Brauchen kleine Hunde bei kaltem Wetter einen Pullover ??

    • (1) 09.10.11 - 16:45

      Hallo ihr Lieben,
      ich hab ein kleines kleines Mops/Dackel Mädchen von 13 Wochen, nun wo es kalt wird zittert sie immer ganz arg wenn wir raus gehen. Eig. bin ich kein Freund davon Tiere anzuziehen aber währe es bei der kleinen Dame viell. besser??

      Liebe Grüße

      • Hallo,
        wenn der Hund kalt hat, würde ich ihm einen Pullover anziehen.
        Er ist ja nah am Boden und hat bestimmt noch einen ziemlich nackten Bauch.

        L.G.
        zwillima

        Huhu,

        Hunde zittern bevor ihnen kalt wird, eben um das zu verhindern.

        Aber... es gibt auch Hunde die bei wirklicher Kälte einen Mantel brauchen können.

        Kälte, fängt da aber eigentlich erst im Frostbereich an, denke ich. Wobei da Welpen vielleicht eine Ausnahme machen.


        Wolf ist auch so eine Frostbeule und sobald wir wirkliche Minusgrade haben geht gar nichts mehr. Mit einem einfachen Fleecemantel gehts aber wieder wunderbar.

        lg

        Andrea

        Hallo,

        lass dich da mal im Tierfachhandel beraten, denn du brauchts ja einen Mantel der dem Wetter bzw. der Witterung angepasst ist. Der Hund soll ja nicht darunter pitschnass sein, wegen der Verdunstungswärme. Das würde nämlich eine dicke Erkältung geben.

        Unsere Bordeauxdogge-Boxer Hündin hat als Welpe auch so furchtbar gefroren. Wir bekamen sie im Januar und da hatte sie auch einen Mantel an. Mittlerweile liebt sie Schnee. Sie wird aber auch bald 3 Jahre alt;-)




        lG germany

      • Hallo,

        ich habe einen american hairless terrier und ich ziehe ihr nur etwas an
        wenn wir sehr lange spazieren gehen.

        Obwohl sie gar kein Fell hat, ist ihre Körpertemperatur sehr hoch, sodass mir sehr heiß wird wenn ich sie zu mir hoch nehme. Also ich glaube, dass hunde das regulieren können. Denn früher sind die Hunde auch nicht erfrohren. ;-)

        Ich glaube wenn du nur kurz gassi gehst, es nix macht wenn sie nix drüber hat. #kratz

        • "Also ich glaube, dass hunde das regulieren können. Denn früher sind die Hunde auch nicht erfrohren."

          Was meinst Du denn mit "früher"?
          Hundemäntelchen und Pullover gibt es doch schon ewig lange und bestimmte Rassen ohne Unterwolle frieren eben leichter als andere, vor allem, wenn sie sich nicht groß bewegen. Das sind übrigens nicht nur besonders kleine Hunde.

          Gruß,

          W

      Hi

      Unser Puggle (inzwischen 15 Monate alt) bekam letztes Jahr um diese Zeit einen Mantel, weil er echt gefroren hat!! Er geht bei Temperaturen um den Gefrierpunkt (bzw. drunter) nicht mehr ohne Mantel raus... Das hat nichts mit "uii-ist-das-niedlich" zu tun!! Aber ich ziehe mir ja auch was Warmes an, wenns kalt ist!!!!

      Ich würde es an deiner Stelle einfach mal probieren...

      LG

      • Wolf weigert sich auch bei Minusgraden.

        Wenn ich ihn dann tatsächlich bis zur Hundewiese bekommen habe und die Leine gelöst habe, sitzt er zitternd am Tor und blickt drein wie frisch ausgesetzt.


        Mit dem einfachen Mantel den er hat tobt er wie ein wilder durch Eis und Schnee und fühlt sich richtig wohl.

        Früher hab ich Hundemäntel aber immer belächelt...muß ich zugeben.

        lg

        • Ja... ich habe das früher auch immer als "seltsam" abgetan!! :-p

          Aber nun sehe ich nur noch unseren kleinen Schatz und dass es ihm gut geht... Und ich glaube, er ist durchaus dankbar dafür!!!!! ;-)

          LG

          "Früher hab ich Hundemäntel aber immer belächelt...muß ich zugeben. "

          Geht mir genau so.
          Ich kann inzwischen aber verstehen, dass gewisse nacktbäuchige Rassen ohne Unterwolle, die zudem noch den Großteil ihres Tages im wohltemperierten Wohnzimmer verbringen, draußen frieren, wenn sie nicht gerade am Herumtoben sind.
          Die letzten Tage waren ja auch sehr kalt und zudem gab es einen starken Temperatursturz innerhalb weniger Tage.

