt?

      tina

      • Hallo Tina,

        leider kann ich dir nicht helfen, denn ich habe das Problem auch.:-[
        Ich schliesse mich deinem Hilferuf an.

        Meine Vorgeschiche ist :
        2 Katzen, aus dem Tierheim leben schon 5 Jahre mit uns.
        Beiden fühlen sich eindeutig wohl bei und ( die Problemkatze räckelt sich gerade auf dem Sofa )

        Seit einigen Jahren schiesst Katze neben das Katzenklo, ergo 2 Katzenklo gekauft. Kein Unterschied.
        Egal ob frisch geputz oder nicht.
        Dann mal Haube abgenommen, katze hat beim Pinkeln nicht mehr getroffen und alles ging daneben. Ebenso wenn wir die Klappe weglassen.

        Jetzt hatten wir uns damit abgefunden, weil Katzenklo im Keller steht. Hatte nie Probleme da runterzugehen ( wohnen in einem Reihenhaus)

        Jetzt bin ich schwanger ( 35SSW ) und jetzt macht Katze in Badezimmer.
        Kot in die eine Ecke und Urin in die andere.

        Ich kann nicht mehr. Wenn das so weitergeht, dann geb ich die Katze ab, denn ich will nicht das sie ins Kinderzimmer macht und auch nicht meine Kinder später nicht krabbeln lassen und weil die Katze überall hinmacht.

        Ich bin grad so sauer auf meine Katze.:-[

        Ich hoffe uns kann irgendjemand helfen
        LG
        denver



        Hallo!

        Ich hatte auch zeitweise einen Pipi-Kater, der sich zum Glück nur am Fußboden "ausgelassen" hat - hat aber auch gemüffelt, weil es in die Fliesenfugen eingezogen ist - , von daher kann ich gut verstehen, dass die Pinkelei dich nervt.

        Ich glaube, deine Katze wird vom dem Kater terrorisiert und ruft auf diese Weise ganz verzweifelt um Hilfe. :-(

        Als erste Maßnahme würde ich ein weiteres Klo aufstellen. Vielleicht bietest du verschiedene Varianten an, mal mit Haube, mal ohne. Vielleicht fühlt sie sich im Klo nicht sicher, weil der Kater ihr dort auflauern kann?
        Bei meiner "Stresszicke" hab ich gute Erfahrungen mit Zylkene gemacht. Sie ist damit sehr viel entspannter geworden. Allerdings ging es bei uns "nur" um Knurren und Fauchen und keine Übergriffe mit Haarbüschelweitflug.

        Es klingt bei euch aber eher danach, dass es besser wäre, die Tiere zu trennen. Versetz dich mal in die Lage deiner Katze. Möchtest du mit jemandem in einer Wohnung leben, der dich dauernd attackiert?
        Du hast beiden Tieren gegenüber Verantwortung übernommen, und das bedeutet nicht, dass du beide Tiere auf Biegen und Brechen behalten musst, sondern im schlimmsten Fall halt einer der Katzen ein passenderes Zuhause suchen musst. Ich weiss selber, wie schwer so eine Entscheidung ist.. ich musste selber mal einen Kater abgeben, weil er den anderen Kater sonst in Stücke gerissen hätte. Zu mir war das Tier superlieb..

        Den Pipigeruch kannst du mit Geruchsentferner-Spray aus der Zoohandlung entfernen (hat bei mir gut geklappt, eventuell musst du mehrmals sprühen). Myrteöl aus der Apotheke soll auch super sein, hab ich allerdings nie ausprobiert. Febreze oder so kannst du vergessen, der Pipigeruch ist trotzdem noch für die Katze wahrnehmbar und sie wird wieder dort hinmachen.

        Langes Gelaber, kurzer Sinn ;-)
        Bei weiteren Fragen stehe ich gern zur Verfügung!

        LG und alles Gute für euch
        Granouia

        Häufig machen Katzen sowas aus Protest.Unsere große (16 Jahre) hat das immer mal nach Umzügen gemacht, auch wenn sie Freigänger ist.Zum Glück aber immer nur an eine bestimmte Stelle.Da kann man meiner Erfahrung nach gar nichts machen, nur überlegen was der Katze grad nicht passt.

      • Hallo Tina,

        wenn es nicht mehr geht, dann geht es einfach nicht mehr. Dummer Satz, aber so ist es nun mal.

        Ich hatte auch einen Kater, der mich beinahe in den Wahnsinn trieb. Als wir ihn bekamen, war er 18 Monate alt, kastriert und angeblich stubenrein. Wir waren die dritte Familie bei denen er unterkam. Seine erste Familie ließ sich scheiden, bei der Nächsten war der Junge "angeblich" allergisch auf Katzenhaare. Wie sich später herausstellte, hatten alle mit dem Pinkelproblem zu kämpfen.

