Erfahrungsberichte: Hauskatzen raus lassen?

    • (1) 06.12.11 - 07:53

      Hallo ihr Lieben,

      ich suche Erfahrungsberichte von Leuten die langjährige Hauskatzen hatten und sie dann doch irgendwann raus gelassen haben. Wie waren eure Erfahrungen? Wie habt ihr sie daran gewöhnt, und vor allem wie daran dass sie wieder nach Hause kommen?

      Meine beiden sind nun seit 4 Jahren Hauskatzen #katze. Jedoch spürt man deutlich den Drang nach draußen. Und da wir nun in einer EG Wohnung mit Garten wohnen hatte ich mir überlegt ob man sie nicht doch raus lassen könnte.

      Hab hier schon mal mit einer netten Userin geschrieben bei der das gut geklappt hat, aber mich interessiert einfach ob es noch mehr gibt. Hab nämlich schon ein wenig Bammel davor sie raus zu lassen #zitter

      LG #winke

      • (2) 06.12.11 - 08:51

        Ich finde es eine gute Entscheidung, Deinen Katzen etwas "Freiheit" zu gönnen, draußen erleben sie viel mehr als nur eingesperrt in der Wohnung.

        Ich hatte immer Katzen, die draußen waren. In diesem Sommer haben wir eine ca 1 Jahr alte Katze aus dem Tierheim geholt und sie die ersten 5 Wochen drinnen gelassen, man merkte aber, dass sie raus wollte. Also habe ich ihr irgendwann die Terrassentür offen gelassen, als wir auch draußen waren. Das war ihr anfangs gar nicht geheuer, zuerst saß sie nur in der Tür, dann wurde sie mutiger. Nun will sie jeden Tag raus, ist aber eher eine Schönwetterkatze, Regen (und gestern den Schnee) mag sie gar nicht und ist ratz fatz wieder drinnen.

        Am liebsten geht unsere Katze mit uns raus, man kann mit ihr richtig spazieren gehen, ich glaube, dass der vorherige Besitzer (sie wurde am Tierheim im Käfig ausgesetzt) sie nur drinnen gehalten hat.

        Jetzt ist eigentlich der beste Zeitpunkt, Deine Katzen rauszulassen, denn das Wetter ist nicht mehr so gut, wahrscheinlich werden sie schnell wieder drin sein. Ihr Radius wird allerdings schnell größer werden.

        Gruß
        GR

        Ich habe meine 2008 bekommen und 2010 angefangen die Balkontür aufzulassen!
        Insgesamt habe ich vier Miezen und keine von denen war von jetzt auf gleich sofort unterwegs ,es hat bei allen recht lange gedauert!

        Erst haben sie gezögert auf den Balkon zugehen ,als dieser bekannt war ,waren sie den ganzen Tag drauf ,liefen mal umher oder lagen nur faul rum,später hopsten sie über den Balkon und lagen dann vor diesen ,dann spazierten sie im Hof rum ,also immer Pö a pö!

        Lass einfach die Türe auf und schau was sie machen ,ich finde es herrlich wenn sie zum 1. Mal die frische Luft schnuppern ,doch am Anfang werden sie unsicher aber dennoch neugierig sein!
        Du wirst sehen jeden Tag trauen sie sich ein bissel mehr!

        (4) 06.12.11 - 11:08

        Ich hab einfach die Tür aufgemacht und sie machen lassen!

        Am Anfang sind sie neugierig aber auch vorsichtig, sie kommen schnell zurück wenn ihnen was nicht geheuer ist, nach und nach werden sie routinierter.

        LG

      • (5) 06.12.11 - 12:13

        Unsere zwei Mädels waren vom Vorbesitzer ca 3 Jahre im Haus gehalten worden. Nach einer 6wöchigen Eingewöhnungszeit bei uns im Haus haben wir einfach die Terrassentür geöffnet. Beide sind ganz neugierig rausgeschlichen, anfangs jedoch immer in der Nähe der Tür geblieben um beim kleinsten Anzeichen von Gefahr sofort ins sichere Haus stürmen zu können.