          LG,

          W

      (11) 09.10.11 - 20:28

      Ich fand bisher Hundemäntelchen auch immer überflüssig und lächerlich bis ich letzten Winter einen Hund übernommen habe aus dem Tierschutz der bis auf die Haut geschoren war weil so ferfilzt.

      Sie ist eine Malteserin und hat gezittert wie Espenlaub so "nackig" logisch, der Schnee war auch höher als sie, also kaufte ich nen dicken Wintermantel, der einzige der im Zooladen passte war zudem auch noch Rosa, Bingo, ich war miteinmal "Tussihundbesitzer" und wurde auch so belächelt #hicks Naja, was solls, nun hab ich den Hund fast 1 Jahr und sie trägt immernoch kurzes Fell weil es Pflegeleichter ist (allerdings in ordentliocher Frisur!), denke sie wird auch wieder mit Manten laufen wenns kälter wird, noch geht es ohne, aber Welpen frieren bestimmt schneller.

      LG

(12) 09.10.11 - 21:10

nun kommt auch auf den welpen an ... war er bisher viel draußen? auch beim vorbesitzer?

dazu kommt dass das jetzt ein temperatursturz war - ist ja nicht so dass er ne umstellungsphase hatte.

ich hatte mal winterwelpen - geb anfang nov, die sind dann natürlich die ersten male im dez/jän draußen gewesen. mit der temperatur hatte von denen keiner probleme obwohl alle kurzhaar. waren ja ständig in bewegung und am raufen #rofl

deiner ist aber jetzt allein, da geht er nur. dazu kommt der temperatursturz wie erwähnt. ich würd ihn mir erst mal angucken was er macht! einstweilen geht ihr ja nur kleine runden zum pieseln und so ... richtig lange spaziergänge ist ja nicht. merkst du dass sie nicht mehr raus will und total unglücklich ist draußen, dann unbedingt was besorgen. vielleicht ists ja nächsten winter dann besser #pro

lg
me

  • (13) 09.10.11 - 21:12

    ps: das einzige was auffiel war, dass die welpen nur auf den 2 vorderpfoten liefen wenns richtig kalt war im jänner ... #rofl der ta meinte dazu nur: ja, das ist ihr jack-russel-papa, die können das ...

(14) 09.10.11 - 21:52

Hallo,

ich würde es nicht von Größe oder Alter des Hundes abhängig machen, ob er einen Mantel braucht, sondern von der Fellbeschaffenheit, den Außentemperaturen und dem Hund bzw. seiner persönlichen Kälteempfindlichkeit.

Unser Rhodesian Ridgeback trägt im Winter eine Fleecejacke von Hurtta - zur allgemeinen Belustigung der Nachbarschaft...;-) Ist mir aber relativ egal - Hundi hat kein Unterfell, friert ohne Jacke sichtlich und geht nur mit Jacke gerne und ohne zu frieren raus. Also bekommt er sie auch an.

Viele Grüße, Alex

Also zumindest Möpse wurden ja nun nie gezüchtet, damit sie lange draußen sind. Das sind absolute Haushunde. Und wenn da nun gerade nicht der robuste Dackel rauskommt, sondern der Mops, dann friert die Maus. Und so wie sie unnatürlicher Weise vom Wolf entfernt ist, kannst du ihr auch unnatürlicher Weise etwas anziehen, wenn sie friert.

(16) 10.10.11 - 01:12

Hi! #winke

Klaro, wenn der Hund friert, zieh' ihm was an. Bei dem Wetter jetzt mag ein Pullover noch gehen. Aber bei nasskaltem Wetter kann es unangenehm werden und das genaue Gegenteil bewirken. Wenn der Pulli nass wird, friert dein Hundchen umso mehr.

