Mann hasst unseren Hund!!!!

    • (1) 30.09.11 - 11:06

      Hallo

      Es geht um unseren Golden Retriever. Sie ist jetzt fast 9 Monate alt.
      Mein mann und ich havben uns letztes jahr so im Herbst geeinigt, dass wir uns im nächsten Frühjahr 2011 einen Goldi-Welpen holen, da ichs chon seit Jahren gerne einen Hund haben wollte und deise Rasse auch für die Familie..wir haben 2 Kinder...sehr ideal ist.
      Ok, im März dieses Jahres haben wir dann aus einer Zucht eine Hündin ausgesucht und vor allem ich und die große Tochter haben sichd darüber sehr gefreut.
      Aber kaum war der Welpe dannd a, hat sich mein Mann dafür nicht mal im geringsten interessiert. Das schlimmste aber kommt ja noch.
      NAch ein paar Wochen stell ich fest, dass sie meinem Mann total aus dem Weg geht und sich immer vor ihm versteckt.
      Hab ihn dann mal darauf angesprochen und was ich dann zu hören bekommen habe, hat mich schockiert!!
      Er hat mir gesagt, dass er diesen Hund hasst, ihm immer eine reinschlagen könnte....er sei ein "Fremdkörper" für ihn und bekommt jedesmal so einen Reiz ihr eine mitzugeben oder am Fell zu ziehen, wenn sie an ihm vorbeigeht :-[
      Seit damals hab ich immer richtig Angst um meine Süße, wenn ich mal schnell einkaufen fah und sie mit ihm alleine lass.
      Vor ein paar Tagen hat er mir gesagt: Wenn dir etwas an dem Hund liegt, dann gib ihn weg!
      Und er will mind. noch 700EURO dafür haben, denn er hat ja schließlich 1200 EURO bezahlt, mit Stammbaum usw.....
      Ich könnte jedesmal sooo heulen, wenn ichs eh, wie sie ihm immer aus dem WEg gehen will und sich dann immer hinter mir versteckt.

      Nun bin ich soweit, dass ich sage: Ich liebe meinen Hund und möchte, dass sie ein glückliches Leben führen kann und nicht in Angst leben muss.
      Aber es tut mir soo weh, wenn ich nur daran denke, sie abzugeben.

      ICh könnt jetzt schon wieder anfangen zu weinen, aber so kann es nciht weitergehen.
      Ich hab ihn schon soo oft gebeten, sie einfach in Ruhe zu lassen, aber er amcht es einfach nicht. Sonst ist er ja auch nicht so gemein zu Tieren...ich versteh es nciht :-(

      Nun versuch ich mich zu erkundigen, wo ich Anfragen stellen kann, wie ich am Besten einen richtig guten neuen Besitzer ausfindig machen kann.

      Kann mir heir jemand Tipps geben?

      Lg Tanja + Goldi Cheyenne

      • Hallo Tanja!

        Das ist ja echt unglaublich... Und warum empfindet er so?

        Ich glaube, sowas würde meine Beziehung ganz schön auf die Probe stellen.

        Für mich kam nur ein tierfreundlicher (muss nicht fanatisch sein) Mann in Frage und als es damals um's ausziehen ging, hab ich gesagt, mich gibt's nur mit Katz & Pack. Mittlerweile hatten wir dann drei Katzen, heute haben wir zwei Katzen und einen Hund nebst den Kindern.

        Aber wenn er anfängt den Hund zu hassen, dann zerstört er auch meine Gefühle zu ihm.

        Tipps kann ich dir keine geben, so wie du das beschreibst, hat die Kleine schon mal ihre Erfahrung gemacht.
        Klar kannst du sie weggeben, ihr zu Liebe aber kannst du dann mit ihm noch leben?

        LG

        (3) 30.09.11 - 11:17

        ...ich würde mir eher einen neuen Mann suchen, als einen neuen Besitzer für meinen Hund...

        Jemandem, der so mit einem Lebewesen umgeht - zusätzlich auch noch mit einem, dass mit im Haushalt lebt und von ihm abhängig ist - könnte ich kein Stück mehr vertrauen. Für mich wäre Trennung in dem Fall wirklich ein Schritt, den ich ernsthaft in Erwägung ziehen und auch umsetzen würde, würde mein Mann nicht einsehen, dass er scheinbar ein riesiges Problem hat, an dem dringend gearbeitet werden muss.

