Hund wegnehmen, jao der nein?

    • (1) 07.12.11 - 01:09

      Hallo ihr Lieben Urbianer/innen ;-)

      Ich habe ein Problem: und zwar hat eine Nachbarin einen Hund den ich auch sehr gern mag. Ist lieb und alles,hört auch und ich passe sogar manchmal auf ihn auf.

      Jetzt aber das Problem: Der Hund hat zig Allergien (Geflügel,Getreide,Rind,etc.) & sie hat aber kein Geld um ihn das richtige Futter zukommen zu lassen (entweder BARF oder ein Allergiker Futter wie Wolfsblut).

      Das weitere Problem was mit dem Futter zusammen hängt ist, dass der Hund untergewichtig ist, weil er als Welpe einige Vorbesitzer hatte und seine eigenen Exkremente fressen musste.

      Sie kauft ihm eben das billig Futter gegen was er allergisch ist -.-

      Dann kann sie ihm nicht mal die Schutzimpfungen geschweige denn die Wurmkuren bezahlen.

      Demletzt hatte das Hundetier einen Unfall und hat seiin Bein nicht mehr belastet aber sie konnte nicht zum Tierarzt weil kein Geld da ist.

      Der Hund tut mir nur so unendlich Leid....und ich finde das auch mittlerweile kaum noch tragbar...ich meine einen Engpass kann jeder mal haben, aber ich finde wenn ich es mir nciht leisten kann ein Tier anständig zu versorgen dann sollte man auch keines haben.

      Meine Frage an euch ist jetzt: Was kann ich tun? Ich mein, ich habe ihr schon Geld geliehen und dem Hundetier Futter gekauft und war auch mal bei ihm beim TA weil er ganz übel Flöhe hatte sie sich den TA aber nicht leisten konnte....

      Habt ihr denn eine Idee?

      Dankeschön fürs lesen :-)

      Liebe Grüße
      Morgeine

      • Guten morgen,

        also was man machen kann ?? Keine Ahnung, ich würde vielleicht an die Besitzerin appelieren, das sie ihren Hund abgibt, schau mal nach welche T-schutzorgas bei euch in der Nähe sind. Wenn die Dame ihren Hund ansatzweise liebt, sollte sie im Sinne des Tieres entscheiden. Es gibt ja auch immer mehr Tiertafeln, vielleicht gibt es sowas bei euch auch ?!

        Um ganz ehrlich zu sein ich könnte im Kreis kotzen, wenn ich sowas lese. Das was deine Nachbarin da macht ist für mich Tierquälerei und purer Egoismus, nichts anderes.:-[

        Als Hunde"besitzer" hat man die verdammte Pflicht sich gut um das Tier zu kümmern und wenn ich dann auch noch lese das der arme Hund schon ein Wanderpokal ist, erst recht.

        Auch ich bin nicht mit Reichtümern gesegnet, aber ich seh zu das meine Hunde die beste Versorgung bekommen, und wenn ich selbst dafür kürzer treten muss.

        Falls gutes Zureden nicht hilft, würde ich in letzter Instanz das Veterinäramt einschalten.

        „Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“

        Antoine de Saint-Exupery (Werk: Der kleine Prinz)

        Lg coonic

        Ich würde zunächst an den Menschenverstand Deiner Nachbarin appellieren.

        Und dann evtl mal beim Tierschutz oder Tierarzt nachfragen.

        Ich hatte mal eine ähnliche Situation, obwohl es da nicht am Geld lag.

        Mein Schwiegervater hatte einen Hund; als er vor vier Jahren starb, kam Schwiegermutter mit dem Hund nicht zurecht (ein Westie). Es wurde immer schlimmer, am Ende war er nur noch in der Küche eingesperrt, mit Leine am Küchentisch, und er durfte nichts trinken weil er sonst in die Küche gepinkelt hat usw. Wir sind fast täglich hin und lange Gassi gegangen, hätten ihn gerne genommen, haben aber Katzen. Der Hund knurrte sie nur noch an, sie hat sich nicht mehr an ihn ran getraut, denke aber weil sie ihn vorher schon immer angeschrien und eingesperrt hat. Irgendwann habe ich ihr gedroht, dass wenn sie mir den Hund nicht mitgibt, ich den Tierschutzverein anrufen werde. Man muss dazu sagen "Was denken denn die Nachbarn" ist das wichtigste für sie. Das wäre ihr peinlich gewesen gegenüber den Nachbarn und so lebt der Hund schon seit über 3,5 Jahre bei der Mutter meiner besten Freundin.

