Hundebesuch im Katzenhaushalt ?

    • (1) 25.10.11 - 19:39

      Liebe KatzenbesitzerInnen

      wir haben 4 Katzen, allesamt Freigänger, 2 aus dem Tierheim und 2 Streuner die unabhängig voneinander beschlossen haben, bei uns Asyl zu beantragen und sesshaft zu werden.

      Nun möchte uns eine Freundin mit ihrem Berner Sennenhund besuchen und - da sie den ganzen Tag bleiben wird - den Hund auch mit ins Haus bringen. Ich frage mich nun wie unsere Katzen auf diesen Hundebesuch reagieren werden. Der Hund ist (angeblich) gut erzogen und an Katzen gewöhnt.

      Hier im Dorf gibt es keine freilaufenden Hunde, und die Hundebesitzer unter unseren Bekannten hatten bisher nicht das Bedürfnis den Hund mitzubringen, daher hab ich so gar keine Erfahrungswerte wie unsere Kittys auf Hunde eingestimmt sind.

      Wahrscheinlich werden sie den Hund anfauchen, einen Buckel machen, das Weite suchen und sich den ganzen Tag nicht mehr blicken lassen, das nehme ich zumindest an.

      Gibt es etwas was wir beachten sollten? Wie sind Eure Erfahrungen wenn Hundebesuch kommt ?

      • Also ich kann nur von mir sprechen, meine Mutter war schon immer Katzenmensch, ich ehr Hundemensch.

        So kommt es schon seit Jahren das ich sie mit Hund besuchen gehe und ihre Katzen Hunde auch nicht kannten bis sie mal auf meinen stießen.

        Eine hat sich den halben Tag versteckt, die andere meinem Hund eine über die Rübe gezogen als der zu neugierig wurde, tja, dann war der Hund ganz kleinlaut und blieb brav bei mir ;-)

        Bei meiner Mutter sind es Wohnungskatzen ud es lief fast immer so ab wenn ich sie besuchte, wenn ich weg war und die Katzen sich dessen auch sicher waren war alles wie vorher.

        Grad wenn deine Miezen draußen sind, denke ich gibt es eh keine großen Probleme, vorallem wenn der Hund Katzen kennt, zur Not bitte deine Freundin ihn angeleint zu lassen bis ihr euch sicher seit.

        LG

        • Vielen Dank für Deine nette Antwort, Du machst mich nun neugierig auf unseren Besuch, ich dachte immer, alle Katzen haben Angst vor Hunden. Mal sehen ob eine von unseren auch so mutig ist und den Hund in seine Schranken verweist, sollte er zu vorwitzig werden ;-)

      (4) 25.10.11 - 21:41

      Hallo,

      ich gehöre zu den Hundebesitzern und möchte Dir mal meine Erfahrungen schildern.

      Meine Freundin, die ich ab und an besuche, hat auch vier Katzen. Die kennen eigentlich auch keinen Hund, aber witzigerweise haben sie echt überhaupt keine Angst davor, die bewegen sich wie immer.

      Meine Schwägerin hat drei Katzen und wenn wir bei ihr sind und unsere Hündin brav horchen und Platz machen muss, fängt einer von ihren Katern an unsere Hündin auf die Palme zu bringen. Er zieht regelrecht eine Show ab, fängt an mit uns zu schmusen, schaut in unseren Kinderwagen rein, macht einen Catwalk vor unserer Hündin und findet es nur lustig unsere Süsse zu verkackeiern. Aber sie ist echt brav und tut auch nichts. Der Kater ist halt echt ein richtiger Macho.

      Die Katze von meiner Ma lässt sich den ganzen Tag nicht blicken, wenn wir da sind...

      Ich denke, das kommt immer auf den Charakter der Mietzekatzen an. Ob sie von haus aus schon ängstlich oder eher draufgängerisch sind. Aber ich denke, im schlimmsten Fall verkrümmeln sie sich für den Tag oder es stört sie gar nicht :-)

      Viele Grüße

      Daniela

      • (5) 25.10.11 - 22:03

        Vielen Dank für Deine nette Antwort, das ist wirklich witzig !! Wir haben hier zwei Kandidaten (die Kater) bei denen ich mir gut vorstellen kann dass sie den Hund provozieren wollen, ich wusste nicht dass Katzen das machen !!

        Huhu,

        ja das kenn ich!

        Unsere Crazy konnte das auch mehr als gut. Eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen war es über den Zaun zu den Nachbar zu hüpfen und sich dort vor dem Hundezwinger so lange genüßlich im Gras herum zu wälzen bis der Nachbarshund wie wild kläffte...dann stolzierte sie noch ein paar Mal mit hochnäsiger Mine vor ihm auf und ab und verschwand wieder zu uns rüber *lach*

        lg

        Andrea

    (7) 26.10.11 - 06:33

    Hallo,

    ich kann es Dir anders berichten.