        Sorry, mehr kann ich dazu gerade nicht schreiben - das arme Tier...:-(:-(:-(

        Viele Grüße, Alex

        (4) 30.09.11 - 11:21

        #schock



        Also hier bei Urbia liest man Geschichten, da bin ich jedesmal fassungslos, was in deutschen Wohnzimmern so los ist!!!!!

        Du hast also einen Mann, der - sagen wir es mal vorsichtig - zur Gewalt neigt? Der von heute auf morgen seine Tierliebe entdeckt und dann plötzlich wieder vergisst? Der - als erwachsener Mensch nicht in der Lage ist - Emphatie, Fürsorge, Respekt und Zuneigung für ein Lebewesen zu entwickeln, welches unter seinem Schutz lebt?

        Na, herzlichen Glückwunsch zu diesem Traummann!

        So wie ich es verstanden habe, willst Du den Hund nun auch loswerden.

        Wo ist das Problem? Ein Hund ist ja kein hochsoziales Lebewesen, ohne ausgereifte Gefühlswelt. Da ist das doch kein Problem, ihn schnell ins Internet zu stellen und mindestens 700 Euronen für die lästig gewordene Ware abzuzocken.

        Im Tierheim werden die Goldie in der regel auch schnell vermittelt, weil sie ja sooooooooo goldig sind. Und was solls? Wenn der Hund nicht mehr zur Wohnzimmereinrichtng passt, kann man ihn ja wieder abschaffen!


        Ironie off.

        Herrje nochmal!!!!! Ich bin mal wieder fasssungslos!

        Was soll man Dir raten? Mein Rat wäre wohl:



        Reiche die Scheidung ein....




        ....aber das würde wohl zuweit gehen. Gib das Tier ab. Ihr werdet es verkraften.




        Fassungslose Grüße

      (6) 30.09.11 - 11:22

      Hallo Tanja

      das ist ja nun echt blöd und kann mir vorstellen, wie du dich fühlst, ABER meine ganz ehrliche Meinung ist, geb den Hund NICHT weg, denn auch dein Mann wollte den Hund ja haben, wenn ich richtig lese, also muss er genauso wie du die Verantwortung tragen. Ich weiß, es ist nen total bescheuerter Vergleich, aber man geht ja nicht mal in Laden und kauft nen Hund, wie nen Spielzeug und weils denn doch nicht mehr in Kram passt, denn gibt man es weg, oder aber Kinder, erst will man sie und denn doch nicht mehr, weils vielleicht mal zwischendurch anstrengend wird.

      Ich würde meinen Mann klipp und klarr sagen, er wollte den hund auch, denn soll er auch die verantwortung tragen, dass ich den Hund NICHT abgeben werde und das er sich gefälligst vernünftig dem Hund gegenüber verhalten soll.

      Ich hoffe, du entscheidest dich dafür, den Hund doch zu behalten, alles andere wäre in meinen Augen verantwortungslos, denn wenn du den hund verkaufen solltest, du kannst dir nicht sicher sein, dass wenn der "neue" Besitzer noch so sympatisch ist und gepflegt usw. trotzdem kann es nen riesen Arschloch zum Tier sein, vielleicht als Zuchtmaschine zu missbrauchen, da Stammbaum und will sich wohlmöglich damit Geld verdienen. Denn Menschen, die richtig gut zu dem Hund wären, aber eben nicht die gewünschten 700 Euro hätten, die hätten ja bei deinem Mann eh keine Chance.

      Man sieht es echt sooooo oft, dass Hunde von sozial schwachen, oder Straßenleuten viel viel besser aufwachsen und geliebt werden.

      Bitte nicht falsch verstehen, es gibt bestimmt auch super nette und Hundeliebende Menschen aus den anderen sozialen Schichten und ich möchte hier auch keine Grundsatzdiskussion anzetteln, dass sind eben nur meine Gedanken, die ich dir mal mitteilen möchte.

      Egal wie du dich entscheidest, ich hoffe du tust das Richtige

      LG

      • ???
        Sie soll den Mann zwingen, zu seiner Verantwortung zu stehen?

