angebliche Lebererkrankung bei Hund-hat jemand Erfahrung?

    • (1) 30.09.11 - 20:40

      Hallo!

      Es geht um den Hund meiner Eltern. Er ist 13 1/2 Jahre, und hat eine Herzerkrankung. In letzter Zeit ist meiner Mutter aufgefallen, dass er irgendwie anders ist. Er geht nicht mehr spazieren, liegt viel.
      Heute war sie dann zum Tierarzt. Die Tierärztin meinte es komme von der Leber (bei der letzten Blutabnahme im letzten Jahr hatte er leicht erhöhte Leberwerte).
      Sie hat den Hund geröntgt und gesehen dass die Leber vergrößert ist. Aber so richtig konnte man das nicht erkennen. Jetzt hat er bekommen eine Infusion, Antibiotikum, diverse Spritzen für eine Lebererkrankung und spezielles Futter. Außerdem hat sie festgestellt, dass der Hund Fieber hat.
      Blut abgenommen hat sie ihm auch, aber die Ergebnisse kommen erst nächste Woche.

      Mir kommt das ganze etwas merkwürdig vor. Dass man ein Antibiotikum gibt ist mir ja noch logisch, wenn der Hund Fieber hat. Aber im Endeffekt, weiß sie doch gar nicht, ob es von der Leber kommt. Er hat auch keine Anzeichen einer Lebererkrankung. Er frisst wie ein Irrer, hat weder Durchfall noch Erbrechen und hat auch keine Gelbfärbung.

      Hat hier jemand Erfahrung mit einer Lebererkrankung bei Hunden und kann mir mehr sagen?

      Dankeschön!
      Neddie

      • (2) 30.09.11 - 21:13

        Meine Katze hatte eine schwere Leberentzündung, sie hatte weder Durchfall noch Erbrechen, sie war einfach nur sehr ruhig, wirkte halt krank. Die Gelbfärbung kam auch erst später. Eine Woche hat man alles versucht, dann haben wir sie erlösen lassen.

        Ich finde, TÄ geben ganz gerne und sehr schnell Antibiotika, finde ich in der Veterinärmedizin auch nicht so verwerflich, schließlich können Tiere sich nicht verständigen und wenn man auf Blutergebnisse wartet, kann es schon zu spät sein.

        LG

        (3) 30.09.11 - 22:10

        kann das nur von mein hund sagen, sie ist 7 und benimmt sich wie 15 jahre.

        sie liegt viel ist kaum lebendig , naja es sei denn sie sieht ein reh dann kommt sie ins laufen.... trinkt euer hund viel??

        (4) 01.10.11 - 08:04

        Morgen,

        meine Spitzhündin hatte einen angeborenen Leberschaden. Bei ihr hat man das nur daran gemerkt, dass sie keine Medikamente vertragen hat und alles direkt ausgekotzt hat bzw schlapp und beinahe apathisch wurde.

        Wie das bei einer Lebererkrankung ist weiß ich nicht. Mein Onkel war Alkoholiger und bekam eine Leberzirrhose und er brach Blut und auch im Stuhl war sehr viel Blut und seine Augen waren richtig gelb.


        Wenn ihr unsicher seid, dann holt lieber eine zweite Meinung ein.


        lG germany

        • (5) 01.10.11 - 10:19

          < er brach Blut und auch im Stuhl war sehr viel Blut >

          Das kommt vermutlich von den, sich bei langjährigen Alkoholikern aufgrund des Leberschadens bildenden, Krampfadern in der Speiseröhre.

          LG

      (6) 01.10.11 - 22:06

      Hallo!

      Mir kam das ganze nur so merkwürdig vor, weil die Diagnose quasi aus dem Nichts kam.
      Sie hat sich ja nur auf den Bluttest bezogen, der im letzten Jahr war. Und dann gleich so "schwere" und teure Geschütze auffahren fand ich etwas überzogen.
      Meine Mutter hat knapp 400 Euro bezahlt für alles. Mir kam es schon wie Abzocke vor. Wir warten jetzt mal die Blutergebnisse ab.

      Vielen Dank für die Antworten!

      Neddie

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