9 Monate alter Amstaff (wie richtig Erziehen?)

    • (1) 25.09.11 - 16:38

      Hallo liebe Urbianer,


      vor 1ner Woche haben mein Freund und ich einen 9 monate alten Amstaff von einer Familie übernommen die ihn weggeben wollte.

      Laut Vorbesitzer würde der Hund schon alles können (Sitz, Platz etc.) was er aber bei uns nur macht wenn man es ihm mehrmals sagt. Außerdem schnappt er hin und wieder nach meinem Freund wenn er ihn streicheln möchte (hauptsächlich wenn er ihn vorne Richtung Maul anfasst)

      So nun zu meinem Hauptproblem, mein Freund hatte wohl schon 2 Hunde dieser Rasse und meint nun der Hund darf nur 1ne Bezugsperson haben und diese solle er werden (damit habe ich kein Problem) mich und meine Tochter würde dann auch so akzpetieren. Seid 2 Tagen hört der Hund aber eher vermehrt auf mich und mein Freund ist total sauer auf mich :-( vorallem weil ich mir keinerlei Schuld bewusst bin. Ich gehe nur anders mit Odin um als er (er "dominiert ihn, gibt ihn kleinere Schläge oder zerrt richtig dolle an der Leine) ich schmuse halt zuhause viel mit ihm und wenn ich frühs alleine mit ihm laufe dann habe lobe ich ihn viel und versuche Fehlverhalten zu ignorieren oder sage laut "Nein" wenn er etwas nicht soll.

      Heute mittag z.B. wollte er auch nach mir schnappen ich hab "Nein" gesagt und habe mich umgedreht und ihn ignoriert, denn wenn mein Freund ihm dann mit der Hand auf sein Maul haut dann will er erst recht schnappen #schmoll
      Leider will mein Freund nicht auf mich hören und meint der Hund braucht ein "strenge Erziehung und eine harte Hand"

      Außerdem denke ich, er muss sich doch auch erst an uns gewöhnen, was auch seine Zeit braucht immerhin wurde er in den letzten Wochen viel herrum gerreicht da ihn wie gesagt die Besitzer weggeben wollten.

      Wie wird diese Rasse denn nun richtig erzogen? Da ich von vielen Seiten gehört habe das solche Hund eine harte Hand brauchen.

      Liebe Grüße Lycansha

      (P.s: Odin ist ein wirklich toller Hund #verliebt sehr verschmust und auch sehr lieb zu meiner Tochter)

      • (2) 25.09.11 - 18:18

        Herzlichen Glückwunsch ! Dein Freund ist ein Vollpfosten ohne jegliche Ahnung von Hunden !

        Wo genau sind den die beiden andren Hunde abgeblieben ? So alt seit ihr ja noch nicht und so ein Hund wird locker 10- 15 Jahre alt ?
        Es kann nicht eventuell sein das es Probleme mit den Hunden gab ? Vermutlich von Deinem Freund verursacht ?

        Jeder Hund braucht konsequente Führung und keinen Idioten der an ihm rumzerrt und vollkommen sinnfrei auf ihm rumschlägt.
        Ich lege Deinem Freund Cesar Milan ans Herz dort kann er sich mal anhören was einen guten Hundeführer aus macht und wieso! (Ps ich sehe auch viele Sachen kritisch die er macht aber um zu lernen was ein Hundeführer ist passt er)

        Was soll den der Hund daraus lernen ?
        Ich schnappe, bekomme eine gescheuert also schnapp ich nochmal und es wird nicht mehr all zu lange dauern bis der Hund verstanden hat das er stärker ist als ihr !

        Ich rate Euch dringend !!! Sucht Euch einen Hundtrainer den ihr habt beide nicht die geringste Ahnung von Hunden und ihr habt einen Junghund der Schnappt.
        Noch könnt ihr das ganze in die richtigen Bahnen lenken aber ich werde den Teufel tun und hier Ferndiagnosen und Erziehungstipps geben ohne den Hund gesehen zu haben.
        Das ist in der Situation in der ihr seit viel zu gefährlich.

        Alles in allem scheinst Du mit Deinem ignorieren und nein grob auf dem richtigen Weg zu sein aber wie gesagt nur grob und ihr habt ein kleines Kind im Haushalt.