        Ich an Deiner Stelle würde zusehen, dass der Hund in ein geeignetes zu Hause kommt.

        Ich nochmal,

        falls du deine Nachbarin überzeugen kannst, sich von dem Hund zu trennen du den Hund selbst nicht behalten kannst, und Schwierigkeiten bzgl. der Vermittlung auftauchen, kannst du mich gerne anschreiben. Versuche dann über mein Netzwerk zu helfen.

        erneute Grüße

        coonic

      • Vielen vielen Dank euch für eure ANtworten!

        Nun..ich kann zwar den Hund nicht in meiner Wohnung halten zwecks vermieter aber ich würde ihn trotzdem übernehmen. Sprich: Hundetier würde zwar bei i hr leben/bei meinem Freund und ich würde eben alles übernehmen mit Futter, Haftpflicht, Krankenversicherung,etc.

        Zudem:Ich hab das Hundetier ja auch lieb gewonnen^^

        Ich weiß eben nur nicht ob der Tierschutz (?) da etwas macht...weil meines Wissens war der schon mal bei ihr.

        Ich kann sie nicht überreden den Hund abzugeben...ich hab das schon mal versucht und wir haben auch mit ihrer Betreuerin geredet wie das ablaufen würde aber sie will nicht weil sie an ihm hängt...

        Ich weiß nur nicht wie ich ihr begreiflich machen soll dass sie keinen Hund halten kann,wenn sie ihr Geld eingeteilt bekommt,also nur 30 Euro pro Woche bekommt -.-

        Verzwickte Situation -.-

        aber danke euch schon mal fürs lesen :-)

        • Hut ab, für dein Engagement !

          Somit ist es ja beruhigend, dass du ein Auge auf die Fellnase hast. Ganz ehrlich ich hätte wahrscheinlich nicht so viel Geduld mit der Frau.

          Himmel ich kann ja verstehen, wie sehr man einen Hund lieben kann, aber Liebe sollte niemals egoistisch sein, egal ob beim Menschen oder Tier.

          Weiterhin alles Gute

          tierliebe Grüße coonic

        • Hallo,

          Du schreibst, sie habe eine Betreuerin, also ist sie nicht ganz im Stande, alleine für sich zu sorgen.

          Ich finde Deine Idee super und wenn Du damit leben kannst, die finanziellen Kosten für den Hund zu tragen, dann hast Du ihr UND dem Hund geholfen.

          Lg nic

      Ich finde es ganz, ganz toll von Dir, dass Du PArtei für das Tier ergreifst und auch der Besitzerin so toll hilfst.

      Ich teile allerdings nicht die Meinung einiger Vorrednerinnen, was das Thema "Hund-abgeben" anbelangt. Tierhilfe ist auch immer Menschenhilfe.

      Dennoch würde ich mich unverbindlich mit einer Tierschutzrganisation ins Verbindung setzen, die eventuell helfen kann. Hilfe sieht in diesem Fall so aus: Hund belibt bei Besitzerin ( sfern keine weiteren Fakten dagegen sprechen), und der Tierschutz hilft bei dem Kostenaufwand für Futter und tierärztliche Versorgung.

      Dass Du quasi schon eine Patenschaft für das Tier übernommen hast, finde ich wirklich so toll, dass ich es gar nicht wirklich mit Worten ausdrücken kann.

      Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Patenschaft ( oder auch mehrere, evtl. sind BEaknnt oder andere Mieter auch dazu bereit???) von Dauer ist, also in dem Sinne ,dass man regelmässig mit der und der Spende rechnen kann. Sinnvoll ist es, dass die Spende aber nicht unbedingt Geld an sich ist, sondern eben das entsprechende Futter, am besten wochenweise rationiert, oder eben eine Impfpatenschaft etc....

      Mach' weiter so! Schick' einfach mal ein paar emails an Organisationen, die sich nahe deines Wohnortes befinden. Es gibt leider auch viele Tierschutzorganisationen, bei denen Du auf taube Ohren stossen wirst.

      Alles Gute weiterhin! und #pro für Dich!!!

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