    Ich hatte auch einen Freigänger. Dieser kam nach Hause-in SEIN Zuhause und da hockte der Hund meiner Bekannten.

    Mein Kater ging ohne gefressen zu haben sofort wieder raus.
    Er hat sich dann den ganzen Tag nicht mehr blicken lassen.

    Als er dann wieder kam hat er alle Stellen an denen der Hund war voll gepinkelt. Und das obwohl er kastriert ist.

    Ich habe dann sofort alles abgesaugt und aufgewaschen aber dieses Verhalten hat er weiterhin gezeigt.

    Ich bin der Meinung, wenn ich ein Haustier habe, dann ist das sein Revier. Da hat dann auch ein anderes Tier nichts verloren.
    Ich besuche ja auch nicht meine Freundin, die Wellensittiche hat mit einer Katze.
    Warum sollte ich dann mit Hund eine Freundin besuchen die Katzen hat und an Hunde noch nicht gewöhnt sind?
    Es ist hier auch nicht der Fall eines verliebten Pärchens, wo man eine Annäherung der Tiere unbedingt anstreben sollte.
    Nein, hier handelt es sich nur um eine Freundin, die zu besuch kommen möchte.

    Wäre es meine Freundin, dann würde ich meinen Haustieren diesen Stress nicht mehr antun. Es ist das Revier meiner Haustiere.
    Also soll sie den Hund zuhause lassen oder einen Hundesitter organisieren.

    Sorry-meine Meinung.

    LG Mona

    Ich hatte neulich eine Freundin mit Hund zu Besuch... mein Kater war grad draußen, der stand vor der Terrassentür, sah den Hund drinnen und sofort mutierte mein Kater zur doppelten Größe #rofl

    Der hund drinnen bellte, Kater machte Schauspiel vor der türe draußen. sonst nix. Drinnen in der Wohnung pennte der Nachbarskater, der machte mal müde ein Auge auf, sah den Hund, machte das Auge wieder zu pennte weiter.

    irgendwann rannte der hund durch den Garten, die Katzen hat man nicht gesehen. Am Abend kam mein Kater normal wie immer rein, er roch an nix und pinkelte auch nirgendwo hin. alles Easy.

    lichtchen

    Huhu,

    normalerweise sollte das kein Problem sein, wenn du einfach dafür sorgst das deine Katzen genügend Rückzugsmöglichkeiten im Haus haben ( und sich nicht vor die Tür gesetzt fühlen) und der Hund eben eher eingeschränkt wird ( z.B. im Wohnzimmer bleiben muß).

    lg

    Andrea

    (10) 26.10.11 - 11:10

    Wie Du vermutlich schon bemerkt hast, man kann es nicht pauschal sagen.

    Von Vorteil ist auf jeden Fall das sie Hunde noch nicht kennen, denn wenn eine Katze Hunde kennt und schlechte Erfahrungen gemacht hat, dann ist das nicht gerade förderlich.

    Außerdem spielt auch das Verhalten des Hundes eine Rolle - unser Berner ist mit den Katzen aufgewachsen und lässt sie größtenteils in Ruhe, würde er wohl auch mit fremden Katzen so machen (außer sie laufen durch unseren Garten). Der Hund von unserem Onkel hat sogar großen Respekt vor Katzen und zieht sich zurück.
    Ich kenn aber auch Hunde die sehr neugierig sind und sich die Katzen genau anschauen wollen, die Große flüchtet dann einfach und die Kleine verpasst dem Hund einfach eine.

    Wir empfangen unseren Besuch gerne auch mit Hund und gucken was passiert, unsere Katzen haben Freigang und auch sonst genug Rückzugsmöglichkeiten.

    Ich würde es auf einen Versuch ankommen lassen, abbrechen kann man immer noch!

    LG

    (11) 26.10.11 - 14:41

    Hallo,

    ich hatte einmal den Fall, dass ein Hund (ein ganz lieber englischer Setter) zu uns zu Besuch kam.

    Wir hatten damals 2 Katzen.

    Der Hund kam ganz freundlich schüffelnd zu den beiden. Die beiden haben ihn angegriffen. Die eine biss ihm in die Nase, die andere in den Hals. Wir hatten alle Mühe, die beiden Katzen von dem Hund wieder weg zu bekommen #schock

    Der Hund lag dann den Rest des Besuches im Flur in einer Ecke und hat sich nicht mehr getraut, auch nur einen Mucks von sich zu geben.

    Die Katzen haben wir dann weggesperrt.

    LG

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