Hund vermittelt, nun wollen sie ihn nicht mehr!? Verzweiflung!

    • (1) 10.01.12 - 00:05

      Hallo liebe Urbiaaner/inen,

      ich bin ganz am verzweifeln! Wir haben vor kurzem unseren Hund abgegeben wie wir dachten in Gute Hände. Nun hat die Neue Familie wahrscheinlich Hundehaltung unterschäzt und seit ca. 2 Wochen jammern die und erfinden immer Neu Gründe um den Hund wieder zurück zu geben.

      Der Hund wurde kostenlos mit einem Tierschutzvertrag abgegeben.
      Neulich haben die behauptet der Hund sei agressiv und könnte das Kind beißen.#schock
      So ein Blödsinn! Der Hund ist mit Kindern aufgewachsen ehe er ein Kind anknurrt (geschweige von Beißen) verzieht er sich lieber wo er nicht gestört wird.

      Was soll ich bloß tun? Zurücknehmen ? Wenn, dann muss ich wieder meine Arbeit aufgeben und Chance auf eine Weiterbildung (was für mich es sehr wichtig ist) kann ich ganz vergessen! Unser Wohnort/Wohnlage erlaubt uns nicht ein Hund zu halten Mangel an Auslauffläche und Grünbepflanzung. Das Auto haben wir auch nicht. Wären die Möglichkeiten da hätten wir ihn auch nicht abgegeben.

      Ich weis gar nicht mehr weiter. Die Neue Besitzer möchten sich um Weitervermittlung nicht kümmern.
      Es bleibt nur Tierheim, dabei verstehe ich, dass das nicht Super Lösung ist.#kratz#klatsch
      Was könnt ihr mir an Ratschlägen geben?
      #herzlich-lichen Dank!

      LG

      • Hallo,

        naja, du hast im Prinzip nur 2-3 Möglichkeiten. Bestehst du darauf, dass die Abgabe gilt dann musst du damit leben, dass der Hund evtl. im Heim landet und du dann keine Ahnung mehr hast, wohin er kommen wird (obwohl ich dem Tierschutz zutraue, dass er gute Plätze findet).

        Dann kannst du natürlich den Hund einstweilen zurück nehmen und selbst neu weitervermitteln. Ob du bereit bist die damit verbundenen Konsequenzen hinzunehmen, kannst nur du entscheiden.

        Dritte Möglichkeit wäre, dass du mit dem jetzigen Besitzer absprichst, dass der Hund einstweilen noch dort bleiben kannst und du dich um die Weitervermittlung kümmerst (Inserat, Tierschutzvereine auf Platzt-zu-Platz-Vermittlung ansprechen etc.) Dann muss der jetzige Besitzer aber bereit sein, noch ein paar Wochen durchzuhalten, sonst bleibt`s bei Variante 1 oder 2.

        Im Übrigen würde ich es nicht als Blödsinn abtun, dass sie Angst haben, dass der Hund das Kind beißen könnte. Gerade da sie den Hund noch nicht lange kennen, können sie nicht abschließend beurteilen, wie der Hund in welchen Lagen reagiert (da erleben wir mit unserem "3rd Hand Hund" auch nach 6 Monaten noch Überraschungen) und vor allem kann es auch sein, dass der Hund unter dem Stress des Platzwechsels wirklich Verhaltensweisen an den Tag legt, die ihr nicht kanntet.

        Viel Erfolg,

        kitty

        Guten morgen,

        mein erster Gedanke war, ach herrje wieder so ein armer Hund der zum Wanderpokal wird.

        Ein paar Infos zum Hund wären nicht schlecht, Rasse, Alter, kastriert, wo "wohnt" der Hund, dann kann man vielleicht nach einer Tierschutzorga suchen, die mit Pflegestellen arbeitet. Bzw. den Notfall durch einen Verteiler laufen lassen.

        Was sind das denn bitteschön für Menschen, die es noch nicht einmal nötig haben sich ein wenig weiter zu kümmern.

        Sorry, wenn ich das jetzt sage, aber hier hat sich wohl keiner wirklich mit Ruhm bekleckert !?

        Wie lange ist der Hund schon in der neuen Familie, wie sah der Schutzvertrag aus ? Wurde berichtet in welcher Situation der Hund "aggressiv" reagiert ?