        Du hast aber schon gelesen, dass er den Hund "triezt" und das Tier ANGST vor ihm hat?

        Warum soll der Hund erzieherische Maßnahmen unter den Eheleuten ausbaden?

        Gruß,

        W

    (8) 30.09.11 - 11:37

    Hallo
    Ich denke mal wenn der Hund sich so gegenüber deinem Mann verhält dann hat er ihm schon mal eine über gezogen. Nur weil der Mann das Gefühl hat verhält sich so ein Hund nicht.

    Ich glaube wer ich in so einer Situation würde ich fast meinen Mann vor die Wahl stellen. Entweder Familie mit Hund oder er kann gehen.

    (9) 30.09.11 - 11:42

    Hallo,

    egal ob der Hund nun geht oder bleibt......

    Mit deinem Mann stimmt was nicht und ich hätte doch bedenken das diese Art der Aggressionen mal auf dich oder die Kinder umschlagen könnte.

    Es muss ja einen Auslöser oder ein Vorgeschichte (die weit entfernt sein kann) vorliegen. Dein Mann möchte den Hund entfernen, bevor die Lage eskaliert. Das er sich Gedanken macht,bevor was passiert,ist ja mal gut.
    Aber was schlummert eigentlich in deinem Mann?
    So ganz rund hört sich die sache nicht an - das sollte auf jeden Fall aufgearbeitet werden.

    Es gibt für alles einen Grund und ich würde darauf bestehen, den Grund für diese Abneigung zu erfahren!
    Ich möchte deinem Mann nichts unterstellen, aber kann es sein, das er einen Drang oder fast schon Zwang verspürt generell Tiere zu quälen?
    Oder seine aufgestaute Wut an diesen zu entladen?

    Vielleicht ist er ja krank/gestört in dieser Hinsicht. Das kann man ja alles nur mutmaßen, solange dein Mann sich da keine Hilfe holt.


    Trennung? Wie manche hier raten.....ehrlich gesagt hätte ich bei so einem mann Angst....wäre ja nicht der erste Familienvater welcher austickt. Das Potential ist ja vorhanden. Auch wenn der Mann sich scheinbar unter Kontrolle hat.

    Mir würde so ein Verhalten Angst machen .....ob ich den Hund oder Mann verlassen würde, hängt ja doch vom Stand der aktuellen Beziehung ab.

    Stell dir vor allem eine Frage:
    Wie stellst du dir eine Zukunft mit einem Mann vor, der sich so merkwürdig verhällt?
    Gibst du den Hund ab, wird das Zusammenleben ganz normal weiter gehen?
    Ist dann alles wie vorher oder eher anders?

    Wirst du ihm das verzeihen? Dauerhaft?

    .....ist ja so nicht ganz o.k. aber ich hätte längst meine Überwachungskamera (so was kostet um die 60 Euro inkl. Nachsichtfunktion - kann man am PC anschließen und aufzeichenen;-)) aufgestellt und überwacht, was abgeht, wenn ich nicht daheim bin......

    Egal wie du dich entscheidest - pass auf dich auf
    tina

    (10) 30.09.11 - 12:14

    Hallo,

    normalerweise würde ich einen Hund nie über einen Menschen stellen, aber so wie du deinen Mann beschreibst, mit all seinen Aggressionen, da dachte ich spontan, sie soll sich scheiden lassen :-(
    Aber warum immer so schnell aufgeben?
    War dein Mann immer schon so, oder ist er erst, seit der Hund einzog?
    Ich vermute mal, er ist eifersüchtig auf den Hund!
    Ich gebe dir den Tipp: Behalte den Hund und spreche mit deinem Mann, dass ihr euch da beraten lasst (Familienberatung).
    Spreche ihn doch selbst mal darauf an, ob er sich vernachlässigt fühlt und wenn ja, gibt es bestimmt eine Lösung, ohne den Hund abzugeben!
    Ich drücke die Daumen!

    LG Pechawa

    (11) 30.09.11 - 12:18

    ... was ich noch erwähnen sollte: du schreibst, der Hund kostete 1200,- €. Das ist der Preis, den man für einen Hund aus einer VDH Zucht bezahlt und deswegen gehe ich davon aus, dass der Golden aus einer solchen stammt?
    VDH Züchter sind immer behilflich, wenn es Probleme gibt, wende dich also an deinen Züchter, wenn es keinen Ausweg gibt und du den Hund abgeben möchtest!