        Anfangs lief alles ohne Probleme. Er ging auf sein Katzenklo, hatte Freigang und war ein verschmustest Kerlchen (und hatte von uns allen die volle Aufmerksamkeit). Doch die Freude über den neuen Mitbewohner hielt nicht lange. Er pinkelte auf die Spielsachen meiner Tochter, ein Sofa durften wir zu Mülldeponie bringen. Der Kater war an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Er sprang aufs Sofa, schaute mich an und pinkelte:-[ Er ging auf die Fensterbank und erledigte sein großes Geschäft in den Blumentöpfen (fragt mich bitte nicht, wie er das schaffen konnte). Das Katzenklo benutzte er kaum, meistens pinkelte daneben auf die Zementsäcke #aerger
        Nach sechs Monaten hatte ich ein Haus, für das ich mich richtig schämte. Schon beim Öffnen der Haustür kam einem der Uringeruch entgegen. Da halfen auch keine Haushaltsreiniger mehr.
        Die anfängliche Zuneigung zu dem Kerlchen verwandelte sich immer mehr in Abneigung. Ich bemühte mich trotzdem weiter um ihn und was tat er? Er begann zu kratzen, beißen und pinkelte alles voll. Mein Haus war ein Katzenklo, seins! Der Höhepunkt war dann erreicht, als ich ihn aus dem Haus warf. Er durfte nicht mehr rein. Nach zwei Wochen gelang es ihm jedoch, sich reinzuschleichen. Er ging nach oben, pinkelte und kotete ein Zimmer voll, um dann in den Keller zu verschwinden und dort weiter zu wüten. Bei dem Versuch, ihn einzufangen, biss und kratzte er mich. Damit hatte er sein Ende in meinem Haushalt besiegelt.
        Ich habe ihn zusammen mit meiner Tochter ins Tierheim gebracht. 20 Euro durfte ich zahlen (das tat ich gerne) und mir einen bösen Blick einhandeln, weil ich das "arme" Tier fortgab. An mein Leiden dachte da wohl keiner.
        Es tat mir leid für den Kater und die Entscheidung war auch nicht leicht gewesen, aber es ging einfach nicht mehr. Wäre er weiter bei uns geblieben, ich hätte für nichts mehr garantiert. Später erzählte ich das dem Tierarzt und der meinte, der Kater wäre verhaltensgestört gewesen.
        Es lag also nicht an mangelnder Zuneigung oder Aufmerksamkeit. Der lebte hier wie die Made im Speck. Auch wenn es hart klingt, es lag an ihm!

        Die Entscheidung, wie es weiter gehen soll, musst Du ganz alleine treffen. Vielleicht sprichst Du mit Deinem Tierarzt oder einem Tierpsychologen (habe ich auch getan, aber die sagte das gleiche wie der Tierarzt). Auch wenn mich einige Katzenfreunde jetzt hassen werden, aber denke bitte zuerst an Dich und wie Du Dich dabei fühlst. Die Katzen können jederzeit nach draußen, also raus aus der Situation. Aber Du bist darin gefangen, abhängig von ihren "Launen."

        Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft.

        LG
        dudeline

        Hallo Tina!

        Naja... die Katze siganlisiert ja eigentlich eindeutig, dass es Ihr bei Euch nicht gefällt - wegen des Katers! Ich denke, in diesem Fall müsste bei uns einer gehen.... :-( So schwer wie es einem auch fällt!

        Wir haben insgesamt drei Katzen und seit unserem Umzug in unser Haus fängt unsere "Omi" (16 Jahre) an, vor die Arbeitszimmertür meines Mannes zu pinkeln, manchmal auch vor die Tür zum Windfang. Wir sind sicher, dass es mit dem Umzug zusammenhängt aber ich habe sie dennoch beim Tierarzt durchchecken lassen und körperlich ist sie ok. Er hat mir jetzt Tabletten mitgegeben (Clomicalm), das sind Antidepressiva für Hunde bzw. Katzen. Seitdem sie die Tabletten bekommt, ist bei uns Ruhe! #schwitz#pro

        Hast Du es bei Euch mal mit Feliway probiert? Gerade bei Mißstimmung zwischen den Tieren soll das Zeug ja gut helfen! Wäre nen Versuch wert, wenn man nicht gleich schwere Geschütze auffahren will bzw. nen neues Heim für einen der Beiden suchen möchte...

        LG und toitoitoi für eine baldige Besserung,
        Steffi

      • Wir hatten das Problem auch mit unserem Kater.
        Das Problem war nicht seine Schwester sondern er hat sich hier nicht mehr wohlgefühlt.
        Vielleicht hatten wir zuwenig Zeit für ihn als das erste Baby kam, vielleicht war es was anderes.
        Die Katze hat sich auch nicht mehr wohlgefühlt, sie liebten uns und schmusten mit uns aber sie magerte ab.
        Geholfen hat uns allen nur die Katzen wegzugeben, wir haben einen guten Platz gesucht und ich hab gleich gesagt dass mir keine Tiere mehr ins Haus kommen.
        Wir haben Kontakt zu demjenigen der die beiden, die wir weil sie seit ihrer Geburt nicht getrennt waren nur zusammen und mt Schutzvertrag vermittelt haben, genommen hat und die Katze hat zugenommen der Kater pinkelt nicht mehr.
        Wir haben alles versucht: kastrieren sowieso, Fellway Stecker, die Pinkelstellen mit Essig abreiben, drei Klos offen, mit Haube und eines mit Türe, jeden Tag die Klos komplett sauber gemacht und viermal die Woche sogar komplett ausgewaschen, tierärztliche Abklärung ob was mit der Blase ist.

        Bei dir wirds der Kater sein, er terrorisiert sie und sie hat Angst und zeigt das so.
        Bestrafen wäre da sowieso falsch denn sie versucht dich nur darauf aufmerksam zu machen dass sie Angst vor dem Kater hat.
        Das wird auf Dauer nichts mit den beiden zusammen.

        Aus eigener Erfahrung sage ich dir das die Katze das nicht macht um dich zu ärgern.

        Sie kann nicht reden, also sagt sie dir indem sie auf dein Bett pinkelt, dass etwas nicht stimmt.

        Ich habe zwei Katzen und die fangen an irgendwo hinzupinkeln wenn sie krank werden oder krank sind.
        Lass doch deine Katze mal durch checken beim TA.

        Wenn da alles stimmt, wird es wahrscheinlich an dem Kater liegen und du solltest vielleicht überlegen einen von beiden in liebevolle Hände abzugeben.

        Ich wünsche die alles Gute. lg.

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