französische Bulldogge vs. Labrador, oder Goldi

    • (1) 28.09.11 - 09:00

      Hallo

      ich habe da mal eine Frage:

      Mein Mann möchte gern eine französische Bulldogge, wir (Kinder und ich) lieber einen Labrador, oder Goldi, wir haben schon 2 Hunde, einen Schäferhund-Schnautzer-Mix und einen Mops, nun zu meiner Frage:

      - welcher der Rassen ist eher für Familien mit Kind geeignet
      - welche Rasse ist leichter zu erziehen
      - wer hat sonst noch Ratschläge, die wir bei der Auswahl der Rasse benötigen könnten?

      würde mich freuen, wenn sich der ein oder andere meldet

      Ich weiß nur, dass mein Mann sich wirklich wahnsinnig gern eine franz. Bulldogge wünscht, ABER wir (Kinder und ich) würden uns auch sehr gern für einen Lappi, oder Goldi entscheiden.

      2 neue Mitbewohner kommen nicht infrage

      LG

      • (2) 28.09.11 - 10:01

        achso was ich vergessen habe, wir wohnen auf dem Land, also weit und breit Wiesen und Felder

        LG

        (3) 28.09.11 - 10:21

        hallo,

        goldi und labrador sind gut für familien, sind ja direkt familienhunde. franz. bulldogge kenn ich leider nicht. da hab ich keine ahnung.

        habt ihr euch schonmal so im internet auf hundeseiten belesen, wie der charakter ist und so?

        goldies lieben ja auch viel spaziergänge und freilauf und labis ja auch. da passt es gut, wenn ihr viel land drumherum habt.

        na ihr werdet euch schon einig.

        und vielleicht hat ja hier noch jemand den ein oder anderen tipp!

        ich selbst würde mich eher für goldi entscheiden.#winke

        • (4) 28.09.11 - 10:24

          Hallo

          danke für deine Antwort, dass ist ja das Problem, dass wir uns nicht so recht entscheiden können.

          Internetseiten haben wir schon durchforstet und das für und wieder der einzelnen Rassen abgewogen, aber irgendwie hält sich auch da die Waage.

          Schon schwer die Entscheidung, denn die soll ja auch auf Lebenszeit sein

          LG

          • Wichtig in dem Zusammenhang ist, was Ihr mit dem Hund vorhabt bzw. mit ihnen macht.

            Zum Mops paßt m. E. vom Bewegungsdrang und Belastbarkeit eher die Bulldogge aber wie ist denn Euer großer Hund drauf?

            Gruß,

            W

            • Der "große" Hund ist ein Welpe mit 5 Monaten und eine Schulterhöhe von knapp 50 cm. Er brauch den Auslauf über Wiesen und Felder, ABER das läuft auch der Mops mit, die jagen sich gegenseitig über die Felder, obwohl der Mops jetzt knapp 7 Jahre alt ist. Er ist das ganze Gegenteil, was man von einem Mops denkt, er ist andauernd unterwegs, sobald wir draußen sind, wird nur noch gelaufen, er legt sich nicht einfach in Rasen und pennt, dass macht er erst wieder, wenn er drinnen ist.

              Mit dem Schnautzer-Schäfer-Mix haben wir jetzt in der Hundeschule die Grundausbildung beendet und sind nun dabei, die Begleidhundeausbildung anzufangen, wo er, wenn alles klappt im März dann die Prüfung ablegen wird. Ich werde meine Theorieprüfung im Januar ablegen.

              LG

              • Dann habt Ihr großes Glück mit Eurem Mops, wenn er das Getobe bei jedem Wetter mitmacht und "überlebt".
                Unsere Franz. Bulldogge ist auch sehr sportlich und kann bei moderaten Temperaturen durchaus mit der halbstarken Am.-Staff-Hündin mithalten. Bei ungünstigem Wetter ist das aber vorbei...

                Ich hatte nie einen mit so nahestehenden Hund wie die kleine Französin aber ich glaube nicht, dass ich mir die Rasse nochmal antue und wenn, dann nur in Kombination mit Kumpel mit ähnlichem Körperbau und Belastungsgrenze.

                LG

      (8) 28.09.11 - 12:52

      Ich habe einen Labbi, der ist jetzt 16 Wochen alt und für mich mein Traumhund #verliebt
      Du hast ja Hundeerfahrung, weißt also, dass man nichts geschenkt bekommt ;-)
      Hunde, insbesondere Welpen machen viel Arbeit und da ist es im Prinzip egal, ob du dich für einen Labrador, oder eine franz. Bulldogge entscheidest! Bei beiden Hunden finde ich sehr wichtig, dass sie von wesensstarken Eltern abstammen, also keine Hinterhofzucht.
      Ich habe meinen Hund von einem VDH Züchter, wir waren vorher mehrmals dort, die Aufzucht war super, die Mutterhündin war klasse und genau so ist auch mein Junghund!
      Was die Erziehung betrifft, so musst du bei beiden konsequent sein und Regeln aufstellen, an die sich der Hund halten muss. Labradore gelten häufig als familienfreundlich und wenn man es richtig macht, ist das auch so. Sie brauchen aber auch sehr viel Auslastung, denn es sind Apportierhunde, die beschäftigt sein möchten und die machen viel kaputt, wenn sie die Beschäftigung nicht bekommen.
      Aber ich denke, bei franz. Bulldoggen ist es genau so. Ich finde diese Rasse auch klasse.
      An deiner Stelle würde ich überlegen: wer hat die beiden anderen Hunde ausgesucht? Wenn dein Mann da kein Mitspracherecht hatte, würde ich ihm wenigstens jetzt die Entscheidung überlassen. Oder Familierat einberufen und abstimmen!
      Wenn ich die Hunderassen hätte, die du hast, würde ich mich wahrscheinlich für die Bulldogge entscheiden, denn ich denke, eine franz. Bulldogge passt eher zu Schäfimix + Mops ;-)