    LG

    (12) 30.09.11 - 12:23

    Was hast denn Du für einen Mann ???

    Was kommt wohl als nächstes ? Dass ihn jedesmal wenn er Dein Gesicht sieht der Wunsch überkommt, Dir eine in die Fresse zu hauen? Oder der Tochter ?

    Sachen gibts....

    Ganz ehrlich - mit einem Menschen der seine Aggressionen so wenig unter Kontrolle hat dass er solche Reize empfindet, würde ich echt nicht leben wollen

    (13) 30.09.11 - 12:42

    Ihr habt euch gemeinsam für den Hund entschieden... Ich verstehe Deinen Mann nicht.

    Ich würde jedenfalls eher mit dem Hund ausziehen und mir einen anderen Mann suchen.
    Mit meinem Mann könnte ich auch nicht leben, wenn er gemein zu unseren Katzen wäre.

    Woher kommt denn dieser Hass auf den Hund?

    (14) 30.09.11 - 12:54

    ist doch egal, ob Lieblings-CD, Lieblingsbuch oder Hund: Wenn mein Partner etwas, das ich liebe mit Füßen tritt und trotzdem ich ihn bitte, es nicht sein läßt, dann tritt er damit auch mich. Und hat sich somit als Partner disqualifiziert.

    (15) 30.09.11 - 13:24

    Hallo,

    dein Mann sollte sich mal untersuchen lassen wo sein Fehler im Hirn ist wenn er so einem Lebewesen gegenüber empfindet!
    Nicht das er auch irgendwann so über die Kinder denkt wenn sie ihn nerven und er denen dann mal"eine mitgeben" möchte!

    Ich würde mir nen neuen Mann suchen!

    Fakt ist, der Hund fühlt sich unwohl und es kann nicht sein das er sich die nächsten 10 Jahre unwohl fühlt und gar angst hat oder vieleicht auch tatsächlich noch schläge abbekommt.

    Also wirst du dich zwischen Mann oder Hund entscheiden müssen, noch ist der Hund jung und wird sich schnell da einleben wo er gewollt ist, auch wenn es dir schwehr fällt.

    Deinen Mann solltest du echt mal zum Doc schicken. Ist ja unnormal so zu denken vorallem wenn er anfangs auch für den Hund war.

    LG P.

    (16) 30.09.11 - 14:56

    Hallo
    Sorry aber das macht mich so wütend konnte dein Mann nicht vorher sagen dass er keinen Hund will. Nun muss er einfach weg ob er in gute hände kommt wer weiss, man schiss deinen Mann in denn Wind und Entscheide Dich für das Tier dass Tier ist Hilflos dein Mann nicht grrr Ich hasse solche Menschen

    (17) 30.09.11 - 15:00

    Huhu,

    entschuldige...das mag jetzt hart klingen, aber da würde ich nicht den Hund, sondern den Mann "weggeben".

    Ja ich weiß ihr habt KInder und da macht man das nicht so leicht.

    Aber wer schon so abartig über ein Hundebaby spricht, dem würde ich auch bei meinen Kindern nicht mehr wirklich über den Weg trauen, was denn wenn die ihn auch bald nerven? Oder wenn du nervst? Könnte er euch dann auch "eine reinschlagen" ?

    Für mich wäre so etwas kein adäquater Partner.

    lg

    Andrea

    (18) 30.09.11 - 16:43

    Sorry das ich es so direkt schreibe, aber Dein Mann ist ein absolutes Arschl...

    Normalerweise beleidige ich keine Menschen, die ich nicht kenne, aber euer Hund scheint Deinem Mann nichts zu tu. Er belästigt ihn durch seine bloße (richtig geschrieben??) Anwesenheit.

    Für gewöhnlich bekomm ich immer Brechreiz wenn ich hier lese das sich jemand eher von seinem Partner trennen soll als vom Tier.

    Doch in Deinem Fall empfehle ich das sogar.
    Ihr habt Kinder. Es liegt auf der Hand, das Dein Mann sich wohl schon das ein oder anderen Mal dem Hund gegenüber falsch verhalten hat.
    Er hat ihm weh getan ohne Grund.

