Frage zu Hundekauf

    • (1) 22.09.11 - 21:27

      Hallo ihr Lieben,

      wir sind noch immer am überlegen, ob wir uns einen Hund kaufen. Mein Mann ist davon noch nicht ganz überzeugt, aber die Entscheidung soll ja auch nicht gleich heute oder morgen fallen. Ich finde Havaneser sehr interessant und hatte heute ein Gespräch mit einem Mann, der 2 Havaneser hat. Diese will er uU abgeben, weil er uns seine Familie es nicht mehr schaffen, den Hunden zeitlich gerecht zu werden. Die beiden (ein Pärchen) sind 4 und 7 Jahre alt. Für uns wäre es der erste Hund und wir dachten eigentlich an einen jungen Hund. Gibt es etwas, das eurer Meinung nach gegen einen schon älteren Hund spricht? Wie sind eure Erfahrungen?

      LG Katja

      • < Gibt es etwas, das eurer Meinung nach gegen einen schon älteren Hund spricht? >

        Nö, so generell nicht!

        Hat halt alles Vor- und Nachteile!

        LG

        Meiner Meinung nach sind gerde die älteren Hunde prima geeignet, um einen Hundeanfänger das 1 x 1 des Hundelebens beizubringen.

        Sie sind nicht mehr in der Pöbel und Trotzphase.

        Sie sind schon stubenrein.

        Sie kennen (meistens) die wichtigsten Grundkommandos.

        Sie sind gelassener.

        Also von mir gibt es ein klares #pro für ältere Hunde!



        LG


        Guten morgen,

        ich habe mich bewusst für zwei ältere Hunde von unterschiedlichen Tierschutzorgas entschieden, 8 und 6 Jahre alt, zum einen aus den von minimoeller genannten gründen #pro und zum anderen, weil es ältere Hunde schon schwieriger haben adoptiert zu werden.

        Für mich und meine Lebensumstände genau die passende Konstellation.

        Bei der Auswahl eines Hundes steht bei mir, nach dem #verliebt, wie kann ich dem Tier gerecht werden.

        Das hier wäre wieder für mich so ein Kandidat
        http://vivalahund.de/unsere-hunde/dandy

        tierliebe Grüße coonic

      • Schau mal in meiner Visitenkarte bei den Fotos. Wir haben einen Havaneser Welpen seit 4 Wochen im Haus. Er ist jetzt 18 Wochen, haben ihn also relativ spät übernommen. Normalerweise werden sie so mit 10 Wochen abgegeben, weil man sie da noch besser prägen kann. Ist natürlich auch anstrengender. ;-)

        Er ist auch unser erster Hund. Ein paar Sachen hätte ich mir leichter vorgestellt, er kann nämlich ein kleiner Dickkopf und Frechdachs sein, aber deshalb gehen wir auch zur Hundeschule.

        Aber wie haben auch schon ziemlich viel gelacht. Außerdem ist unser ein totaler Schmuser.

        Man weiß halt nie wie so ein Welpe vom Charakter her ist. Bei einem älteren Hund kann man das schon etwas einschätzen.

        Es ist aber schön zu sehen, wie unser Schnuffel nun Fortschritte macht. Und man muß schon sagen, die Kleinen sind in diesem Alter unheimlich süß, aber gerade jetzt muß man konsequent sein. ;-)

        Hergeben würden wir ihn aber nie mehr. Unsere Familien und meine Kollegen waren erst skeptisch, aber der Kleine hat sie alle total um den Finger gewickelt und holt sich täglich auch beim meinen Kollegen seine Streicheleinheiten ab. ;-)

        Er war schon relativ stubenrein als wir ihn abgeholt haben (da habe ich von anderen Havi Besitzern schon ganz andere Stories gehört) und hält nachts seine 7-8h Stunden durch bzw. er zeigt tagsüber durch intensives Schnuppern, daß er mal muß.

        Das ist aber nicht bei allen Hunden so, und da kann es mit einem Welpen sehr stressig werden, weil man z.B. auch Nachts raus muß und ihn ständig im Auge haben muß.

        Kleinhunde wie Havis, sind da manchmal auch Spätzünder.

        Wie wollt Ihr das tagsüber machen? So ein kleiner Kerl muß auch erst lernen Alleine zu sein oder könnt Ihr ihn mit auf Arbeit nehmen oder ist immer jemand zu Hause? Wir üben das zwar auch schon immer mal wieder, aber mehr als 5-10 Minuten geht noch nicht.

        Du hast halt dann immer einen Schatten, der dir hinterherschleicht.