      LG Pechawa

      • "Wenn ich die Hunderassen hätte, die du hast, würde ich mich wahrscheinlich für die Bulldogge entscheiden, denn ich denke, eine franz. Bulldogge passt eher zu Schäfimix + Mops "

        Warum?
        Nachdem ich gelesen habe, dass der große Mix noch ein Welpe ist und der Mops "schon" 7 Jahre alt, würde ich eher dem Großen einen gleichgesinnten Kumpel gönnen als eine Bulldogge dazu nehmen, die nicht unbedingt so sportlich sein muß wie der Mops.

        Gruß,

        W

        • (10) 28.09.11 - 15:50

          Na weil ich franz. Bulldoggen für etwas "schlauer" halte, als einen Labrador ;-) und ich mir vorstellen kann, dass 2 Riesenbabys (Welpe Labrador + Junghund Schäfimix) die beide spätreif sind, keine einfache Aufgabe ist!
          Die franz. Bulldogge wird dann wahrscheinlich schnell das Zepter in der Hand - äh Pfote halten und den beiden Älteren sagen, wo's lang geht.
          Evtl würde ich sogar eine Hündin empfehlen, die zu gegebener Zeit kastriert wird, bzw. kann man auch die Rüden kastrieren, sofern sie es noch nicht sind!

          LG Pechawa

          • Hast Du ne Ahnung, wie einen so ein kurzbeiniger Zwerg psychisch fertig machen kann :)

            Ich hab ja so ne eigenwillige Kombi aus Franz. Bulldogge, senilem Irish Setter und ner halbstarken Am. Staff.-Hündin momentan und mein Problem ist nicht, dass mir (außer der Lütten) jemand auf der Nase rumtanzt oder das Rudel mir entgleitet, sondern, dass die Kleine eben nicht bei jedem Wetter mithalten kann und das ist großer Mist.

            Wir waren vor 2 Wochen mit den beiden Weibern auf dem Flohmarkt und die Kleine hat fast kollabiert, während der Welpe noch 3 Runden trotz Hitze hätte drehen können...

            LG,

            W

    (12) 28.09.11 - 19:40

    So ganz spontan würd ich ja sagen: Gebt eurem Jungspund noch nen gutes halbes Jahr mit euch und dem Möppel, und überlegt dann noch einmal neu, welcher Hund besser für euch alle wäre. Und als erstes Auswahlkriterium dazu sollten der Zweck und eure Lebensbedingungen gelten, nicht die Optik.

    Wozu sich jetzt gleich wieder einen neuen Hund zumuten? Euer Schäfermix ist noch nicht einmal durch die Pubertät durch. Du weisst nicht, was da noch kommt.

    Was die Erziehbarkeit betrifft, kann ich dir nur sagen, das eine Französische Bulldogge das gesamte Hundewissen seiner Besitzer noch mal komplett auf die Probe stellt. Wenn du denkst, du kennst dich aus, zeigt dir ein Bully u.U., das dem nicht so ist. Hast du aber erst die passende Sprache für den Bully gefunden, ist er auch nicht schwerer zu erziehen, als der Goldie.
    Auch wenn sie optisch sehr ähnlich sind: Eine FB ist vom Wesen her KEIN Mops.

    Grüßchen, Ute

    • (13) 29.09.11 - 06:31

      "Was die Erziehbarkeit betrifft, kann ich dir nur sagen, das eine Französische Bulldogge das gesamte Hundewissen seiner Besitzer noch mal komplett auf die Probe stellt."

      Das druck ich mir glatt mal aus und halte es meinem lästernden Freund bei nächster Gelegenheit vor die Nase, wenn das kleine Aas mich mal wieder bis auf die Knochen bloßgestellt hat :)

      LG,

      W

(15) 11.11.11 - 21:32

Huhu,

vielleicht bin ich schon zu spät :), aber ich habe einen Bullyrüden und der ist absolut kindervernarrt und Familienhund. Als ich damals auf der Suche nach einem Hund war, hat mich mein Freund auch mehr überredet, ich wollte immer nen Labrador haben!
Na ja, lange Rede, kurzer Sinn, Bullys sollen ja super für Anfänger sein, da leicht erziehbar. Pustekuchen, ich habe selten so eine sture und bockige Hunderasse kennengelernt.

Generell solltet ihr mal schauen, dass Labi und Goldi schon in eine Kategorie fallen und der Bully nicht ganz so reinpasst. Hat eben nicht die Ausdauer, braucht immer Sommer sehr viel Schatten und Ruhephasen und liebt das Schlafen :) Aber das solltet ihr ja von eurem Mops kennen :D

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