        Es kommt wohl auf den Charakter an, unsere Mädels sind beide extrem anhänglich und sehr ängstlich, bis heute (ein Jahr später) gehen sie nicht aus unserem bzw. Nachbarsgarten raus und bleiben auch nie lange weg. Wenn wir nach Hause kommen oder sie rufen, kommen sie sofort angerannt.

        Schwierig war am Anfang sie an die Katzenklappe zu gewöhnen, das hat etwas Training gebraucht, vor allem zu verstehen dass man durch die Klappe nicht nur raus sondern auch wieder reingehen kann.

        Ich finde es gut dass Du sie rauslassen willst. Es ist so schön zu sehen wie glücklich die Katzen sind über die Freiheit und ein mehr katzengerechtes Leben.

        • (6) 06.12.11 - 13:01

          Ich bin mein ganzes Leben mit Tieren aufgewachsen. Ich hatte eine Katze die mein ganzes Goldstück war. Wir haben sozusagen alles miteinander gemacht. Sie durfte auch raus. Sie ist sogar mitgegangen wenn ich mit dem Hund spazieren war :-D

          .....bis sie eines Tages von einem Auto erfasst wurde und den Unfall nicht überlebte :-(

          Ich hab mir damals schreckliche Vorwürfe gemacht, da ich sie an diesem Tag raus gelassen habe. Ich weiß man kann so etwas nicht verhindern, aber die Angst ist immer noch groß dass so etwas wieder passieren könnte.

          Ich weiß, dass Katzen nicht geboren sind um eingesperrt zu werden, daher würde ich sie auch so gern raus lassen. Aber die Angst ist halt noch groß.
          Letzten Samstag haben mein Mann und ich mal die Terrassentür geöffnet und gesehen was sie gemacht haben. Die Terrasse war schnell erkundet, aber als sie die Pfoten aufs Gras setzten hat man deutlich die Unsicherheit gespürt :-D
          Wir haben uns überlegt sie vorerst an den Wochenenden immer wieder ein Weilchen raus zu lassen, und wenns geht bei schlechtem Wetter damit die Erkundungstour nicht gleich all zu groß wird :-)

        • (7) 06.12.11 - 19:52

          Hallo,

          haben eine Katze und seit 2 Wochen einen Kater, beide gleich alt, 6 Monate.
          Bei ihr hatten wir es und bei ihm wird es gerade vollzogen: Das an draußen gewöhnen.

          Wir haben den Garten vor der Türe, so geht es gut. Beide hatten bzw. haben ein Geschirr um, wenn wir mit ihnen etwa immer 20min rausgehen mit Leine- zu ihrer Erkundung.

          Sie lernen ihr Revier kennen, ganz in Ruhe, hören auch die vorbeifahrenden Autos. Sie wissen, wo sie Schutz suchen können.
          Damit haben wir gute Erfahrungen gesammelt.

          Wenn sie später unangeleint draußen sind ( vielleicht nach 10 Tagen Erkundung an der Leine) und rein sollen- nach anfangs bis zur 1/2 Stunde erst einmal, klappere ich mit der Leckerli-Schachtel und rufe und schon kommt sie angerannt und sie erhalten eine kleine Belohnung.

          (Spätestens nochmal nach einer Stunde klappern und sie sind da.)

          Draußen steht geschützt als Unterschlupf eine Kiste, in die sie sich bei Schlechtwetter und "Nichtanwesenheit der Dosenöffner" zurückziehen können.

          Wichtig ist auch, feste Zeiten zur Fütterung und für´s Rausgehen finden.

          Wenn ihr keine Leine nehmen wollt, lasst sie anfangs nur für 5-10 Minuten raus, mehrmals am Tag.

          Ich denke mal, unsere Katzen haben es sehr gut getroffen, sie können jederzeit raus und rein. Ihre Natur können sie in vollen Zügen ausleben, dass macht sie und auch uns froh..