    Meine Mutter hat immer gesagt, ein Mensch der Tiere schlägt, der schlägt auch Kinder.

    Ihr habt Kinder.
    Nicht einen Tag würde ich mit so einem Menschen unter einem Dach weiterleben wollen. Weißt Du ob er ihnen nicht auch schon mal eine geklatscht hat?

    Dein Mann hat Charaktereigenschaften, die ich bei meinem Partner einfach nicht dulden würde.

    Wenn Du schlau bist ziehst Du die richtigen Konsequenzen.

    LG Mona

    (19) 30.09.11 - 17:44

    Hallo!
    Sorry, aber anstatt ständig rumzuheulen, solltest Du schleunigst mal etwas unternehmen!
    Ein erwachsener Mann, der sich an einem 9-monate altem wehrlosen Hund vergreift, ist bei mir unterste Assi-Schiene. Mit einem solchen Typen könnte ich keine Minute mehr unter einem Dach leben. Hast Du Dir schon einmal überlegt was passiert, wenn er plötzlich die Kinder als 'Fremdkörper' ansieht?
    Anstatt den Hund wegzugeben, würde ich den Mann entsorgen!
    Viele Grüße
    Trollmama

    (20) 30.09.11 - 18:38

    Hi, willst du die Wahrheit hören??? Verkauf deinen Mann und behalt den Hund..... sorry wenn ich sowas höre könnte ich ...... wo ist der Kotzurbini? Lg Elfi

    (21) 30.09.11 - 20:17

    Hallo,

    boah, ich bin echt fassungslos. Sehr über das Verhalten des Mannes, aber noch viel mehr über das Verhalten einiger User hier. Hier wird ein Hund über einen Menschen gestellt. Es wird zur Scheidung geraten... .#schock #zitter

    Es geht hier um eine Sache. (Ja, ein Hund ist im juristischen Sinne eine Sache)

    @TE: Setz dich in Ruhe mit deinem Mann zusammen und redet! Frag ihn, warum er so reagiert wie er reagiert. Frag ihn, warum er erst einen Hund wollte, und ihn nun doch nicht leiden mag.

    Frag ihn, ob er vielleicht eifersüchtig ist. (Kopfkino: Mutti kümmert sich nur noch um Hundilein, kuschelt mit Hundilein auf der Couch - ergo: Mann sitzt einsam daneben und grummelt, entwickelt starke Eifersucht)

    Anderer Ansatz: Wer geht denn mit dem Hund Gassi? Wenn er diese und vielleicht andere nicht so beliebte Aufgaben aufgebrummt bekommen hat, ist er vielleicht deshalb sauer? (Man kennt das: "Ich gehe immer Gassi, versprochen. Du brauchst dich um nichts zu kümmern. Ich sammel auch brav alle Hundehäufchen im Garten auf" - Das ist der Grund, warum ich keinen Hund habe ;-))

    Was mir noch aufgefallen ist: Wenn dir der Hund wirklich etwas bedeutet, dann versucht eine Lösung zu finden. Warum gibst du so schnell auf? Ihr habt den Hund gerade mal ein paar Monate.

    vg
    Fienchen

    • Hallo,

      nein, hier wird nicht ein Hund (der vielleicht juristisch eine Sache ist, aber nunmal nicht im eigentlichen Sinne - und Tierquälerei ist "sogar" gesetzlich verboten...) über einen Menschen gestellt!

      Hier geht es darum, dass ein erwachsener Mann scheinbar nicht in der Lage ist, seine Gefühle einem LEBEWESEN gegenüber unter Kontrolle zu halten - mal ganz davon abgesehen, dass es entsetzlich ist, dass es überhaupt zu solchen Gefühlen kommt bei einem Hundebaby, das abhängig ist von u.a. diesem Mann!

      Und allein diese Tatsache, dass sich da scheinbar solche Aggressionen aufbauen können, halte ich für äußerst bedenklich. Daher würde ich persönlich meinen Partner ganz klar vor die Wahl stellen: "Entweder Du siehst ein, dass Du ein ganz gewaltiges Problem hast und suchst Dir professionelle Hilfe oder ich bin weg - mit Kindern und Hund!"