Wir haben zwei Havaneser. Diese Rasse hat ja keinen Fellwechsel im Sinne von Sommerfell <-> Winterfell. Ich habe meine Hunde auch beobachtet und in der ersten Zeit haben die Beiden auch sehr viel gefroren. Gerade Benji, der im Winter zu uns kam und komplett geschoren war, sodass die Haut schon zu sehen war. Wir besitzen mittlerweile zwei Pullover (für jeden einen), zwei Jacken und einen Schneeanzug. Die Beiden lieben die Teile nicht heiß und innig, aber ansonsten gehen sie mir nicht vor die Tür. Aber hier bei uns ist der Winter auch recht deftig. Im letzte Jahr hatten wir mehrfach um -20°C und Schnee bis zwischen 80 und 100 cm. Timmy trägt langes Fell, sodass gerade Schnee echt fatal ist. Es bilden sich dicke Schneeklumpen an den Pfoten und am Bauch, sobald er im Schnee tobt. Das tut ihm natürlich höllisch weh. Er sitzt dann auf einem Fleck und bewegt sich nicht mehr, bis alles geschmolzen ist. Selbst wenn ich die Klumpen mit dem Fön oder warmem Wasser bearbeite, dauert es oft eine gute Stunde, bis Timmy wieder halbwegs schneefrei ist. Und das mehrfach am Tag!? Das tue ich mir nicht an. Dann lieber kurz den Schneeanzug drüberziehen.

Was andere Leute deshalb von mir denken, ist mir sche*ßegal. Die sollen erst einmal vor ihrer eigenen Haustüre kehren. Es gibt nichts Anmaßenderes, als sich ungefragt in das Leben und die Entscheidungen anderer einzumischen. Und das mache ich auch deutlich. Wer sagt, dass Hunde grundsätzlich keine Kleidung brauchen, der ist einfach uninformiert. Nicht jeder Hund hat Unterwolle. Und gerade kleine Hunde haben eine prozentual größere Körperoberfläche. Diese zwei Faktoren tragen mit dazu bei, dass diese Hunde schneller frieren. Mir ist es lieber, ich hab' einen gesunden Hund, als einen, der ins Allgemeinbild passt. ;-)

Liebe Grüße #herzlich

Marie

  • "Selbst wenn ich die Klumpen mit dem Fön oder warmem Wasser bearbeite, dauert es oft eine gute Stunde, bis Timmy wieder halbwegs schneefrei ist. Und das mehrfach am Tag!? Das tue ich mir nicht an. Dann lieber kurz den Schneeanzug drüberziehen. "

    Hast Du mal versucht, dem Problem kosmetisch beizukommen?
    Unser Setter ist immer total hysterisch geworden, wenn er Schnee- und Eisklumen zwischen den Ballen und an den Beinen hatte.
    Overall und Schuhe wären auch nicht seine Welt, ich hab ihn dann immer mit dem Glanzspray unserer Pferde eingesprüht und es hat sich nix festgesetzt.

    LG,

    W

(19) 10.10.11 - 18:30

Nein, wäre mMn. nicht besser! Und bei den aktuellen Temperaturen schon mal gleich gar nicht.

13 Wochen junge Welpen haben auch andere Gründe um draussen zu zittern, als nur niedrige Temperaturen. Vergesst das bitte nicht! In dem Alter geht noch kein Hund gern von der heimischen Höhle weg und lange Spaziergänge sind auch nicht drin.

Meine French Bullys sind ja nun nicht sooo viel anders, als nen Möppel. Hier bekommt niemand Kleidung, der gesund und beweglich ist.

Man bewegt sich draussen und wärmt sich so selbst, und wer sich nicht so lange bewegen kann (Welpen), kommt halt rein.

Bei kranken und senilen Hunden würde ich ne Ausnahme machen, aber ansonsten nie.
Meine Winterwelpen sind letztes Jahr mehrmals täglich und ohne Folgeschäden mit ihren nackigen Bäuchlein durch den vielen Schnee gestapft. Auch wenn sie eher drinnen gehalten werden und reine Begleithunde sind, sind sie doch Hunde. Es gibt keinen Grund, sie über Kleidung zu verpimpeln.

#winke Ute

  • (20) 11.10.11 - 09:46

    #rofl

    irgendwie scheint man das alles lockerer zu sehen, wenn man mal richtige winterwelpen im schneerumwuseln sehen hat ... ;-)

    wie oben schon erwähnt - für mich wär es auch nur die allerletzte lösung, wenn mit dem hund gar nix mehr geht ...

    lg
    me

Top Diskussionen anzeigen