        Wir können beide von zu Hause arbeiten oder den Hund mit ins Büro nehmen und uns die Arbeitszeiten relativ einteilen. Unser Schnuffel schläft sehr viel und legt sich im Büro einfach unter meinen Schreibtisch, wenn er merkt, daß ich nicht mit ihm Spielen kann. Zwischendurch mache ich aber immer wieder Pausen.

        Mehr Dreck bekommst du natürlich auch, weil im langen Fell halt Sand usw. wunderbar hängen bleibt. Besonders wenn es vorher immer die Wiesen geht, die morgens immer nass sind. Uns stört das nicht so. Ich sauge dann halt mal öfter.

        Bei Havis bitte auch an die Fellpflege denken. Diese Rasse hat keinen Fellwechsel, aber man muß von Klein auf das Bürsten üben. Babyfell geht noch super easy, aber wenn sie das Übergangsfell bekommen, muß man sehr dran sein. Später wird es dann wieder besser.

        Aber das stillhalten muß der kleine auch erst Lernen, genauso wie an der Leine laufen usw.

        Kann dir dieses Forum empfehlen:

        http://havaneserhunde.hunde4um.com/

        Da findest du eigentlich auf alle Fragen rund zum Thema Havaneser Antworten.

        In unserer Situation würde ich mich wahrscheinlich wieder für einen Welpen entscheiden. Ich habe in diese Zeit schon ziemlich viel gelernt. Wenn man will und die Zeit hat geht das schon.

        Aber für einen Welpen muß mal halt selber erstmal viel mehr zurückstecken und noch mehr Zeit investieren, als bei einem erwachsenem Hund.

        Da müßt Ihr gründlich eure Familie und den Tagesablauf durchdenken.

        Ansonsten kann ich dir so einen Havi echt nur ans Herz legen. Einfach tollen Hunde.

        Wenn du Fragen hast, kannst du dich auch gern per PN melden.

        • Huhu,

          vielen Dank für deine ausführliche Antwort :-)

          Bei uns ist es arbeitstechnisch leider nicht so machbar wie bei euch. Ich arbeite halbtags und bin um spätestens 14 Uhr wieder daheim, mein Mann arbeitet Vollzeit. Alleine aus diesem Grund, wäre ein Welpe glaube ich nicht so gut für uns, aber vielleicht einer, der trotzdem noch jung ist. Bei den beiden, von denen ich geschrieben habe, wäre an sich natürlich nichts mehr zu machen. Also ich hoffe du verstehst wie ich das meine. Die sind "fertig", nicht mehr mit Stubenreinheit beibringen, erziehen usw. Wie wir uns entscheiden weiss ich noch nicht, aber ich finde die Rasse Havaneser einfach toll #verliebt Und meine Jungs (fast 4 und fast 6) wünschen sich sehr einen Hund. Mein Großer schon seit fast 2 Jahren. Jetzt heisst es nur noch den Papa zu überreden :-p Lucas, mein Großer meinte gestern "Mama, eigentlich brauchen wir den Papa gar nicht mehr fragen. Wir sind ja 3 gegen 1" #rofl

          Aber vielleicht werde ich auf dich bei Gelegenheit nochmal zurück kommen.

          LG Katja

          • Hatte Dir ja schon per PN geschrieben, daß es bei einem 2 jährigen, der aus seinem gewohnten Umfeld rausgerissen wird, weil der Vorbesitzer ihn abgeben muß auch zu Trennungsschmerz kommen kann.
            Damit verbunden muß daß alleine sein wieder eingeübt werden, wie mit einem Welpen auch. Er muß ja erstmal vertrauen, daß er nicht wieder verlassen wird und euch trauen kann. Kann auch zu Protest Stubenunreinheit kommen.
            KANN, muß aber nicht.
            Will damit nur zu bedenken geben, daß es sich auch um enormen Stress für das Tier handelt. Und gerade Havis sind sehr anhänglich...

      Wir haben vor 3 Jahren einen älteren Hund übernommen.
      Letzte Woche ist sie 11 geworden.

      Ja sie hat ihre "Macken", dennoch mögen wir sie wie sie ist.
      Wir bedauern manchmal sehr das sie nicht sprechen kann, denn dann könnte sie uns erzählen was ihr alles passiert ist.

      Alles in allem kann ich aber sagen das sie sich scheinbar sehr wohl fühlt bei uns.
      Sie ist richtig aufgeblüht, man könnte meinen sie ist noch ganz jung (die meisten können auch nicht glauben das sie schon 11 ist).

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