        Gruß coonic

        Das wäre für mich gar keine Frage.
        Holt den Hund da raus und bringt ihn in eiinen vernünftigen Tierschutzverein. Das ist immer noch besser, als ungewollt dort zu bleiben oder nochmal überstürzt weitergegeben bzw. übernommen zu werden.

        gruß,

        W

      • Moin

        Kümmer dich gefälligst um eine anständige Weitergabe des Hundes, und hör auf hier zu jammern und andere als die Buhmänner hinzustellen.

        "seit ca. 2 Wochen jammern die und erfinden immer Neu Gründe um den Hund wieder zurück zu geben."

        Hat man bei dir auch behauptet, Gründe zu erfinden um das Tier abzugeben?

        "Neulich haben die behauptet der Hund sei agressiv und könnte das Kind beißen.
        So ein Blödsinn! "

        DEINE Erfahrungen mit dem Hund müssen nicht mit den ihrigen übereinstimmen. Der Hund wurde abgegeben. Wer weiß, wie er auf diese "Abgabe" nun reagiert.

        Ich finde es unfair, nun nur auf die neuen Halter zu meckern. Du wolltest, dass er in "gute Hände" kommt. Also sorg dafür. Und tu nicht so, als wenn die neuen Besitzer Arschlöcher sind.

        Wende dich ans Tierheim. Ich glaube, die meisten "EX" Halter scheuen sich nur vorm Tierheim, weil sie dort Erklärungen für eine Abgabe machen müssen. Das Tier interessiert dabei weniger.

        Salat

        • Hallo ich glaube du hast wirklich Salat im Kopf!

          Was für krasse Äußerungen? Ich habe über 6 Monate nach "Neuen" Besitzern ausschau gehalten! Wäre mein Ziel den Hund irgendwie Los zuwerden könnte ich das längst tun!

          Uns war es wichtig dass der Hund sich in der Neue Familie wohlfühlt! Wir hatten sehr viele Interessenten auch die vor Ort sich den Hund anggeschaut haben und wollten ihn haben. Doch weder wir noch der Hund wollten nicht. Also!

          Der Hund ist bei den Neuen Besitzern mitlerweiler 2 Monate. Und die waren begeistert! Nun haben sie sich gemeldet und gesagt, dass der Hund zu viele Haare lässt (was eigentlich normal ist) . Da es aber ein neuer Teppich in der Wohnung liegt und die Chouches wurden auch Neu angeschafft wurde Hund plötzlich agressiv.

          Ich kann meine Hand ins Feuer legen und zu 1000% eine Garantie geben, dass der Hund nicht agressiv ist! Es sei den er wird Misshandelt, in so einem Fall werde ich auch agressiv.

          Daher bitte ich demnächst nicht zu krass zu urteilen!

      Mal wieder so ein typischer Fall von Hund angeschafft (und bestimmt musste es UNBEDINGT ein Welpe sein) und nicht bedacht, dass so ein Tier 10-15 Jahre lebt und man so lange auch die Verantwortung hat.
      Gibst du auch deine Kinder ab, wenn sie dir zeitlich nicht mehr in den Kram passen?

      DU hast den Hund angeschafft, nicht die neuen Besitzer. DU hast dem Hund damit ein Versprechen gegeben, dich lebenslang um ihn zu kümmern und DU hast jetzt Mist gebaut und dir schlecht Nachfolge-Besitzer für dein Tier ausgesucht.

      Wie oben schon geschrieben, suche dir einen guten Tierschutzverein. Der kann den Hund bis zur endgültigen Vermittlung in einer Pflegestelle unterbringen, wo man vielleicht auch noch Erziehungsfehler ausmerzt.
      Und dass du ihn gratis weggegeben hast, dazu fällt mir gar nichts ein. Das zeugt schon davon, dass deine Einstellung war "Hauptsache weg". Was nichts kostet, ist nichts wert, hat man dir das nicht beigebracht. Und genauso verfahren jetzt die neuen Besitzer. Sie entsorgen einen "wertlosen" Gegenstand.

      Der Hund wurde von Dir in "gute Hände" mit einem Schutzvertrag abgegeben.

      Normalerweise steht in diesen Schutzverträgen die Klausel, dass der Hund bei Problemen wieder zurück genommen werden muss/soll/darf. Diese Klause ist zum Schuz des Tieres gedacht, damit es nicht als Wanderpokal durch die Gegend gereicht wird und zum psychischen Müllhaufen verkommt.