        Ich habe 10 Jahre lange mit einem bissigen Hund, Kind und Tageskindern friedlich zusammen gelebt das ist machbar ABER erst als der Hund gestorben ist habe ich gemerkt das ich die 10 Jahre quasi unter Dauerstrom gestanden habe und wie anstrengend die ganze Situation war.
        Als erstes für Dich ! Hund und Kind NIEMALS!!!! alleine lassen Du MUSST die beiden IMMER im Auge haben!
        Ja mein Rüde war toll zu meiner Tochter aber sie waren auch nie alleine die ganzen Jahre nicht.

        Wie gesagt da muss ein Hundetrainer her!
        Es stimmt auch nicht das der Hund nur eine Bezugsperson haben darf. Meist entwickelt es sich so das der Hund sich mehr an eine Person "hällt" bei uns bin das ich weil ich mehr zu Hause bin als mein Mann.
        Natürlich müssen unsre Hunde auch auf meinen Mann hören und ja selbstverständlich darf er sie auch auf den Platz schicken, mit ihnen gassi gehen oder was weis ich.


        LG dore

        • (3) 25.09.11 - 20:16

          Einen bissigen Hund würde ich garnicht mit meinen Kindern zusammen lassen, den ein Hund kann auch schnappen/beißen wenn du unmittelbar daneben stehst. Unverantwortlich wenn man so etwas von seinem Hund weiß.



        Würde mir der Hund nicht so furchtbar leid tun, weil klar ist, dass er über kurz oder lang in einem Tierheim versauert, würde ich eigentlich zur sofortigen Abgabe raten....

        Du hast völlig Recht mit dem Hundetrainer, ich würde aber zusätzlich darauf achten, einen auszuwählen, der dieser Rasse ohne Vorurteile gegenüber tritt und das dürfte gar nicht sooo einfach sein.

        Ich überlege gerade, ob jemand, der so einen Unsinn von sich gibt und in so jungen Jahren schon 2 Staffs hatte, bei der Anschaffung auch bedacht hat, dass es in (fast?) allen Bundesländern inzwischen strenge Auflagen für die Haltung von Staffordshire Terrieren gibt...

        Lg

        W

        (6) 26.09.11 - 13:42

        Sorry aber du bist SS und hast ein 2 jähriges Kind.

        Ich bin ja kein Fan von Worten wie Listenhund, aber in dem Zusammenhang hätte ich mir das 1000mal überlegt mir einen solchen Hund ins Haus zu holen.#gruebel

        Auch Kleine Hunde können schnappen oder beissen,aber wnen der es mal tut sind die Folgen gravierend.

        Ich würde sofort ein geignetes Zuhause für ihn suchen OHNE Kinder.

    (7) 25.09.11 - 18:21

    Hallo,
    solche Hunde brauchen keine harte Hand, aber auch keine zarte Hand, sondern eine konsequente + souveräne ;-)
    Ich lese in deiner VK, du bist schwanger und ihr habt ein 2 jähriges Kind! Unter diesen Bedingungen würde ich mir einen guten privaten Trainer ins Haus holen, der dich und deinen Partner einweist. Wichtig ist, dass ihr beide an einem Strang zieht, sonst ist der Hund verwirrt!
    So ein Hund braucht keine harte Hand, vor allen Dingen keine Schläge, sondern Konsequenz in der Erziehung und klare Regeln. Am Anfang dürfen die ruhig streng sein, d.h. es schadet ihm nicht, wenn er nicht auf das Sofa/ins Bett darf, aber dabei sein muss er! Zuviel schmusen würde ich auch nicht, sondern gutes Verhalten belohnen.

    LG Pechawa

    (8) 25.09.11 - 19:02

    OMG, Dein Freund hat echt null ahnung!
    Ihr holt eich eine "Kampfmaschine" im Haus und habt null Ahnung vom Umgang mit solch Hunden und deren Erziehung.

    Alleine schon das der hund zuschnappt heisst doch das ihr was falsch macht!
    Was passiert denn wenn der Hund dem Kind mal ins Gesicht schnappt?
    gibts dann auch ne Watschn und das wars?
    Und eine Bezugsperson? So ein Schwachsinn!

    Der Hund brauchte keine harte Hand, sondern eine gescheite Erziehung von Leuten die Ahnung haben - also nicht ungedingt von euch!
    Also ab zur Hundeschule, bzw. sucht einen Hundetrainer.

    (9) 25.09.11 - 20:13

    Der Hund (und das hat nichts mir der Rasse zu tun) wär keine Minute länger in der Nähe meiner Kinder!!!!! Von daher kann ich nur den Rat geben den Hund in KOMPETENTE Hände abzugeben.


