Katze und Krabbelbaby Hilfe!

    • (1) 04.11.11 - 13:00

      Hallo!

      Ich bräuchte mal ein paar Erfahrungen/Tipps.

      Ich habe seit 10 Jahren eine Katze. Sie verlässt nie die Wohnung seit sie einmal angefahren wurde. Sie hat Spielzeug (Bälle mit Glöckchen, ohne Glöckchen, Fellmause...) und naturlich einen grossen Kratzbaum.

      Vor einem Jahr habe ich en Baby bekommen. Nach einer anfänglichen Misstrauensphase hat eigentlich alles super geklappt zwischen meiner Katze und meinem Baby. Die Katze hat sich am Fell zupfen lasse, an den Ohren ziehen, nie hat sie gekratz oder gefaucht.
      Nun ist es aber so dass meine Tochter seit 2 Wochen krabbelt und die Katze ist wie ausgewechselt.

      Andauernd faucht sie mein Baby an, rennt es über den Haufen. Gestern zum Beispiel sass meine Kleine im Türrahmen. Die Katze ist auf sie zugerannt und hat sie als "Sprungbrett" benutzt :-[. Ergebniss: die Kleine ist mit dem Kopf gegen den Türrahmen geknallt und hat 'ne schöne Beule und am Hinterkopf (wo meine Katze anscheinend "abgesprungen" ist) hat sie 2 ziemlich tiefe Kratzer!!! #schock

      Heute Morgen spielt meine Kleine friedlich am Boden, kommt die Katze und will ihr eine Rassel klauen und da meine Tochter die Rassel nicht losgelassen hat, hat meine Katze sie mal eben schön gebissen und gekrazt.

      Ich habe meine Katze wirklich lieb aber so kann es nicht weiter gehen. Mein Mann will dass die Katze sich wieder anständig benimmt sonst sollen wir sie weggeben.
      Tatsache ist aber dass ich garantiert niemand finde der eine 10jährige Katze zu sich nimmt die manchmal (oft) schlechte Laune hat und absolut keine Schmuzekatze ist.

      Also die enzige Chance dass die Katze bei uns bleibt, ist sie recht schnell so zu erziehen dass sie dem Baby nichts mehr antut....

      Bloss wie erzieht man eine Katze????

      Ich habe bis jetzt nie einen Grund gehabt die Katze zu erziehen. Wenn sie von Zeit zu zeit mal versucht hat an meinen Blumen zu nagen, gab halt ein bisschen Wasser auf den Kopf und gut wars.

      Ich bin für alle Tipps und Ratschläge sehr sehr dankbar!

      LG

      • (2) 04.11.11 - 13:23

        Hallo,

        unser Kater hat auch angefangen durchzudrehen, als mein erster Sohn ins Krabbelalter kam, davor war es ok. Er hat das ganze Haus markiert.
        Bei uns haben diese Feliway (werdeb bei Freßnapf als Cattitude angeboten)-Duftstecker geholfen. Das sind künstliche Pheromone.
        Es hat einige Zeit gedauert, bis der Kater sich wieder beruhigt hat, aber es hat geklappt.

        Mittlerweile habe ich zwei sehr lebhafte Söhne, der KAter hat sich arrangiert. Er geht ihnen am liebsten aus dem Weg.

        Ich drücke dir die Daumen, dass eure Katze auch wieder die Kurve bekommt.

        LG

        Sakirafer

      (4) 04.11.11 - 20:27

      Tja, die Beiden sind jetzt eine Augenhöhe, da muß man sich schon mal durchsetzen als Katze!

      Was ich nicht ganz verstehe, Du beobachtest wie die Katze an die Rassel will und hast die Ruhe auch noch abzuwarten wie Deine Tochter reagiert und wie die anschl. Reaktion der Katze ist.

      Du mußt einfach nur eingreifen, die Beiden trennen ehe was passiert!

      Zu der Reaktion Deines Mannes lass ich mal nicht aus...

      LG

    • (5) 06.11.11 - 16:13

      Tja, ich weiß nicht, ob sich eine 10-jährige Katze noch "erziehen" lässt, aber man sollte es versuchen.

      Unsere Katzen sind alle, sofern das bei Katzen möglich ist, erzogen.

      Wenn sie etwas nicht dürfen, kommt ein scharfes NEIN (immer in der selben Schärfe und Tonlage) und während des NEIN's wird die Katze vom Küchentresen hinunter gehoben, nur als Beispiel.

      Unser jüngster Kater bemüht sich jeden morgen, meiner Tochter (als "schwächstes" Mitglied der Familie), die Wurst vom Brot zu holen.

      Ich brauch dann nur aufzustehen, dann gibt er Hackengas!

      Dazu muß man sagen, dass sie machen, was sie wollen, wenn niemand zu Hause ist oder wenn ich nicht grad im Raum bin.

      Also ich würde es mit einem NEIN und beispielsweise in die Hände klatschen, sobald abzusehen ist, dass die Katze es wieder auf die Kleine abgesehen hat, probieren. Konsequent!

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