      Da Du Erstbesitzer warst, stehst Du nun in der Pflicht, zum absoluten Wohl Deines Ex-Hundes zu handeln. Das bedeutet in erster Linie, dass Du den Hund zurück nimmst.

      Da Du den Hund nicht weiter bei Dir halten kannst/willst, ist es aber nun Deine Aufgabe, erneut einen guten Platz für das Tie zu finden. Und diesmal mit mehr Weitblick.

      Ich würde jetzt ziemlch zügig (da Dir die Zeit mit dem Hund ja unter den Nägeln brennt) die Werbetrommel für den Hund ankurbeln. Also erst einmal den örtlichen Tierschutzverein über Deine Situation informieren. Erkläre ihnen den Sachverhalt genauso, wie Du ihn hier geschildert hast.

      Desweiteren würde ich bei Tierärtzen, Hundeschulen, Tiertrainern usw. anrufen und nachfragen, wo Du Hilfe bekommen kannst. Eine Zeitungsanzeige oder eine Internetannonce wäre auch eine Möglichkeit.

      Fakt ist aber, dass der Hund in der jetzigen Familie keine Zukunft haben wird. Und Du stehst nun in der Verantwortung, den Hund da raus zu holen. Kümmer Dich!

      LG

      minimöller

      • Hallo.

        Danke! Sehr schöner Beitrag mit Ratschlag. Keine Vorurteile. So werde ich es auch tun.
        Die Familie hatte wirklich bei Abholung einen schönen und sehr glaubwürdigen Theater vorgespielt. Aber ich konnte doch nicht wissen, dass sie sich gar nicht bewusst sind wieviel Arbeit und Sorge ein Tier braucht.

        Interessanterweise war der Hund von denen auch begeistert! Normalerweise verhält er sich ehr zurückhaltend zu fremden Menschen. "Hallo" sagen und Schluß, hier wurde er echt emotional und spielte ganze Zeit.

        Wie schon gesagt die Neue machen sich Sorgen um den Teppich und Couch, daher die Geschichten mit "agressiv geworden".

        Egal, die Klausel habe ich im Vertrag stehen daher kommt der Hund zurück!
        Danke dir.:-D

        • Hallo!

          Darf ich fragen, warum ihr den Hund abgegeben habt?

          Und wie lange hattet ihr den vorher?

          Lg

          • Hallo.
            Der Hund wurde aus Beruflichen Gründen abgegeben, wir hatten praktisch keine Zeit mehr für das Tier. Und ihn zu Hause Tage lang allein zu lassen konnte ich nicht mehr ertragen. Der Hund wurde bei uns unterfordert.

            Zuvor war er 6,5 Jahre bei uns. Wir wohnten in eigenem Haus mit riesengroßem Garten. Dort haben wir uns für das Hund entschieden. Da wir aber leider aus dem Haus ausziehen mussten und seit 2010 in einer Stadtwohnung leben,welcher Umgebung sehr Hundeunfreundlich ist. Haben wir uns entschlossen für den Hund bessere Wohnqualität zu suchen.

    Du sagst d hast das Tier mit Schutzvertrag vermittelt, da steht doch für gewöhnlich drin, dass man im Falle eines Falles, also wenn der Hund aus welchen Gründen immer, abgegeben werden sol, das ganze über dich läuft, oder?

    Und kennst deinen Hund am besten, du hast ihn aufgezogen, werte nicht über die ängste und erfahrungen der neuen besitzer, vielleicht verhält sich dein hund ganz einfach anders, wenn eine ander hand ihn führt!

    Mein Vorschläg wäre:
    Bitte die jetztigen Besitzer das Tier noch zu behalten, bis du einen anderen Beitzer hast, wenn du dich im Moment wegen den von dir genannten Gründen nicht kümmern kannst und vermittle das Tier über den Tierschutz ggf. findest du mit dem Tierschutz auch eine Pflegestelle bis zur vermittlung! Ich würde an deiner stelle aber die erfahrungen, die die neue Familie mit dem hund gemacht haben für bare münze nehmen, es macht keine sinn, wenn sich ein neuer besitzer auftut und du das zurück hältst! evtl. ist es tatsächlich so, dass der Hund sich unter evtl. weniger starker hand sehr anders zeigt!
    In einer Familie mit kleinen Kindern ohne Huneerfahrung hat er dann nichts zu suchen!
    Viel Glück wünsche ich!!

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