    (10) 25.09.11 - 21:17

    dein freund schlägt den hund und wundert sich dann, wenn dieser nicht hört??? geht ja mal garnicht! egal, ob es nur leicht ist oder nicht! und dann auch noch auf die schnauze!!

    mal ne frage, schlägt er euer kind auch, wenn diese nicht hören zur erziehung??

    vor allem, wenn ich lese, dass es wohl auch noch ein kampfhund ist!

    tut mir leid, aber dafür hab ich kein verständnis! bin aber echt froh, dass du so gut mit dem hund umgehst!!! du scheinst soweit alles richtig zu machen. zumindest soweit ich es lese. ich sag auch lauthals nein bzw. ihren namen und sie hört auch dann auf.

    dein mann sollte die erziehung des hundes dir überlassen bzw. jemanden suchen, der davon ahnung hat!

    und da sagt er auch noch, er hat ahnung von hundeerziehung, weil er schon welche hatte?? na super!

    mach dir jetzt keinen vorwurf. aber finde es traurig und total unsinnig einen hund zu schlagen! einen hund kann man auch anders erziehen.

    und der hund sollte auch nicht mit der leine bestraft werden!!! denn dieser soll er ja auch vertrauen und an ihr gassi gehen und keine angst entwickeln!

    hoffe, es wird alles gut mit dem kleinen!

    • (11) 25.09.11 - 22:24

      < vor allem, wenn ich lese, dass es wohl auch noch ein kampfhund ist! >

      #klatsch

      "vor allem, wenn ich lese, dass es wohl auch noch ein kampfhund ist!"

      Der Hund war schon "berufstätig? Wo schreibt sie das den?


      " ich sag auch lauthals nein bzw. ihren namen und sie hört auch dann auf."

      Euer Hund ist schwerhörig? Dann arbeite doch mit Handzeichen, statt laut werden zu müssen.

      Gruß,

      W

      • >>ich sag auch lauthals nein bzw. ihren namen und sie hört auch dann auf."

        Euer Hund ist schwerhörig? Dann arbeite doch mit Handzeichen, statt laut werden zu müssen. <<

        so siehts aus

        • oh haha, lach mich echt tod über solche bekloppten kommentare!!!

          mit lauthals meine ich ganz bestimmt nicht, dass ich schreie!!!!! so was blödes, echt mal. hier kann man nicht mal kommentare reinschreiben, ohne doof angemacht zu werden! hauptsache ist, ihr macht alles richtig!

          • Dann google doch einfach mal, was das Wort bedeutet, bevor Du die Kommentare als bekloppt bezeichnest.

            Gruß,

            W

            sollte ich jemals alles richtig machen....stelle ich mich freiwillig als Musterexemplar in eine Museumsvitrine.

            Aber...warum soll ich jemanden anschreien der xmal besser hört als ich? Wo ich es schon unangenehm finde angeschrien zu werden.

Ohje.
Der arme Hund scheint vom Regen in die Traufe gekommen zu sein.
Dein Freund scheint keinerlei Ahnung zu haben und Du leider auch nicht.

Wie kommt man denn bitte auf die Idee, sich einen 9 Monate alten Staff-Rüden ungewisser Herkunft ins Haus zu holen, wenn man so "unerfahren" ist und ein Kleinkind im Haus hat?

Ich habe garantiert keine Vorbehalte gegen die Rasse, wir haben selbst seit fast 20 Jahren Staffs aber gerade mit Kind hätte ich niemals einen pubertierendes männliches Kraftpaket wie Euren Odin aufgenommen.

Die Theorie mit der einen Bezugsperson entspringt offensichtlich dem Ehrgeiz Deines Freundes, mit dem "gefährlichen" Hund irgendwas zu beweisen. Du mußt doch genau so mit ihm zurecht kommen, wie er und seine spezielle Bezugsperson sucht sich ein Hund ohnehin von allein, wie Ihr gerade feststellt.

Ich weiß gar nicht, was man Euch raten soll - auf jeden Fall sieh zu, dass Dein Freund aufhört, den Hund zu schlagen und so ruppig zu behandeln - das hat ein souveräner Rudelführer (vom den er meilenweit entfernt ist) nicht nötig. Außerdem sucht Euch noch HEUTE eine Hundeschule, die vorbehaltslos mit der Rasse arbeitet bzw. laßt Euch von einem der spezialisierten Vereine beraten. Ich habe Claudia Schürmann von der Bullterrier-Nothilfe in Bielefeld als sehr kompetente und nette Frau kennengelernt, als ich auf der Suche nach einem neuen Staff war. Ruf dort mal an, vieleicht kann sie Euch beraten.