      Diese Entscheidung würde bei mir nicht fallen, weil ich generell den Hund über meinen Mann stelle, sondern weil ich jemandem, der so mit einem Lebewesen umgeht, nicht vertrauen kann. Ich könnte auch meine Kinder niemals mit solch´ einem Menschen allein lassen. Und es ist nun mal Fakt, dass Menschen, die Tieren gegenüber gewalttätig werden, auch eine sehr geringe Hemmschwelle gegenüber Menschen haben...

      Aber davon mal ganz abgesehen - wenn ich ein Tier in mein Haus hole, habe ICH mich für dieses Tier entschieden, das Tier hatte keine Wahl. Also bin auch ICH dafür verantwortlich, dass dieses Tier ein artgerechtes, angst- und gewaltfreies Leben führen kann.

      Gruß, Alex

      • <<<Hier geht es darum, dass ein erwachsener Mann scheinbar nicht in der Lage ist, seine Gefühle einem LEBEWESEN gegenüber unter Kontrolle zu halten <<<

        Was wäre denn, wenn das Kind der TE mit dem Hund nicht klar kommen würde? Kind ins Heim, sodass der Hund ein wie du schreibst artgerechtes, angst- und gewaltfreies Leben führen kann?

        Ist ja nur der Partner. Wenn der nicht spurt und macht was Mama will, dann wird die Scheidung eingereicht, oder wie? Verquere Welt.

        Ich heiße absolut nicht für gut, was der Mann der TE macht. Aber hier wird reichlich übertrieben.

        Und nur weil der Mann auf den Hund aggressiv reagiert, heißt das nicht, dass er auch auf eventuell auf seine Familie losgeht.



        Ps: <<<dass es überhaupt zu solchen Gefühlen kommt bei einem Hundebaby, >>>

        Bei Männern ist das Kindchenschema nicht so weit ausgeprägt wie bei Frauen. Frauen, besonders Mütter, geraten total in Verzückung beim Anblick eines Welpen. Viele Männer lässt das absolut kalt. - Ist ne Evolutionssache...

        • Hmmm, ich glaube, wir reden hier aneinander vorbei - daher werde ich mir jetzt nicht mehr die Mühe machen, das alles noch mal in anderen Worten zu erklären...;-)

          Fakt ist, es ist ein himmelweiter Unterschied, ob ein Kind "nicht mit dem Hund klarkommt" (und da sehe ich auch keinen Grund, den Hund gleich wegzugeben, sondern würde mich fragen, was ich falsch gemacht habe, als ich die beiden "aneinander gewöhnt" habe) oder ob ein erwachsener Mann Aggressionen entwickelt. Solche Angst, dass er sich hinter Frauchen versteckt, hat ein Hund (gerade ein Goldie, der eher auf jeden schwanzwedelnd zugeht, selbst auf andere Hunde, die ganz klare Aggressionen zeigen) nicht, weil Herrchen ein bisschen angenervt von ihm ist - da wird einiges mehr gewesen sein...

          Dass das Kindchenschema bei Frauen anders greift als bei Männern ist mir durchaus bewusst - mir geht es mehr um das bewusste Wissen der Abhängigkeit dieses Lebewesens...

          Das Verhalten des Mannes auf Eifersucht zurückzuführen, weil mit Hundi evtl. mehr gekuschelt wird als mit ihm und er sich deshalb zurückgesetzt fühlt, finde ich auch etwas befremdlich. Das mag sein, dass da Eifersucht aufkommen kann, aber ein Mensch, der psychisch auf der Höhe ist, sollte in der Lage sein, darüber zu reden und das nicht einfach unreflektiert auf den Hund, der da auch nichts zu kann, zu übertragen. Diese Erklärung wäre für mich definitiv ein weiterer, dicker Punkt auf der Liste, die nach Therapie schreit...

          "Was wäre denn, wenn das Kind der TE mit dem Hund nicht klar kommen würde? Kind ins Heim, sodass der Hund ein wie du schreibst artgerechtes, angst- und gewaltfreies Leben führen kann?"

          Nicht "klar kommen" ist etwas anderes als "Gewalt antun". Und ja: Würde meinem Kind einem Tier gegenüber ein solches Verhalten zeigen, würde ich mit ihm zum Psychologen gehen.

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