Zweithund sinnvoll, ja oder nein?

    • (1) 10.01.12 - 09:50

      Hallo,

      hier mal ne Frage an alle die zwei oder auch mehr Hunde haben. Wie klappt das mit euren Hunden? Ist es wirklich schöner für die Tiere wenn Sie zu zweit sind? Wie alt sind eure bzw. war der erst Hund als der zweit kam? Wie läuft das mit der Erziehung bei zwei Hunden, ist das ganze nicht schwieriger?
      Und vorallem wie läuft das in der Wohnung/Haus? Habt ihr da nicht oft ein riesen Theater wenn die Hunde zb. spielen wollen oder sich kabbeln? Habt Ihr gleichgeschlechtliche Tiere oder Paare?

      Es geht mir jetzt nicht um Mehrkosten oder mehr Zeitaufwand. Das ist ja klar mehr Tiere höhere Kosten etc., sondern wirklich nur um zusammenleben mit 2 Hunden. Eure Erfahrungen. Platz, Zeit etc. ist alles zur genüge vorhanden das braucht also auch nicht diskutiert werden. ;-)

      LG

      • wir holten im Sommer einen Zweithund dazu, damals 9 Wochen alt, Labrador......
        Unser "alter" Hund war da etwas über 3,5 Jahre alt, ein golden Retriever.
        Der Goldie ist sehr gut erzogen und hört auch sehr gut, machte nie wirklich Blödsinn oder so.....war ein ruhiger Geselle.

        Dann kam Amy - und mein Mercy mutierte zum Teenager *lach*
        Der erwachsene Herr tobt wieder durch die Gegend wie ein Jungspund.......er hat viel mehr Freude am Leben durch seine neue Freundin.
        Wir Menschen können halt keine Artgenossen ersetzen - das wurde mir klar vor Augen geführt die letzten Monate!

        Und natürlich toben sie auch im Haus rum......da werden Teppiche verschoben, spielzeug umgewälzt und man selbst muss aufpassen das es einen nicht von den Süssen holt. Zudem verlieren die Beiden beim raufen natürlich mehr Fell......

        Unser Vorgarten, nur Rasen und Hecke, schaut aus wie ein Truppenübungsplatz mittlerweile......von Rasen ist kaum noch was zu sehen, und die Hecke hat vereinzelte "Gucklöcher"

        Aber hey......ich hab 2 glückliche Hunde

        Hi!

        Ich denke das kann man nicht pauschal sagen...

        Ich denke es gibt Menschen, die haben keine Probleme damit, drei Kinder, drei Hunde, einen Mann, Haus und Garten unter einen Hut zu bringen--- und dafür haben sie meine volle Bewunderung.... denn ich kann mir das nicht vorstellen...

        Wenn Du und deine Familie daür seid, ihr die finanziellen Mittel habt, und keinerlei "Probleme" mit dem jetzigen Hund, spricht erstmal nix gegen einen Zweithund, wenn man sich länger damit auseinandergesetzt hat.

        Schade ist es, wenn irgendjemand darunter leiden würde, sei es Kinder oder der "Ersthund"...

        Ich würde gerne irgendwann noch einen zweiten Hund zu meinem Whiskey haben, aber jetzt soll erstmal menschlicher Zuwachs kommen... Und der Zweithund würde auch nur kommen, wenn es GANZ GENAU DER PASSENDE ist... also zu meinem Hund und der Familie... weisst Du, wie ich das meine? Also das muss fein abgestimmt werden.

        Und das mit dem " Der Mensch ersetzt keinen Hund", dem stimme ich schon zu, ich finde Kontakt zu Artgenossen SEHR wichtig, aber auch da muss man relativieren... manche Hunde brauche eine sehr lange Zusammenführungsphase. Unser Hund ist da sowieso sehr speziell... er rennt/rauft gern auch mal mit anderen Hunden, aber mehr hängt er an Menschen... kann aber auch etwas rassespezifisch sein, Staffs sind SEHR menschenbezogen.

        Und was das raufen im Haus angeht... da unterbinde ich, aber aus dem einfachen Grund, dass eine unserer Regeln ist Haus ist kein Spielplatz. Das heisst kein Raufen im Haus, und auch generell kein rumliegendes Spielzeug. Einene Ball bekommt er nur in unserer Abwesenheit zur Beschäftigung. Das klappt super... ach ja, und unser Garten sieht ganz ähnlich aus, und das bei nur EINEM Hund... ;) Aber das ist ok, ich buddel im Garten, und Whiskey "hilft".... ;-)

        Gruß,
        Z.

        • Ja, Staffs sind sehr menschenbezogen aber auch sehr sozial.
          Unsere liegen zu dritt MIT UNS auf dem Sofa und möchten beides nicht missen, weder den Kontakt zu uns, noch zu den Kollegen.

          Ist einer der Hunde allein außer Haus, sind die anderen nicht glücklich und auch an den Katzen hängen sie sehr.

          LG

          • Oh ja, ich stimme Dir voll und ganz zu, Staffs sind SEHR sozial... ich meinte nur, dass Staffs im besonderen auch SEHR menschenbezogen sind... zumindest erging es mir so mit meinen diversen Patenhunden.

            Das Beispiel sollte auch nur auf unseren Hund bezogen sein, der eben meistens MEnschen den Hunden vorzieht, aber er ist halt auch ein INdividuum. Und ein paar Spielkameraden leibt er dafür heiss und innig ( also hundische Spielkameraden)... aber wenn ich irgendwann einen zweiten hole, dann muss ich ganz genau abwägen, wie die Charaktere zu einanderpassen. Bei uns geht'S halt nicht mit jedem, das war für mich am Anfang etwas schlimm, mitlererweile habe ich mich damit abgefunden.
            Toll, dass ihr so eine "große" MEute habt, das wärmt mir das Herz ! ( Himmel klingt das kitschig, aber genau SO meine ich das auch....)