Meiner Erfahrung nach sind Staffs keine wirklich "einfachen" Hunde in der Erziehung. Es sind extrem sensible Kraftpakete, die oft falsch eingeschätzt werden und zu harte und unfaire Behandlung ist absolutes Gift in der Erziehung genau so wie man keinen kräftigen halbstarken Rüden verpäppeln sollte.

Gruß,

W

(18) 26.09.11 - 08:27

Hallo,

Hunde werden im Schnitt 15 Jahre alt. Wie kann man da mit Anfang 20 schon zwei verschlissen haben #schock

Was ihr macht ist gefährlich. Keine Ahnung und einen Hund, der auf jeden Fall gefährlicher ist als ein Rehpinscher.

Gruß

  • (19) 26.09.11 - 13:55

    Wo steht geschrieben, dass ein America Staffortshire gefährlicher ist, als ein Rehpinscher?

    Dies ist ein Vorurteil, welches mal wieder belegt, dass "solche" Hunde grundsätzlich als bösartig eingestuft werden. Und auf Grund solcher Vorurteile legen sich Menschen mit minderem Selbstbewustsein und erhöhtem Geltungsbewusstsein oftmasl gerade soch eine Rasse zu, um das alles kompensieren zu können.

    Schade.

    • (20) 26.09.11 - 14:37

      Ein Rehpinscher wiegt 4 bis 6 kg - verteilt auf 25 bis 30 cm Körperhöhe.
      Ein American Staffordshire ist deutlich größer und schwerer.

      Der Hund der TE wird wohl bald Verhaltsauffälligkeiten zeigen.

      Vor wem habe ich wohl mehr Angst?

      Vor nem verhaltensauffälligen Hund in größe der Nachbars#katze oder vor einem halben Kalb?

      Ja, und warum eigentlich? #gruebel

      Weil so ein großer Hund womöglich viel größere Zähne hat???

      • (21) 26.09.11 - 17:02

        Ich finde diese Aussagen sehr gefährlich: vor welchem Hund habe ich wohl mehr Angst? Großer Kampfhund oder niedlicher Rehpinscher?

        Denn das ist der Nährboden für den ganzen Unverstand, der mit den niedlichen Minirassen veranstaltet wird. Nicht umsonst neigen die kleinen Rassen fast alle zum Größenwahnsinn. Warum? Weil sie häufig genauso katastrophal falsch erzogen werden, wie die Listenhunde. Nur eben ins andere Gegenteil.

        Das Ende ist aber immer gleich: ein gestörter Hund.

        • (22) 26.09.11 - 19:33

          Der einzige Unterschied ist, das solche kleinen Hunde meist weniger Schaden anrichten, wenn es zu einem Beißvorfall kommt.

          Ausbaden müssen es die Tiere und die verantwortungsvollen Halter und Liebhaber, denen es ja mittlerweile sogut wie unmöglich gemacht wird überhaupt Anlagenhunde zu halten.

          Zur TE bleibt nur zu sagen, das ich glaube das der Hund ansich woanders besser aufgehoben wäre, aber leider landen die Anlagehunde ja oft im Tierheim und versauern.

          Setz dich deinem Freund gegenüber durch, zum Wohle des Hundes und holt euch wirklich professionelle Hilfe mit Rassesachverstand.

          Caidori

    Sorry, ich hasse diese Vergleiche hinsichtlich der Beißkraft auch, ABER bei den genannten Rassen dürfte das Hand und Fuß haben.

    Ein Rehpinscher ist nicht nur entschieden kleiner als ein Staff, sondern eben auch ganz anders gebaut und bemuskelt.

    • Das würde aber im Gegenzug bedeuten: Kleiner Hund = Kleine Zähne, kleine Muskeln = wenig gefährlich. Und großer Hund = Große Zähne, große Muskeln = viel gefährlicher.

      Hundeerziehung wäre so schön einfach, wenn es nach dieser simplen Regel gehen würde. Aber leider sieht die Realität bekanntermaßen anders aus.

      Auch ein kleiner Hund wird bei verantwortungsloser Erziehung verkorkst und kann somit gefährlich werden. Ich unterscheide da nicht großartig, von wem ich gebissen werde - ob vom Rehpinscher oder vom sogenannten Kampfhund.

      • (25) 26.09.11 - 19:43

        "Ich unterscheide da nicht großartig, von wem ich gebissen werde - ob vom Rehpinscher oder vom sogenannten Kampfhund."

        Sobald dir ein Hund in der Wade hing, reden wir noch Mal drüber.

Top Diskussionen anzeigen