          LG Lotta

      (8) 06.12.11 - 19:42

      meine schwimu hat den kater von anfang an raus gelassen ...

      aber die katze war 5 jahre lang hauskatze (wenn die tür offen stand hat sie die zugemacht). dann haben wir ihr wieder ihren babynamen gegeben - sorry, sie war einfach zu feige ... und siehe da: nach 1 monat machte sie ihren ersten ausflug #pro
      anfangs kam sie immer früh nach haus. teilweise ist sie auch nur in den keller gegangen ... dann blieb sie länger weg, die ausflüge wurden weiter. wenn sie uns gehört hat hat sie sich im feld versteckt oder ist schnurstracks nach haus gelaufen #rofl

      bis heute kommen beide katzen mehrmals täglich nach hause auch wenn sie immer wieder mal die ganze nacht weg bleiben.

      wichtig ist, dass die katze weiß wo sie wohnt (dazu sollte sie schon ne zeitlang zu hause gewesen sein und eingewöhnt, was bei euch ja der fall ist) und anfangs nicht so lang wegbleibt (dann kommt sie nicht so weit - und findet den weg sicher wieder ... aber lässt sich schwer steuern. ich würd einfach mal nach 1-2 stunden nach den katzen rufen).

      und futter das die katzen mögen füttern - dann kommen die zu den fütterungszeiten auf jeden fall #pro

      lg
      me

      (9) 07.12.11 - 10:27

      Hallo, wir haben dieses Jahr einen 3 jährigen Kater übernommen, er war nie draußen, da die Vorbesitzer in der Stadt wohnten.
      Die ersten Wochen war er zur eingewöhnung im Haus.
      Als wir ihn raus lassen wollten, wollte er nicht, hatte richtig Angst. Er ging mal ein paar Schritte, kam aber sofort wieder rein,
      aber wir haben nicht aufgegeben.
      Dann ging er mal weiter weg und er kam und kam nicht wieder, man waren wir in Sorge, spät Abends suchte ich ihn noch mal und er war dann unterm Haus und rannte miauend zu mir.
      Jetzt liebt er es raus zu gehen, legt uns seine Mäuse vor die Tür, kommt zwischen durch, für ein schläfchen rein, ist dann schnell wieder weg, kommt Abends wieder und bleibt über Nacht im Haus.
      Also, ich kann nur sagen es klappt und durch viel Bewegung hat er sogar abgenommen, er war richtig fett.

      Lg

      Hallo,

      unser Tommy ist eigenltich Stubenkater aus Überzeugung.

      Jahrelang konnte ich alle Türen offen lassen, er wollte gar nicht raus.
      Obwohl wir ländlich wohnen und es kein Problem wäre.

      Ihm reichte der Balkon oder der Vorsprung der Gaube.

      Dann kam er ab und zu mit mir mit, auf die Terrasse und in den Garten.
      Mehr aber nicht.

      Mittlerweile ist er ab und zu unterwegs, wenn man es so sagen will, und besucht die Nachbarn.

      Ich lasse ihn, freue mich sogar darüber.

      LG
      Katie

      (11) 07.12.11 - 19:18

      hallo,

      meine katze hat (leider) erst mit 14 jahren ihre freiheit bekommen. das war diesen sommer. sie ist eine totale draußenkatze, vomittags, wenn wir arbeiten waren drinne geschlafen, den rest der zeit draußen rumgestromert. auch gleich über nacht. hab mir echt sorgen gemacht, aber sie ist nie länger als 24 stunden weggeblieben, meistens aber in der nähe gewesen. oft konnte ich sie auch rufen, sie kam dann. das revier hat sie sich gleich untertan gemacht, mit allen katzen gekämpft. hätte nicht gedacht, dass eine alte katze noch so prügeln kann. selbst die kater, die am anfang noch versucht haben, dagegen zu markieren, kommen nicht mehr her. jetzt im winter geht sie nicht mehr raus. sie will gerne, steht vor der tür, geht aber nicht, wenn diese geöffnet wird. nur wenn der kamin an ist, ist sie zufrieden, sie liegt dann davor und schläft. leider hat das wieder eine wellen des protestpinkelns ausgelöst, aber das ist unser spezielles problem (s.o.).

      insgesamt würde ich aber sagen, freiheit gelungen, ich würde nie wieder eine katze in der wohnung halten. allerdings wohnen wir auch in einer echt ruhigen gegend (spielstraße). dier gefahr eines stärkeren straßenverkehrs hätte ich eine so atle katze nicht mehr ausgesetzt.

      lg sonja

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