            Gruß,
            Z.

            • Ich hab wahrscheinlich auch überhaupt nur auf Deinen Beitrag reagiert, weil diesen Hunden soviel nachgesagt wird :)

              Hast Recht, so eine harmonische Truppe kann einem auch das Herz wärmen (auch nicht ganz meine Ausdrucksweise) aber ist schon schön, wie die 3 aneinander und an uns und dem Rest der Bewohner hängen.

              LG

      Meine Hündin war ca zwei Jahre alt als wir einen 5-jährigen Rüden aus dem Tierschutz dazu nahmen.Ich muss allerdings gleich dazu sagen das sie nie alleine war,weil wir immer Pflegehunde von verschiedenen Tierschutzvereinen hatten.Dieser Rüde hat mich von der Rasse her so überzeugt,das ich bis heute keine andere Rasse möchte.Es handelt sich um englische Staffordshire Bullterrier,die man zum Glück,noch nicht im Tierschutz findet.Also kauften wir drei Jahre später einen kleinen Rüden beim VDH Züchter.Im November 2010 starb der ältere Rüde an Leberzirrhose.Ich würde immer zwei Hunde halten,aber keine drei mehr.Zwischen den Rüden gab es öfters mal kleine Streitigkeiten.Jetzt habe ich die Konstellation kastrierte Hündin,unkastrierter Rüde und es klappt perfekt.Zwischen diesen beiden gab es noch nie Streitigkeiten.Ich denke auch beide Hunde wären als Einzelhund nicht glücklich.Wobei ich durchaus auch Hunde kenne,die definitikv Einzelhund sein möchten.Das müsste man auch berücksichtigen.

      hallo,

      wir hatten im dezember ein angebot für einen zweithund, dieser war abzugeben. knapp 4 jahre alt (unsere ist 7 monate) einen husky.

      die zwei haben sich gut verstanden. er hat unsere auch geliebt. aber ihn haben wir nicht behalten. hatten ihn mal für ein paar tage zum ausprobieren, ob es klappt.

      leider war der hund nicht besonders sozial, vor allem rüden gegenüber. unsere durfte nicht zu anderen hunden, da ist er eifersüchtig geworden und hat rumgesponnen. und wie sollte das werden, wenn ich alleine mit den 2 hunden rausgehe? und einzeln rausgehen, tja, da hätte ich ehrlichg gesagt nicht die zeit (jeweils ne stunde gerechnet). und wenn der hund alleine ist, hat er auch an der tür gekratzt. und gejault

      auch schon bei uns daheim hat er sich immer wieder dazwischen gedrängt. und unsere kleine lag fast nur noch im schlafzimmer im bett. hat sich kaum herübergetraut.

      dies war eindeutig nur ein hund um alleine gehalten zu werden. aber das lag wohl auch schon an der erziehung vorher.

      tja, wenn einen zweithund, dann würde ich nur noch einen nehmen, der in etwa kyras alter ist, bzw. einen welpen (je nach alter unseres hundes)

      also bei uns hat es nicht hingehauen. aber wie gesagt, lag eher an dem hund als an allem anderen.

      falls ihr euch einen zweithund holen wollt, dann würde ich es auch vorher probieren, ob die zwei gut auskommen, wie sie sich daheim verstehen. ob es auch mit dem gassie gehen klappt.

      Hallo,

      Wir haben einen Rüden, Amigo, seit er 10 Wochen alt ist.Im April wird er vier. Vor vier Monaten haben wir Emma, sie wird im Mai drei Jahre alt, aus einer Doggenschutzorganisation übernommen, sie war eine Beschlagnahmung wg. schlechter Haltung. Wir haben somit ein Pärchen, welches sich bis auf ein paar wenige Keifereien am Anfang, wunderbar zusammengelebt hat, den anderen respektiert und sich doch sehr gerne mögen.

      Thema Erziehung: Amigo ist gut erzogen, da gehts wirklich nur ums "Aufrechterhalten", bei Emma haben wir bei Null angefangen und natürlich etliche Macken ausmerzen müssen, z.B. Leine rüpeln, ziehen an der Leine, abrufen, alle Grundkommandos...
      ich habe anfangs mit ihr alleine geübt, viel im Garten oder vor dem Haus auf der Straße. Bin mit beiden getrennt Gassi gegangen, ich hatte also eigentlich den ganzen Tag eine Hundeleine in der Hand #schwitz Aber ich wusste, was auf mich zukommt und mittlerweile "funktioniert" die Maus, ich kann mit beiden Hunden zusammenspazieren gehen und jetzt laufen und toben sie gemeinsam, wovon beide unendlich profitieren. Mit kleineren Hunden, also eigentlich allen anderen :-p spielt es sich dann doch nicht so gut.
      Spielen und Toben im Haus ist bei uns strengstens verboten!! Amigo wiegt 78 kg und Emma 59 kg. Das wäre für unsere Kinder lebensgefährlich und würde uns die Einrichtung ruinieren. Aber das ist erziehungssache.

      Wir können nur berichten, das sich die Hunde wohl fühlen, sogar richtig kuscheln in ihrem gemeinsamen Riesenbett! Amigo hat sich vorher alleine auch wohl gefühlt, er hatte keine Unarten oder Probleme, war selten allein; ich denke, jetzt ist halt noch besser, da der Mensch kein Hunderudel ersetzten kann. Und Zwei sind schon ein kleines Rudel, das sollte man immer bedenken, im Guten und im Schlechten!

      LG Marlyn

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